Zitat von Christian2018: ich verstehe die Aussagen von Volatilität nur zu gut und ich finde es richtig toll, dass er mir das so klar formuliert hat. Dadurch sind meine Ängste vermutlich weniger und vermutlich auch mein Puls.
Danke für die netten Worte.
🙏 Wenn ich zumindest ein bisschen helfen kann, dann freut mich das.
Ich möchte hier aber nochmal betonen, dass ich zwar in der Theorie schon vieles gelernt und auch verstanden habe, aber selbst das hat natürlich noch nicht gereicht, dass ich von meinen Störungen komplett geheilt bin. Aktuell habe ich zwar vermehrt mit Depressionen zu kämpfen, aber auch meine Ängste, die ich die letzten Jahre sehr gut in den Griff bekommen habe, sind aktuell wieder etwas aufgebrochen durch diese womöglich anstehende Herz-OP bei mir.
Zumindest gelang es mir due letzten Jahre immer mehr, mit meinen Ängsten zu leben und da muss ich ganz klar sagen, dass das Einhalten von gewissen Regeln und Verhaltensweisen wirklich der allergrößte Baustein war. Es fällt mir manchmal wirklich auch sehr schwer, nicht wieder Google zu bemühen oder meinen Finger an den Puls zu legen, aber das ist die Herausforderung... je mehr ich diesen Verführungen widerstehe, umso stabiler bleibe ich. Das ist Fakt und daher ist für mich ein oberstes Ziel und auch eine tägliche Herausforderung, diese Regeln knallhart einzuhalten. Finger weg von der Bierflasche sozusagen!
😝 .
Es geht...aber man muss es auch wirklich WOLLEN....so wie z.B. das Abnehmen. Es ist der ewige und leidvolle Kampf, die Besserung und Heilung in der weiten Zukunft zu wollen, anstatt den kurzen Kick der Linderung jetzt.
Ich wünsche echt jedem von Herzen hier die Kraft und Ausdauer, dass er es zumindest schafft, diese kleinen täglichen Verhaltensregeln einzuhalten.
🙏Verhaltenstherapie hat nicht umsonst das Wort "Verhalten" enthalten. Wenn der Patient sich nicht beim Verhalten ändert, dann ändert sich auch nichts an der Erkrankung.