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Zitat von MissPanicRoom:Zitat von july1986:Ich glaube oft,dass ich wohl die einzige Frau bin die da so angstlich ia wie ich.
Mir scheint das keiner die Geburt so schlimm ansieht wie ich und solche panische Angst hat.
Eher nicht...ich denke es geht vielen so...also ich hatte auch Panik, da meine erste Geburt schon der Horror war...und es war für mich auch die Höhle mit Angst und Panik beide Kinder auf die Welt zu kriegen.
Ich habe auch panische Angst davor Kinder zu bekommen. Ich habe schon Angst vor der Schwangerschaft an sich!
Zum Einen ist da meine Emetophobie (Angst vorm Erbrechen), die dafür sorgt, dass ich wahnsinnige Angst vor morgendlicher Übelkeit etc. habe. Und zum Anderen stelle ich es mir auch irgendwie komisch vor, etwas in mir zu haben, dass sich bewegt. Irgendwie erscheint mir das ziemlich gruselig, wobei ich natürlich davon ausgehe, dass die Schwangerschaftshormone das schon "regeln" und man es dann nicht so empfindet.
Und dann ist da natürlich noch die Angst vor der Geburt, den Schmerzen. Wenn man sowas hört wie "Dammriss" und "Einlauf", da kräuseln sich mir schon die Zehennägel... Aber auch hier, kann man wahrscheinlich nur darauf hoffen, dass die Hormone einen das ertragen lassen. Ich hab aber auch Angst nicht durchzuhalten, da ich generell sehr wehleidig bin und wenn ich dann die Mütter sehe, die nach einem 48h-Wehen-Marathon jammern "Ich will nicht mehr!", dann denke ich immer: "An dem Punkt wäre ich sicher schon nur nach 4h..."
Und als Letztes ist dann noch die Angst vor der Zeit nach der Geburt. Einerseits die körperlichen Veränderungen und andererseits die hormonellen. Meine Hausärztin meinte nämlich mal, dass ich auf Grund meiner chronischen Depression der perfekte Kandidat für den sogenannten "Baby Blues" bin, also postnatale Depressionen. Und das muss echt die Hölle sein, wenn man einfach keine Beziehung zu seinem Kind aufbauen kann.
Ach ja - Und natürlich die letzte große Angst: Mein Kind komplett zu verkorksen! Wenn ich sehe, was ich für ein Wrack bin, nachdem was meine Eltern mit mir gemacht haben - und sie haben es tatsächlich nur gut gemeint und von ihrer Warte her ihr Bestes gegeben - dann will ich gar nicht wissen, was ich alles unbewusst auf mein Kind übertragen könnte. Allein schon die genetische Veranlagung reicht ja und dann noch ne instabile Mutter, die kaum Verantwortung für sich selbst übernehmen kann? Oh Mann...
Sorry, ich hoffe, ich hab jetzt nicht noch wen getriggert oder runtergezogen, aber ich wollte nur zeigen, dass ihr nicht allein seid. Aus alle diesen Gründen bin ich mir nicht mal sicher, ob ich wirklich Kinder haben kann/sollte. Und meine biologische Uhr tickt... Ich bin jetzt schon 30... Das macht es nicht gerade leichter...
LG
white_cat
25.10.2016 18:53 •
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