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M

maik
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Hallo ich möchte nur mal kurz zu was zu einer, ich sag mal "Anatomiephobie" erzählen.

Also es ging nur etwa ein halbes Jahr lang so, dass ich im Bett zum Schlafen den Drang hatte mein Körper detailiert vorzustellen was mich beängstigte. Vor allem wenn ich mich sehr subtiel auf MEIN Skellet konzentriert habe. Das Skellet als allgeimeine Vorstellung war es also nicht.

Hat das jemand auch oder mal gehabt?

10.03.2022 #1


39 Antworten ↓
kritisches_Auge

kritisches_Auge
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Ich ekele mich nicht, mir ist es nur unheimlich und nie hätte ich mir Ultraschallaufnahmen oder Röntgenbilder ansehen wollen. Ich dachte lange nicht mehr daran und wie ich schon schrieb, es ist nur ein Unbehagen.

Mir geht es übrigens im Winter viel besser.

Vor einiger Zeit, diese Diagnose ist heute sicher veraltet, wurde die Diagnose " Angstneurose" erstellt, dieser kann ich mich ganz und gar anschließen, später hieß es auch " Posttraumatische Belastuingsstörung", aber ich habe keine Flash backs, nur Erinnerungsbilder.

Mir scheint, dass diese Erscheinung sehr viel mit Hypochondrie zu tun hätte, neigt ihr dazu?
Bei mir wurde eine Depression ausgeschlossen, dazu habe ich auch keine Beziehung, auch eine Sozialphobie kenne ich nicht, Small talk meide ich zwar, aber das hat andere Gründe.

Ich bin kein Fachmann sondern nur sehr interessierter Laie, von Jugend an habe ich mich mit Psychologie beschäftigt, aber mir scheint als ob eine Sozialphobie und eine Hypochondrie einen gemeinsamen Nenner hätte, die Angst vor einer kommenden Katastrophe, einmal sind es andere Menschen, einmal der eigene Körper der zum Gegner wird. Es ist, als schwebe ein Schwarzer Vogel über einem der jeden Augenblick zuschnappt.

Es gibt übrigens eine Störung in der man einen Teil seines Körpers als fremd empfindet, z.B. sein Bein oder seinen Arm oder einen Finger und es gibt Menschen die alles dafür tun damit dieser Teil den sie als fremd erleben, amputiert wird. Aber ich meine, das ist eine andere Störung, mit anderen Wurzeln.

30.11.2019 16:34 • x 1 #20


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A


Angst bei dem Gedanken an seiner eigenen Anatomie

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zWo3

zWo3
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Hallo an alle,

Ich wollte mich mal wieder melden, leider bin ich nun tatsächlich wieder in eine extrem Phase gerutscht Sad 4 Jahre lang war nun ruhe und ich hatte nur leichte Phasen die mal 1 Woche schlecht dann wieder 2 Wochen gut waren. Jetzt aber fühlt es sich an wie 2017 wo es mir richtig schlecht ging und ich dachte, ich müsste mir das Leben nehmen, eigentlich hat sich sehr viel verändert zu damals in meinem Leben, hab eine neue Partnerin, 2 Stiefkinder die aber wie meine eigenen sind, und es hat mich schon gewundert das es dieses Jahr im Winter relativ gut war zuerst hatte so gut wie gar keine Probleme.

