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hexagon

hexagon
Mitglied

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Hallo,

ich habe ein Problem und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

Und zwar ist es so, dass ich ziemlich große Angst vor paranormalen und übernatürlichen Wesen / Kreaturen und Dingen habe (z.B. Dämonen, Werwölfe, etc.). Die Wesen / Kreaturen haben häufig rot leuchtende Augen.
Teilweise ist es sogar so stark, dass ich, wenn ich meine Augen schließe, diese Wesen auf mich zurennen sehe und die Augen aufmachen muss, kurz bevor sie mich erreichen, weil ich es sonst nicht aushalten würde.

Wisst ihr, wie ich diese Ängste loswerde bzw. was ich machen kann, damit ich meine Ängste bewältige?

Vielen Dank für Eure Beiträge!

21.05.2016 #1


31 Antworten ↓
M

Molly69
Gast

Das ist jetzt vielleicht nicht mal ein Prozent so extrem wie bei dir. Aber vielleicht hilft dir die Geschichte ansatzweise. Deshalb möchte ich dir etwas aus meiner Erfahrung erzählen.

Ich habe seit Jahren eine große Angst vor Filmen, in denen Werwölfe vorkommen. Ich denke, ich weiß auch, woher das kommt. Ich habe als relativ kleines Kind im Wohnzimmer gestanden, als irgend eine Sendung lief, in der ein Ausschnitt aus American Werwolf gezeigt wurde. Und zwar gerade die Szene, wo er sich verwandelt. Von dem Zeitpunkt an hatte ich eine wahnsinnige Angst. Mein Vater musste mich an dem Abend noch in mein Zimmer begleiten, weil ich Angst hatte, dass da was ist.
Ich konnte mir selbst in späteren Jahren als Erwachsene nicht einmal das Video Thriller von Michael Jackson angucken, weil ich davor Angst hatte. Und ich hatte sogar vor so harmlosen Dingen Angst wie dem Film
"t e e n Wolf" oder einer Komödie, wo sich jemand in einen Hund verwandelt, wo nicht mal die Verwandlung gezeigt wird. Schlimm war es auch, als wir in der Schule das Buch die Verwandlung von Franz Kafka durchgenommen haben. Wo er sich in einen Käfer verwandelt. Das fand ich auch nicht gut.
Geträumt habe ich mal, dass alle um mich herum rote Augen haben, inklusive mir selbst. Als ich dann aufgewacht bin, musste ich wirklich in einen Spiegel schauen und mich erst mal davon überzeugen, dass ich keine roten Augen habe. Zum Glück hatte ich diesen Traum nur einmal.

Vielleicht gibt es in deiner Kindheit auch einen Vorfall, der dir Angst gemacht hat und jetzt immer noch tief sitzt.

15.04.2016 07:23 • x 1 #2


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A


Angst vor paranormalen und übernatürlichen Wesen

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Aljoscha_88

Aljoscha_88
Mitglied

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Hallo zusammen

Ich habe selbst schreckliche Panik vor diesen Dingen in der Nacht, manchmal auch tagsüber. Wenn jemand da ist, ist es besser aber wenn ich alleine bin, ist es praktisch unkontrollierbar. ( Da sehe ich schon den ersten unlogischen Aspekt des Ganzen, wenn jemand da ist, ist es weg und wenn ich allein bin ist es da. Beziehungsweise wenn mich jemand beruhigt dann, ist es weg. Also es kommt mit meinem Kopf und geht mit meinem Kopf. Es ist nichts da, denn das würde ja unabhängig von anderen Personen ect. agieren. )

Das mit der Konfrontation sehe ich als die einzige funktionierende Möglichkeit. Allerdings finde ich die Filme zu schauen macht nicht wirklich Sinn, denn die Bilder und Szenen laufen so schnell ab, das keine Möglichkeit bleibt, sie zu erklären und das finde ich das Wichtigste. Es sich zu erklären.

Ich mache es so:
1. Habe ich alles durch gelesen, was Körperlich passiert, in der Angst. Die Schock Phase, wo das parasymphatische System im Körper aktiv wird, dann die Kampf/Flucht Phase wo das sympathische System aktiv ist und dann die Entspannungsphase wo das parasymphatische System wieder aktiv ist. Habe mir alle Symptome angeschaut und erklärt, wieso ich dann ein Taubheitsgefühl habe oder irgendwie alles optisch seltsamer aussieht ect. Das sind alles körperliche Reaktionen, wie Pupillen werden erweitert, durch die Angst ausgelöst. Nachdem ich mich damit vertraut gemacht habe, kann ich jetzt praktisch immer erkennen, schon sehr früh, wann die Angst los geht und sie entkräften wieder, da ich genau sagen kann, ok ich bin jetzt in der Schock Phase, Schwindel kommt und so weiter und dann weis ich, ok es ist kein Geist der da kommt, es ist die Angst die da kommt und mich beruhigen.
2.. schaue ich mir Bilder von so einem Film an,( bei mir war es übrigens auch ein Film der mich traumarisiert hat als ich 13 war, der Exorzist, fürchterlicher Film, nicht absichtlich geschaut, hat mir eine Erwachsene Person gezeigt damals... hatte ein schlechtes krankes Umfeld damals ) tagsüber erstmal im Moment und nur wenn jemand sich noch in der Wohnung befindet, nicht völlig alleine. Nächste Woche werde ich es dann alleine versuchen, nachdem ich es mit einer Person in der Wohnung erfolgreich hinter mich gebracht habe.
Und der Trick ist, sich nicht die Bilder einfach nur anschauen, sondern zu verstehen. Ich schreibe mir alles auf, komplett von Punkt eins, wie stark ist meine Angst gerade von 1-10 und dann wo fühle ich sie und dann konzentriere ich mich auf das Bild und schreibe, per Hand auf ein Notizblock, alles auf was mir durch den Kopf geht. Ok zum Beispiel, wieso macht das Bild gerade Angst? Zum ersten ist die haut blass und leicht verfärbt, erinnert uns an Krankheit und Leid. Dann sind die Augen gelb zum Beispiel, bedeutet unnatürlich, also fragt sich der Kopf automatisch, wieso? Da kann ja was nicht stimmen. Aber die Erklärung in dem Fall ist, wieso gelb? Weil das das Film Team so bearbeitet hat. Dann ka dünne Arme, erinnert an Hunger und Elend. Wunden, erinnert an Schmerzen. Und so weiter. Ich habe jetzt wo ich das schreibe, auch schon eiskalte Hände und das Gefühl das etwas hinter mir steht aber das ist nur weil ich mich erinnere und mein Kopf hat gelernt auf diese Erinnerung, Bilder so zu reagieren, mehr nicht. Da muss man halt auch dann das Risiko eingehen sozusagen, sich das zu glauben einfach bis man die Erfahrung gemacht hat das nix passiert ist. Aber wenn man anfängt wirklich zu verstehen was eigentlich das gruselige an diesen Bildern ist, dann sind sie entkräftet. Das muss man, mit einigen Tagen Pause dazwischen, immer wieder machen, mit aufschreiben immer. Bis der Kopf es irgendwann von selbst erklärt, unbewusst. Ich habe das so für mich kurz zusammen gefasst wie das im Hirn läuft. Augen sehen Bild, Augen Schicken zu Hirn Information, Hirn kann Information nicht oder nicht schnell genug einordnen, Hirn löst Angst aus. Oder Hirn reagiert auf schon programmierte Information mit Angst, ohne sich das genau zu überlegen. Aber man kann ihm das beibringen. Wenn es gelernt hat drauf zu reagieren, kann es auch lernen nicht zu reagieren.
3. Gehe ich immer etwa 30 min später schlafen als mein Freund und bleibe in der Zeit, alleine im Wohnzimmer und schaue mir etwas schönes an auf YouTube, aufm Tv. Etwas das einfach nur Liebe auslöst in mir und ich wunderschön finde. Und dann versuche ich die Nacht zu geniessen. Es ist Nacht, alle schlafen, für mich ist das Freiheit. In der Nacht ist man, eigentlich, frei, man muss nichts mehr tun, man kann ja garnicht, Nachtruhe und so, also kann man einfach für sich sein, einwenig lesen, Musik hören, etwas schauen, was immer man will, man hätte ja eigentlich die ganze Nacht Zeit, nur für sich. Für die die Arbeiten geht das natürlich nur am Wochenende. Somit macht man sich die Nacht zum Freund. Was ich bei den Geistern und so die man denkt zu sehen hören, nicht empfehlen würde. Aber die Nacht Ansicht ist Zeit der Ruhe und des Friedens. Da sollte man versuchen diese Seite davon zu sehen und fühlen lernen. Also Gute Gefühle mit der Nacht verbinden. Ich werde dann, als nächsten Schritt, ein schönes Buch lesen, das ist ja dann automatisch weniger Licht als beim Tv und ausserdem noch Stille. Und Geräusche, kommen immer von der Ausdehnung und zusammenziehen vom Holz und so, das reagiert auf Wärme und Kälte und da es Nachts kälter wird, knackst alles mehr als tagsüber.
Ich versuche auch immer, dann im dunkeln ins Schlafzimmer zu gehen, wenn ich dann schlafen gehe. Irgendwann werde ich versuchen ganz im dunkeln alleine im Wohnzimmer zu schlafen aber alles wirklich mit kleinen Schritten und Zeit geben, man muss das Hirn halt umprogrammieren und das geht nicht immer so schnell.

