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Nibru

Nibru
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Hallo Zusammen,

ich muss echt mal niederschreiben was mich schon wieder so belastet... Ich bin ständig am Grübeln und kann mich schwer konzentrieren.
Ich bin ja nun seit 3 Wochen in ambulanter Therapie wg. meiner Angststörung/Panikattacken, was mir auch gut tut(also mir geht's schei... weil gerade viele Emotionen deswegen hochkommen) Vorher war ich für 5 Wochen in stationärer Therapie...
Ich muss einiges aus meiner Kindheit verarbeiten, worüber ich über 20 Jahre nicht geredet habe...

Naja, nun aber zu meinem momentanen (seit 1 Jahr bestehend) Hauptproblem worüber ich oft grübele... Sad

Ich habe immer öfter Stiche in meiner linken Brust, bekomme dann schwer Luft, hyperventliliere und die Panik beginnt. Die Stiche sind meißt nach ein paar Sekunden wieder weg. Ich bin dann immer ins KH gefahren weil ich dachte es sei mein Herz. --> Wurde vom Hausarzt und sämtlichen Notdienstärzten aber ausgeschlossen!
Leichte Skoliose, und Brustwirbelsäule stark verspannt und gereizt/entzündet.

Das höre ich mir bereits 1 Jahr an - ich habe immer noch nicht verstanden das es nicht das Herz ist Sad
Ich arbeite im Büro - mache nebenbei keinen Sport - was ich aber gerade für die Wirbelsäule tun sollte hat mir jeder der Ärzte gesagt. Nur habe ich Angst vor der Angst und also auch Angst mich körperlich anzustrengen.

Ich fange ja gerade erst an mit der ambulanten Therapie (die stationäre war nicht so der Brüller) und wir arbeiten jetzt erst einiges auf...
Die nette Angst sagt mir immer "Geh doch mal zum Kardiologe"... Dann sagt mir mein Verstand - "Was soll der dir anderes erzählen als die anderen) ?

Ich verzweifle bald. Ich kann die EKG´s nicht mehr zählen... Blutdruck/Puls alles hervorragend! Familiär bedingt keine Herzprobleme!
Organisch gesund - mehrere Blutbilder, Schilddrüse alles i.o.

Nun seit ca 8 Monaten gehe ich regelmäßig zur Krankgengymnastik und zum Chiropraktiker/manuelle Therapie -----> Die Stiche sind besser geworden aber immer noch da
Sad und ich habe mir schon einen Termin beim Kardiologe gemacht und ihn wieder abgesagt weil ich dachte wie bescheuert ich bin und das mich die Angst dazu bringt dahin zugehen...

Ich weiß manchmal nicht was ich machen soll. Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich und man kann sich austauschen?

Danke und viele Grüße

18.01.2020 #1


110 Antworten ↓
M

m_eiche
Gast

Hallo Vergissmeinnicht,

Danke für den Link.

Ich werde deinen Beitrag über deinen " Angstweg " wohl noch mehrmals lesen, um zu begreifen was du durchgemacht hast und wo du heute stehst.

Ich bin überzeugt davon, dass du immer wieder aufstehen wirst, wenn du hingefallen bis; mal etwas schneller, mal etwas langsamer und mühevoller - mal mit eigener Kraft, mal mit Hilfe von außen. Du bist schon eine sehr starke Person, denn du kämpfst dich immer wieder nach oben und versuchst das Positive in deinem Leben zu finden.

Mit deinem Beitrag zeigst du anderen, das es sich lohnt zu kämpfen um ein lebenswertes Leben zu führen, auch mit Krankheiten und Krisen.

____________________________________________________________________________________________________________

HWS, BWS, LWS,

oh ja, davon kann ich auch ein Lied singen.

Ich bin jetzt 60 J. alt. Angefangen haben meine Rückenprobleme im Alter von 17 Jahren, 1972, während meiner Lehrzeit. Zuerst immer wieder Probleme im LWS - Bereich, später BWS - und HWS - Bereich, verkrampfte Rückenmuskeln, verspannte Wirbelsäule, ausgerenkte Wirbel.

