Kennt ihr das gefühl wenn einem heiß wird man das gefühl hat zu verbrennen,plötzlich nimmt man die welt nur noch wie einen Film wahr.
Man sieht nichts mehr,hört nichts mehr und ist total hilflos und schlapp. dann fällt man um. Dieses gefühl hat mich so in seine macht genommen das ich seid jahren kaum das haus verlasse aus angst das es wieder passiert.
Ich habe ständig schweißausbrüche und das gefühl jeden moment wieder umzufallen

05.02.2009 22:36 • 06.02.2009 #1


21 Antworten ↓


Hallo,

die Angst davor ohnmächtig zu werden habe ich auch. Bin schon in meinem Leben öfters umgefallen und weiß wie schlimm das ist. Man ist in dem Moment völlig ausgeliefert. Warst du deswegen denn schon in ärztlicher Behandlung?

05.02.2009 22:49 • #2


erstmal danke für deine antwort

05.02.2009 22:56 • #3


Jaja die Angst vor Nebenwirkungen, die kenne ich nur zu gut. Was ist denn der Grund für dein Kreislaufzusammenbruch? Ist das schon untersucht worden?

Das mit den Therapien ist halt immer so eine Sache. Manchmal hilft es wirklich, über diese Ängste zu reden und sich professionelle Hilfe zu suchen. Aber wenn man selber nicht so sehr daran glaubt, das einem damit geholfen ist, dann nützt einem auch nicht die beste Therapie. Ich sollte eigentlich auch nochmal eine stationäre Therapie machen. Aber im Moment bin ich so eingestellt, das ich es erstmal alleine schaffen will.

05.02.2009 23:02 • #4


ich war bei allen ärzten die ich mir denken kann und keiner konnte mir weiter helfen

05.02.2009 23:07 • #5


Also wenn man sowas erlebt hat, dann kann ich das gut nachvollziehen, das man dann auch eine Angst davor entwickelt, dass es nochmal passiert. Als ich das erste Mal ohnmächtig geworden bin, da war ich 6 Jahe alt. Ich bin danach noch 3 oder 4 mal ohnmächtig geworden in unregelmäßigen Zeitabständen. Bei mir kann das passieren wenn ich starke Magenschmerzen habe. Dadurch wird ein Reiz im Magen ausgelöst, der dann zur Ohnmacht führen kann. Also völlig harmlos. Natürlich habe ich Angst wenn ich Magenschmerzen bekommen, dass es mir wieder passiert. Gott sei Dank ist sowas bisher auch immer zu Hause passiert.

Vor ein paar Monaten als meine Panikattacken wieder angefangen haben, fing es mit den gleichen Symptomen an, wie bei einer Ohnmacht. Damals habe ich auch gedacht, da muss was körperliches sein. Ich bilde mir das doch nicht ein. Aber als ich deswegen 4 Tage im Krankenhaus war, und nichts gefunden worden ist, da musste ich das akzeptieren, dass es die Angst ist. Und das zu dem Zeitpunkt wie ein Schlag ins Gesicht.

Da du ja schon bei allen Ärzten warst, und nichts festgestellt wurde, wird es wohl es wohl psychisch bedingt sein. Ich habe mal gelesen, dass es auch Angstpatienten gibt, die durch eine Panikattacke ohnmächtig werden. Das ist allerdings auch sehr selten. Da du ja auch Probleme hast, dass Haus zu verlassen, solltest du vllt. doch nochmal über eine Therapie nachdenken. Dann aber eine Therapie, in der mit dir auch geübt wird, dass du wieder am öffentlichen Leben wieder teilnimmst. Das man sich zu Hause meistens am sichersten fühlt, kennt glaub ich jeder Angstpatient. Und wenn es dir einen Tag gut geht und am nächsten wieder schlecht, sehe das nicht negativ. Denn jeder Tag an dem es dir gut geht, ist ein Erfolg.

Bist du denn auch schon zu Hause ohnmächtig geworden? Wann waren deine letzten Untersuchungen?

05.02.2009 23:32 • #6


also die symtome hatte ich auch schon zu hause.. als das damals passiert ist hatte kurz vorher extreme schmerzen im bauch das ich mich hinhocken musste..
also meine letzten arzt untersuchungen sind schon mindestens 3 jahre her.. aber ich denke mir wenn ich wirklich was schlimmes hätte dann wäre es in den fast 6 jahren doch sicher schon was schlimmes passiert.. in dem ersten halben jahr lag ich nur im bett und konnte nicht mal allein auf toilette gehen ohne hilfe da mir sofort schwarz vor augen geworden ist..

05.02.2009 23:43 • #7


Also wie du das beschreibst, dass du so Schmerzen im Bauch hattest, und das dann die Symptome auftraten, ist ja fast wie bei mir. Es gibt Menschen, die auf Schmerzen mit Kreislaufproblemen reagieren.

Was ich allerdings etwas merkwürdig finde ist, dass du nicht alleine auf Toilette gehen konntest, da dir sonst schwarz vor Augen wurde. Wenn du natürlich die ganze Zeit nur gelegen hast, dann kann es natürlich eine logische Reaktion deines Kreislaufs sein, da der ja nicht wirklich in Schwung kommt, wenn man nur liegt.

Ich sehe das genauso wie du, da du das ganze jetzt schon 6 Jahre hast, wird das nicht wirklich dramatisch sein. Wenn es dich aber nach wie vor beunruhigt, und du immer noch die Symptome hast, dann würde ich doch nochmal zum Arzt gehen. Ich will dir keine Angst machen, aber lieber einmal mehr hingehen.

