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Angsthäschen1
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Betreff des Beitrags: Spinnen Verfasst: 25.Jan.2009, 12:53 |
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Registriert: 25.Jan.2009, 12:39 Beiträge: 32
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Hallo zusammen,
nun möchte ich mit meiner schlimmsten und wichtigsten Angst anfangen:
ich kann meinen Müll nicht mehr rausbringen. Denn an den Mülltonnen sind immer viele eklige Spinnen.
War schon bei so einer Klopftherapie die ich selbst bezahlt habe. Es hat mir ein wenig weitergeholfen in Bezug auf Spinnenangst in Hausflur und Wohnung, aber nicht mit dem Müll.
Der Therapeutin war nach 4 Sitzungen der Meinung, dass mein Charakter doch so stark, eigensinnig und toll ist, dass ich das mit den Mülltonnen auch noch alleine schaffe. Meinte zwar, ich kann jeder Zeit wieder kommen, wenn es nicht klappt. Aber irgendwie fühle ich mich verarscht. Datt muss doch merken, dass wenn man nach außen hin cool ist, dass es innen trotzdem einen weichen Kern gibt, der tierische Probleme damit hat, den Müll rauszubringen...?!
Jetzt weiß ich nicht weiter. Die Zeit schwindet und ich bringe den Müll immer noch nicht selber raus. Es ist total ätzend !!! Ich fühle ich auch schwach und das geht auch in andere Teile meines Lebens über.
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wolke0815
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 14:35 |
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Registriert: 08.Jan.2009, 13:45 Beiträge: 647 Wohnort: Südhessen
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Ich hab auch Angst vor Spinnen. Das war damals glaub so meine erst erkannte Angst. Bei normalen Spinnen geht das, aber große schwarze Spinnen werden mir zuviel und mich kriegen da keine 10 Pferde an die jeweilige Stelle.
Was ist bei Dir der Unterschied zwischen Wohnung und Mülltonne? Sind da die Spinnen größer oder ist das ein kleines Eckchen, wo Du nicht so gut ausweichen kannst als in der Wohnung?
_________________ Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
Friedrich Hebbel
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Angsthäschen1
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 15:35 |
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Registriert: 25.Jan.2009, 12:39 Beiträge: 32
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Der Unterschied ist, dass in der Wohnung durch Fliegengitter so gut wie nie Spinnen sind. Vielleicht eine in einem Monat. Müll müsste ich alle 2 Tage rausbringen. An der Mülltonne sind Spinnen sowie drum herum. Unter der Kante, wo man die Tonnen gerne packt, wenn man die nach vorne zieht, um die rauszustellen, weil der normale Griff hinten zur Wandseite steht. Manchmal versperren diese einem auch den Weg zur Mülltonne hin. Jedenfalls die Netze. Entweder muss ich durch den Keller zur Mülltonne gehen, wo auch Spinnen sein könnten. Aber das stört mich nicht so doll wie oben an der Mülltonne. Oder ich gehe von der Straßenseite aus in den Garten, wobei dort die Gartentüre oft durch Spinnen schon eingenommen ist.
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wolke0815
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 17:05 |
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Registriert: 08.Jan.2009, 13:45 Beiträge: 647 Wohnort: Südhessen
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Also hast Du trotz Sitzungen noch immer eine Phobie.
Würde es Dir helfen, wenn Du mit einem Besen oder Gartenschlauch vorher die Spinnen bzw. die Netze entfernst?
_________________ Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
Friedrich Hebbel
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Angsthäschen1
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 17:19 |
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Registriert: 25.Jan.2009, 12:39 Beiträge: 32
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Ja, genau. Und ich weiß nicht, ob ich nochmal zu einer Sitzung gehen soll, weil das ja auch viel Geld kostet und die Therapeutin ja auch eigentlich der festen Überzeugung war, dass ich es schon irgendwie hinbekomme.
