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Hallo Ihr Lieben,

ich brauche grad ganz dringend Eure Beruhigung bzw. Einschätzung. Ich habe die letzten Tage sehr viel stress gehabt und einen todesfall an gehirntumor im nahen umkreis, den ich ziemlich genau geschildert bekommen habe.

So hab ich in den letzten Tagen schon derealisation und so bemerkt. Jetzt stand ich eben bei uns auf der arbeit im untergeschoss und wollte mit dem aufzug hochfahren. wir haben vier stück an zwei seiten des raumens dort. ich bin dann in einen der aufzüge eingestiegen, habe rausgeguckt bevor die tür zuging und konnte nicht mehr sagen, in welchem der aufzüge ich jetzt räumlich war! Also vielmehr, auf welcher seite des Raumes draussen jetzt grade der Ausgang war. Seit dem habe ich die größte Panikattacke aller zeiten.

Habe ich jetzt auch nen Tumor? Oder werde ich verrückt? Ich bin grade kurz davor eins von beidem zu glauben.....Oder kann das einfach derealisation sein?

Helft mir bitte

VG Eure Püppi

03.12.2012 12:09 • 30.04.2013 #1


25 Antworten ↓


Liebe Püppi,

Du hast ganz bestimmt keinen Tumor!!

Versuche, Dich ein bisschen abzulenken. Vielleicht sprichst Du mit einer Kollegin, mit der Du Dich gut verstehst, einmal über Dich und Dein Problem. Oft hilft es, wenn man darüber reden kann. Dann fühlt man sich nicht so alleine.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß diese PA bald nur noch eine böse Erinnerung ist und Du Dich wieder gut fühlst.

Alles alles gute!

Beste Grüße

03.12.2012 13:01 • #2



Angst vor Tumor / Panikattacke im Aufzug

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es ist dir die Sache mit dem Tumor seh nahgegangen.

Du hast Angst des es dir genauso geht. das du ebenfalls unheilbar krank bist.

Der Gedanke an diesen Tumor hat dich in Panik gesezt..

Unter Panik auch im Fahrstuhl sone Art Platzangst bekommen.

Des dauert seien Zeit bist du erstmal das geschehen verarbeitet hast..

Deinn Gedanken sich wieder um des Normale Leben fam.. usw drehen.

Ich denke auch das dir im Kopf nix fehlt.

Das da alles Ok ist..


Aber die Angst vor Dieser und anderen Krankheiten die nicht für einen selber sichtbar sind .

Mach dich da nicht verückt.

Im Zweifelsfall immer zum Doc.. wenns möglich ist.

Und der wird dir auch bestätigen wie wie das da nix ist. sondern nur deine Emotionen und deien Angst dir eien Streich spielen..

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Kraft um dies Sache zubesiegen,

03.12.2012 13:11 • #3


Ihr meint also es ist nix schlimmes und kommt nur von der angst?

03.12.2012 14:21 • #4


Ich habe eben vor dir geschrieben. Hast du diese spezielle Angst denn schon länger? In den schlimmsten Phasen meiner Angst hatte ich je ein MRT (im Abstand von ca. 7 oder 8 Jahren) und mich hat es schon beruhigt zu wissen, KEINEN Hirntumor zu haben.
Wobei der ja wahrscheinlich auch weh tun würde. Danach war die Angst davor jedenfalls weg. Hattest du schon mal ein MRT? Von unnötigen Untersuchungen halte ich nicht so viel. Aber wenn sie ganz konkret gegen eine spezielle Angst oder Vorstellung helfen, find ich das schon recht hilfreich.
Kennst du zufällig auch meine Ängste? Ich habe hier leider niemanden gefunden, der draußen UND zu Hause Ängste hat. Und auch auf Anhieb beim quer lesen keinen, der Angst beim Auto fahren hat.

03.12.2012 14:30 • #5


Alsodas mit dem Autofahren habe ich hundertprozent exakt genauso.vorllem dasmit dem komisch sehen.Ichhabe das auch manchmal in geschäten oder zuhause!

03.12.2012 14:55 • #6


Boah! Echt? Dass du denkst, du siehst Geflimmer vor den Augen (schnell mal die Sonnenblende runter rupfen) oder alles dunkler als normal??
Hatte das auch mal in der Form: Ich stand auf einem mittleren Fahrstreifen. Meine Ampel rot. Rechts und links donnerten PKW und LKW an mir vorbei. Die Straße bewegte sich für mich wie ein schwankendes Schiff bzw. das war, als würde mein Auto volle Breitseite durchgeschüttelt. Ich hatte SO eine irre Angst. Naja. Und bis so ein großes Auto wie ich es habe mal ins Schwanken kommt, da müsste schon ein Erdbeben passieren... Also kann doch wohl nicht sein. Mir kam die Rotphase vor wie eine Ewigkeit. Und ich bin dann in einem Affenzahn los gerast.

