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SunnyBlue
Hallo ihr lieben,

momentan hab ich wieder sehr viel zu tun mit meinen Ängsten. Weihnachten und Familie steht an...
Innerhalb meiner Familie fühle ich mich leider nicht so geborgen und aufgehoben. Und dann kommt die Angst noch schneller, kennt ihr das? Wenn ich mich einsam fühle, ist sie plötzlich da...

Ich bin fast 30 und habe in dieser Angst ganz oft das Bedürfnis einfach nur verstanden, gehört und dann auch festgehalten zu werden... Wie ein kleines Kind zu dem jemand sagt, alles wird gut.

Und wenn dann keiner da ist... Ich hab leider nicht wirklich jemanden. Mein Freundeskreis hat sehr gelitten in den letzten Jahren. Mit meinem (Ex) Freund bin ich sehr nah, aber der kann mich da nicht so ganz verstehen.
Hat jemand von euch auch solche Bedürfnisse wenn die Angst euch überrennt?

Was macht ihr? Habt ihr Ideen für mich?
Lieben Gruß

23.12.2017 00:00 • 02.01.2018 #1


45 Antworten ↓


Kaische
Hey,

bei mir kommt es immer ganz auf die Situation an bzw. wie es grade in meinem Leben aussieht.

Das eine mal möchte ich einfach nur nicht hören und mich z.B. einfach nur auf ein Game konzentrieren und das andere mal möchte ich mit jemanden darüber sprechen. Wobei da ganz wichtig ist, dass der gegenüber es auch versteht oder zumindest akzeptiert.
Da ich das mit dem Freundeskreis sehr gut kenne und meine (Ex) Freundin nun auch nicht mehr da ist, verstehe ich sehr gut wie einsam man sich fühlt, grade in der Panik.

Die einzige Idee die mir dazu einfällt, dass man jemanden Brauch genau für sowas. Wobei das viiiiiiel leichter gesagt ist, als getan.

Bei mir wird Silvester wohl die nächste große Hürde werden, weil da bin ich echt komplett alleine. Hab da jetzt schon kein Bock drauf.
Aber was soll ich machen? Vielleicht kann ich dir danach noch einen anderen Tipp geben.

23.12.2017 01:53 • x 1 #2



Fühle mich nicht geborgen während der Angst

x 3


SunnyBlue
Hi Kai,

Danke dir für die Antwort.
Ja genau dafür jemanden zu haben wäre so schön, aber umzusetzen ? Keine Idee woher ich so jemanden zaubern soll.
Und das derjenige das versteht oder akzeptiert, das ist auch so schwer. Weil sich Menschen die das nicht kennen, gefühlt nicht wirklich ein Bild davon machen können...

Silvester alleine... sieht bei mir auch so aus... vielleicht werde ich einfach mal alleine zu Hause feiern mal schauen....
Wenn dir danach noch was einfällt, lass es mich wissen:)

Ich versuche momentan gegen die Sehnsucht nach Kontakt anzukämpfen bzw die zu ignorieren...
Ist aber auch nicht so leicht...

Lieben Gruß nochmal
Sunny

23.12.2017 09:07 • #3


Frozen93
Zitat von SunnyBlue:
Hallo ihr lieben,

momentan hab ich wieder sehr viel zu tun mit meinen Ängsten. Weihnachten und Familie steht an...
Innerhalb meiner Familie fühle ich mich leider nicht so geborgen und aufgehoben. Und dann kommt die Angst noch schneller, kennt ihr das? Wenn ich mich einsam fühle, ist sie plötzlich da...

Ich bin fast 30 und habe in dieser Angst ganz oft das Bedürfnis einfach nur verstanden, gehört und dann auch festgehalten zu werden... Wie ein kleines Kind zu dem jemand sagt, alles wird gut.

Und wenn dann keiner da ist... Ich hab leider nicht wirklich jemanden. Mein Freundeskreis hat sehr gelitten in den letzten Jahren. Mit meinem (Ex) Freund bin ich sehr nah, aber der kann mich da nicht so ganz verstehen.
Hat jemand von euch auch solche Bedürfnisse wenn die Angst euch überrennt?

