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A

Angstnase
Gast

Sammelthema
Hey Leute!

Mir gehts heute gar nciht gut... Seit gestern habe ich die ganze Zeit so komische Gedanken. Wenn ich eine Schere sehe denke ich an Selbstmord, wenn ich Spülmittel sehe bekomme ich Angst, weil ic hkönnte es ja trinken und sterben. Ich glaube das das mit meinem Panikanfall von gestern zusammenhängt. Ich hatte einen völligen Ausetzer und habe einfach nur noch geheult und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Ich wusste nicht mal warum. Ich habe auch die ganze Zeit richtig Angst die Kontrolle über mich zu verlieren. Ich habe Angst, dass ich irgendwem was antue und verrückt werde. Zum Beispiel wollte ich vorhin mit meiner Schwester was machen, da habe ich plötzlich daran gedacht, dass ich sie ja erwürgen könnte. Eigentlich weiß ich ja, das das nur Angst davor ist die Kontrolle zu verlieren. Aber ich habe mich da jetzt so hineingesteigert, dass ich diese Gedanken alle 2 Sekunden habe. Ich will doch nicht verrückt werden! Ich will nicht in die Geschlossene und Neuropharmaka nehmen! Meine Psychologin meinte, dass das nicht passieren wird. Aber was wenn doch? Wenn ich wie gestern bei dem Heulkrampf einfach die Kontrolle verliere? Das macht mir sooo viel ANgst. Hier i Forum habe ich noch nicht so viel über diese Art von Angst gelesen, das macht mir noch mehr Angst. Hört sich vielleicht kindisch an, aber: Werde ich jetzt wirklich verrückt oder ist das nur Angst? Und was kann ich machen, dass dieses Gedankendurcheinander aufhört. Will eigentlich anfangen Medis zu nehmen, aber mein Psychiater ist natürlich im Urlaub, genauso wie meine Psychologin! Ahhh...immer dann passiert sowas... Kann mich jemand beruhigen und kennt das jemand?

LG Angstnase

04.02.2020 x 1 #1


102 Antworten ↓
O

OneLove
Mitglied

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9
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1
Mitglied seit:
Hallo zusammen! Ich bin über der Recherche im Inet über diese Seite hier gestoßen und fand sie so Klasse, dass ich mich gleich anmelden mußte.

Ich schreibe später noch in einem neuen Thread ein paar Zeilen zu meinem Werdegang. Ich möchte aber etwas zu diesem Thema dazusagen, da ich finde, dass es die Ursprüngliche Problematik noch nicht aufgreift.

Meines erachtens liegt das Hauptproblem in der Angst vor den Folgen der eigenen Gedanken. Wenn man Angst hat, dass man etwas "falsches" denkt und dann als "verrückt" abgestempelt wird, fängt man an, alle Gedanken kritisch zu hinterfragen. Das hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, aber ich denke, dass die ängstlichen Gedanken nur ein flüchtiger Begleiter wären, wenn es nicht als Krankhaft angesehen wird. Was ich damit sagen möchte ist, dass es in einer Welt in der jeder so geliebt wird wie er ist mit all seinen schwächen und Stärken und wir keine Ärzte/Psychologen hätten die Leute wegen ihrer Gedanken wegsperren, würde es nich so weit kommen.

Jeder Gedanke will einem etwas mitteilen und ist gut. Wenn wir nur in den direkten Dialog mit ihnen treten könnten, würden wir verstehen, dass ein Gedanke nichts anderes ist als eine Art "Schmerzimpulz" (der einem sagt; das ist gut, das ist nicht gut) des Körpers.

Jeder hatt die Möglichkeit alles in seinem Leben zu ändern und die Gedanken sollen einem auf diesem Weg helfen. Ich kann nur jedem der Probleme damit hatt nahe liegen, dass er mit sich ins reine kommen soll. Meditation kann da ein toller Weg sein sich mit seinen Gefühlen in Einklang zu bringen.

Abschliessend möchte ich noch meine eigene Meinung sagen. Ich finde, dass sehr viele Krankheiten und Psychische Probleme erst dadurch entstehen, dass man die Symptome bekämpft und nicht nach den Ursachen sucht. Je mehr man Dinge verkompliziert umso schwieriger werden sie auch

Ps. Wir sind eine Welt und ein Organismus und NIEMAND ist anders. (Sorry, dass ich solang getextet hab)

30.03.2011 17:58 • x 1 #51


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A


Angst vor mir selber, vor eigenen Gedanken

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M

Mrknow
Mitglied

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12
Danke erhalten:
8
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allo liebe Community,

Habe nun schon häufiger Fragen in dieses Forum gestellt diese wurden häufig schnell und gut beantwortet.

