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C

Cloud
Mitglied

Beiträge:
6
Mitglied seit:
hallo zusammen,

erster beitrag, also nicht hauen, wenn etwas nicht 100% stimmen sollte

ich schilder mal mein problem:
ich habe eine ausbildung als fachinformatiker. so weit, so gut. war tierisch froh, als ich die zusage bekommen habe, denn es war alles glatt gelaufen und alles super... bis... das kann ich selber nicht sagen, wann es anfing. zumindest tut sich bei mir mehr und mehr das gefühl der angst auf, in meinem fall ist es die telefonangst und die angst vor den mitarbeitern.
wir arbeiten sozusagen direkt mit unseren kunden zusammen und immer wenn mein telefon klingelt oder jemand sagt "geh mal eben bitte dran", habe ich ständig diese panische angst, etwas falsch zu machen. ich bin als azubi dort eh ziemlich auf mich allein gestellt und versuche immer mein bestes zu geben, da das anforderungsprofil sehr hoch ist. das telefon meide ich weitesgehend.
das komische an der sache ist nur, dass wenn ich mit mir vertrauten menschen telefoniere oder für meine eigene person, dann krieg ich das immer hin...nur auf der arbeit nicht.

wisst ihr rat oder geht es euch da ähnlich wie mir?

lg

21.01.2020 #1


4 Antworten ↓

G
Hallo Cloud,

und wie ich das kenne. Bzw. kannte. Nach ein paar Jahren Berufs- und Lebenserfahrung und bewusster Arbeit daran hat sich das zum Glück gegeben.

Ich empfehle dir, dir anschauen, wovor du genau Angst hast. Sicherlich nicht vor dem Telefon selbst, nicht wahr. Und sicherlich bist du eigentlich auch nicht der Meinung, dass eure Kunden bösartige Monster sind.

Also solltest du untersuchen, was genau für dich der schlimmste Fall wäre, was bei einem solchen Telefonat passieren könnte.

* Ist es Angst vor Wut und Ärger eines Kunden, der wegen irgendetwas nicht zufrieden ist?

* Ist es Angst davor, dass du auf Kundenfragen keine Antwort wissen könntest?

* Ist es Angst davor, dass der Kunde von der Sache mehr weiß als du und du dich dann irgendwie blamiert fühlst?

* Oder hast du vor allem Angst, dass die Kunden sich bei deinem Vorgesetzten über dich beschweren würden, wenn du etwas falsch gemacht hast?

Gruß,
GastB

#2


A


Angst während der ausbildung

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C
danke erst mal für die antwort!
klar ist es nicht das telefon an sich, aber manchmal bin ich leicht träumend und wenn ich dann so plötzlich "aufgeweckt" werde, muss ich erst schalten und mich für das trelefonat vorbereiten. sehr komisch...angst vor den kunden an sich habe ich nicht, sondern mehr vor MIR selbst, denn ich weiß ja nicht, ob ich mich dann falsch verhalte. aber ich versuche dann einfach so sein, wie ich bin.
um die angst einzugrenzen: ich habe eher angst davor, dass ich den (hohen) ansprüchen des betriebes nicht gerecht werde.

was mich interessiert: mit welchen methoden und hilfen hast du das problem bei dir in den griff bekommen?

lg

#3


Katja24

Depression + Angst während Ausbildung - bin verzweifelt

Hallo zusammen,

Ich war länger nicht mehr hier. Hatte mit mir zutun. Hab am 01.08.2019 meine Ausbildung als Konditorin angefangen, mir macht es auch Spass und mir gefällt es gut. Leider war ich von Ende Oktober bis Ende 2019 krankgeschrieben wegen Depressionen und Angstzuständen. Ich hatte Angst auf Arbeit zu gehen. Zwischenzeitlich war ich über 1 Woche ingesamt auf Arbeit, heute hab ich es wieder nicht geschafft. Ich fühle mich so elendig:( bin am überlegen in eine Klinik zu gehen. Hab Donnerstag wieder Termin beim Nervenarzt Mal schauen was er sagt, ich sehe sonst keinen Ausweg mehr. Ich hab schon einen tollen Arbeitgeber der sehr tolerant ist , da bin ich wirklich glücklich drum die wissen auch alle bescheid aber helfen tuts mir nicht wirklich.bin auch schon mit meinen tabletten hoch gegangen von 75mg auf 100 dann auf 150mg. Eine Weile ging es aber irgendwie scheint es so richtig nicht zu wirken. Ich bin verzweifelt Leute:( hat jemand einen Rat von euch bzw wen geht es so ähnlich?

Liebe Grüße Katja

#4


W
Hallo
Meine depressive Phase ist schon eine Weile her. Aber das war ein langes schreckliches Jahr. Während der Krankheit wollte mich mein Arbeitgeber mit Gewalt loswerden. Da ich in meinem Alter kein neuen Job gefunden hätte und irgendwann in Harz 4 gefallen wäre, mußte halt kämpfen. Dabei habe ich alle möglichen Hilfen in Anspruch genommen, die ich bekommen konnte. Ohne psychiatrische Behandlung und ohne Anwalt wäre ich nie aus diesen Tal der Tränen herausgekommen. Jetzt bin ich schon seit über 5 Jahren frei von Depressionen. Aber mir ist klar, dass man daran arbeiten muß, dass die Depressionen nicht wiederkommen. Bis jetzt ist mir das auch gelungen. Aber es bleiben die schrecklichen Erinnerungen an diese Krankheit.

Herzlich Willkommen
win10

#5






Dr. Reinhard Pichler
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