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Guten Morgen
Heute Morgen bin ich mit einem schrecklichen Gedanken aufgewacht. Seitdem mein kleiner Sohn mir vor ein paar Tagen sehr heftig in die Brust getreten hatte verfolgte mich der Gedanke von Brustkrebs. Diese Nacht hatte ich im Halbschlaf dann einen ganz schrecklichen Gedanken. Den Gedanken ich könnte mir ja im Schlaf mehrfach auf die Brüste schlagen. Ich dachte dann aber direkt dass ich davon ja wach werden würde. Dann kam mir der Gedanke was wäre wenn ich sie mir zerquetschen würde im Schlaf. Ich würde sowas doch nie tun, aber muss nun ständig grübeln ob ich es vielleicht doch getan hätte. Dieses zwanghafte grübeln macht mich fertig und verunsichert mich so wahnsinnig. Schade ich mir selber im Schlaf? Hat jemand ähnliche Zwangsgedanken?
Ich Komme seitdem aus dem grübeln nicht mehr raus

14.02.2022 07:34 • 14.02.2022 #1


3 Antworten ↓


Es sind nur Gedanken. Ein Zwangsgedanke möchte dir das einreden, dich in Panik versetzen, was ja auch klappt. Sieh es als das, was es ist. Ein harmloser Gedanke. Er wird niemals eintreten.

14.02.2022 08:49 • x 1 #2



Sich selbst im Schlaf verletzen Zwangsgedanken

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Flame
http://www.krise-nach-der-geburt.de/kra...ilder.html

Habe grade wenig Zeit,daher in Kürze nur der Link.

Postpartale Zwangserkrankungen kommen vor und sind gut behandelbar.

14.02.2022 08:57 • x 1 #3


Flame
Was schonmal gut ist: Du erkennst den Zwangsgedanken und kannst Dich somit von ihm innerlich distanzieren.

Der Gedanke quält Dich,weil da Urängste eine Rolle spielen.

Z.B.:Was ist,wenn ich krank werde und mein Kind nicht mehr richtig versorgen kann.
Oder: Was ist,wenn ich die Kontrolle verliere und mir oder meinem Kind etwas antue.

Diese Gedanken werden nicht ausgeführt,sind aber sehr quälend.

Vielleicht bekommst Du wenig Schlaf und fühlst Dich zu wenig unterstützt von Deinem Mann?
Das ist jetzt mal ein Schuss in´s Blaue aber das sind so typische Überforderungssituationen.

Zwangsgedanken sind nichts anderes als ein Ventil für inneren Stress.

Partner sind häufig auch überfordert,deswegen rate ich dazu,Dir Hilfe zu suchen.
Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt und dort alles schildern,damit er Dir helfen kann.

14.02.2022 10:01 • x 1 #4