Noch ein kleines Beispiel, das vielleicht einwenig noch dieses "es ist überall" erklärt und zeigt das es nur Kopf Sache ist.
Ich hatte ein Zeit lang, schreckliche Angst schwanger zu werden. Nun habe ich eines Tages wirklich gedacht, das ich schwanger bin, nur weil mir am morgen gaaaanz leicht übel war. Bis zum Termin beim Frauenarzt, habe ich überall Schwangere und Babys gesehen, die waren überall! Ich dachte ich spinne, die Stadt ist voll mit Babys und Schwangeren! Meine Freunde sagten das ich übertreibe und es garnicht so viele hat. Aber mein Kopf hat sich so in dem Moment auf das Thema fixiert das es nur noch das wahr genommen hat um sich und so entstand die Illusion das es überall ist. Aber natürlich war ich nicht schwanger und nach dieser Information, waren alle Babys plötzlich verschwunden. ^^'' Das liegt nur daran das man alles ausblendet ausser das wovor man Angst hat, dabei ist garnis anders als vorher und immer.
Zu Geistern und Dämonen. Nun ich denke das es sowas gibt aber nicht in der Form, was wir uns unter Dämon vorstellen. Es sind schlechte Energien, die gibt es nun mal. Bedeutet aber lediglich das sie Gefühle wie Angst, Trauer, beklemmendes Gefühl und so weiter auslösen in dem Moment aber mehr nicht. Und Geister sind einfach Energien mit einer Erinnerung. Also nichts wovor man Angst haben muss. Im Gegenteil, wenn man in dem Moment Liebe empfindet, löst man gute Energie aus und tötet die negative.
Und eine Besessenheit in diesem Sinne, ist, finde ich, wenn man nur noch den schlechten Energien, Gefühlen in sich Raum lässt und sonst nichts! Ich meine damit immer, nicht nur im Moment oder für einen Tag. Aber schaff das mal einer XD ich finde das ist schon Extrem dann und nicht sehr wahrscheinlich. Ausserdem kann man selbst entscheiden, welchen Gefühlen man in sich Platz lässt, ob es die Guten sind, indem man sich damit auch umgibt oder die negativen.

So nun beende ich mal meine "kleine" Anleitung ^^
Morgen kommt wieder ein Konfrontationstag mit Bildern.... Wünscht mir Glück. Bis jetzt ist der Verlauf allerdings erfolgreich.
P.S. Ich sitze immer noch hier, die Angst ist mittlerweile Weg und da war nix hinter mir. ^^

21.05.2016 15:39 • #32


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Das ist jetzt vielleicht nicht mal ein Prozent so extrem wie bei dir. Aber vielleicht hilft dir die Geschichte ansatzweise. Deshalb möchte ich dir etwas aus meiner Erfahrung erzählen.

Ich habe seit Jahren eine große Angst vor Filmen, in denen Werwölfe vorkommen. Ich denke, ich weiß auch, woher das kommt. Ich habe als relativ kleines Kind im Wohnzimmer gestanden, als irgend eine Sendung lief, in der ein Ausschnitt aus American Werwolf gezeigt wurde. Und zwar gerade die Szene, wo er sich verwandelt. Von dem Zeitpunkt an hatte ich eine wahnsinnige Angst. Mein Vater musste mich an dem Abend noch in mein Zimmer begleiten, weil ich Angst hatte, dass da was ist.
Ich konnte mir selbst in späteren Jahren als Erwachsene nicht einmal das Video Thriller von Michael Jackson angucken, weil ich davor Angst hatte. Und ich hatte sogar vor so harmlosen Dingen Angst wie dem Film
"t e e n Wolf" oder einer Komödie, wo sich jemand in einen Hund verwandelt, wo nicht mal die Verwandlung gezeigt wird. Schlimm war es auch, als wir in der Schule das Buch die Verwandlung von Franz Kafka durchgenommen haben. Wo er sich in einen Käfer verwandelt. Das fand ich auch nicht gut.
Geträumt habe ich mal, dass alle um mich herum rote Augen haben, inklusive mir selbst. Als ich dann aufgewacht bin, musste ich wirklich in einen Spiegel schauen und mich erst mal davon überzeugen, dass ich keine roten Augen habe. Zum Glück hatte ich diesen Traum nur einmal.

Vielleicht gibt es in deiner Kindheit auch einen Vorfall, der dir Angst gemacht hat und jetzt immer noch tief sitzt.

x 1 #2


hexagon
Guten Morgen Molly,

danke für Deine schnelle Rückmeldung!

Ja, Du hast recht, jetzt wenn ich Deine Geschichte lese, kann ich mir vorstellen, woher diese Angst bei mir kommt.

Bei mir war es so, dass ich als Kind (ich schätze etwa 5 Jahre) im Fernsehen einen Ausschnitt vom Film "Paranormal Activity" gesehen habe. Das hat mich an dem Abend extrem verstört und ich konnte überhaupt nicht schafen. Beim leisesten Geräusch, welches ich gehört habe, z.B. ein beim Umdrehen knarrendes Bett o.ä., habe ich riesige Panik bekommen. Das ist heute nicht mehr so schlimm, aber grundsätzlich ist die Angst immer noch vorhanden.
Vor einiger Zeit war ich mal bei Freunden und im Fernsehen lief ein Werwolf-Film (aber eher so Comedy-mäßig). Obwohl mir bewusst war, dass das nur ein Film ist und es nicht mal besonders gruselig sondern eigentlich lustig war, konnte ich in der Nacht (ca. 23 Uhr) nur mit Panik mit dem Fahrrad nach hause fahren.

Du weißt Deiner Geschichte zufolge ja auch, was die Angst bei Dir ausgelöst hat. Hast Du inzwischen einen Weg gefunden, die Angst zu überwinden?

PS: Ich freue mich über weitere Anregungen und Meinungen! Smile

#3


Vergissmeinicht
Hey hexagon,

begrüße Dich ganz lieb bei uns und wünsche Dir einen hilfreichen Austausch. Denke, Molly hat es schon gut erklärt und vielleicht solltest Du auf solche Filme in der Zukunft verzichten; mag sie auch nicht ansehen.

x 1 #4


hexagon
Ich habe den Film damals auch gar nicht absichtlich angesehen. Ich glaub es war so, dass ich in meiner kindlichen Neugier den Fernseher angemacht habe und dann lief das. Nach wenigen Minuten habe ich den Fernseher dann auch verstört wieder ausgeschaltet.

Ich schaue solche Filme wegen der erwähnten Angst absolut nie (außer eben die eine Ausnahme bei den Freunden).

Wie kann ich diese Angst bewältigen? Konfrontation?

#5


Vergissmeinicht
Hey hexagon.

Da es eine spezifische Angst ist und Du weißt wovor, denke ich, das die Konfrontaiton ein guter Weg ist. Nimm Dir einen Freund und schaue so einen Film bewusst und bis zum Ende an. Hey, es ist nur ein Film und wir sind lange aus dieser Zeit raus.

Viel Glück.

#6


M
Ich mag sowieso keine Horrorfilme. Find ich eklig. Da musste ich eigentlich nichts überwinden. Ich hab solche Sachen einfach nicht geschaut und gut. Das hat jetzt nicht irgendwie mein Leben beeinträchtigt oder so. Da gibt's ganz andere Dinge, die mehr nerven. Smile
Je älter ich wurde, umso eher ja ich mich mal an die harmlosen Filme getraut. Vielleicht sollte ich die Szene wirklich mal als erwachsene ganz anschauen und dann wäre die Angst weg, aber das muss ich eigentlich nicht haben.

#7


hexagon
Ich habe nur das Gefühl, dass die Konfrontation dabei wenig zielführend ist. Egal welche Filme mit diesen Inhalten ich geschaut habe, es wurde dadurch immer nur schlimmer.
ich glaube, dass wenn ich den Film "Paranormal Activity" jetzt nochmal schaue, es ebenso schlimmer wird.

#8


Icefalki
Nicht so ganz ernst gemeint, aber wer weiß?

Da alles eh unrealistisch ist, verbünde dich doch. Anstatt Angst zu haben, sei der Magier, der das alles kontrolliert. Dreh den Spieß um. Mach sie dir untertan.

Wär doch ein Versuch wert. Wer sagt denn, dass die alle nur schlecht sind?

Na ja, war jetzt ein Versuch mit Querdenken.

#9


Hazy
Huhu, ich hatte das auch eine Zeit lang, aber irgendwie hat es sich dann gegeben. Dafür habe ich dann andere Ängste bekommen. Juhu Razz

Aber paranormal activity ist doch gerade mal 8 oder 9 Jahre alt. Bist du erst 14?

Lg

#10


hexagon
Zitat von Icefalki:
Nicht so ganz ernst gemeint, aber wer weiß?

Doch, ist ernst gemeint. Wie kommt Du darauf?

Zitat von hazyhue:
Dafür habe ich dann andere Ängste bekommen.

Welche?

Zitat von hazyhue:
Aber paranormal activity ist doch gerade mal 8 oder 9 Jahre alt. Bist du erst 14?

Nein, ich bin 21 Jahre alt. Wink
Aber du hast recht, irgendwie passt das mit den Zeiten nicht. Vielleicht war ich auch schon ein bisschen älter, als ich die Szene gesehen habe

#11


Icefalki
Hallo, kam falsch rüber. Meine Antwort bzw. mein Vorschlag war nicht sehr fundiert. So hab ich das gemeint. Mehr ein Gedankenspiel als Lösungsvorschlag.

Deine Probleme wollte ich damit nicht abwerten.

Tut mir leid, sonst krieg ich das besser hin.

#12


Hazy
Krankheitsängste kamen stattdessen. Auch irgendwie nicht besser.

#13


CompanionCube
Vielleicht hilft es dir ja "Making of" 's der genannten Filme zu schauen, wo du siehst welche Tricks zu Geräuschen/Bewegungen etc führen.

#14


hexagon
Vielleicht hilft es dir ja "Making of" s der genannten Filme zu schauen, wo du siehst welche Tricks zu Geräuschen/Bewegungen etc führen.
Ja, das klingt nach einer guten Idee. Ich habe mir dieses Video angeschaut, aber es hat nicht viel geholfen...
Youtube: Paranormal Activity Special Effects

Habt ihr eventuell noch weitere Ideen?

#15


hexagon
Wer den oben verlinkten Youtube-Clip gesehen hat, ahnt, dass es mir nicht geholfen hat.

Auch das Lesen von Werwolfgeschichten und Anschauen von Bildern, etc., also eine Konfrontation hat nicht geholfen. Dadurch ist das Thema nur noch mehr in meinem Kopf präsent und ich habe eigentlich eher noch mehr Angst. Sonst bin ich eigentlich immer nur durch Verdrängung damit klar gekommen.

Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten zur Therapie habe ich folgendes entdeckt: http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=2482
In diesem Thread ist ganz am Ende folgender Absatz zu finden:

"In der "Geschichte einer infantilen Neurose" analysiert Siegmund Freud den Fall eines "Wolfsmannes", dessen Kannibalismus durch Regression von einer höheren Stufe her in der Angst vor dem Wolf zum Vorschein gekommen ist. Bei der Angst, vom Wolf gefressen zu werden, handelt es sich unbewusst um die infantile Angst, vom Vater koitiert zu werden.
Der Psychoanalytiker Karl Abraham sieht deshalb im Phänomenen wie Lykanthrophie und Wolfsphobie einen deutlichen Verweis auf die frühe kannibalische Entwicklungsstufe der menschlichen Libido."

In meiner Kindheit gab es mal ein nicht so tolles Erlebnis mit meinem Vater, ich glaube, das könnte nach Freuds Beschreibung damit zu tun haben.

#16


wolke777
Hallo Hexagon,

habe mir mal deinen Thread durchgelesen und finde den Vorschlag mit der Konfrontation gegenüber deiner Angst vor Werwölfen am besten.

Ich denke, es ist eher kontraindiziert wenn du tiefenpsychologische Texte ließt, die allesamt gemein haben, dass sie null bestätigt bis kritisch diskutiert sind auch wenn auf dessen Autoren viel Aufmerksamkeit liegt. Und ganz im Ernst, findest du nicht auch dass einiges davon ziemlich wilde Theorie ist?

