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Hi, mein Name ist David und ich bin gerade neu hier. Bin jetzt schon seid einigen Wochen in Therapie. Das Problem ist, ich hatte schon vorher Panikattacken und während der Therapie sind sie manchmal schlimmer geworden. Ich komme manchmal ganz gut durch die Woche, doch wenn ich dann den Termin ( 1 mal die Woche ) habe, gehts mir meistens während und danach beschissen. Dazu kommt das ich auch angespannt bin, da ich Allergisch auf Tierhaare reagier und Asthma bekomme. Dort wo ich Therapiert werde ist auch oft ein Hund der wohl für einige Patienten beruhigend wirkt. Mein Therapeut ist schon so nett und lässt den Hund nicht in meine nähe, aber die Haare fliegen überall rum. Hatte aber noch kein Asthma bekommen, bin trotzdem deswegen angespannt. Auch wenn er mit mir redet bekomme ich öfters Panikattacken, die ich ihn meist nicht sage obwohl es so abgesprochen ist. Kann er mir wirklich helfen ? oder verschlimmert er es ?
Kennt jemand auch Sehstörung die ducrh Panik auftreten ( weiße Flecke u.s.w ?? )

Lieben Dank schonmal im Vorfeld , schön zu wissen das ich nicht alleine bin !!

13.12.2010 17:32 • 15.12.2010 x 1 #1


6 Antworten ↓


Hallo David,

erstmal zu den Sehstörungen, das kennen wahrscheinlich die meisten Betroffenen in den verschiedensten Formen, kein Grund zur Sorge. Wegen der Angst während der Therapiestunden könnte ich mir vorstellen, dass es einfach eine Frage der Gewöhnung ist, denn es ist halt nicht einfach, sich mit einem psychischen Problem jemandem wirklich anzuvertrauen. Mir ist das anfangs auch sehr schwer gefallen und auch später hatte ich manchmal einfach keine Lust auf einzelne Therapiestunden. Ein paar Wochen sind wirklich noch nicht viel.

Es könnte aber auch an der Persönlichkeit des Therapeuten liegen. Dass man gut miteinander kann, ist so ziemlich das Wichtigste in einer Therapie. Vielleicht hast Du mehr davon, sobald Du Dir darüber im klaren bist, was es genau ist.

Grüße

pc

13.12.2010 18:59 • #2



Angst während Therapie

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Hallo und willkommen im Forum.
Ich bin auch noch nicht lange hier.
Mache zur Zeit auch eine Therapie und kann dir nur sagen das es völig normal ist , das es einem hingterher nicht gut geht.
Es kommen Dinge zur Sprache die bearbeitet werden und es werden ja auch Reaktionen ausgelöst...sei es Wut ,Trauer , weinen und ich kann nur von mir reden ich muss manchmal auch dann mit den Personen sprechen und Ihnen das sagen was ich sagen möchte und was mir auf dem Herzen liegt.

Wenn es nicht so wäre ...ist es kein guter Therapeut.

Zu deinem Asthma und dem Hund m uss ich sagen ...das ich es geschmacklos finde das der Therapeut einen Hund in der Praxis hat.
Nicht jeder mag Hunde und es gibt auch viele Allergiker in der heutigen Zeit.

Mich würde es stören.

Sehstörungen können auftreten wenn die panik kommt ...man hat das Gefühl man sieht verschwommen und alles ist wie in Watte.

LG
Du bist nicht allein damit

13.12.2010 19:20 • #3


Ich danke euch für eure schnelle Antwort.
Ja das mit dem Hund finde ich auch doof. Ob die Chemie zwischen mir und Therapeuten stimmt, ist schwer zu sagen. Manchmal habe ich das Gefühl das er der einzige ist der mich versteht und das Problem nicht unbekannt ist. Dann aber wiederrum hat er mir nur 2 Trainingsübungen gegen Panik gegeben.
Ich rede auch zuviel und er bekommt manchmal das Gefühl das ich hetze. Also ich werde öfters dann Unterbrochen und kann meine Sachen garnicht aufzählen da dann eine Pause gemacht werden soll. Ich habe dann meistens die erste halbe Stunde von meiner Woche erzählt, und dann gehen wir auf meine Rege Fantasie ein, die mir da etwas Vorpielt was eigendlich ganz ungefährlich ist. Naja und dann gibt es noch immer soviel was ich sagen wollte, aber gehe dann nachhause weil die 50 Minuten um sind.

Ist es bei euch so ?
Wäre cool wenn ich mir da mal ein paar Beispiele von euch anhören könnte, ob mein Therapeut der richtige für mich ist oder überhaupt gut ist.

Danke nochmal das ihr mir helft !!!

13.12.2010 20:30 • #4


Also wenn Du Dich verstanden fühlst, dann passt es schon mit ihm, würde ich sagen. Dass die Zeit einer Therapiestunde oft nicht reicht, weil man v.a. am Anfang unheimlich viel zu erzählen hat, ist ganz normal. Allerdings bringt das Hetzen ja nichts, und mehr als zwei Übungen genauso wenig, schätzungsweise. Das braucht alles nunmal viel Zeit.

Grüße

pc

13.12.2010 21:06 • #5


Es ist ein sehr gutes Zeichen, wenn du während der Therapie deine Angst stärker spürst! Das bedeutet nämlich, dass du auf einem guten Weg bist...

13.12.2010 21:57 • #6


Ich habe 3 Langzeitherapien hinter mir und kann Dir ganz ruhig bund gelassen sagen das es völlig normal ist, das man während und nach den Therapiestunden Panik hat. Ich würde das meinem Therapeuten und der Gruppe gegenüber dies mal ansprechen.

Was hat Dir solche Angst gemacht ? Welche Antwort Aussage passt Dir denn nicht ? Mit was wirst Du nicht fertig und schluckst schon wieder alles runter statt darüber zu reden ? Auch Provokationen sind normal damit Du lernst deine gefühle mal rauszulassen.

Ich würde meine meinung zu den Äüßerungen die ich gehört habe und die mich stören-sei es über mich oder anderen laut kund tun.

Dann ginge es mir besser . Was soll schon passieren ? Entweder klatschen alle oder es gibt ne Diskusionsrunde oder verschiedene Ansichten . Du fälst nich tot um .

Lass die Angst doch raus. dazu bist Du in Therapie

GGLG und viel Erfolg

15.12.2010 14:10 • #7




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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf