App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

5

D

delpiero
Mitglied

Beiträge:
81
Themen:
7
Mitglied seit:
Sammelthema
Könnt ihr mir vielleicht helfen, wie ich mit Zwangsgedanken umgehen soll?

Neuerdings denke ich z.B. dass ich meiner Freundin was antun könnte. Bitte nicht falsch verstehen: Sowas würde ich niemals tun nur der Gedanke daran qäult mich und lässt mich nicht los.

Könnt ihr mir helfen, hab das Gefühl das momentan in meinem Leben alles drunter und drüber geht. Ich habe quasi jeden Tag eine andere Panik und Angst. Bin so hilflos.

02.01.2020 #1


116 Antworten ↓
R

roasapink
Mitglied

Beiträge:
1
Mitglied seit:
Hi!!

Nachdem ich auf dieses Thema hier gestoßen bin, habe ich beschlossen, mich auch hier zu registrieren, weil ich unter Gleichem schoneinmal selbst gelitten habe

"Zwangsgedanken", vor allem, wenn sie sich um etwas so Schreckliches, wie den eigenen Suizid oder darum, dass man seinen Lieben etwas antut drehen, sind etwas schrecklich Zermürbendes.

Man traut sich selbst nicht mehr über den Weg, weil ja diese "bösen Dinge" quasi in einem selbst stecken zu scheinen. Auch wenn man es noch so sehr versucht, nicht an Schlimmes zu denken, es klappt nicht der "Film in Kopf" kehrt immer wieder.

Viele von euch sind jetzt der Meinung, dass die Gedanken um Krankheitsangst leichter zu kontrollieren sind als "Zwangsgedanken". Aber habt ihr euch schonmal gefragt, ob "Zwangsgedanken" nicht ein weiteres Krankheitsbild ist, vor dem ihr euch fürchtet?

Bei mir war damals EIN einziger Gedanke daran, "was wäre, wenn ich plötzlich ausraste und mich vom Balkon stürze", Auslöser für meine "Zwangsgedanken". Wenn ich mit einem Messergearbeitet habe, habe ich mir vorgestellt, was wäre wenn ich damit plötzlich auf meine Familie losgehen würde und und und...

Jetzt war es nur so, dass ich als alter Hypochonderhase, immer schon auch etwas Angst vor psychischen Erkrankungen hatte. Und Zwangsgedanken sind so wunderschön einfach zu bekommen. (Fast noch einfacher als Schizophrenie, die ich natürlich auch schonmal hatte.) "Oft quälende Gedanken, die sich dem Betroffenen wieder und wieder aufdrängen"...

Schonmal gegoogelt? Fein, dann wurdest du in deiner Befürchtung unter Zwangsgedanken zu leiden schon mehrfach bestätigt!

Du denkst, du könntest dir etwas antun und erschrickst tierisch darüber (Lebensgefahr!). Dein Gehirn (eh schon auf potenzielle Gefahren sensibilisiert) meldet "Achtung, müssen unbedingt am Leben bleiben". Du denkst dir unterbewusst, "okay, diesen Gedanken MUSS ich im Auge behalten, er scheint wirklich sehr gefährlich zu sein!".
Von nun an, kontrollierst du nicht körperliche Symptome, wie bei allen üblichen Krankheiten, die du haben könntest, sondern deine Gedanken!!

Sobald der Suizidgedanke nun nocheinmal in deinen Gedanken auftaucht, fühlst du dich bestätigt, "aha, gut, dass ich aufgpasst habe, er ist immer noch da!". Dein Gehirn speichert ab, dass es richtig ist, sich auf diesen Gedanken zu konzentrieren. Denn du wurdest durch ihn schon öfters bedroht. Die Achtung vor diesem Gedanken könnte dein Leben retten.

Von nun an wird dieser Gedanke immer wiederkommen, weil du es so "gelernt" hast. "Operante Konditionierung" nennt man so etwas auch.