Spritzen, Voltaren Dispers, Wirbel einrenken, Ultraschal, Rotlicht, Streckbank, Krankengymnastik.......... und immer wieder Wirbel einrenken. Anfang 1990 wurden mir in einem Jahr 16 Mal Brust und Lendenwirbel eingerenkt. Hab oft tagelang im Bett gelegen, Stufenlage, konnte mich kaum bewegen, bin durch die Wohnung gekrochen.

Behandelnde Ärzte waren mein Hausarzt, der auch eine chiropraktische Ausbildung hatte und verschiedene Ortophäden. Mitte 1990 bin ich zu einem älteren Ortophäden, gegangen, er war schon über 70 Jahre alt, eigentlich längst im Ruhestand, machte Urlaubsvertretung in seiner museumsreifen Praxis, mein Hausarzt war im Urlaub. Der fragte mich als erstes nach meinen Ess - und Trinkgewohnheiten, wieviel Fleisch und Alk. ich konsumiere. Ich war damals ein starker Fleischesser und hab zeitweise reichlich Alk. getrunken, es gab ständig etwas zu feiern.

Dann wurde ein Röntgenbild gemacht. Seine Diagnose: Harnsaüreablagerungen in den Rückenmuskeln ( Gicht? ), das Röntgenbild sah aus als hätte ich eine leichte Raucherlunge, überall dunkle Schatten, die Muskeln waren total verhärtet und eine beginnende Verkrümmung der Brustwirbelsäule, ähnlich einem Scheuermann - Syndrom.

Ich war damals schon selstständig, hab eine kleine Werkstatt, heute noch, hab damals bis zu 70 Std. i.d.Woche gearbeitet, sehr viel im sitzen, kleine Werkstücke auf meine Arbeitsschürze - auf meine Oberschenkel gelegt und bearbeitet - stundenlang. Viel Arbeit, viel Stress, Eheprobleme, Schulden, ......

" Junge," sagte er, " so machst du dich kaputt."

1. Ändere dein Essverhalten,
weniger Alk., weniger Fleisch, du brauchst nicht ganz drauf verzichten, das Leben soll lebenswert bleiben; vor allem, weniger
Schweinefleisch, lieber Geflügel, Rind oder Wild, mind 1 mal i.d.W. Fisch, Lachs , Hering....., mehr Salt, Gemüse......, viel Wasser
trinken...

2. Ändere dein Arbeitsverhalten und deinen Arbeitsplatz,
Arbeite nur noch wenn es sein muß im sitzen, mit dem Werkstück auf deinen Oberschenkeln, max. 15 Min. a. Stück
Arbeite nur noch wenn es sein muß im sitzen, mit dem Werkstück auf der Arbeitsplatte, max. 30 Min.a. Stück (Schreibtischhöhe)
und schmeiß deinen Arbeitsstuhl mit Rückenlehne weg, der macht einen faulen Rücken, setz dich, wenn es schon sein muß, auf einen
Hocker ohne Lehne aber mit Rollen. Du must dich dann aus eigener Kraft aufrichten um deinen Rücken auszurichten.
Richte dir einen zusätzlichen Arbeitsplatz ein, an dem du im stehen arbeiten kannst, Arbeitsplatte in der Höhe zwischen Brustbein und
Bauchnabel, so das du die Unterarme auflegen kannst.
Arbeitsgeräte, Materialien, die du mehrfach am Tage benötigst, deponiere so, dass du aufstehen, dich drehen , bücken, laufen oder dich
recken must, um an sie ran zu kommen. Bewege dich.

3. Wenn du merkst, dein Körper fängt an sich zu verspannen, schließ die Werkstatt ab und lauf, leg dich nicht hin. Geh raus in die
Natur, ist ja sowieso der Platz wo du dich am wohlsten fühlst. Reck dich, pflück Blätter oder Obst von den Bäumen, beweg dich, so gut
du kannst, denk an etwas schönes, genieß die Natur, die frische Luft, atme tief ein und aus und lauf. Und------- hör auf deinen Körper,
hör in dich rein, dann wirst du selber herausfinden was gut für dich ist.
Noch eins, deine Wirbelsäule ist geschädigt, aber du kannst damit relativ schmerzfrei alt werden, wenn du auf deine Körper hörst.

