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Guten Morgen
Ich leide unter Zwangsgedanken und der Angst vor Krankheiten. Hauptsächlich Krebs.
Vor ein paar Tagen kam mir plötzlich der Gedanke was ist wenn ich mich im Schlaf selbst verletze, mir auf die Brust schlage? da ich mal gelesen habe das ständige Schläge auf die Brust Krebs verursachen können. Nun komme ich von diesem Gedanken nicht mehr los. Ich habe so große Angst das ich mich selber nachts schlafe. Nachts hat man keine Kontrolle und weiß auch nicht mehr was man getan hat.
Oh Gott
Wie komme ich von diesem Gedanken weg?! Bzw meint ihr man würde sowas tun obwohl man so große Angst davor hat?

11.01.2020 08:37 • 11.01.2020 #1


12 Antworten ↓


Ewald
Die Angst vor Krankheiten hab ich auch so stark es ist furchtbar. Was machst du dagegen? Ich hab so viele körperliche Symptome. Ich nehm 40 mg Citalopram und 140mg Ziprasidon. Aber es hilft nicht.

11.01.2020 09:13 • #2



Zwangsgedanken - Angst mich im Schlaf zu verletzen

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Zitat von Ewald:
Die Angst vor Krankheiten hab ich auch so stark es ist furchtbar. Was machst du dagegen? Ich hab so viele körperliche Symptome. Ich nehm 40 mg Citalopram und 140mg Ziprasidon. Aber es hilft nicht.


Citalopram habe ich vor ein paar Jahren genommen und überhaupt nicht vertragen. Da ich Kinder habe möchte ich ungern Medikamente nehmen.
Zur Zeit warte ich auf meine Therapie die bald startet.
Zudem lese ich gerade ein ganz gutes Buch über Zwangsgedanken. Aber, wie auch im Moment, kann ich oft nicht mit der Angst umgehen. Kann nicht realistisch denken..

11.01.2020 09:15 • #3


Ewald
Ok das mit dem realistisch denken geht mir auch so . Ich bin bereits in Therapie. Nur hilft sie irgendwie nicht.

11.01.2020 09:21 • #4


Zitat von Ewald:
Ok das mit dem realistisch denken geht mir auch so . Ich bin bereits in Therapie. Nur hilft sie irgendwie nicht.


Ja das kenne ich, habe aus diesem Grund damals eine Therapie abgebrochen.
Ich glaube man muss den Zwang verstehen und selber sehr viel arbeiten. Aber es ist so schwer

11.01.2020 09:25 • #5


Ewald
Das ist verdammt schwer also ich schaffe es nicht. Es ist wirklich eine schlimme Krankheit.

11.01.2020 09:33 • #6


Trust-One
Zitat von Ewald:
Das ist verdammt schwer also ich schaffe es nicht. Es ist wirklich eine schlimme Krankheit.



Vllt solltest du mal andere Medikamente.
Ausprobieren.


Lg

11.01.2020 10:55 • #7


Ewald
Ich werde es beim nächsten Termin mit dem Arzt besprechen, weil so kann es nicht mehr weitergehen. Vielleicht gibt es ja etwas anderes was mir helfen könnte. Weil der Leidensdruck ist zu groß samt der körperlichen Symptome. Ich halte es nicht mehr aus und seh mich nicht heraus.

11.01.2020 12:38 • #8


Angor
Hallo

Du wirst Dich nicht selber verletzen oder schlagen, das verhindert die Schlafparalyse.
Die "lähmt" quasi im Schlaf die Muskeln, damit wir im Schlaf nicht ständig Bewegungen ausführen, wenn wir z.B. träumen.
Das ist ein natürlicher Schutz unseres Körpers, um grade das zu verhindern, was Du befürchtest.
Du musst absolut nicht befürchten, die Kontrolle zu verlieren, Dein Körper sorgt schon dafür, dass es nicht möglich ist.

Du kannst beruhigt schlafen, Du bist absolut sicher.

LG Angor

11.01.2020 12:44 • x 1 #9


Zitat von Angor:
HalloDu wirst Dich nicht selber verletzen oder schlagen, das verhindert die Schlafparalyse.Die "lähmt" quasi im Schlaf die Muskeln, damit wir im Schlaf nicht ständig Bewegungen ausführen, wenn wir z.B. träumen.Das ist ein natürlicher Schutz unseres Körpers, um grade das zu verhindern, was Du befürchtest.Du musst absolut nicht befürchten, die Kontrolle zu verlieren, Dein Körper sorgt schon dafür, dass es nicht möglich ist.Du kannst beruhigt schlafen, Du bist absolut sicher.LG Angor



Danke! Das beruhigt mich wirklich, aber was ist dann zum Beispiel mit Schlafwandlern? Mir selber ist es auch schon passiert das ich geträumt habe ich würde mir die Haare Kämmen, bin dann langsam aufgewacht und mir im Halbschlaf durch die Haare gefahren.

11.01.2020 15:10 • #10


Icefalki
Diese ganzen Gedanken kommen nur aus einer Lebensunsicherheit und sind nur Symtome derselben.

Jede Angst hat damit zu tun. Natürlich hängen wir alle erstmals total in der Symptomatik drin, machen uns die unmöglichsten Horrorgedanken, die rein sachlich gesehen, beinahe unmöglich sind. Und diese Unmöglichkeit bedeutet, dass im Gesamten was nicht stimmt.

Warum traut man sich nimmer selbst? Darüber sollte man nachdenken. Wann ist dieses Vertrauen verloren gegangen? Wer oder was hat das verursacht? Jede Angst hat damit zu tun. Angst heisst nämlich, ich weiss nicht, was jetzt passiert. Ich bin in Gefahr. Wenn man demzufolge gefühlt gefährlich lebt, muss das doch eine Ursache haben. Hat man das mal durchdacht, wird es besser, weil man weiss, ok, ich bin so ein Mensch, der sich gerne mal hilflos fühlt. Also, wo ist das wirkliche Problem gerade.

11.01.2020 15:22 • x 1 #11


Zitat von Icefalki:
Diese ganzen Gedanken kommen nur aus einer Lebensunsicherheit und sind nur Symtome derselben. Jede Angst hat damit zu tun. Natürlich hängen wir alle erstmals total in der Symptomatik drin, machen uns die unmöglichsten Horrorgedanken, die rein sachlich gesehen, beinahe unmöglich sind. Und diese Unmöglichkeit bedeutet, dass im Gesamten was nicht stimmt. Warum traut man sich nimmer selbst? Darüber sollte man nachdenken. Wann ist dieses Vertrauen verloren gegangen? Wer oder was hat das verursacht? Jede Angst hat damit zu tun. Angst heisst nämlich, ich weiss nicht, was jetzt passiert. Ich bin in Gefahr. Wenn man demzufolge gefühlt gefährlich lebt, muss das doch eine Ursache haben. Hat man das mal durchdacht, wird es besser, weil man weiss, ok, ich bin so ein Mensch, der sich gerne mal hilflos fühlt. Also, wo ist das wirkliche Problem gerade.



Das hört sich interessant an. Das Vertrauen in mich habe ich tatsächlich verloren. Ich werde da heute Abend mal drüber nachdenken. Danke für die Anregung.

11.01.2020 15:25 • x 1 #12


Angor
Dann warst Du auch nicht mehr richtig am schlafen, denn mit dem wach werden hört die Schlafparalyse auf.
Schlafwandeln tritt eher selten auf.

11.01.2020 19:54 • x 1 #13



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