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Eisbär
Mitglied

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Hallo zusammen. Bei mir dauern die Attacken oft mehr als 2 Stunden. Geht es da mehreren von euch auch so?

19.12.2025 #1


20 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Eisbär:
Hallo zusammen. Bei mir dauern die Attacken oft mehr als 2 Stunden. Geht es da mehreren von euch auch so?

Was für Attacken?
Echte Panikattacken können nicht so lange dauern, weil sich das Adrenalin im Körper nach ca. 20 Minuten verbraucht und die Attacke verschwindet. Der Körper braucht einige Zeit, um neues Adrenalin zu bilden. Dann kann sich erneut eine PA aufbauen.

x 1 #2


A


Attacken über Stunden

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E
@Schlaflose Das weiß ich auch, aber es scheint auch Menschen zu geben bei denen es wesentlich länger anhält. Bei mir scheint das der Fall zu sein.

#3


sensibelchen98
Ich kenne das. Angstattacken kann ich easy den ganzen Tag haben. Panikattacken können bei mir auch über mehrere Stunden gehen, allerdings sind das dann mehrere. Es flacht leicht ab und ehe ich mich in Sicherheit wiegen kann ist es mit einem Knall zurück. Absolut schrecklich

#4


Yuber
@Eisbär

Manche Ärzte bezeichnen das umgangssprachlich als Post-Panik-Phase (kein offizieller Diagnosename). Man kann es gut mit einem großen Stein vergleichen, der ins Wasser fällt: Zuerst kommt die große Welle, danach flacht es ab, und anschließend folgen noch kleinere Wellen.

Die starke Stressreaktion versetzt den Körper in einen anhaltenden Alarm- und Anspannungszustand. In dieser Phase ist man besonders sensibel für körperliche Empfindungen. Durch exzessives Body-Checking und Grübeln kann sich der Stress erneut aufschaukeln und eine weitere Panikattacke auslösen – ein typischer Angstkreislauf.

Und ja sowas kann Stunden, Tage und sogar Wochen anhalten sofern man keine Strategie anwendet, um diesen Kreislauf zu durchbrechen.

x 1 #5


E
@sensibelchen98 Hast du einen Auslöser für deine Beschwerden finden können?

#6


Schlaflose
Angstzustände unter dem Paniklevel können über längere Zeit andauern, weil das Adrenalin nicht komplett aufgebraucht wird und der Körper währenddessen Nachschub liefert.

x 1 #7


sensibelchen98
@Eisbär unterdrückte Emotionen und ein dysreguliertes Nervensystem, dazu meine irrationale Angst vorm sterben. Es hat mir ein wenig geholfen egoistischer zu werden. Ich lerne noch Smile

#8


E
@sensibelchen98 Ich war auch schon überall und hab sämtliche Therapien und Medikamente probiert, aber richtig geholfen hat leider nicht. Vor allem kann keiner Sagen woher es kommt oder was der Auslöser ist.

#9


sensibelchen98
@Eisbär das ist auch nicht immer relevant, da können ja viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Ich denke wichtig ist wie man es im hier und jetzt verbessern kann

#10


E
@sensibelchen98 Da hast du Recht. Was hat dir den an Medikamenten und Therapien am besten getan?

#11


sensibelchen98
@Eisbär da habe ich leider keine besondere Erfolgsgeschichte. Ich habe fast 9 Jahre Escitalopram genommen, seit dem Frühjahr bin ich ohne. Es hat bei mir nicht wirklich geholfen und das Absetzen war schwer. Ich habe Tiefen und Verhaltenstherapie mehrfach hinter mir, ambulant, tagesklinische und stationär, da war leider kein Durchbruch dabei. Hast du schon Therapien gemacht?

#12


E
Ja stationäre Psychotherapie und 2x Reha. Aber hat leider nicht viel gebracht. An Medis hatte ich bereits Paroxetin, Duolexitin, Venlafaxin, Mirtazapin, Opipramol Pregabalin und jetzt Escitalopram. Im Notfall Quetiapin oder Tavor

#13


sensibelchen98
Hat dir davon was gut geholfen?

#14


E
Das einzige was wirklich halbwegs geholfen hat ist Tavor. Aber das ist nur im Notfall und nichts für die Dauer da es Abhängig macht. Alles andere hat bei mir nicht so wirklich geholfen. Das ist aber bei anderen vielleicht ganz anders

#15


sensibelchen98
Da hast du ja auch echt schon einiges durch. Tavor hatte ich auch zwei Mal, mag aber das Gefühl davon gar nicht

#16


E
Gibt ja bei den Benzos auch zig verschiedene. Da reagiert ja auch jeder anders drauf. Ja hab schon bisschen was durch.

#17

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V
@Schlaflose falsch.

#18


ConnyOsi
Krass ihr macht einem ja Hoffnung.

#19


ConnyOsi
Ich habe eine unspezifische Angststörung wahrscheinlich mit aggetierther Depressionen und ja das beste ist Tavor.Gerade Versuche ich Doxepin zu Venlafaxin,wobei das Venlafaxin sicher nicht das richtige ist.

#20


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