Kurz zu mir ich bin 26 Jahre Alt und leide unter Zwangsgedanken und an einer Angststörung, die Angststörung beläuft sich aber nur auf psychische Krankheiten z.B shizophren zu werden oder eine Psychose zu bekommen.
Die Zwangsgedanken sind verschieden teilweise das ich jemanden verletze oder sich selbst aber mit ihnen komme ich relativ gut klar und habe mich damit abgefunden das ich diese habe. Angststörung schon ca 9 Jahre und Zwangsgedanken circa 3 Jahre.

Also zu meinem Problem *wenn man es Problem nennen kann* ich habe folgendes Problem ich habe einen heftigen Grübelkopf einen Monkey Mind meine Gedanken belaufen sich fast denn ganzen Tag nur mit meinen Gedanken z.B ich denke die ganze Zeit darüber mach wie ich mich heilen kann von denn Gedanken, also wie ich diesen Monkey Mind endlich mal beruhigen kann, also es ist wirklich zwanghaft ich habe die Lösungen bereits durch etliche Bücher und Hörbücher gefunden. Ich muss meine Achtsamkeit trainieren , dies probiere ich auch aber genau das ist das Problem ich steigere mich wiederum so hinein ich denke dann stundenlang nur darüber nach wie ich die Aktzeptanz erlernen oder wie ich lerne meine Gedanken zu beobachten. Durch die ganzen Bücher und Hörbücher weiß ich zwar wie ich vorgehen soll
Dies klappt auch teilweise aber die Gedanken sind einfach so stark das sie mich jedesmal aufs neue weg hauen.


Das Problem meines Kopfes oder eher meiner Gedanken ist das ich meine ganze Energie in meine gedanken opfere dadurch bin ich so heftig angespannt das ich teilweise sogar so eine Art nerven Zusammenbruch bekomme, ich nenne es einfach mal so weil mir nichts anderes einfällt was es sein könnte. Ich fühle mich dann wie in Ohnmacht meine Gedanken spielen verrückt wie ein Karussel mir wird übel ich kann gar nicht mehr logisch denken und beruhigen kann ich mich dann sowiso nicht mehr die Anspannung steigt dann so Hoch das ich am liebsten alles kapput schlagen würde. Von außen bin ich aber extrem locker meine Freundin merkt es mir nichtmal an das ich mich so schrecklich fühle sie wundert sich jedes mal wenn ich ihr erzähle wie sch. es mir doch geht.Es ist wirklich extrem fühle mich dann immer wie in so einem Film.

An Wochenenden ist es am schlimmsten da finde ich überhaupt keine Ruhe und das führt dazu das ich auf sehr wenige Dinge Lust habe meisten möchte ich mich einfach nur betrinken um wieder zur Ruhe zu kommen.Dieses Ritual mit dem betrinken verfolge ich mittlerweile schon 3 Jahre also mit dem Anfang der Zwangsgedanken. Ich trinke jetzt nicht bis ich total betrunken bin aber am Abend schon mal 2 B. und am Wochenende halt 4 oder 6 kommt immer drauf an.

Ich persöhnlich habe festgestellt das wenn ich auf der Arbeit bin ich auch extrem viel grübel, aber der Vorteil meiner Arbeit ist ich darf Musik hören also Kopfhörer tragen dann höre ich mir immer Hörbücher über das Thema an z.B über Meditation, Achtsamkeit oder über Angststörung. Dann merke ich das es mir gut tut ich mich beruhigen kann und eigentlich total motiviert bin sogar glücklich weil ich eine Lösung kenne wie ich vorgehen muss um mich zu beruhigen.Dann läuft es die Arbeitswoche gut bin motiviert teilweise sogar glücklich bis zum Wochenende sobald das Wochenende kommt steigere ich mich wieder rein es ist schon eine Gewohnheit geworden das sobald es Wochenende ist.Ich bereits Samstag morgens aufstehe mit so einem Ängstlichen und komischen Gefühl im Kopf, dann lese ich mich in forum schlau das alles okay ist und dann vergeht meistens auch das Grübeln und die Angst dann circa nach 2-3 H kommt alles wieder hoch ich lese mich wieder schlau mir geht es gut und so weiter und so weiter.
Also wirklich total komisch teilweise denke ich mir bin ich so Dumm das ich das was ich gelesen habe nach so kurzer Zeit wieder vergesse.Also wirklich ein Teufelskreis klingt vielleicht nicht so schlimm aber auf dauert ist es extrem Anstrengend.