Versuche dich mit deinem Problem spielerischer auseinanderzusetzen, soll heißen nicht nur auf der Verstandesebene im Denken, mal zB ein Bild mit dem schlimmsten Werwolf den du dir vorstellen kannst (leichte Konfrontation, weil es ein eigenes Bild ist und sich nicht bewegt, was sonst selbstverständlich mehr Ängste schürt) oder etwas beruhigendes was mit Wasser (wenn du gar nicht mehr klarkommst) oder denk dir irgendwas anderes aus.

Ansonsten ist das Böse und Dämonische nicht wirklich immer als schlecht oder angsteinflößend zu bewerten. Als Mann finde ich bspw Frauen anziehend, die solche Anteile verkörpern, und damit steh ich nicht alleine da und ich kann mir vorstellen dass es sogar dir ähnlich geht.

LG

x 1 #17

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hexagon
Hallo wolke777,

danke für Deinen Beitrag.

Die Nacht von gestern auf heute war für mich wirklich der Horror. Ich konnte das Licht kaum ausmachen, und kein Auge schließen. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich mich umdrehen müsste, weil etwas hinter mir ist bzw. dass etwas auf mich zugerannt kommt, wenn ich meine Augen schließe.
Jetzt, wo ich mich näher mit meiner Angst beschäftige, fällt mir ein, dass ich selbst früher als Kind schon immer nur mit angeschaltetem Licht einschlafen konnte. Da war es allerdings die spezifische Angst vor Werwölfen noch nicht so stark ausgeprägt, es war eher so, dass ich mich vor der Dunkelheit allgemein gefürchtet habe, weil mich "etwas holen" könnte.

Das einzige, was früher gegen meine Ängste geholfen hat, war eigentlich die Verdrängung. Je mehr ich mich jetzt damit beschäftige und Werwölfe zeichne. etc, desto mehr Angst bekomme ich und desto unangenehmer wird es für mich.

#18


wolke777
Hallo Hexagon,

vielleicht ist es für dich besser zunächst doch an anderer Stelle, als mit der direkten Konfrontation etwas gutes für dich zu bewirken. Das soll nicht bedeuten, dass du zu schwach wärest oder irgendetwas anderes Negatives, das wäre totaler quatsch denn dass du hier schreibst und dich öffnest und dich jetzt auseinandersetzt und konfrontierst! mit deiner Angst, die dich schon so lange begleitet, das ist ein Zeichen von großer Stärke.

Wichtig ist, dir ganz bewusst klarzumachen, dass deine Ängste zu 100% irrational sind. Es war ein doofer Zufall, der in dem sich die Angst entwickelt hat. Ganz bestimmt reagiert jedes Kind auf solche Bilder ängstlich und wird verstört. Es ist ziemlich gut von dir deine Angst benennen zu können, solche Bilder können das ganze Leben unbewusst auf einen einwirken. Im Grunde hast du schon längst was geschafft.

Es gibt eine ganze Reihe von Hilfstechniken, die sehr einfach anzuwenden sind und mit denen du spielend leicht mehr Freiheit erhältst.
Zum Beispiel Affirmationen, das sind an dich selbst gerichtete positiv formulierte Glaubenssätze, wie z.B. ''Ich habe Vertrauen in mir und meine Umwelt'' oder ''Ich werde Vertrauen in mir und meiner Umwelt finden''. Im Netz findest du viele weitere Beispiele oder du denkst dir selbst etwas aus.
Dabei ist es immer besser, keine Wörter die etwas mit Angst zu tun haben zu verwenden.
Ein anderes Beispiel ist Konditionierung, das Erlenen neuer Reiz-Reaktions-Mustern. Bspw. ballst du deine Hände zu Fäusten wenn du dich bedroht fühlst. Das kann man sich vorher in einer entspannten Situation schon einmal antrainieren, Fäuste ballen und stark fühlen. Ein anderes Beispiel dafür wäre bei jedem Hände waschen, das abtropfende Wasser sinnbildlich als Ableiten deiner Ängste zu empfinden.

LG

#19


hexagon
Um Euch nochmal zu verdeutlichen, wie das aussieht, wovor ich Angst habe, habe ich mal verschiedene Bilder herausgesucht:

Werwölfe
Zombies, aber komischerweise nur manche
Puppen

Wo ich gerade die Bilder so heraussuche, fällt mir auf, dass meine Angst auch einen Teil mit den Augen bei den dargestellten Wesen zu tun hat. Also wenn sie einen so direkt anstarren, mit einem leeren, toten Blick. Ich weiß allerdings nicht warum.

#20


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Dr. Christina Wiesemann
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