Was macht ihr? Habt ihr Ideen für mich?
Lieben Gruß

Hallo ich kenne das auch sehr gut. Mein Mann kann sich da auch nicht so in mich hinein versetzen und er ist der einzigste mit dem ich über alles reden kann. Meiner Mutter könnte ich nie alles erzählen leider. Was da hilft weiß ich auch nicht leider

23.12.2017 09:11 • x 1 #4


Kaische
Guten Morgen,

das ist es halt, theoretisch bräuchte man jetzt sofort eine/n besten Freund/in. Sowas muss sich aber auch erstmal entwickeln.
Ich finde das Forum hilft da etwas, aber ist natürlich nicht das selbe.

Zu ignorieren? Wenn du das hin bekommst, respekt.
Grade dieses Gefühl einsam zu sein, kann ich nicht ignorieren. Und das zu Verlangen dann zu stillen, ist auch schwer. Von dem Gefühl während einer Angst, reden wir mal besser garnicht.

Mir bleibt leider keine andere Wahl, ist dieses Jahr eine etwas verzwickte Situation.

23.12.2017 10:42 • #5


SunnyBlue
@Frozen93
Ich glaube so wirklich kann man das nur wenn man das Gefühl kennt...
Und es ist total blöd manchmal dass das so zu sein scheint...
Dass mit deiner Mutter kann ich auch nachvollziehen. Meine Eltern verstehen das gar nicht. Für die beiden gibt es nur körperlich krank, Tablette und wieder gesund... schwierig... mit denen rede ich da gar nicht drüber....

@Kai
Ich schaffe es auch nicht immer zu ignorieren. Aber ich versuche es, weil es manchmal einfacher ist als damit zu sein dass einfach niemand da ist... das tut dann schon echt weh...
Silvester wird bei mir auch alleine... mal schauen wie es wird... hab noch keine Idee. Vielleicht ein gemütlicher Abend zu Hause....

23.12.2017 11:14 • #6


Frozen93
Zitat von SunnyBlue:
@Frozen93
Ich glaube so wirklich kann man das nur wenn man das Gefühl kennt...
Und es ist total blöd manchmal dass das so zu sein scheint...
Dass mit deiner Mutter kann ich auch nachvollziehen. Meine Eltern verstehen das gar nicht. Für die beiden gibt es nur körperlich krank, Tablette und wieder gesund... schwierig... mit denen rede ich da gar nicht drüber....

@Kai
Ich schaffe es auch nicht immer zu ignorieren. Aber ich versuche es, weil es manchmal einfacher ist als damit zu sein dass einfach niemand da ist... das tut dann schon echt weh...
Silvester wird bei mir auch alleine... mal schauen wie es wird... hab noch keine Idee. Vielleicht ein gemütlicher Abend zu Hause....

Ja denke ich auch. Aber fände es trotzdem schön wenn zb. der Mann Mal fragt wie es einem geht oder eben Interesse zeigt wenn ich Mal sag heute hab ich wieder die Symptome und Angst und kommt nicht wirklich was zurück nicht Mal das wird alles ich bin für dich da weißt du wie ich meine

23.12.2017 11:20 • x 1 #7


Kann das vielleicht mit deiner Kindheit zu tun haben?

Es gibt viele Eltern, die Angst vor ihren Gefühlen haben. Sie können dann dem Kind emotional wenig geben, sie können sich nicht einfühlren. Sie halten es oft auf Distanz.

Außerdem war es früher üblich, dass man bei weinenden Babys sagte, man solle sie nicht in den Arm nehmen, das würde sie nur verwöhnen, was natürlich vollkommener Schwachsinn ist.

Der Grund dieser - und ähnlicher - Behauptungen blieb den meisten Menschen verborgen: Sie wurden in die Welt gesetzt, um sich selbst vor den eigenen, gefürchteten Gefühlen zu schützen.
Auf diese Weise konnten gefühlskalte Eltern ihre Kälte kaschieren und glaubten sogar, sie würden ihre Kinder zur Selbstständigkeit erziehen (das Gegenteil ist der Fall!).

Dann wäre dein Bedürfnis vollkommen nachvollziehbar. Wenn es nie oder nur selten befriedigt wurde, dieses Bedürfnis und es ist ein sehr wichtiges, dann ist es klar, dass es sich immer wieder äußert, gestillt werden will.

23.12.2017 12:07 • x 2 #8


caduceus
Zitat von SunnyBlue:
Hallo ihr lieben,

momentan hab ich wieder sehr viel zu tun mit meinen Ängsten. Weihnachten und Familie steht an...
Innerhalb meiner Familie fühle ich mich leider nicht so geborgen und aufgehoben. Und dann kommt die Angst noch schneller, kennt ihr das? Wenn ich mich einsam fühle, ist sie plötzlich da...

Ich bin fast 30 und habe in dieser Angst ganz oft das Bedürfnis einfach nur verstanden, gehört und dann auch festgehalten zu werden... Wie ein kleines Kind zu dem jemand sagt, alles wird gut.

Und wenn dann keiner da ist... Ich hab leider nicht wirklich jemanden. Mein Freundeskreis hat sehr gelitten in den letzten Jahren. Mit meinem (Ex) Freund bin ich sehr nah, aber der kann mich da nicht so ganz verstehen.
Hat jemand von euch auch solche Bedürfnisse wenn die Angst euch überrennt?

Was macht ihr? Habt ihr Ideen für mich?
Lieben Gruß


Hallo Sunny
Ich kenne das auch gut. Vor allem wenn ich Angst vor der Angst habe und dann alleine bin. Das ist auch wirklich nicht schön in solchen Zuständen alleine zu sein. Und wenn dann keiner da ist, tja. Man könnte sich noch selbst in den Arm nehmen oder sich Dinge zurecht legen, die beruhigend sind.

Mir sitzt auch gerad die Angst im Nacken - von einer Trennung - und ich bin total außer mir wie nie. Richtig viel Angst vor dem Alleinsein. So schlimm war es noch nie. Wie ihr geht damit um? Liebe Grüße, C.

23.12.2017 12:22 • x 1 #9


Kaische
@SunnyBlue
Verstehe ich sehr gut, ich versuche mich dann immer abzulenken von dem Gefühl.
Oder schreibe zumindest jemanden bei WA oder so an, um irgendeinen Sozialenkontakt in dem Moment zu haben.
Ist zwar auch nicht so ganz erfüllend, aber in dem Moment besser als nichts.

@Frozen93
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es doch bei vielen kein Verständnis für sowas gibt. Auch wenn es zwar immer mehr nachvollziehen können oder zumindest akzeptieren können, kann das halt nicht jeder.
Hoffe für dich das sich das bei dir und deinem Mann vielleicht sogar nochmal ändert.

@caduceus
Hab das jetzt nicht ganz verstanden, du hast Angst nach einer Trennung alleine zu sein oder hast Angst vor der Trennung und dann alleine zu sein?

23.12.2017 14:28 • x 1 #10


caduceus
Zitat von Kaische:

@caduceus
Hab das jetzt nicht ganz verstanden, du hast Angst nach einer Trennung alleine zu sein oder hast Angst vor der Trennung und dann alleine zu sein?


Hallo Kaische

Ich meinte das so: Diese Woche zerbrach bei mir die Beziehung und meine Gedanken machen mir Angst, wie z. B. dass ich das Alleinsein nicht ertrage und die ganzen anderen unglücklichen Gedankengänge. Fühle mich auch körperlich so wund, d.h. starke Anspannung, Übel-, Müdig-, Schlaf-, Appetitlosigkeit ...oder ist das einfach der große Kummer?

Sorry, das klingt nach einer doofen Frage, aber wenn man so mit Angststörungen unterwegs ist wie ich, habe ich den Eindruck, dass Menschen ohne Ohnmachtserfahrungen von Angst/Panik im Körper, vielleicht gelassener mit Liebeskummer umgehen können. Es fällt mir jdf. gerade schwer mit diesen Zuständen zu sein.

23.12.2017 16:16 • #11


Kaische
Erstmal tut mir das sehr leid für dich. Kann sehr gut nachvollziehen wie du dich grade fühlst.

Also die Übel-, Müdig-, Schlaflosigkeit usw. würde ich ganz klar auf die Trennung schieben.
Meine Beziehung ist mitte Nov. in die Brüche gegangen und obwohl ich selber damit glücklich bin, hatte ich genau das gleiche.
Egal ob gewollt oder nicht gewollt, sowas geht an einem ja nicht spurlos vorbei. Und vor dem alleine sein habe ich genauso Angst, ob nun wegen der Angststörung oder nur so kann ich gar nicht genau sagen. Ist aber auch eigentlich egal, weil es sich so oder so schei. anfühlt.

Ich glaube aber nicht das "normale" Menschen anders damit umgehen, dass ist für jeden anders. Bestimmt macht die Angststörung das ganze nicht besser, aber auch Menschen ohne verkraften das nicht so einfach.

Kopf hoch, ich bin mir ganz sicher das du da wieder raus kommst und es geht auch wieder bergauf. Ich glaube da zumindest ganz fest dran, alles andere würde mich auch verrückt werden lassen, glaube ich.

23.12.2017 17:47 • #12


SunnyBlue
Zitat von abirel:
Kann das vielleicht mit deiner Kindheit zu tun haben?

Es gibt viele Eltern, die Angst vor ihren Gefühlen haben. Sie können dann dem Kind emotional wenig geben, sie können sich nicht einfühlren. Sie halten es oft auf Distanz.

Außerdem war es früher üblich, dass man bei weinenden Babys sagte, man solle sie nicht in den Arm nehmen, das würde sie nur verwöhnen, was natürlich vollkommener Schwachsinn ist.

Der Grund dieser - und ähnlicher - Behauptungen blieb den meisten Menschen verborgen: Sie wurden in die Welt gesetzt, um sich selbst vor den eigenen, gefürchteten Gefühlen zu schützen.
Auf diese Weise konnten gefühlskalte Eltern ihre Kälte kaschieren und glaubten sogar, sie würden ihre Kinder zur Selbstständigkeit erziehen (das Gegenteil ist der Fall!).

Dann wäre dein Bedürfnis vollkommen nachvollziehbar. Wenn es nie oder nur selten befriedigt wurde, dieses Bedürfnis und es ist ein sehr wichtiges, dann ist es klar, dass es sich immer wieder äußert, gestillt werden will.


@abriel
Ja das kann sein. Ist sowieso ein Thema in meinem Leben. Immer und immer wieder. Und gerade in Verbindung mit Angst oder auch Traurigkeit kommt diese Sehnsucht durch.
Zu wissen, woher es kommt ist schon mal gut. Trotzdem weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll...
Manchmal ist die Sehnsucht und Verzweiflung fast schlimmer wie die Angst....

Kennst du das? Wie gehst du damit um?

23.12.2017 21:32 • #13


Zitat von SunnyBlue:
Kennst du das? Wie gehst du damit um?


Das mit der Berührung kenne ich so nicht direkt.
Generell aber gehe ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen so um, dass ich nicht gegen sie kämpfe, sondern im Gegenteil sie geradezu einlade. Ist natürlich nicht das passende Wort, das Einladen, aber wie soll ich das beschreiben..

Wenn ein Gefühl hochkommt, ganz egal was, ganz egal wie unangenehm, ich fliehe nicht davor, ich lenke mich nicht ab, sondern ganz im Gegenteil, ich spüre es dann voll und ganz, auch wenn es noch so schlimm sein mag.

Ich bin hier manchmal betrübt, wenn ich mitzukriege, wie sehr viele Leute ständig gegen ihre Ängste "kämpfen".
Ich schreibe dann aber nichts oder nur selten etwas dazu, weil ich schon verstanden habe, dass die Leute es gar nicht anders zu wollen scheinen.
So wurde es ihnen anscheinend beigebracht: Gegen die Ängste kämpfen. Und sie scheinen zu glauben, dass es so zu geschehen hat.
Dann lese ich so Worte wie "schei.", "Mist" usw.
Wie kann man so über etwas Ureigenes denken und schreiben? Etwas, was so sehr Teil von einem selbst ist?
Sehr seltsame Sache.
Wieso stelt man sich gegen sich selbst? Es hat doch Gründe, wenn man Ängste hat. Ich verstehe das nicht, wie das gehen soll. Man ist doch nicht Feind von sich selbst?