Die Folge von meinem ständigen Nachdenken ist das ich in diesen Negativen und Ängstlichen Gedanken gefangen bin und manchmal sogar Heul Attacken bekomme weil es einfach zuviel für mich ist. Anfangs dachte ich es ist eine Depression aber es ist einfach mein überlasteten Gehirn das seinen Emotionen freien Lauf lässt.
Ich bin auch immer Fit ich bin nie bis selten müde ich kann 4 h schlafen, 10H arbeiten und bin immer noch Fit also ich spüre kaum Müdigkeit. Da ich ständig in meinen Gedanken vertieft bin und diese meine Geist einfach Aktiv halten und ich gar keine Gelegenheit bekomme müde zu werden.
Leider ist es eine Gewohnheit geworden jeder Tag fühlt sich gleich an und ich komme einfach nicht mehr heraus aus diesem Zwanghaftem Grübeln.
Ich versuche bereits jeden Tag zu Meditieren mein Leben Achtsam zu leben mich auf denn Atem zu konzentrieren , schreibe täglich ein Dankbarkeits Tagebuch aber leider ändert dies alles nichts teilweise habe ich das Gefühl ich habe verlernt zu denken ich habe mich einfach schon daran gewöhnt an meine Gedanken zu denken und diese zu bekämpfen klingt komisch ist aber so.
Leider führt das alles auch zu vielen Fehltagen auf der Arbeit. Ein Teufelskreis ich würde gerne Hilfe in Anspruch nehmen aber mir fehlt die Kraft anzurufen und einen Termin zu machen mir ist es einfach unangenehm darüber zu sprechen daher versuche ich es mit dem schreiben zu erklären und Hilfe im Internet zu finden. Aber ich glaube es geht nicht mehr lange gut mit mir Esse nur noch sehr wenig bin 24/7 angespannt und meine Emotionen spielen verrückt das ich teilweise so Panik habe das ich jetzt verrückt bin oder ähnliches das ich am liebsten flüchten würde vorallem auf der Arbeit.


Tut mir leid für diesen ewig langen Text aber ich bräuchte einen Rat wie soll ich am besten vorgehen ein Psychologen zu finden ist schwer und dauert auch sehr lange einen Termin zu bekommen, vorallem wenn man in einer Kleinstadt wohnt. Gibt es sowas wie eine Beratungstelle wo ich hin gehen kann und um Hilfe fragen kann?
Soll ich direkt in die Psychatrie fahren ihnen meine Lage erklären?
Mein Hausarzt weiß Bescheid aber groß helfen tut er mir nicht, sagt ich soll Baldrian essen dann wird es wieder.
Was ich natürlich alles schon hinter mir habe Baldrian, Golobolis und verschieden Tee's

Ich wünsche euch eine schöne Woche und danke euch im voraus

04.02.2020 10:42 • #101


Zum Beitrag im Thema ↓


Zuckerschnute33
Hallo!

Beruhig Dich erst mal wieder.....ich kann gut verstehen das solche Gedanken Angst machen und auch die Sorge die Kontrolle zu verlieren!!

Ich kann Dir nur empfehlen wenn Du merkst das diese Gedanken kommen, innerlich "Stop" zu sagen. Zieh Dich einen Moment zurück und konzentriere Dich nur auf Deine Atmung.....versuche Dich nur darauf zu konzentrieren wie sich Dein Brustkorb hebt und senkt und das Dein Atem ruhig fließt.

Ich denke so hast Du vielleicht eine Möglichkeit diese schlimmen Gedanken zu unterbrechen.
Ich hoffe das es Dir etwas hilft.

Du wirst mit Sicherheit nicht verrückt!
Ich fände es nur sehr wichtig das Du diese Gedanken unterbechen kannst wenn sie beginnen.


LG Zuckerschnute

#2


A
Dankeschön

Ich habe gerade ein Hömöopathikum genommen und jetzt wirds langsam besser... Ja ich muss sie unbedingt am Anfang unterbrechen, sonst steiger ich mich da immer weiter rein... Dankeschön für die beruhigenden Worte! Hat vielleicht sonst noch jemand irgendwelche Tipps für mich?