Ich hab das alles umgesetzt, mehr oder weniger konsequent, ich denke so zu 60 -70%.

Das erst Jahr war manchmal die Hölle. Ich war es nicht mehr gewohnt gerade zu stehen oder ohne Rückenlehne gerade zu sitzen. Häufig fing schon nach wenigen Minuten der Rücken an zu schmerzen. Ich hab dann, wenn es die Zeit erlaubte, die Arbeit liegen lassen und bin gelaufen. Nicht immer, aber meistens hat es geholfen.

Die Besuche bei meinem Hausarzt, - Wirbel einrenken, wurden mit der Zeit deutlich weniger und meine Lebensqualität verbesserte sich.
Ich hab dann meinen Hausarzt gewechselt, ( weg. einer ganz üblen Geschichte , erzähl ich später vielleicht mal)
Mein neuen Hausarzt, bei dem ich heute noch bin, kenne ich seit dem Kindergarten.

Ich glaub es war 1996, eines morgens, komm alleine kaum aus dem Bett, wahnsinnige Rückenschmerzen linksseitig, bis in die Zehen, kann kaum laufen. Nimm eine Voltaren, trink Kaffee um erst mal zu mir zu kommen, dann geht's etwas besser, ab zum Arzt. Mein Hausarzt hat Urlaub, ich gehe zu einer Vertretung. Ich sage ihm, dass ich einen Bandscheibenvorfall vermute.

Nein - kein Bandscheibenvorfall - Lendenwirbel raus. Spritze- einrenken - Tabletten - das übliche. Beim einrenken - ich schrei vor Schmerzen, ich heule, DAS hatte ich noch nicht. " Tja - da müßen Sie jetzt durch. "

Jeden Tag Spritzen und Tabletten. In den nächsten drei Tagen verschlimmern sich die Schmerzen und die mittleren Zehen im linken Fuß werden taub. Ich rede nochmal mit dem Arzt, er wird ruppig," NEIN - KEIN BANDSCHEIBENVORFALL. Durch die Blockade hat sich ein Nerv entzündet und die Muskulatur verkrampft natürlich, Sie hätten früher kommen müßen, jetzt dauert es eben. "

4. Tag - ich spür mein linkes Bein kaum noch.

5. Tag - ich kann mir in den Po und ins Bein kneifen, spür nix mehr. Was jetzt - Krankenhaus - nein - morgen ist mein Hausarzt zurück.

6. Tag - meine Frau fährt mich zum Arzt. Ich komm in die Praxis, geh auf die Rezeption zu, da kommt mein Arzt, sieht mich - " Himmel,
was hast du denn, Bandscheibenvorfall ? " Endlich, etwas greifbares.

Ich erzähl ihm die Geschichte. " Das kann doch wohl nicht war sein! "
Innerhalb einer Stunde war ich im CT.
Dann kam die Diagnose der Ärztin: " Sie haben einen akuten Bandscheibenvorfall, der aber gut konservativ zu behandeln ist, machen Sie sich keine Sorgen. ( Sie sollte Recht behalten )."

Gut, damit kann ich leben.

Dann: " Aaaaaaber, Sie hatten ja schon mal einen Bandscheibenvorfall, der wohl nicht therapiert wurde, muß einige Jahre her sein und über einen langen Zeitraum starke Schmerzen verursacht haben. Wird Ihnen in Zukunft aber keine Probleme mehr bereiten, denn die Bandscheibe existiert quasi nicht mehr, ist vom Körper resorbiert. Die Wirbelkörper sitzen fest aufeinander. Unglaublich das das kein Arzt bemerkt hat, und unglaublich das Sie das so durchgestanden haben.