Andere Situation: Ich fahre mit meiner Mutter zu Kaufland. Ich dachte wirklich, dass ich am Steuer weg klappe. Meine Mutter hat keinen Führerschein und so hätte mir auch Gejammer nix gebracht. Wir mussten ja wieder heim. Ich weiß echt nicht, wie ich das geschafft habe. 3. Gang, Vollgas. Nix mehr schalten. Bloß heim. Herzrasen, pitschnass geschwitzt. Seitdem lieber Ausreden (och nee. Weg zu weit. Fahre lieber in den örtlichen Supermarkt) usw. Gott sei Dank hat meine Mutter keinen Peil vom Autofahren. Die hat gar nicht gemerkt, dass wir bei Tempo 90 im 3. Gang brausten. Ich klemmte panisch hinterm Lenkrad.

03.12.2012 15:17 • #7


Ja dass sich die straße bewegt habe ich auch immer. und manchmal kommt mir alles entgegen. oder alles ist zuviel und ich denke ich überseh gleich ein anderes auto oder eine ampel oder einen fußgänger oder so.

03.12.2012 15:37 • #8


Oh ich dachte schon, ich bin die Einzige, die sowas hat. Mein Heilpraktiker meinte, das würde eindeutig dafür sprechen, dass das Nervensystem überlastet ist. Er fragte von sich aus, ob ich Probleme mit sich bewegenden Gegenständen hätte. Ja und wie ich das habe. Sachen, die baumeln lösen bei mir auch Schwindel aus. Ich weiß noch, dass sich mal ein Vorhang irgendwo bewegte oder ein Werbebanner in einem Geschäft. Heissa. Ich dachte: Ok. Alles schwankt, gleich liegste hier. Aufzug fahre ich nicht mehr gern, Wendeltreppe: ekelhaft, Rolltreppe ebenfalls. Aber das sind alles Dinge, die man vermeiden kann. Halbwegs jedenfalls. Aber Auto fahren, Einkaufen gehen und allein sein eben nicht. Alles, was ich vermeiden kann (und was mir unwichtig ist) kann ich abhaken. Aber so existenzielle Dinge nerven halt extrem.
Und dann gerade ich: ich flog allein in Urlaub, fuhr mit nem Mietwagen über ein fremdes Land, besuchte bei 50 Grad die Wüstenstadt Petra, hatte früher eine Vorliebe, mich mit Internetbekanntschaften zu treffen, zog wie gesagt durch Shoppingtempel.... Und das soll ICH sein. Die nun Panik schiebt, wenn sie mit dem Auto 5 km weit fahren muss oder paar Stunden allein daheim ist? Grrr.

03.12.2012 16:17 • #9


Hallo liebe Püppi,

ich glaube ganz bestimmt nicht, dass du einen Hirntumor hast.
Du warst total in Gedanken, auch wenn du es jetzt nicht mehr weißt, als du den Aufzug betreten hast, dann kommt noch die Grundanspannung der letzten Tage dazu!
Vergiss den Vorfall so schnell es geht indem du dich auf andere Dinge konzentrierst!
Ich habe seit drei Wochen Kopfschmerzen....in welche Richtung meine Gedanken gingen und es auch immer wieder versuchen, kannst du dir dann ja lebhaft vorstellen
Ich glaube, ich werde hier noch einmal einen Thread auf machen bezüglich Ablärung von Symptomen. Es erregt mein Mißfallen, dass von Usern immer und immer wieder darauf hingewiesen wird etwas abklären zu lassen. Das ist doch genau der Teufelskreis aus dem wir ´raus müssen. Selbst Vertrauen im wahrsten Sinne des Wortes aufbauen und nicht ewig zu den Ärzten rennen, Abhängigkeiten verstärken......Natürlich kann dann auch mal etwas übersehen werden, aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit bei uns Hypos?

Püppi, mach´dir einen schönen Cappucino und genieße deinen Abend,

liebe Grüße,

Charly

03.12.2012 17:40 • #10


vielen lieben dank für eure antworten ich hoffe ihr habt recht..klar, das sind auch bestimmt nicht die ersten zeichen eines hirntumors, sowas macht sich bestimmt wirklich anders bemerkbar.

