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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 25.Feb.2011, 01:37 
Wenn in der tiefen Nacht, der Mond den Schnee zu Silber macht.
Um mich kleine Kristalle tanzen, die Stille dort lange verweilt.
Die Spuren, die man tritt, vergehen schnell.
Ich habe sie gesehen, des Winters Feen.
Ich wäre ihnen so gern näher gekommen.
Doch so sehe ich nur ihr Zauberwerk.
Was ach so schön, was doch mich nicht will sehn -
wenn in der tiefen Nacht, der Mond den Schnee zu Silber macht.


Umarmt mich doch, ihr Elfen weiß. Nehmt mich mit in die Ewigkeit.
Bald kommt der Frühling, der mich wie immer nur belügt.
Würde lieber tragen Euer Hochzeitskleid.
Ach was bin ich müd geworden.
Des Winters Decke sieht aus so weich -
mich in diesem sanft zu betten.
Ob ich es versuch? Jetzt gleich?


Ich werde mich nun kurz mal setzen.
Meine Seele, meine Füße müssen mal ruhn.
Kurz nur die Augen schließen.
Oh, ein Wind, eine Fee - hat sie doch an mich gedacht?
Wenn in tiefer Nacht, der Mond den Schnee zu Silber macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 25.Feb.2011, 01:49 
Offline

Registriert: 31.Jul.2010, 18:21
Beiträge: 671
Wohnort: Die Erde-Speziell in der Oberpfalz
Super gefühlvoll und schön, macht Gänsehaut!!!!!!
Da spürt man mal wieder, welche Schätze hinter der Angst verborgen sind!!!!

_________________
"Wer mit mir nicht klar kommt, sollte an sich arbeiten!"


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 25.Feb.2011, 20:55 
Wäre ich der Wind,
so wäre ich Deine, Eure Weltendämmerung.
Ein ewiger Orkan und Sturm würde ich sein,
der alles Menschendreck fegt hinweg.
Ich würde Blitze schicken, die alles verbrennen.
Zu Staub, zu Dünger würde ich Euch machen.
Die Meere würde ich tief blasen in das Land -
Regenwolken schicken jahrelang,
um alles wieder zu reinigen, was Menschen haben so getan.
Ja, auch mich als Mensch würde ich pusten hinweg.
Bin ja auch nur ein Teil des Menschen Schreck.


Aber mit der Pusteblume würde ich zärtlich spielen.
Die Wolken kunstvoll formen.
Mit den Bäumen würde ich reden.
Das Wiesengras streicheln voller Lust.
Den Schnee würde ich verteilen im Winter,
ihn wie Puderzucker verstreuen.
Die Wellen an den Felsen trommeln lassen.
Dazu trompeten und pfeifen, meine Windsymphonie.


Ja, all das würde ich tun, wenn ich wäre der Wind.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 25.Feb.2011, 22:10 
Offline

Registriert: 31.Jul.2010, 18:21
Beiträge: 671
Wohnort: Die Erde-Speziell in der Oberpfalz
:D Bin echt Dein Fan, gefällt mir total gut :D
Sehr nachdenklich, gefühlvoll und poetisch. Man sieht direkt die Bilder vor sich....
Vielen Dank, dass Du uns daran teilhaben lässt!

_________________
"Wer mit mir nicht klar kommt, sollte an sich arbeiten!"


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 25.Feb.2011, 22:15 
Offline

Registriert: 09.Jun.2009, 22:15
Beiträge: 3961
Also ich finde Deine Texte auch ganz klasse geschrieben. Und es zeigt Deine innere Not sehr stark.
Das tut mir leid. :?
Doch versuche mal nach aussen auch autentisch zu sein. :?
Lass zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 26.Feb.2011, 20:37 
Offline

Registriert: 30.Jan.2008, 01:18
Beiträge: 5396
Sehr schöne Gedichte! :zustim

Verraten sehr viel Energie und - ja - große Zärtlichkeit.

Ideale Voraussetzungen, um eine Frau für sich zu gewinnen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 26.Feb.2011, 21:18 
Das Fest ist vorbei.
Die Oper schließt mit dem letzten Ton.
War nicht mal ein Statist,
habe aber manchmal wenigstens applaudiert -
mal leise mal laut.


Doch meist nur habe ich störend laut vor Schmerz geschrien.
Nicht auch zu dürfen auf die Bühne und nur ein Zuschauer zu sein.
Auch lustig fand ich meist nicht das Bühnentheater,
denn für lustig braucht man die Lust.
Sehr neidisch sah ich allerdings, wie eng umschlungen Euch
die Rolle der lügenden Liebe, mit fast perfekt gelernten Texten,
Euch aus dem Munde sprang, als wäre es so leicht zu spielen,
das, was ich nie zu beherrschen verstand.


Und wenn ich dann wieder war allein, fing ich an zu träumen.
Dass ich ein großer Schauspieler wär,
der, wenn schon in der Lebensrolle,
nach wenigstens einer großen Liebe stirbt.
Doch eines sollte Euch gewaltig ärgern,
denn Ihr liebt und lebt nur Schall und Rauch.
Außerhalb des Bühnenlichts seid Ihr gar nichts,
viel viel weniger als ich, denn ich kann, weil ich nie gespielt,
noch ein echter Held Liebhaber und Bettler sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 26.Feb.2011, 21:33 
Offline

Registriert: 30.Jan.2008, 01:18
Beiträge: 5396
Zitat:
Doch eines sollte Euch gewaltig ärgern,
denn Ihr liebt und lebt nur Schall und Rauch.
Außerhalb des Bühnenlichts seid Ihr gar nichts,

:stirn :shock

Wenn die Trauben zu hoch hängen ... :?
http://www.weinworte.de/wenn-die-trauben-zu-hoch-hangen

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Trauben

Hass, Neid und üble Nachrede erzeugen vielleicht gute Gedichte, aber kein gutes Leben! :sad


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 26.Feb.2011, 21:53 
????? :confused


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: 27.Feb.2011, 00:03 
Offline

Registriert: 21.Dez.2010, 15:22
Beiträge: 138
Danke für Deine Gedichte.
Sie haben mich sehr berührt.


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