LG Angstnase

#3


B
hallo angsthase,

ich kann dich ja sowas von gut verstehen, da es mir genauso geht. hab au solche gedanken, und ich weiß garnich warum, die kommen einfach so, und ich bekomm dann unglaubliche angst und denk oh gott nu is es glei so weit und ich dreh durch, dann versuch ich mich wieder auf den boden der tatsachen zu holen. meine psychologin meinte, das es in solchen fällen gut is, sich ganz kla zu sagen, wer man is, wo man grad is und welche uhrzeit grad ist, damit man wieder ein sinn für die realität bekommt, weißt du wie ich mein?

viellei hilft dir das ja weiter und wir können beide nur hoffen und dran arbeiten, das es besser wird und eines tages einfach weggeht, schön wärs ja

liebe grüße

optimistin

#4


B
hallo angstnase,ich möchte dich beruhigen,ich kenne diese angststörungen nur zu gut,ich hatte das auch eine zeit lang ganz schlimm,meine gedanken gingen soweit das ich dachte,wenn ich auf dem balkon rauche dieser abbricht oder wenn rote autos herangefahren kommen diese mich überfahren usw,ich hab es in den griff bekommen indem ich mich wirklich komplett in die therapie begeben habe,ohne psychopharmaka zu nehmen,wenn man sich drauf einlässt auf diese hilfe,dann funktioniert es,probier es doch einfach mal,ich drücke dir ganz fest die daumen und hab keine angst,es passiert nichts schlimmes,glg bodrum2001

#5


A
Danke Leute;)

Jetzt bin ich noch beruhigter...! Ich bin so froh, dass ich euch habe! Ich mache eine Therapie, aber da sich jetzt auch noch eine ordentliche Depresssion zu mir gesellt hat und ich auf einer ewig langen Warteliste für eine psychosomatische Klinik stehe brauche ich einen kleinen Anstupser zur Überbrückung. Es fällt mir momentan sehr schwer den Alltag zu meistern, samt Schule. Die Antidepressiva soll ich auch nicht lange nehmen, und soll auch keine Dauerlösung sein. Ich brauche nur etwas , was meinen Serotoninspiegel etwas hebt, bis ich gelernt habe ihn selber wieder hinzubiegen... Und was macht ihr sonst noch so gegen diese blöden Gedanken, wenn sie akut da sind?
Und nochmal vielen Dank für eure lieben Antworten..! Fühl mich imemr schon ein bisschen besser wenn ich lese, dass es anderen auch so geht... ist für mich immer schwer zu glauben

LG Angstnase

#6


A
juhu

es gibt auch so etwas wie ne zwangserkrankung die mit angst einhergeht
ich kann dich aber beruhigen du wirst das niemals tun

#7


H
Hallo Angstnase,

ich kenne solche Gedanken auch.
Hatte ich auch in Bezug auf spitze Gegenstände.
Denke das hat mit dem fehlenden Vertrauen in sich und die eigene Kraft zu tun, was durch die Panik geschwächt ist.
Irgentwie sowas.

Das geht auch wieder weg,ist so gesehen nix schlimmes.

Dir viel Kraft!
Hase2

#8


A
Werde ich machen... Habe ich aber auch schon öfters gehabt, bloß nicht sooo extrem! Meine Signatur hat mal wieder Recht! Unser Körper ist echt ziemlich schlau... Bin offen für weitere Tipps, die helfen das in den Griff zu bekommen
Danke an Alle

LG Angstnase

#9


M
Hallo Angstnase (interessanter Name übrigens),

ich hätte auch schon fast vielleicht (ist das jetzt übertrieben) meinen Vater erwürgt. Ist aber glücklicherweise nicht geschehen. Und neulich, neulich - habe ich - und ich bin sehr stolz darauf (sollte ich vielleicht nicht sein) im Büro die Tür so was von hinter mir zugeknallt, aber wirklich genallt (habe ich noch nie vorher gemacht). Aber das Gefühl war so gut, wirklich so gut. Dieses Knallen.

Vielleicht versuchst du das auch mal. Aber jeder geht seinen eigenen Weg.

Malou

#10


A
Ahaaa... du hättest fast deinen Vater erwürgt? Aber hätte ich Angst mich peinlich zu machen wäre sowas wie Tür knallen und Gefühle rauslassen wahrscheinlcih eine gute Möglichkeit...

LG Angstnase

PS: Was ist an dem Namen so interessant?

#11


A
juhu

das tür knallen ist super für Aggressionen abzubauen

#12


M
Hallo an ALLE,

wie gut kenne ich doch diese Angst vor den eigenen Gedanken und die Angst durchzudrehen und für immer weggeschlossen zu werden!
Seit dem Aufstehen kann ich schon wieder an nichts anderes mehr denken! Mein Mann ist arbeiten und ich bin mit den Kindern alleine zu Hause.
Ich habe echt das Gefühl nicht richtig im Kopf zu sein! Ich kann auch nicht gegen diese Gedanken ankämpfen weil ich 100 % davon überzeugt bin, nicht normal zu sein!
Das komische ist, wenn ich unter Leuten bin die von meiner Angsterkrankung nicht wissen, bin ich ganz normal und die Gedanken sind so gut wie verschwunden. Sobald ich alleine zu Hause bin geht das ganze wieder los! Wie soll ich mir glauben und vertrauen? Am liebsten würde ich den ganzen Tag mit jemanden verbringen, hauptsache ich bin nicht alleine!
Kennt Ihr das?
Was tun gegen diese Angst vor Kontrollverlusst? Das Problem sind auch noch die Symptome wie "benebelt" sein, Konzentrationsverlusst, Zittern, Schwitzen, Gereitztheit usw.
Danke fürs zuhören