@karla: GENAU das hab ich auch. echt, das heisst dass das nervensystem überreizt ist?

@charly: danke, das hat mich wirklich sehr beruhigt. ja, ich qar wirkloch sehr in gedanken. es war nur ein seeehr bedrohliches gefühl rauszugucken und alles war fremd und ich wusste nicht was wo ist (weil es aus den aufzügen raus halt immer gleich aussieht und wenn man nicht mehr weiss in welchen man gestiegen ist, hat mein halt keine ahnung...) sind das bei dir vielleicht spannungskopfschmerzen? hab ich auch ganz oft und ichchab dann auchcimmer angst..

ps: mein letztes mrt ist ca. 5 jahre her. da war alles super. das schlimme ist, dass es bei uns in der stadt nur in der uni welche gibt. in der neurochirurgie und in der neuroradiologie. meine mama ist krankenschwester in der neurochirurgie, mein vater war bis vor kurzem arzt in der neuroradiologie...sprich: einfach hinspazieren ist nicht - man kennt mich dort sehr gut

03.12.2012 17:53 • #11


Also wenn jetzt jemand nur und einzig und allein Angst vor nem Hirntumor hat (vielleicht aufgrund erblicher Vorbelastung), dann finde ich es gar nicht schlimm, wenn man einmal ein CT oder ein MRT machen lässt. Also ich hatte vor Jahren schon mal eine Angstphase. Damals dachte ich: Schwindel = Hirntumor. Nach paar Monaten wurde ein CT (glaube es war ein CT und kein MRT) gemacht und da war nix. Danach ging es aufwärts. Hmm. Diesmal habe ich aber keine spezielle Angst. Sondern eher so diffus und bei vielen Gelegenheiten. Aber ich weiß ja nicht, wie das bei ihr ist. Wenn sie noch Angst vor 10 anderen Dingen hat, ist es natürlich kontraproduktiv.

03.12.2012 17:55 • #12


vielen lieben dank für eure antworten ich hoffe ihr habt recht..klar, das sind auch bestimmt nicht die ersten zeichen eines hirntumors, sowas macht sich bestimmt wirklich anders bemerkbar.

@karla: GENAU das hab ich auch. echt, das heisst dass das nervensystem überreizt ist?

@charly: danke, das hat mich wirklich sehr beruhigt. ja, ich qar wirkloch sehr in gedanken. es war nur ein seeehr bedrohliches gefühl rauszugucken und alles war fremd und ich wusste nicht was wo ist (weil es aus den aufzügen raus halt immer gleich aussieht und wenn man nicht mehr weiss in welchen man gestiegen ist, hat mein halt keine ahnung...) sind das bei dir vielleicht spannungskopfschmerzen? hab ich auch ganz oft und ichchab dann auchcimmer angst..

ps: mein letztes mrt ist ca. 5 jahre her. da war alles super. das schlimme ist, dass es bei uns in der stadt nur in der uni welche gibt. in der neurochirurgie und in der neuroradiologie. meine mama ist krankenschwester in der neurochirurgie, mein vater war bis vor kurzem arzt in der neuroradiologie...sprich: einfach hinspazieren ist nicht - man kennt mich dort sehr gut

03.12.2012 18:20 • #13


Oh dann bist du quasi medizinisch vorbelastet und hast durch deine Eltern viel mit bekommen... Wuaaah. Das würde mir auch nicht gut bekommen. Mir reicht es schon, wenn ich über fünf Ecken vom Bekannten eines Bekannten höre, der irgendwas hatte.
So hat der mir gesagt. Aber wenn dein Vater doch Arzt ist, kannst du doch dort immerzu und jederzeit fragen, oder? Und bei deiner Mutter doch auch.
Vielleicht würden ja auch pflanzliche Sachen bei dir helfen? Johanniskraut? Ist ja stimmungsaufhellend. Heilpraktiker kennen ja viele Mittelchen.

Oh Mann. Jetzt habe ich seit eben Kopfstiche. Habe ich sonst nie... Bei sowas mache ich mir dann auch Gedanken. So´n Mist.

03.12.2012 18:23 • #14


haha oh nein sorry das wollte ich nicht najaaaa die kennen meine ängste schon so lange und haben schon soooo viele verrücktheiten mitgemacht... die sind beide sehr rationale menschen und haben für sowas kein verständnis weil sie jeden tag echtes leid sehen...