Aber vor 2 Wochen nahm das Übel seinen Lauf hab ich das Gefühl der Sohn klagte über Schnupfen leichtes Fieber und Husten hab mir nichts dabei gedacht und wir dachten, er wird jetzt Krank eine Erkältung dann am 22.12.21 stand er in der Früh auf und wollte in die Schule meine Frau hat Fieber bei ihm gemessen hatte er 38 Grad er blieb Zuhause. Nachmittags hatten wir dann einen Test bei ihm gemacht der leider "leicht" Positiv angeschlagen hat. Alle waren beunruhigt vor allem Ich Sad aber da ging es noch soweit bei mir am nächsten Tag wieder Schnelltest in der Früh gleich deutlich Positiv das war nicht mehr so lustig aber ich im Internet gegoogelt wie nochmal was kann ja sein das die Schnelltests Falsch Positiv sind das kann passieren. Dann PCR Test gemacht am selben Tag aber ungünstigerweise erst am 25.12 Bescheid bekommen und der war auch Positiv von da an war ich im Stress Modus das hab ich deutlich gemerkt mein Darm war ständig am Arbeiten wie verrückt und meine Skelett-Zwangsgedanken fingen an sich aufzubauen am nächsten Morgen in der Früh die Tochter Positiv Sad dann ist es mir richtig in den Bauch gefahren, weil ich doch viel Zeit mit ihr verbracht hatte und dachte ich hab mich angesteckt bei ihr von da an hab ich meinen Körper ständig untersucht ... Schlafen war schon eine Katastrophe zu dem Zeitpunkt.

Montag:

27.12.21 Meine Frau ist mit der Tochter zum Testzentrum gefahren, obwohl ich gesagt habe nein mach das nicht keine Ahnung wieso wohl, wollte ich, mich schützen vor irgendwas... aber da fing das ganze eh schon extrem Akut bei mir zu werden am nächsten Morgen Positiv Test, ich und meine Frau haben und getestet beide Negativ an dem Tag war dann ihre Mutter bei uns zu Besuch da war es etwas gedämpfter am Abend im Bett recht stark aber komischerweise während einem Film schauen hat sich die "Wahrnehmung" oder Gedanken einfach ausgeschalten ganz komisch zu beschreiben wie, ob jemand einen Schalter umlegen würde und es ist weg aber mein Darm war trotzdem schon extrem "Schnell" und hatte immer das Gefühl ich hätte Hunger, obwohl ich nicht so wenig gegessen hatte. Mittwoch in der Früh aufgewacht war ganz ok zuerst aber dann beim Frühstücken hatte ich so eine leichte Übelkeit im Darmbereich ganz komisch nach der Toilette war es etwas besser und Nachmittags gingen wir Spazieren davor hatten wir noch Mittag gegessen vom Vorabend eine Debreziner und eine Bockwurst, die ich wohl nicht richtig vertragen habe, während dem Spaziergang wurde mir immer schlechter und ich dachte als wir Zuhause waren sch. was ist nur los?

Dann dachte ich oh ich krieg bestimmt Magen-Darm ?! ( Ihre Mutter war einen Tag zuvor da und die hatte ca. 10 Tage davor Magen Darm) und sofort ging es richtig los bei mir ... ging dann noch 2 Mal aufs Klo und es war schon Durchfall beim letzten Mal sogar wässrigen Durchfall, der mir Angst machte.

2 Tage später fing der ganze Mist wieder an und ich bin richtig drin in der Angstschleife denke ich.. Und mein Gehirn sagt und suggeriert mir ständig wie schlecht es ist aus Knochen zu bestehen und wie bedrohlich es ist und dass ich sie am besten "rausschneiden" soll.

Was natürlich alles Quatsch ist. Kennt jemand das so ähnlich ? Würdet ihr meinen ich hatte da echt zu viel Stress und darum ist es wieder so extrem ausgebrochen sonst hab ich nur leichte Phasen, die mich bei weitem nicht so runterziehen.

Ich habe große Angst das mein Leben nun so abrupt ein Ende nimmt Sad

Ich habe noch die Hoffnung, wenn die Kinder wieder Negativ sind beide der Sohn darf morgen zum Testen, die Tochter am Samstag. Das evtl. der "Stress" von alleine langsam zurückgeht, was meint ihr?

Wenn ihr noch Fragen habt gerne stellen.

Danke

Lg

zWo3 / Daniel

03.01.2022 14:34 • #34


Zum Beitrag im Thema ↓


O
jaaaaaaaa das kenne ich.. ich ekel mich dann manchmal vor mienen eigenen organen.. oder auch vor der zunge... sehr sehr unangenehm...

#2


zWo3
Wow genau das hab ich auch seid 2004 und weis nicht wieso das Gefühl ein Skelett in mir zu haben wird immer unerträglicher und ich weis nicht wieso könnt ihr mir sagen wie ihr das behandelt habt und was das alles ist?

Hoffe auf Antworten!

Lg

Daniel

PS: Falls ihr Texte wollt wo es genau drin steht nur fragen! Danke

#3


A
Hallo. Ich kenne das sehr gut. Hatte als Kind schon Angst vor Innereien und Krankheiten etc. Die Vorstellung an all das jagt mir heute noch einen Schauer über den Rücken. Manchmal ist es schwer zu ertragen. Ich fragte mich immer, warum das so ist und man so anders tickt. Ich habe mit 30, also erst im letzen Jahr erfahren, dass ich ADHS habe. Man neigt dabei zu nicht enden wollenden Gedankenkarussellen. Vielleicht sollte man sich in die Richtung nochmal testen lassen.

#4


C
Ich arbeite bei einem Arzt und finde es total spannend wenn es um Verletzungen umd Krankheiten anderer geht. Wenn ich mir aber z.B. vorstelle wie es aussieht, wenn mein Herz schlägt dann ekelt es mich so an. Oder auch das Gehirn..alles was wir machen und denken wird vom Gehirn gesteuert..schon irgendwie gruselig.

#5


zWo3
Um das ganze mal hochzuholen, gibt es leute die sowas ähnliches kennen? Gibt es Menschen die auch so eine "Anatomie Phobie" haben. Wäre schön wenn sich welche melden würden.
Ich leide schon sehr lang daran, mir ist bis heute nicht bewusst wieso ich diese Angst habe warum ich mich vor meinen eigenen Knochen ekle und es wiederlich finde daraus zu bestehen, weil es ja eigentlich ganz natürlich ist.

Hoffe jemand meldet sich und man kann darüber sich austauschen.

Lg

#6


C
Ich leide seit meiner Kindheit an so einer Phobie. Bei mir ist sie sehr extrem. Sobald ich etwas über Anatomie höre, lese oder sehe, wird mir total schwarz vor Augen und ich kippe um. Jeder Arzt/krankenhausbesuch ist für mich die Hölle. Überall diese ganzen Geräte, die Geräusche und Fotos. Allein der Gedanke was dort alles gemacht wird. Ich konnte damals in der Schule nie Anatomie mitmachen, da ich ständig umgekippt bin, wenn wir darüber gesprochen haben. Sobald ich irgendwas über unseren Körper lese, wird mir schwarz vor Augen und muss mich hinlegen. Selbst jetzt, wo ich diesen Text schreibe. Blut kann ich natürlich auch nicht sehen, es reicht schon, wenn jemand sagt, er hat sich geschnitten. Ich muss die Wunde nichtmals sehen, es reicht allein der Gedanke, dann kriege ich Schweißausbrüche und liege wieder. Was natürlich total unangenehm vor anderen Leuten oder Freunden ist, oft wurde ich deshalb schon ausgelacht. Das ist im Alltag natürlich echt nicht toll und es belastet mich auch sehr, ich muss schließlich überall damit rechnen. Letztens saß ich im Bus und vor mir haben sich zwei über Blutspende unterhalten, ich musste echt aussteigen, da mir ganz übel wurde.
Schrecklich ist es auch, wenn ich meinen eigenen Herzschlag spüre, da könnte ich durchdrehen.
Es ist also wirklich sehr heftig bei mir.

#7


pferd123
Boah Leute, das habe ich auch. Dachte sowas gibt es nicht.