Und - ihre Wirbelkörper sind teilweise, trotz einer guten Knochensubstanz, in einem nicht besonders gutem Zustand. An Ihnen muß über Jahre viel rumgedrückt worden sein. "

Ich mußte mich erst mal setzen.

Nach der Bandscheibenbehandlung, jeden Tag 1 Std. an den Tropf, laufen und mich vorsichtig bewegen, nicht arbeiten, Stress vermeiden, Ruhe , Musik hören, entspannen, - ich glaub es hat ca .14 Tage gedauert, war ich wieder stundenweise arbeitsfähig.

Dann ging es mit meinem Rücken eigentlich nur noch bergauf, war ab dem Jahr 2000 nur noch sehr selten beim Arzt. Ich versuche seit dem Bandscheibenvorfall möglichst konsequent umzusetzen, was mir der alte Orthopäde ans Herz gelegt hatte und zu ca.80% gelingt mir das bis heute.

Als ich meinem Hausarzt von dem Orthopäden erzählte, grinste er mich an und erzählte mir, das er ihn sehr gut gekannt hatte. Er kam ursprünglich aus dem gleichen Ort wie wir beide. Das wußte ich nicht. Ja, das Münsterland ist eben nur ein Dorf.

2010 bin ich dann in ein Loch gefallen, aus dem ich mich bis heute nicht befreit habe. Dazu möchte ich aber hier und jetzt nichts schreiben. Auf jeden Fall wurden die Rückenschmerzen wieder häufiger und stärker, hab mich auch ziemlich hängen lassen, hatte keine Kraft.
An einem Tag, bei der Arbeit keine Rückenprobleme , aber leichte Schmerzen unterm Brustbein, hab mir erst nix dabei gedacht. Dann, innerhalb einer Stunde, sich schnell verstärkende Schmerzen, gefühlt links unterm Brustbein an den Rippenansätzen, wie Messerstiche.

Ich bekomm Schweißausbrüche, meine Hände zittern, mir ist schlecht, Atemnot, meine Armvenen schwellen an.

Mein Gedanke - Herzinfarkt - ganz klar ein Herzinfarkt - du bist jetzt 55, dein Vater hatte mit 58 seinen ersten Herzinfarkt - dann Schlaganfall - dann mit 66 2. Herzinfarkt -AUS!

Ich hab Angst - Todesangst - Panik, setz mich ins Auto und rase zu meinem Hausarzt ( warum nicht ins Krankenhaus ? Vertrauen? )

Komm sofort dran. Er guckt mich an, klatscht mir mit der flachen Hand zweimal liebevoll ins Gesicht, lächelt mich an und sagt: " Du hast keinen Herzinfarkt, So wie du hier stehst ,tipp ich auf einen oder mehrere blockierte Brustwirbel. Häufig hat man dann keine Schmerzen im Rücken, sondern die Schmerzen strahlen über die Rippenbögen bis in die Brust. Man denkt natürlich, - Mist, mein Herz -. man bekommt Panik, hyperventiliert, der Blutdruck steigt, die Adern schwellen an, noch mehr Panik...... "

Er hat die Wirbelsäule abgetastet und hatte schnell 3 Übeltäter ausfindig gemacht. Die Behandlung war dann nur noch ein Sache von Minuten.

Ich hab diese Blockaden in der Form noch 2 Mal gehabt und mußte zum Arzt, aber ohne je wieder in Panik zu geraten.

Alle weiteren Rückenproblem habe ich im Moment mit meiner beschriebenen Selbsttherapie ganz gut im Griff.

Ich bin seit meiner Kindheit immer sehr viel in der Natur gewesen, war auch leicht, ich wohnte und wohne immer noch, auf dem Land. Nur wenige hundert Meter laufen und ich bin in der Natur.