Viele von auch, ich auch , hatten oder haben die Angst, vielleicht z.B. etwas Schlimmes am Herzen zu haben. Du bekommst vielleicht Herzrasen und denkst du musst sterben. Von da an achtest du vermehrt auf deinen Puls und bekommst, sobald er dir wieder komisch vorkommt wieder Herzrasen... der Mechanismus ist absolut der Gleiche, wie bei den "Zwangsgedanken". Auch Herzrasen fühlt sich echt an, ja es ist sogar echt. Und auch deine Gedanken sind tatsächlich vorhanden, aber nicht, weil du eine psychische Störung hast, sonder Angst vor derselben. Verstanden?

Wenn du es nun tatsächlich schon gut schaffst, mit Krankheitsängsten umzugehen, dann siehe die Gedanken als deine neue Krankheit.
Besprich es notfalls mit einem Psychologen, der dir sehr sicher bestätigen wird, dass du höchstwahrscheinlich nicht psychisch gestört bist. Sondern eben "nur" an einer Krankheitsangst leidest.

Ich weiß, wie schwierig es ist, von so etwas loszukommen. Aber so eine Betrachtung gibt etwas Abstand von den "Zwangsgedanken".

Mit diesem Gedanken habe ich mich davon quasi "geheilt". Wir müssen uns damit abfinden, dass wir Menschen sind, die sehr genau auf alles achten, was den Körper betrifft. Es ist nicht unbedingt eine schlechte Eigenschaft.
Wenn ich an einem hohen Balkon stehe, kommt manchmal immer noch der Gedanke "was wäre jetzt wenn". Aber ich habe in meinem Leben bis jetzt schon alle Krankheiten überlebt .
Warum sollte es diesmal anders sein? Sterben, so viel ist ganz ganz sicher werden wir sowieso. Aber wir können uns bis dahin unser Leben etwas unbeschwerter machen

12.08.2011 17:43 • #75


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wie mit Zwangsgedanken umgehen / was hilft wirklich?

x 3


B

Batmanic
Mitglied

Beiträge:
273
Themen:
13
Danke erhalten:
19
Mitglied seit:
hallo linda!

schön zu hören (naja nicht wirklich ), dass noch jemand anders betroffen ist. bei mir begann alles mit der angst, wieder mit dem rauchen anzufangen. ich hab vor 2 jahren aufgehört und der freund von meiner mutter (ich wohne noch zuhause) lässt seine schachtel immer unten auf dem tisch liegen. so hatte ich eines tages die angst, dass ich mir einfach eine Zig. nehme und wieder anfange. am selben abend dann noch die angst vor selbstmord. sei es das kabel vom toaster, oder das küchenmesser... jedesmal wenn ich es in der hand hatte, kam der gedanke, "jetzt bring dich um!" dieser gedanke verschaffte mir so große panik, dass ich gar nicht mehr das messer sehen konnte. das gleiche passierte auch während des autofahrens immer wieder der gedanke "jetzt mach endlich schluss mit dem leben" und "fahr jetzt in den gegenverkehr". da dies eine völlig neue angst für mich war (ich war vorher wegen panikstörung und hypochondrie in behandlung) bin ich ins krankenhaus gefahren. dort versicherte mir eine psychologin, dass dies nur gedanken seien und ich all das nicht tun werde. dies beruhigte mich für eine zeit.

freitag dann aber die story mit ralf rangnick und ich begann (als hypochonder) natürlich zu googeln und kam auf die biermann/enke-story. und dadurch erfuhr ich mehr über suizid bescheid und war erschütternd, wie deckungsgleich das alles mit mir ist. sachen wie "ein suizidgefährdeter ist nicht entschlossen sich das leben zu nehmen, sondern wandelt zwischen leben und tod." oder "alles läuft wie ferngesteuer". ich bekam so eine panik! und dadurch entwickelte sich bei mir diese kontrollangst und die (für zwangskranke) legendäre fragenkette von "was ist wenn...?".