23.12.2017 21:49 • #14


SunnyBlue
Da hast du recht. Ich kämpfe auch nicht gegen sie. Meiner Meinung nach werden sie nur besser wenn man durch sie durch geht.
Ich Kämpfe nur manchmal mit mir selbst, dabei zu bleiben und nicht aufzugeben.
Man sagt das so leicht, dabei zu bleiben. Aber wenn man immer weg davor gerannt ist, oder jedes Gefühl sogar weg gemacht hat, so wie ich früher, ist es wie ein Kampf dabei zu bleiben.
Ohne dagegen zu kämpfen.
Verstehst du was ich meine?
Ich glaube viel geht über Akzeptanz....

Darum, nicht die Angst zu sein, sondern zu beobachten, wie man Angst hat.

Und ich kann total verstehen, dass du das nicht oft sagst, geht mir auch so. Meistens bekomme ich negatives Feedback dazu weil ich nicht so verstanden werde, wie ich es meine... aber für mich ist es auch der richtige Weg.

Lieben Gruß an dich!

23.12.2017 23:39 • #15


resalu
@SunnyBlue
@Kaische

Vielleicht solltet ihr Silvester miteinander feiern?

23.12.2017 23:43 • x 3 #16


Ich mag es nicht so gerne berührt zu werden, bei Angst auch nicht, aber das kann ich ja nicht wissen, da ich Angst und panik alleine versuche auszuhalten und die Leute es nicht sehen sollen.

23.12.2017 23:55 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

SunnyBlue
@Dani2107
Das habe ich früher auch gemacht... das alleine ausgehalten, damit es keiner mit bekommt. Irgendwann gab es den Punkt, vielleicht auch durch meine Therapeutin, dass das nicht mehr ging für mich.

Und jetzt kann Berührung so schön sein...

24.12.2017 00:30 • #18


Kaische
@resalu

Eigentlich ne gute Idee.
Wird durch mein offenes Wesen bestimmt ein super Abend.
Durch mein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein, fällt es mir total leicht mit fremden Leuten in Kontakt zu kommen.

24.12.2017 03:28 • #19


caduceus
@ kaische

Ganz lieben Dank für Deine vor-vorangegangene Antwort, dass die Gefühle eher durch die Trennungssituation ausgelöst sind. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, warst Du mit Deiner Trennung eher einverstanden, leidest aber auch ganz schön unter dem Abbruch?

Ich kann vor mir sagen, wunder mich sehr über die Intensität - als wäre ich gegen einen Zug gelaufen und ich fühle mich krank. Obwohl ich in den letzten Monaten selber das Thema Trennung wegen der Aussichtslosigkeit unserer Beziehung von mir aus hier und da angesprochen hatte, habe ich nicht damit gerechnet, dass es so plötzlich kommt und ich mich dann so fühle. Denke, die Feiertagssituation und das Ende des Jahres trägt auch noch ihren Teil dazu bei.

Das Gute an der Sache ist, ich bin plötzlich wahnsinnig aktiv in so einem Forum und kriege hier richtig Unterstützung von den anderen. In den letzten Jahren habe ich sowas nur ganz, ganz selten verwendet und meistens selber nur ne Frage gestellt und das war`s. Da ich auch gerne helfe, gehe ich jetzt auch auf andere und deren Geschichten hier ein und find`s hilfreich. Weiß das gerade sehr zu schätzen hier mit anderen über so schwierige Dinge in Kontakt zu sein. Vielen Dank

Ich habe noch irgendwo was wegen Silvester und Selbstbewusstsein gelesen. Finde das ergänzt sich prima - fängt doch beides mit "S" an. Falls jmd. schon heraus gefunden hat, wo man online Blei gießen kann, bitte melden!


Wünsche Dir kaische - auch viel Kraft, obwohl ich finde Du klingst schon sehr gefestigt damit. So, hoffe, ich kann jetzt weiterschlafen. Liebe Grüße, C.

24.12.2017 04:11 • #20



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Dr. Christina Wiesemann