03.12.2012 18:28 • #15


Seltsam, dass man dann so anders ist als die eigenen Eltern, oder? Mein Großvater, seinerzeit bei der Waffen-SS und Bewacher von *beep* , ließ auch nie was gelten. Da hätte man schon den Kopf unterm Arm haben müssen. Ich hatte eine Grippe: ist doch nix. Opa war in russischer Gefangenschaft und wäre fast verhungert etc. pp. Opa hat eine Bleivergiftung, einen Herzinfarkt und Wasser in der Lunge überlebt bla bla blubb. Trotz diesem harten Tobak, den ich mir als Kind anhören durfte, und das bei jedweder Begegnung mit Opa, hat mich das nicht abgehärtet. Als Krankenschwester würd unsereins doch erst recht die Krise kriegen!

04.12.2012 16:30 • #16


Ich glaube nicht trotzdem sondern gerade deshalb


also ich glaube nicht, dass ein Kind ein normales Verhältnis zu Krankheiten bekommen, wenn es beim Mittagstisch alles über Glioblastom Grad IV lernt. Oder hört Hast Du das von x. gehört? Der liegt bei uns. Hirnschlag. Der wird wohl nicht mehr. oder Bei uns war das totale Chaos heute. Drei Motoradunfälle mit kaputten Köpfen und dann noch dieser Selbstmörder aus den Nachrichten, der sich in den Kopf geschossen hat.

Da MUSS man dich einen Schaden von kriegen!

04.12.2012 16:38 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Meinst du, das könnte daher kommen, dass deine Eltern immer über Krankheiten geredet haben?? Wäre doch möglich, oder?
Ich habe als Kind auch immer gehört, was Omma und Oppa hatten. Nach dem Motto: Oma hat ein offenes Bein, Blutdruck wieder zu hoch, Zuckerkoma, Schlaganfall und Opa hatte nen schweren Herzinfarkt... Aber warum stecken andere Leute das so weg?

04.12.2012 17:18 • #18


MH nee, ich glaube, wenn mann sonst normal aufwächst und nix schlimmes passiert oder so,dann nicht. ich denkle auch nicht dass das bei mir daher kommt. habe nicht soooo die tolle kindheit gehabt, deshalb wohl eher. und bin seit ich zwei war bin ich chronisch krank (rheuma). Mir gehts zwar gut, aber ich denke, wenn man als kleines kind so viel beim arzt ist und nicht alles kann was andere können, dann prägt das auch.... woher kann es bei dir kommen?

04.12.2012 19:48 • #19


hallo Ihr Lieben,

ich rücke das Thema mal nach oben, weil ich wieder ein ekelhaftes erlebnis in diese richtung hatte und ich grade eine totale panikattacke dadurch habe.
Ich war eben unten in der Kantine essen mit meinem Chef. Wir sind danach mit dem Aufzug hochgefahren und haben auf dem Flur eine Kollegin getroffen. wir haben uns dann mit ihr unterhalten, wobei ich lieber ins büro zurück wollte weil ich noch was machen musste. ich hatte keine lust mit ihr zu reden (vielleicht war das der auslöser?). Auf einmal dachte ich, ich kriege eine Schwankschwindelattacke. Habe mich dann aber beruhigt und bin dort geblieben und es ging weg. dfann sind wir allerdings nach dem Gespräch zurück ins büro. ich habe mich an meinen schreibtisch gesetzt und auf mein handy geguckt. und auf einmal: Wwwusch!
Hatte ich das gefühl, dass die Umgebung eine andere wäre. ich wusste zwar vom Verstand her genau, dass ich in meinem Büro saß, hatte aber auf einmal ganzganz stark das gefühl wo anders zu sein. Das hatte ich letztens auch schon einmal. Ich saß in meinem Wohnzimmer und war auf irgendwas konzentriert. auf einmal hat draussen ein hund gebellt. Der hat sich genauso angehört wie der Nachbarshund meiner mutter. und auf einmal hatte ich gnaz stark das gefühl, wie wenn ich bei meiner mutter auf der couch sitzen würde statt bei mir. Auch wenn ich natürlich wusste wo ich war.

Das ist total gruselig und ich hab ne totale Panikattacke! Werde ich jetzt verrückt? Ist es doch ein gehirntumor? Oder ist das sowas wie derealisation?
Kennt das jemand? Ich bitte Euch, schreibt mir Eure Erfahrungen und wenn möglich - beruhigt mich

LG Eure verzweifelte Püppi

29.04.2013 14:03 • #20



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