zudem leide ich bei solchen phasen immer an gefühlsverlust. bei den gedanken, meine mutter trauernd an meinem grab zu sehen bekomme ich gefühlskälte. durch googeln habe ich erfahren, dass auch dies ein suizidindiz ist, und sofort wieder panik! ich denke, mir ist wirklich alles egal und ich habe wirklich mit dem leben schon abgeschlossen. dabei weiß ich (zurzeit im unterbewusstsein), dass ich LEBEN MÖCHTE! ich sage mir das immer und immer wieder, nur beruhigt das die gedanken nicht. ich mache aber immer weiter, weil ich hoffe, dass meine psyche das irgendwann kapiert.

es gibt da aber noch sätze wie "man ist ein täter ohne tat" oder (wie ninia schrieb) "Sieh' doch mal, wie sehr Du immer wieder kämpfst. Das würdest Du nicht machen wenn Du mit der Situation abgeschlossen hättest. Du bist wütend, ratlos, hilfllos, manchmal vezweifelt, aber nicht resigniert! Das ist eine so wichtige Erkenntnis!". vielleicht kennt man ja auch als hypochonder, dass man in vielen phasen den tod schön redet. das hat mir z.b. oft die angst genommen. sätze wie "und wenn ich krebs habe und sterbe, dann ist das eben so" haben mich beruhigt, sind für viele menschen normal und lassen sie in aller ruhe und freude ihr leben leben. was kurioses kommt noch hinzu: donnerstag den tag über noch extreme angst mich mit HIV angesteckt zu haben, freitag morgen dann die angst vor diabetes und seit ich die artikel über rangnick, enke und co gelesen habe, zwangsgedanken über selbstmord!

naja, ich wünsch euch allen noch ein schönes WE, bin gleich mit meinem bruder verabredet...

gruß

24.09.2011 11:59 • #96


Zum Beitrag im Thema ↓


D
Kann mir denn keine/r helfen...der Gedanke ist so grausm. Hab solche Angst.

#2


Christina
Auch diese Gedanken sind normal, so erschreckend du sie auch finden magst:

#3


D
Danke, die Links helfen mir schon. Ich habe trotzdem eine wahsinnige Angst verrückt zu werden. Kann mir vielleicht jemand helfen, der solche Probleme auch hat.

#4


C
Nicht böse gemeint, aber wie soll man Dir denn da über Internet helfen?

#5


D
Vielleicht mit Ratschlägen, weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll.

#6


N
Naja, in den Links waren doch auch schon Ratschläge zum Umgang. Und prinzipiell gilt das gleiche wie bei jeder Angst: Entspann' Dich nach Möglichkeit, nimm' die Angst an, und sie wird ihren Schrecken verlieren.

Du schreibst, Du hättest jeden Tag eine andere Panik. Wie viele Deiner Ängste sind bisher real geworden? Vermutlich keine. Also hab Vertrauen, dass es auch dieses Mal so ist, und versuch' es mit Entspannung, Ablenkung, Sport, oder eben mit Durchlesen älterer Forenbeiträge zu Deiner jeweiligen Angst. Mir hilft auch manchmal ein längerer Tagebucheintrag. Während des Schreibens merke ich, wie ich zur "Normalität" zurückfinde.

Alles Gute

#7


D
Heute ist es wieder extrem schlimm, habe den ganzen Tag Angst das ich mir was an tun könnte. Wobei das totaler Schwachsinn ist weil ich absolut niemals Selbstmord begehen würde. Es ist eben nur die Angst davor...kann das ach nicht so richtig beschreiben. Kennt jemand diesen Zwangsgedanken und kann mir helfen?

#8


N
Du hast Angst, die Kontrolle zu verlieren. Du wirst Dir nichts antun, wie Du ja schon selbst richtig festgestellt hast.