2011 habe ich das Wandern für mich entdeckt.
Ich bin im April 2011 mit einer geführten Gruppe 4 Tage durch die Eifel gewandert, von Unterkunft zu Unterkunft , mit 17kg Gepäck im Rucksack, bei strahlendem Sonnenschein, Schneeregen, +5° bis - 8° bergauf - bergab.
2 Tage vorm Start war ich beim HNO. Trockenheit und Kratzen im Hals. Er gab grünes Licht. Unterschiedliche Etappen, bis zu 26 km am Tag, insgesamt 96 km in 4 Tagen. ab dem 3. Tag konnte ich kaum noch sprechen, die Stimmbänder versagten, der Hals war dick, Luftnot.
Aber ich wollte diese Wanderung schaffen, für mich.

Meine Stimmbänder haben sich erholt, spreche heute etwas kratziger.

Ich habe gewaltige Belastungen hinter mir und gewaltige Probleme vor mir, habe mit vielen Ängsten zu kämpfen gehabt und jetzt wieder neue Ängste. Versagensängste, Zukunftsängste, Ängste zu erkranken, - keine Angst vor dem Tod - wohl Angst vor dem Sterben, dass es lange dauern könnte.

Heute versuche ich, jeden Tag 1 Std. zu laufen, alleine, für mich, ohne Stress; und 1 Std. mit meinen Hunden.
An den Sonntagen versuche ich, Zeit zum Wandern zu finden, 10 - 25 km, je nach Zeit, Lust und Laune, im Moment immer alleine, nicht in der Gruppe, habe keine Lust mich zu unterhalten.

Ich versuche das alles umzusetzen, klappt aber nicht immer.

Vielleicht kann irgend jemand von euch etwas Positives aus meinem Bericht für sich mitnehmen, wenn nicht, auch o.k.

Ich hab mir auf jeden Fall etwas von der Seele geschrieben.

Danke, und alles Gute

01.09.2015 15:06 • x 4 #52


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Blockaden BWS/HWS, Bruststiche, wer hat das auch?

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sTr89

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Hallo Leute! Mir geht es genau so wie euch hier. Eventuell ist der ein oder andere noch hier aktiv. Also ich leide seit Februar letzten Jahres daran. Es ist wirklich ein Zwiespalt zwischen psychischer Belastung vom November und Dezember 18. Erst Selbstmord einer Kollegin und dann Tod meines Vaters. Naja, zuvor hatte ich schon immer atemaussetzer die mich aber nicht weiter beschäftigten. Dann saß ich in der Badewanne, bekam fiede Beklemmung und kreislauf. Darauf sind wir ins Krankenhaus. Dort gab es dann ein ekg und Blutuntersuchung o.B.. 3 Tage später saß ich am pc und bekam wieder eine. Da eine Ärztin zu mir sagte ich solle mal blutdruck messen habe ich es in dieser Situation gemacht -> puls 150 also ging ich zu meiner Freundin wo es dann begann vom Rücken zur brust zu brennen also RTW gerufen...die bereits ein ekg, und beruhigungszeug..und ab ins Krankenhaus...dort nochmal alles und mobiles ekg und im KH wieder ohne Befund...dann ging es mir von da bis August so richtig schlecht. Permanente Panik, sämtliche Symptome usw.. jedenfalls wurde zwischenzeitlich ein bws syndrom und leichte skoliose diagnostiziert. Im Mai habe ich mich dann selber einweisen lassen weil ich nur nich panik und herzangst hatte/habe. Seit August bin ich dann auch wieder arbeiten gewesen...jedenfalls wollte ich mal fragen ob es jemand auf dauer wieder in den Griff bekommen hat. Hauptsymptome sind halt:
-stiche in der brust
-druck in der brust
-Herzrasen
-pseudoangina Anfälle
- rückenschmerzen
-druck im arm
- nackenschmerzen
- zucken im bein

Ps.: wie gesagt, psychosomatische Klinik bereits gemacht und Psychologe. Derzeit taste ich mich wieder ans Fitnesstudio ran und merke dass die stiche dadurch auch nachlassen....aber die Angst es wäre das herz begleitet mich permanent

04.01.2020 02:40 • x 1 #104


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Sternchen89
Ich habe auch immer wieder mal Stiche in der Brust, gestern auch erst wieder und auch links, waren auch nach paar Minuten wieder weg. Aber auch ich weiß, dass mein Herz in Ordnung ist sowohl im Krankenhaus als auch ein anderer Kardiologe haben das bestätigt.