#13


T
Hallo MiniMaus

Ich weiß wie Du Dich fühlst.... mir gehts genauso. Aber versuch Dich abzulenken....
dann verschwinden die bösen Gedanken...


viele Grüße

Tina

#14


M
Hallo Tina 74,

kann mir fast garnicht vorstellen das es jemanden so mies geht wie mir! Ich denke bei den anderen ist es ja nur eine Angsterkrankung und bei mir beginnt bestimmt jetzt eine Psychose! Das Gefühl ist so schrecklich und man kann nichts dagegen unternehmen!
Ich habe jetzt die ganze Wohnung gesaugt und gehe gleich mit den Kindern noch einkaufen. Ja und jetzt ist die Angst fast weg! Komisch!
Ich habe fast kein Vertrauen in mich und meine Gefühle und Empfindungen! Ich funtioniere wie eine Maschine und mache alles automatisch.
Mein Therapeut sagt mir immer ich soll Achtsamkeitsübungen machen aber irgendwie sehe ich darin keinen Sinn und kann mir nicht vorstellen wie mir das helfen soll!

#15


T
Hallo MiniMaus..
ich kenne die Gefühle nur zu gut....man ist so hilflos.

Und das jeden Tag....Dieser Kampf.
Sprichst Du mit Deinen Kindern darüber?

Gruß
Tina

#16


M
Nein, meine Kinder sind viel zu klein.
Nur mein Mann und meine Eltern wissen von meiner Angsterkrankung. Mit denen rede ich aber auch nicht gerne darüber. Sie wissen nicht einmal einen Bruchteil davon! Wie soll man jemanden erklären das man glaubt verrückt zu sein und Angst hat irgendwann so durchzudrehen und den Kindern oder mir selber etwas anzutuen!
Ich rede nur mit meinem Therapeuten darüber und er sagt das sind nur Zwangsgedanken. Ich kann das jedoch nicht immer glauben!

x 1 #17

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T
Hallo MiniMaus.

Meine Kinder sind auch noch zu klein um das zu verstehen. Mein Mann weiß über meine Angst bescheid und meine Eltern auch (aber wie gesagt, die wissen auch nicht wirklich wie es mir geht und wie sie damit umgehen sollen) Die einzige die mich wirklich versteht, ist meine Schwester weil sie genauso darunter leidet (allerdings nicht mehr ganz so extrem) aber sie weiß wie ich mich fühle wenns mir schlecht geht. Leider wohnt sie etwas weiter weg.
Diese Zwangsgedanken waren für mich echt der Höhepunkt meiner Angst. Da dachte ich echt jetzt drehst Du voll ab. ABER irgendwann waren sie verschwunden.
Liebe Grüße

Tina

#18


A
Ojee.. da sitzen wir wohl alle im selben Boot Sind deine komischen Gedanken wirklich von allleine weg gegangen?? Diese komischen Gedanken sind echt mist! Ich würde am liebsten meinen Kopf solange gegen die Wand hauen, bis er wieder normal ist... Ich wünschte ich hätte wieder nur körperliche Symptome.

LG Angstnase

#19


B
kenn ich nur zu gut. war gestern in nem wirtshaus mit nem kumpel und ich beobachte mich zunehmend selbst á la:

"denkt der ich bin bescheuert?"
"hat der mich jetzt verstanden? hab ich mich richtig ausgedrückt?"
"bin ich noch der selbe mensch?"

und heute beim lesen von nem buch für meine zulassung:
"verstehe ich das? hä? bin ich bescheuert geworden oder fehlt es einfach an konzentration"
"das wort hab ich aber auch schon mal gekannt! becsheuert?"

dazu noch das gefühl ohnmächtig zu werden...

"was wäre wenn ich jetzt weg wäre? wer käme auf meine beerdigung?"

lauter so kranke bescheuerte gedanken... aber ichd enke solange man solche gedanken hat ist man im kopf noch "normal"

angst + depression gepaart eben

#20


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Dr. Hans Morschitzky
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