#8


zWo3
Hallo,

Danke an eure Rückmeldung, wie wirkt sich das ganze bei euch aus? @Ci91ndy bei dir hört sich das mehr nach Blutphobie an oder? Bist du in Behandlung wie nennen die Ärzte das?

@pferd123

Wie wirkt sich das ganze bei dir aus? Wäre schön wenn man sich austauschen könnte, umd das ganze evtl besser zu verstehen.

Lg

#9


pferd123
Bei mir isr es so, dass wenn ich an Leichen denke und Skelette, Ekel ich mich. Dann denke ich: heftig, du hast das alles aus und bestehst daraus. Du hast auch einen Schädel und siehst irgendwann gruselig aus.
Dann der Ekel generell vor toten und Knochen. Aber ich bestehe selbst daraus und kann nicht wegrennen. Versteht ihr das ?

#10


zWo3
Wow ok das hört sich wirklich fast wie bei mir an?! Wahnsinn seid 2004 ... habe ich diese Angst / Phobie oder was auch immer das ist, weist du wie das bei dir passiert ist? Hast du eine Diagnose? Wenn du willst kann ich dir mal Texte von mir Zeigen ob dir das bekannt vorkommt.

Es ist schön wenn man sich mit anderen austauschen kann die ähnlich empfinden.

Lg Smile

#11


pferd123
Eine Diagnose habe ich nicht. Ich glaube, dass es generell Angst vor dem Tod ist. Ich kann mir zum Beispiel auch nicht vorstellen jemals als leiche im Sarg zu liegen. Und ich selbst bin dann das, wovor ich Angst habe. Einfach heftig

#12


zWo3
Ja bei mir ist das hauptproblem eigentlich das ich aus "knochen" bestehe und das ich das skelett bin sozusagen gibt auch phasen wo das kaum vorhanden ist , früher waren das eher so zwangsgedanken .. aber hat sich im Laufe der Zeit verändert. Wie lang hast du das schon? Angst vor dem Tod ja das hab ich auch sehr oft... die Tatsache das ich eines Tages tod sein werde geht mir garnicht in den Kopf Sad vielleicht hängt es auch damit zusammen ich weis es nicht.

Falls du Lust hast meine Texte zu Lesen sag bescheid.

Lg

#13


pferd123
Ja, zeig her

#14


zWo3
Hoffe es melden sich noch weitere die das so ähnlich haben oder kennen würde mich sehr freuen! Um sich austauschen zu können! Lg

#15


Hummel77
Oh Gott..... ich dachte auch immer, sowas gibt es garnicht und ich bin der einzige Mensch der sowas empfindet.
Ich bin froh hier zu lesen dass es auch noch andere gibt die das kennen.
Bei mir betrifft es hauptsächlich den Kopf. Den Schädel an sich und das Gehirn. Das ist so ekelhaft wenn ich darüber nachdenke. Ich möchte am liebsten davonrennen und kann gar nicht akzeptieren dass das wirklich in mir drin ist.
Aber das habe ich zum Glück nicht oft. Wenn es kommt, dann kommt es meistens wenn ich abends im Bett liege. Ich schiebe den Gedanken dann aber immer ganz schnell weg und versuche an was anderes zu denken. Das funktioniert meistens auch ganz gut.

#16


zWo3
Hey Hummel77,

freut mich zu hören das es doch andere gibt die so eine "abstrakte" Angst haben. Darf ich fragen wie lange du das schon hast?

Und hast du eine Diagnose? Wenn ja welche.

Wäre schön wenn man sich austauschen könnte.