Was ich mich neulich gefragt habe, woher soll ich unterscheiden können ob es nun das Herz oder irgendein anderer Muskel ist?

Aber nachdem wir beide ja wissen, dass unsere Herzen bestens in Schuss sind, sollten wir uns damit abfinden, dass vielleicht gerade der Brustmuskel oder ein anderer in der Nähe nicht so arbeitet wie er das normal tut Wink.
Ab und zu zwickts hald mal im Körper und solang es wieder von allein weggeht, ist alles gut *einred*

x 1 #2


Vergissmeinicht
Hallo Nibru,

mir ging es sehr, sehr ähnlich. Mei Physiotherapeut hat sich bald Die Finger gebrochen beim einrenken. Was meint denn der Chiropraktiker?

Ich war so verspannt, das es mir in den gesamten Brustkorb ausstrahlte und ich hatte auch eine Herzangst. Irgendwann habe ich aber geschnallt, das es Verspannungen waren. Was auch gut tut sind Mass.; diese bekam ich vor einem Jahr in der Klinik und wirkten wahre Wunder bei mir.

Es ist ganz sicher nicht Dein Herz. Verspannungen können uns schier kirre machen.

x 1 #3


Nibru
Hallo Sternchen89

danke für deine Rückmeldung Smile Da bin ich ja nicht alleine...
Trotzdem "verstehe" ich nicht das das nicht mein Herz ist... Ich glaube schon das man das unterscheiden kann, wenn man keine Angststörung hat Smile
Ich steigere mich ja komplett darein immer und kriege dann PA´s...

Echt alles Misst Sad

Wünsche dir viel Kraft

#4


Sternchen89
Vergissmeinicht, wer hat dir das denn diagnostiziert? War das dein Hausarzt, oder bist du selber einfach zu einem Physio oder Chiro gegangen?

Ich hab mich, seit die Probleme angefangen haben, nie wirkliche gut behandelt gefühlt, weder im Krankenhaus noch von meinem Hausarzt. Lediglich der HNO und Kardio machten einen wirklich bemühten Eindruck Sad


Verstehen kann ich es eigentlich auch nicht, aber ich denk mir, das Herz liegt ja tiefer im Körper und da meine Stiche gefühlt immer näher an der "Oberfläche" sind, hab ich eben für mich beschlossen, dass es nicht das Herz sein kann Smile sondern die Muskeln oder das Rippenfell was auch immer da alles in Frage käme.

#5


Nibru
Hallo Vergissmeinicht,

darf ich fragen "WIE" du es geschnallt hast? Das möchte ich auch gerne... Endlich verstehen das ich "körperlich" gesund bin.

Der Chiropraktiker hat mich in 6 Sitzungen ganz locker und entspannend behandelt - es war einiges verschoben Smile Mehrere Rippen und die
ganzen Brustwirbel...
Ich war auch schon im CT wegen der Stiche - Brustkorb untersucht - leichte Vorwölbung linke Seite, Thoraxbeschwerden - aber sonst alles okay Sad

Aber es ist immer noch nicht weggegangen. Morgen habe ich einen Brustultraschall, weil ich auch Probleme damit habe...

Ich krieg echt n Anfall bald Sad

#6


Dowoop-Queen
Hallo , auch ich habe , starke Verspannungen im Nacken und Schulterbereich . Habe auch eine Herzneurose. Hatte von April bis Juli keine Angst und Panikattacken ..... nun ist es seit Samsatg wieder soweit Sad Heute morgen direkt nach dem aufstehen einen Puls von 118 .... direkt wieder grübeln und Angst , ständiges Blutdruckmessen.Ist aber dann ganz normal wieder runtergegangen. Weiß auch nicht was ich machen soll .

#7


W
Hallo, auch ich habe diese Verspannungen...Schulter und Nacken..typisch für uns Angsthasen....

Auch diese Stiche ( hatte sie oft schon am ganzen Körper) ...das macht Angst und läßt den BD steigen.

