Willy hat geschrieben:
Oh je, das ist interessant.
Ich fühle mich auch als Opfer und werde es vermutlich auch bleiben.
Kindheit schei..* gebacken gekriegt, war ja auch alles Käse in meinem Leben.
Ist ja auch kein Wunder.
Die wenigen Menschen in meinem Leben sagen immer aufstehen kämpfen.
Wie, die sehen gar nicht meine Not.
Alles verliere ich immer, weil ich nicht kann.
Ich bin ein Opfer.
Wenn mich jemand anspricht, dass ich meine Denke umstellen soll, krieg ich nen Hals und gehe frontal.
Die machen mich dann schon wieder zum Opfer.
Ist schon nicht einfach.
Traurig, aber Opfer werd ich wohl immer bleiben- na was solls.
*ironieanundkleinwillyübernkopfstreichironieaus*
Dann frage ich mich, was Du hier erwartest? Für Dich ist doch -so mein Empfinden - alles geregelt. Die Welt ist gegen Dich, DU kannst nix dafür und kannst es auch nicht ändern/beeinflußen. Deine Familie/Umwelt hat Dich geprägt. Und Du kannst einfach nix verändern, weil es nun mal so ist, wie es ist.
Angenommen, ich würde Dich bitten, mir bei meinem Umzug zu helfen. Treffpunkt ist meine neue Wohnung. Ich bitte Dich, kurz in meiner noch leeren Wohnung zu warten, da ich den Transporter noch holen muss. Bin ja aber gleich wieder da. So, und jetzt wartest Du auf mich und ich komme und komme nicht zurück, da ich einen Unfall hatte und bewußtlos im Krankenhaus liege. Eigentlich wärst Du jetzt dazu verdammt, den Hungertod zu sterben, da ich Dich ja gebeten hatte, auf mich zu warten.
DU kannst ja auch nichts an der Situation verändern. ICH hatte ja gesagt, DU sollst auf mich warten.
So, und wenn ich dann nach Wochen aus der Bewußtlosigkeit aufwache und dann flux nach Hause komme, werde ich Dich da verhungert vorfinden und denken: Ach wie süß, er wartet immer noch auf mich.
Hierbei wärst Du natürlich das Opfer.
Nun meine Frage: Siehst Du hier eine Möglichkeit, lebend aus der ganzen Sache herauszukommen?
Wenn ja, hast DU was verändert.
Wenn nein, dann bist DU das Opfer.