Bei mir wird das auch immer mehr zum Problem.
Und es tritt ein Entfremdungsgefühl ein, wenn ich länger nicht weiter weg war.
Früher kannte ich das nicht. Im Gegenteil. Reisen gemacht u.s.w.
Und ich habe auch konkret keine Angst vor etwas bestimmtem.
Nur, komme ich mir zunehmend (bin jetzt 57) verloren vor "da draussen".
Ob man das trainieren kann?
Oder liegt es an meiner Generalisierten Angst?
Jedenfalls weiss ich wie du dich fühlst.
Zitat von Salzarina: Früher hab ich mich einfach mit Naivität wo reingestürzt - und bin oft mit blauem Auge davon gekommen.
Als Jugendlicher war ich auch so.
War die Welt früher unkomplizierter?
Heute stehen überall Warnhinweise drauf, alles ist reglementiert, es gilt so viel zu beachten, wenn man das Haus verlässt, um sicher wieder heimzukommen.
Und die Menschen "da draussen" sind auch alle so heterogen.
All das führt auch bei mir zur Reizüberflutung und ich bin nâchsten Tag platt.
Und Corona lauert auch unterschwellig mit, obwohl ich eigentlich keine (Bewusste!) Angst davor habe.
Besser vielleicht, langsam die Dosis wieder steigern mit dem weiter weg fahren...