Viel Entspannung und Sport können helfen...vor allem Ablenkung.... CD hören ..usw.

L.G. Waage

#8


Schlaflose
Als ich ca. 18 war, hatte ich es zum ersten Mal, dass es mir wie ein Messerstich in die linke Brust gefahren ist. Danach kam das immer mal wieder vor, aber auch in der rechten Brust, so dass mir dann schnell klar wurde, dass es nicht das Herz sein kann. Heute bin ich 53 und habe es immer noch gelegentlich. Da ich aber seit 20 Jahren viel Sport treibe, weiß ich, dass es nicht das Herz sein kann, weil ich dann nicht mein ziemlich strammes Sportprogramm nicht problemlos durchziehen könnte. Beim Arzt war ich deswegen nie.

x 1 #9


jessiiii
Verspannungen drücken auf die Nerven vom vegetativen Nervensystem und da ist das Herz mit angeschlossen . Das ist normal bei HWS Probleme

x 1 #10


Dowoop-Queen
und deswegen beim aufstehen , Hoher Puls ?

#11


jessiiii
Ich denke dass das zusammen spielen wird .Angst und deine Verspannungen. Lass es ordentlich lockern und lass den Atlaswirbel überprüfen ob der richtig steht ... wenn der nicht richtig steht hat das Auswirkungen auf den ganzen Körper .

x 1 #12


Dowoop-Queen
Das habe ich mir auch schon überlegt . So ist es wenn ich logisch denke .... aber das tu ich halt meist nicht , bei mir kommen auch die Verspannungen vom Herzen .Es ist zum kotzen.

#13


Nibru
Hallo Dowoop Queen

ich habe in einem PA-Ratgeber gelesen, dass morgendliche Herz-Rhytmusstörungen normale Reaktionen des Organismus auf die Belastung
des Körpers sind...
Ähnlich wie bei Kreislaufproblemen bei denen unser Blutdruck erst ein normales Niveau erreichen muss, können auch HRS normale Anzeichen
dafür sein. Oft treten diese HRS sogar in Entspannungsphasen auf z.B, in den Abendstunden oder wenn der Organismus zur Ruhe kommt. (Das habe ich zum Beispiel... )

Hoffe ich konnte dir etwas helfen Smile

LG

#14


Dowoop-Queen
Hallo Nibru ,echt ? Oh man was kommt denn noch alles ? Möchte mir nicht mehr meine Tage durch die Angst versauen lassen. Hab mittlerweile nicht nur Angst sondern auch Wut auf die Angst !

#15


Nibru
@Dowoop Queen: Meine Therapeutin sagt es ist gut wenn man Wut entwickelt! Dann kommen die Emotionen raus und du kannst
nach und nach auch "Dampf ablassen".
Das tut gut, das habe ich auch schon gemacht weil ich so extrem sauer war... Ich habe innerlich gekocht!

Danach habe ich mich besser gefühlt...

Machst du denn eine Therapie oder hast eine gemacht ?

#16


Vergissmeinicht
Liebe nibru,

nun, wenn ich nicht an das Herz dachte oder abends zur Ruhe kam und schlief, waren die Verspannungen weg. Nochmal, die Verspannungen können Dich kirre machen und überall hin ausstrahlen.

Wenn man es am Herz hat kann man keine 3 Treppen steigen (sinnbildlich) ohne das man außer Atem kommt. Bei Verspannungen ist dies anders.

Hatte sowohl einen guten Orthopäden wie auch Physiotherapeuten die es garnicht erst zum CT kommen ließen und mich beruhigten. Und, ich glaubte ihnen!

#17

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Nibru
Hallo Vergissmeinicht

genau das Thema "den Ärzten glauben/vertrauen" ist ja mein Problem Sad

#18


Vergissmeinicht
Liebe Nibru,

Du wirst nicht umhin kommen anzufangen zu vertrauen; Deinem Körper, den Ärzten etc. Trost

#19


Nibru
Ich weiß ... Die Frage ist nur: Warum fällt mir das so schwer? seufzen

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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