Nein, Besen hilft mir nicht. Dann könnten die während ich das weg mache den Besenstil zu mir hochgekrabbelt kommen und mich überfallen. Weil die sauer sind, weil ich denen ihr Haus kaputt gemacht habe. Mir läuft es da eiskalt den Rücken runter. Bah, nee.
Gartenschlauch geht auch nicht. Dort geht es auch keinen zu holen. Dann wäre dort auch alles unter Wasser gesetzt und das nicht zu wenig. Außerdem plagt es mich dann, dass die Viecher dann zu mir hoch in die Wohnung gekrabbelt kommen könnten um sich an mir zu rächen.
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Helpness
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 17:54 |
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Hallo Angsthäschen1 !
Ich bin auch nicht gerade ein Freund von allzugrossen Spinnen.
Aber Spinnen greifen Menschen nicht an, und sie machen auch keine Rachepläne.
Die Idee mit dem Besen finde ich gut, wenn du den Besen abschüttelst, dann können sie auch nicht am Stiel hochkrabbeln. Ich würde es so machen.
Liebe Grüsse, Helpness
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Angsthäschen1
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 18:43 |
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Registriert: 25.Jan.2009, 12:39 Beiträge: 32
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Hallo Helpness,
ja, das weiß ich auch, dass die das nicht machen. Aber das Wissen nützt mir nichts, weil ich richtige Angst vor Spinnen habe! Nicht gerade ein Freund von allzugroßen, dass ist sehr sehr milde ausgedrückt finde ich. Ich bekomme schon bei den kleinen Hüpfspinnen Panik hoch zehn. Ich denke, dass kann man nicht vergleichen mit dem, was Du für Spinnen findest. Jedenfalls wie Du geschrieben hast.
Ich finde die Idee mit dem Besen gar nicht gut. Abschütteln hilft da auch nichts. Dann laufen die ja auf der Erde weiter und könnten zu mir kommen.
Sorry.
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wolke0815
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 19:26 |
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Registriert: 08.Jan.2009, 13:45 Beiträge: 647 Wohnort: Südhessen
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Zitat: Nein, Besen hilft mir nicht. Dann könnten die während ich das weg mache den Besenstil zu mir hochgekrabbelt kommen.
Genau diesen Gedanken hab ich meist auch in so Situationen.
Du kannst auch eine normale Therapie machen, wo die Krankenkasse zahlt. Was ich manchmal mache ist, wenn ich bei Freunden, im Zoo oder in der Zoohandlung bin, dann gehe ich bewußt zu den Vogelspinnen und beobachte sie. Da sie im Glas sind, können sie mir nichts tun. Und mein Schwager hat 10 Stück von denen zu Hause und die ganze Familie lebt noch. Das rede ich mir dann immer ein. 
_________________ Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
Friedrich Hebbel
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Helpness
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 19:44 |
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Sorry, ich hatte es nur gut gemeint.
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Angsthäschen1
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.Jan.2009, 20:17 |
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Registriert: 25.Jan.2009, 12:39 Beiträge: 32
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Ich weiß helpness. Danke, das ist ja auch lieb gewesen!
Ja Wolke0815, vor so einer normalen Therapie habe ich aber Angst, da ich mich zu sehr reinsteigere und meine Arbeit dann darunter leidet. Denke ich zumindest.
Kannst Du mir was über die normale Therapie vielleicht schreiben? Gehe ich zum Hausarzt, sage, der soll mir Überweisung zum Psychotherapeuten geben? Und dann? Dann habe ich in 6 Monaten oder so einen Termin, wenn ich irgendwo einen Therapeuten gefunden habe. Niemand darf es mitbekommen. Wie geht es dann weiter? Redet der nur über Spinnen oder über alles mögliche? Hatte auch schonmal drüber nachgedacht; auch wegen anderen Dingen. Aber ich weiß nicht, ob das alles so richtig ist und ob ich das alles so wirklich verkrafte...?! Ich denke, der erste Schritt ist sehr sehr schwer; sich einzugestehen, es alleine nicht mehr zu schaffen...?!
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