Lg

#17

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kritisches_Auge
Ich kenne das auch, aber bei mir ist es keine Angst sondern eher ein Unbehagen an der Grenze zur Angst, früher war es intensiver als heute.
Bei mir betraf oder betrifft es die Knochen und aber hauptsächlich die inneren Organe, ich kannte übrigens einmal einen Jugendlichen der es nicht ertrug seine Bauchschlagader anzusehen

Vielleicht ist es bei mir eher ein Zwangsgedanke als eine Angst, bei einem " feinem" Essen mit einem fein gedecktem Tisch stelle ich mir den Verdauungsvorgang dieses Essens vor. Schon längere Zeit dachte ich nicht mehr daran, aber nun werden die Gedanken wieder lebendig.

Blut hat mich schon immer fasziniert. auch vor Spritzen habe ich keine Angst und der Gedanke wie es durch meinen Körper fließt, gefällt mir eher.

Ich habe eine Freundin die oft vom Körper spricht, dass der Körper dieses oder jenes braucht,ich will dagegen möglichst selten an meinen Körper denken- aber wie gesagt, es ist nur ein Unbehagen.

#18


zWo3
Hey kritisches_Auge

Danke für deine Antwort ist ja doch interessant zu Lesen wieviele damit zum Kämpfen haben... ich habe das ganze seit 2004.. hast du eine Ahnung woher das kommt? Es gibt Phasen da komm ich mit der Tatsache nicht klar das in mir Knochen sind wie eine Art Fremdkörper und dann kommt Angst und ein Gefühl das ich Sie "herausschneiden" soll . Natürlich tu ich das nicht.. aber es ist ein wiederliches Gefühl.

Gibt aber auch Phasen wo es sogut wie komplett weg ist.. wenn es aber dann wieder auftaucht ist es oft für mich unvorstellbar Wochen / Monate mit den "Knochen" gelebt zu haben.

Alles sehr schräg und schwer aushaltbar. Früher würde ich sagen waren es definitiv Zwangsgedanken jetzt ist es eher eine Art "Körpergefühl".

Hast du eine Diagnose?

Ich hoffe sehr das diese Ängste ganz verschwinden. Es nimmt mir jegliche Lebensfreude.

Lg

PS: Im Sommer geht es mir meistens Besser, da hab ich diese Phasen nicht so stark wie Herbst/Winter.

#19


kritisches_Auge
Ich ekele mich nicht, mir ist es nur unheimlich und nie hätte ich mir Ultraschallaufnahmen oder Röntgenbilder ansehen wollen. Ich dachte lange nicht mehr daran und wie ich schon schrieb, es ist nur ein Unbehagen.

Mir geht es übrigens im Winter viel besser.

Vor einiger Zeit, diese Diagnose ist heute sicher veraltet, wurde die Diagnose " Angstneurose" erstellt, dieser kann ich mich ganz und gar anschließen, später hieß es auch " Posttraumatische Belastuingsstörung", aber ich habe keine Flash backs, nur Erinnerungsbilder.

Mir scheint, dass diese Erscheinung sehr viel mit Hypochondrie zu tun hätte, neigt ihr dazu?
Bei mir wurde eine Depression ausgeschlossen, dazu habe ich auch keine Beziehung, auch eine Sozialphobie kenne ich nicht, Small talk meide ich zwar, aber das hat andere Gründe.

Ich bin kein Fachmann sondern nur sehr interessierter Laie, von Jugend an habe ich mich mit Psychologie beschäftigt, aber mir scheint als ob eine Sozialphobie und eine Hypochondrie einen gemeinsamen Nenner hätte, die Angst vor einer kommenden Katastrophe, einmal sind es andere Menschen, einmal der eigene Körper der zum Gegner wird. Es ist, als schwebe ein Schwarzer Vogel über einem der jeden Augenblick zuschnappt.

Es gibt übrigens eine Störung in der man einen Teil seines Körpers als fremd empfindet, z.B. sein Bein oder seinen Arm oder einen Finger und es gibt Menschen die alles dafür tun damit dieser Teil den sie als fremd erleben, amputiert wird. Aber ich meine, das ist eine andere Störung, mit anderen Wurzeln.

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Prof. Dr. Borwin Bandelow
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