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 Betreff des Beitrags: Antidepressiva und nicht abhängig davon werden ? Von wegen !
BeitragVerfasst: 21.Sep.2010, 07:01 
:D Hier mal ein kleiner Auszug zum Thema Antidepressiva machen nicht abhänig :D

Als ich persönlich Pa hatte über 10 Jahre habe ich zig Antidepressiva genommen. nix hat geholfen. Einige sogar Ängste ausgelöst. Bis ich endlich damals Diazepam und Lorazepam bekam von denen behauptet wird sie machen abhängig.

Ich habe sie lange Zeit einehmen müssen und bin davon durch langsame Dosisreduzierung bis zu meiner Therapie losgekommen ohne Probleme.

Natürlich kann man davon abhängig werden wenn man es übertreibt. Doch wer glaubt mit Antidepressiva fährt er besser der lese mal den Bericht hier

Mir sind auf jeden Fall Benzodiazepine lieber sie helfen absolut und man kann sie auch nach längerem Gebrauch auschleichend absetzen.

Hier nun ein Auzug aus einer wissenschaftlichen Abhandlung über Benzodiazepine.

Demnach dürfte man auch keine Antidepressivum einehmen die haben nämlich auch Entzugserscheinungen ;-) Siehe hier:

( Ein weiterer Nachteil antidepressiver Medikamente besteht darin, dass sie selbst Entzugs-ähnliche Symptome verursachen, wenn sie zu rasch abgesetzt werden. Dies ist ein Phänomen, das nicht allen Ärzten geläufig ist. Die nach Absetzen von Antidepressiva auftretenden Symptome (auch Absetzsymptome genannt) beinhalten Angstzustzustände, Schlafstörungen, Grippe-ähnliche Symptome, gastrointestinale Symptome, erhöhte Irritabilität und Traurigkeit, alles Symptome, die sich von denen des Benzodiazepin-Entzuges nicht wesentlich unterscheiden. Diese Reaktionen können in der Regel durch langsamen Abbau der Dosierung über Wochen bis hin zu 3 Monaten vermieden werden (siehe Tabelle 2). Die meisten Patienten, die einen Benzodiazepin-Entzug hinter sich haben, sind Experten im Hinblick auf Dosisreduktion, wenn es so weit ist, ein Antidepressivum abzubauen.)


Dann lieber Benzos die wirken wenigstens;-) Tavor war Spitze und hat mich gerettet. ist Lorazepam :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Antidepressiva und nicht abhängig davon werden ? Von wegen !
BeitragVerfasst: 21.Sep.2010, 07:21 
Hallo, wie in dem Bericht steht,"rasches Absetzen", kann Entzugserscheinungen auslösen. Jedes Medikament über längere Zeit eingenommen, sollte ausgeschlichen werden!!!Ob du mit Tavor besser kommst,stelle ich in Frage.Liebe Grüße Yorki


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 Betreff des Beitrags: Re: Antidepressiva und nicht abhängig davon werden ? Von wegen !
BeitragVerfasst: 21.Sep.2010, 12:32 
Offline

Registriert: 22.Jan.2010, 23:49
Beiträge: 3309
Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
Was ist denn regelmäßig Tavor bei Dir? 1 mal die Woche? Dann sicher ja, aber wenn man die täglich nimmt und länger, dann kann das Absetzen schon schwer sein, ähnlich einem Heroinentzug. Das ist nun wirklich bekannt.

Das AD nicht abhängig machen sehe ich aber auch gemischt. Allerdings gehören zur Abhängigkeit IMMER psychische und physische Symptome. Aus Erfahrung kann ich sagen, ja, wenn man manche AD von heute auf morgen weglässt, dann kann es schon zu Symptomen kommen, vielleicht Schlafprobleme oder Unruhe. Das ist aber keine Abhängigkeit im medizinischen Sinne, dazu gehört mehr.

Wer vielleicht 1 Jahr täglich Tavor in mittlerer Dosis nimmt, der ist abhängig und mit entspanntem Ausschleicht wird da nicht viel gehen. Die Leute müssen meist in die Klinik zum Entzug, wovon ich mich selbst schon überzeugen durfte.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Antidepressiva und nicht abhängig davon werden ? Von wegen !
BeitragVerfasst: 21.Sep.2010, 12:56 
Hallo....
ich kannte einige Personen in meiner Vergangenheit die waren abhänig von Diazepam...Ohne ging das zittern los .
Lorazepam bekam ich selbst mal verschrieben ...allerdings nahm ich die nie wegen dem Beipackzettel dort stand nämlich nicht länger wie 4-6 Wochen einnahme ,ansonsten droht eine Abhänigkeit..Ist allerdings schon jahre her...vielleicht haben sich die Beipackzettel geändert ...

lg.Eva


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