05.02.2009 23:55 • #8


ich weiß nur nicht wirklich auf was ich mich noch testen lassen soll..

06.02.2009 00:02 • #9


ZZerRburRuSs
@ PüPPii

Wenn du schon 6 Jahre mit deinem Problem beschäftigt bist und es wirklich was ernstes körperliches wäre wärst du schon öfter umgefallen , ob du nun zu haus bist oder woanders . Ausserdem hätten die Ärzte sicherlich etwas festgestellt.

Ich versteh auch nicht warum du "es" unbedingt alleine schaffen willst ?!!?
Nach 6 Jahren sollte doch schon erkennbar sein das "alleine" nicht der beste Weg ist .
Manche Sachen kann , soll und muss man gar nicht alleine schaffen .

Versuch mal Ärzten, anderen Menschen und dir selbst zu vertrauen .
Das ist ein schönes Gefühl und auch ein richtiges .

Vertrauen lernt man sicher nicht von heut auf morgen aber es ist möglich .

lg ZZ

06.02.2009 00:04 • #10


ja da hast du sicher recht.. aber ich hatte doch irgendwie die hoffnung das allein zu schaffen.. da ich ja mich schon zu manchen sachen allein überwinden konnte.. es gab ja zeiten wo wirklich garnichts mehr ging..

06.02.2009 00:08 • #11


Ich hatte nur gedacht, dass du vllt. nochmal den Blutdruck überprüfen lassen könntest. Ansonsten kann ich ZZerRburRuSs nur zustimmen. Versuche dann nochmal eine Therapie zu machen, wie ich es vorhin schon geschrieben hatte. Wenn du dich zu Hause einigelst, kann das auf die Dauer nicht gutgehen.

06.02.2009 00:10 • #12


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Therapie hilfreich sein kann. Natürlich muss die Chemie stimmen, und man muss auch selber sehr gut mitarbeiten, dann klappt das. Am Anfang ist es immer schwer, aber man darf auch nicht gleich zu viel wollen. Und es gibt immer wieder Tage an denen es einen mal schlecht geht, aber genau das lernt man ja auch in einer Therapie, wie damit umzugehen hat.

Ich finde es auf jeden Fall gut, dass du es trotz allem geschafft hast, gegen das anzukämpfen und damit auch Erfolg hattest. Aber du schreibst ja selber, das du dich nicht mehr quälen willst. Also denk einfach nochmal über eine Therapie nach.

06.02.2009 00:16 • #13


ich denke auch das es ein guter weg ist.. mir geht es auf jedenfall schon besser das ich mit jemanden darüber reden kann der mich versteht.. ich meine so psycologen haben das zwar studiert und so aber sie können doch nie wirklich in einen menschen rein schauen was in einem vor geht.. das können nur die wissen die es auch betrifft..

06.02.2009 00:22 • #14


Das freut mich das es dir schon besser geht. Natürlich ist es immer besser wenn man sich mit Leuten austauscht, die genau wissen wovon man schreibt, weil sie das alles auch schon selbst erlebt haben. Mich nervt das manchmal auch, wenn ich beim Arzt war, und der das dann als absolut harmlos ansieht, wenn ich mich gerade mit meinen Ängsten rumplage. Klar bin ich froh, dass ich soweit gesund bin, aber die Ärzte wissen doch auch nicht, wie schlimm man sich in solchen Momenten fühlt.

06.02.2009 00:27 • #15


genau das meine ich.. ich hoffe einfach das alles irgendwann mal wieder ganz normal ist.. irgendwo denkt man ja jeden tag mindestens einmal daran.. wie wird es mir heute gehen? aber ich denke man ist schon auf einem guten weg wenn man sich hilfe sucht wo man kann..

06.02.2009 00:31 • #16


Man geht immer mit einer Erwartungsangst in den Tag hinein. Solange das aber auch nur bei dem einen Mal bleibt und sich nicht durch den ganzen Tag zieht, ist das ja noch ok.

Du bist auf alle Fälle auf dem richtigen Weg, und wirst es auch schaffen diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Ich drücke dir auf alle Fälle ganz doll die Daumen.

06.02.2009 00:38 • #17


danke ich hoffe das du das auch alles so hinbekommst

06.02.2009 00:40 • #18


Das hoffe ich auch

06.02.2009 00:51 • #19


ZZerRburRuSs
Man muss kein toller Fussballspieler sein um eine tolle Manschft trainieren zu können !

Man muss ebenfalls nicht selbst Angst oder Panik haben um anderen helfen zu können .

Mir haben Psychologen und Therapeuten sehr gut geholfen und es war mir immer mehr als egal ob diese nun mal selbst ne Attacke hatten oder nicht.

Du solltest dir die best mögliche Hilfe zukommen lassen die es gibt !
Und das sind nunmal Therapeuten , alles andere ist zweitrangig wenn nicht gar unwichtig.

Und überprüfe dich auch mal selbst ob der Gedanke " der hats ja nur studiert und nicht selbst erlebt " nicht vielleicht doch nur eine Strategie von dir selbst ist um Hilfe zu vermeiden .


Ich hatte selbst lange und viele Paikattacken mit allem was dazugehört und niemand braucht .Ich kann dich also verstehen und wünsche dir wirklich nur das beste .

Es ist aber schon deutlich das du einige Denkfehler und Verhaltensfehler mit dir rumträgst und diese auch pflegst .
Fehler sind nichts schlimmes ! Lerne daraus und versuch neue Wege zu gehen .


lg ZZ

06.02.2009 01:11 • #20





Dr. Hans Morschitzky