Wann hast Du einen Termin bei einem Therapeuten?
Dir ist, meiner Meinung nach, nicht damit geholfen, hier im Forum jeden Tag einen anderen Zwangsgedanken oder eine andere Krankheitsangst analysieren zu lassen. Am nächsten Tag sucht sich die Angst dann bloß einen anderen Weg.

x 1 #9


M
Man hat IMMER die Wahl wer man sein möchte. Vielleicht hilft dir ja dieser Gedanke. Das hat mir auch schon oft geholfen als ich dachte "Auweia, mein komplette Familie ist leicht intrigant und verschließt vor allem die Augen, werde ich jetzt auch so?" Nein. Denn wäre ich auch so, hätte ich das gar nicht erkannt. Wenn man sich allein einer Sache bewusst wird, dass man nicht so sein will, ist man schon auf dem richtigen Weg.

#10


S
Mach dir keine Sorgen. Ich hatte das auch mal
sehr extrem. Hatte den Gedanken auf einer Kreuzfahrt nachts
aus dem Fenster zu springen...

Das war aber nur ne Phase. Ging alles wieder vorbei

#11


B
das problem ist, dass man bei "...obwohl man das gar nicht will" keine antwort geben kann. man denkt immer und immer wieder sind das wirklich zwangsgedanken, oder will man das wirklich? das einzige was dir signalisiert, dass es zwangsgedanken sind ist, dass du während den gedanken auch angst verspürst. man hat sozusagen eine gefühlsleere. wenn ich z.b. daran denke, dass einen engen verwandten etwas passiert, ist mir das quasi egal. wenn mein lieblinsgverein im fußball verliert oder gewinnt, ist mir das egal. usw.

so ist das bei mir zumindest.

#12


B
bei mir dreht es sich im übrigen auch um das thema "selbstmord", ein klassiker für zwangsgedanken. das problem ist, dass es alles so real wirkt. hat man jetzt wirklich vor sich das leben zu nehmen, oder spielt die psyche dir einen streich? das macht einen nur unsicher und man weiß nicht mehr weiter, gerade auch, wenn man nicht nur zwangsgedanken leidet. mut macht aber zu lesen, dass manche diese gedanken über mehrere jahrzehnte haben und sich bislang nichts angetan haben.

#13


B
beispiel: ich brauch mich nur fragen "soll ich wirklich selbstmord machen?" und schon schießt panik durch meinen körper.

(sorry für die drei postings, aber die editier funktion klappt irgendwie nicht wie ich es will)

#14


D
Ich denke die ganze Zeit: Was ist wenn ich mir jetzt doch mal was an tue, ich die Kontrolle verliere. Dieser Gedanke macht mir solche Angst, jetzt schon seit 1 Woche und er geht nicht weg.
Dabei habe ich gar keine Lust mir das leben zu nehmen, ich möchte endlich gesund werden (am 17.8 beginnt meine Therapie in der Tagesklinik) und mein Leben genießen. Trotzdem immer wieder dieser Gedanke an den Freitod, so sehr ich mich anstrenge ich werde ihn nicht los. Es ist zum verückt werden, mich lenkt auch so gut wie gar nichts ab...

Wie geht Ihr mit solchen Gedankenum?

Das lustige/komische an der Sache: Alle anderen Krankheitsängste sind verschwunden.

#15


B
Delpiero, mir geht es ganz genau so. Den beitrag hätte auch ich verfassen können. Ständig angstgefühle, ständig fragen wie "soll ich mir wirklich das leben nehmen?" "was wäre wenn?" "ist es besser zu sterben?" usw. Das schlimme ist dann noch diese gefühlslosigkeit. Man zeigt keine liebe mehr zu seinen verwandten, alles ist einen egal, kein interesse mehr. Es kommt alles sehr real vor und das beunruhigt.

Meine krankheitsängste sind auch verschwunden. Freitag noch die angst vor einer schlimmen magenerkrankung, seitdem nicht einmal mehr an eine krankheit gedacht.

Vielleicht klingt das schwachsinnig, aber ich denke, dass selbstmord die neue krankheit ist, vor der man angst hat.

#16


N
Mir wurde der Ratschlag gegeben, sich den Angstgedanken richtig vorzustellen. Am Beispiel Angst aus dem Fenster zu springen:
Wenn die Angst gerade da ist, man würde aus dem Fenster springen, denkt man das Szenario durch. Ich gehe zum Fenster. Was empfinde ich? Ich stehe am Fenster. Was empfinde ich? Ich schaue raus. Was empfinde ich?
Bei mir war's so, dass ich schon bei dem Gedanken an den Weg zum Fenster wieder sicher war, dass ich niemals aus dem Fenster springen würde.
Wenn's geht, also wenn ich alleine bin, gehe ich auch wirklich zum Fenster und beweise mir damit auch körperlich, dass ich nicht springe.

Mir wurde es damals am Beispiel erklärt wenn man Angst hat, jemandem weh zu tun. Dann soll man in Gedanken mal versuchen, es auszuführen. Und siehe da: man macht es nicht mal in Gedanken!

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

B
bei mir ist es ja nicht explit der gedanke, wie man sich umbringt, sondern dass man sich umbringt. alleine das macht mir angst. meine gefühlslage ist zurzeit sowieso leer. ich fühle gar nichts. weder fühle ich trauer, wenn ich an meine trauernde mutter vor meinem grab denke, noch fühle ich irgendwie freude wenn bspw. mein lieblingsteam im fußball gewinnt oder so. wenn mich jemand fragt, ob ich selbstmord machen möchte, kann ich keine antwort geben, weil sich alles so leer und gefühlslos anfühlt bzw. denkt. meine einzigen gedanken: zwang zum selbstmord und die angst davor.

vielleicht symptome einer depression? oder in folgen des zwangdenkens? weil damit begann ja alles bei mir. freitag der zwangsgedanke wieder mit dem rauchen azufangen (verbunden mit angst), dann die angst sich das leben zu nehmen (auto an baum, stromschlag in der küche, messer etc.) und nun einfach nun einfache selbstmordangst. und immer der gedanke "mach ich jetzt selbstmord?" "ist es besser?" "ich mach es jetzt einfach" und immer diese angst attacken dazu...

#18


N
Ich wollte damit einen Ratschlag geben, wie man aus dem Zwangsgedanken rauskommt und sich dabei selbst zeigt, dass es "nur" ein Gedanke ist. Es durchzuspielen und dabei zu merken, dass man es nicht mal bis zum Ende denken kann, gibt doch wieder Sicherheit.

Ob es sich bei Dir um eine Depression handelt, kann Dir nur ein Arzt beantworten. Angsterkrankungen haben irgendwie auch immer depressive Momente. Aber mit einer Angsterkrankung ist man nicht zwingend depressiv.

Ich würde Deine Zeilen jetzt eher den Zwangsgedanken zuordnen als einer Depression. Aber ich bin kein Arzt, und kann nur die wenigen Worte hier von Dir interpretieren. Für mich klingt da primär die Unsicherheit raus, die die Zwangsgedanken in Dir verursachen.

Bist Du in Behandlung?

#19


B
jetzt wieder, ja. gestern abend war ich in der psych. instituzambulanz hier im krankenhaus. morgen werde ich meine neurologin anrufen und einen termin machen.

ich war vorher in behandlung wegen panikattacken und hypochondrie. das hatte ich alles unter kontrolle nach zwei jahren. jetzt kamen plötzlich diese zwangsgedanken und diese gefühlsleere.

"Angsterkrankungen haben irgendwie auch immer depressive Momente."

-das meinte die psychologin gestern auch zu mir. beides geht oft mit einher.

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore