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Hallo zusammen,

im Moment plagen mich seit Tagen wirklich rund um die Uhr Beklemmungen im Brustkorb sowie ein Druck in der Lenden- und Brustwirbelsäule. Ich werde noch wahnsinnig. Puls ist immer normal, aber ich habe ständig Angst zu ersticken.
Verbiege ich ich dann manchmal oder gähne, dann kann ich tief luftholen, aber sonst habe ich es rund um die Uhr und meine Angst wird immer schlimmer.

Ich leide an einer Angststörung (generalisierte Angst sowie sozialphobische und agoraphobische Züge) und meine Symptome wechseln sich öfter mal ab.

Als ich damit letztens bei meinr HÄ war, meinte sie das käme vom Rücken, da ich da ohnehin Probleme mit habe. EKGs ergaben nie irgendwelche Befunde und abgehört hatte sie mich auch. Alles i. O.

Aber rund um die Uhr solche Beklemmungen? Kennt das jemand?

Dazu ist der Zwang vorhanden, tief einatmen zu müssen, weil ich sonst panisch werde, nicht genug Luft zu bekommen . Meist geht das aber nicht, vor allem nicht, wenn ich laufe und dann meine Rückenprobleme arg spüre, dann wird der Zwang immer schlimmer vor Angst.

Oh man, kennt das jemand?

12.02.2012 19:04 • 24.02.2012 #1


12 Antworten ↓


hallo !

ich kenne das auch , ich hab das meistens wenn ich mich belaste zb wischen oder treppen steigen usw. da hab ich das gedfühl das sich um die magengegnd rundherum wie ein korset zu haben , hab auch schon lungendfuntion, EKlgG,LEKG.alles iO

ich nehm immer minzbonbons die helfen.

12.02.2012 21:01 • #2



Beklemmungen/Zwang tief einatmen zu müssen u nicht zu können

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Huhu,
ich kenne die Symptome von früher nur zu gut. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass eingeklebte Wirbel und natürlich die daraus resultierende ständige Beobachtung und Kontrolle (die wir nun mal als Angstpatienten haben) die Ursache waren. Gibt es einen Chiropraktiker in deiner Nähe? Sie rücken die Wirbel zurecht und es hilft, zumindest war es bei mir so.

Liebe Grüße mit der Hoffnung, dass es bald besser geht
Sonne

14.02.2012 16:33 • #3


Das waren die Symptome mit denen ich von ca. einem Jahr noch am meisten zu kämpfen hatte.
Dieses sch... Gefühl von Beklemmung. Ich konnt mir einfach nicht erklären woher es kam. Ich war deshalb auch beim Kardeologen. Er meinte es ist alles in Ordnung.
Das Gefühl blieb aber.

Heute hab ich eine Verhaltenstherapie hinter mir und meine Probleme sind eigentlich aktuell weg.

Hier ist ein guter Artikel zum Thema Angst vorm Ersticken bei Panikattacken.
Vieleicht hilft er dir weiter.

Angt zu ersticken bei Panikattacken

VG

14.02.2012 19:00 • #4


Hallo! Ich bin zwar neu im forum aber kann einiges darüber erzählen!

Ich hatte genau die Selben symtome wie du vor 2 Jahren! Es war sehr schlimm! Es kamm wie aus den nichts!

Ich musste in der Zeit immer ans Atmen denken... auch musste ich immer wieder tief einatmen, was aber durch das ganze einatmen nichtmehr funktionierte...

Sprich ich hab eingeatmet dachte aber da muss noch mehr luft rein^^

die ganzen Symtome hatte ich ca 3 Monate sehr stark und haben mich psychisch sehr stark belastet! Man kann sich auf nix konzentrieren! Ablenken kling einfach aber hat nix gebracht... Das einzige was immer positiv war war das schlafen!

Zu der Zeit war ich damals single... Hab dann meine Freundin kennen gelernt und erst dann konnte ich die Probleme vergessen!

Mittleweile (nach 2 JAhren) ist das Problem vollkommen weg! Manchmal schiest mir wieder der gedanke ein das ich atmen muss! diesen kann ich nun aber verdrängen und ich vergesse es auch gleich wieder!

Denn das schlimmste ist das man immer an das geatme denken muss! Ich glaube das wichtigste ist da wie bei allen psychischen störungen das man rausgeht und sich beschäftig (ich weiß das ist hart ich habs auch oft gehöhrt)! Ich hatte auch immer an alle krankheiten gedacht... Das machte mich verrückt^^

Was wir aber gemeinsam haben ist die Angststörung... Ich habe die auch immer! Außer wenn ich sehr abgelenkt bin (Freundin, hobby etc) am schlimmsten ist es allein zuhaus^^

Ich höhre dann meistens musik und zieh mir lustige clips bei youtube rein

Momentan plagt mich mal wieder eine Depersonalisation... das kommt und geht bei mir...
zusammen mit meiner Angst vor der Angst!

15.02.2012 16:39 • #5


Ich kann Kasti nur zustimmen, seine Beschreibung von den Symptomen waren exakt meine. Heute kann ich, was dieses Symptom betrifft, dies sehr realistisch einschätzen und bewerten. Trotz dieser Erfahrung (und es war nicht meine einzige, hatte ja auch schon eine Phase, in denen ich meinte, etwas am Herzen zu haben und das Herzstolpern mich wahnsinnig gemacht hat) bekomme ich zurzeit meinen Schwankschwindel und diese Gefühl der "Matschbirne" nicht langfristig(!) in den Griff. Diese Symptome wollen einfach nicht verschwinden und ich weiß einfach nicht wie ich die anderen losgeworden bin...auf einmal waren sie nicht mehr da. Oh man, wie schön, wenn es dafür eine Gebrauchsanweisung geben würde ! In diesem Sinne...

ganz liebe Grüße
Sonne

15.02.2012 16:54 • #6


Oja sonne das kenn ich nur zu gut

Ich hatte plötzlich migräne und bildete mir schon einen Hirntumor ein.. Ich bilde mir zu jeder krankheit etwas ein ... echt schlimm aber naja ich habe gelernt damit zu leben! und ich finde je öfter man merkt das es einem gut geht umso weniger kreisen die gedanken darum...

wegen der migräne hatte ich übrigens einen CT hinter mir... War natürlich negativ

Kopfweh kommt halt trotzdem wieder und geht!

15.02.2012 16:57 • #7


Migräne habe ich auch , zwar schon seit meiner Kindheit, aber seitdem ich mich mit den Ängsten herumschlage, verfalle ich fast immer beim Beginn der Migräne (habe auch die Aura dazu) in Todesangst, sprich Panik. Obwohl ich bestimmt schon hundert Migräneattacken hatte und ich sie doch normal kenne und wissen wüsste, dass sie auch wieder vorbei gehen, plagen mich in diesem Moment Ängste vor Schlaganfall etc.
Seitdem ich Anfang letzten Jahres bei einem Neurologen war, der sich mir mal wirklich annahm und mich nicht mit dem Satz "Alles ist gut, ist wohl psychisch bedingt" nach Hause schickte, bin ich von dem sehr übertriebenen Krankheitswahn eigentlich weg. Mag aber auch daran liegen, dass mir langsam keine Untersuchungen mehr einfallen, die noch ausstehen könnten . Was mich aber dennoch wahnsinnig macht, sind die Symptome, die sich trotz des Siegs des Verstandes, nicht verabschieden. Und an manchen Tagen nerven sie mich wirklich so sehr, dass ich dann doch in Panik verfalle und Angst habe, dass ich gleich tot umfalle.
Ich komme aber nach wie vor nicht damit klar, wenn mein Körper sich nicht "normal" anfühlt oder reagiert. So lass ich mir beispielsweise beim Zahnarzt nur im äußersten Notfall eine Spritze setzen...das Gefühl, dass mein Mund und im schlimmsten Fall noch der Hals anschwillt und sich Angst vor einem allergischen Schock breitmacht, ist für mich unerträglicher als die Schmerzen. Echt verrückt! Kannst du das auch nachvollziehen?

Gute Nacht
Sonne

15.02.2012 23:18 • #8


Was ich noch vergessen habe...
Ich glaube, wir solten nicht immer alles auf die Ängste schieben...Migräne, Unwohlsein hat jeder, nur wir machen den Fehler und bewerten es viel zu hoch, kontrollieren es ständig. Deswegen verspüren wir auch das kleinste Anzeichen von Unwohlsein...was anderen gar nicht so auffallen würde. Unsere Gedanken sind einfach auf das Falsche konditioniert!
So, jetzt ist aber gut...

15.02.2012 23:22 • #9


Ich hatte auch seinerzeit solche Symtome. Leider kommen die, trotz meiner 1,5jährigen Therapie, in stressigen Situationen immer noch mal vor.

Aktuell besuche ich einen Entspannungskurs, wo ich spezielle Atemtechniken erlerne.

Vielleicht wäre das auch etwas für Dich.

19.02.2012 12:14 • #10


funkel36
ich habe gestern und heute auch druck und beklemmungen rückenbauchbereich..unter der brust wie ein gürtel..linke brust tut weh...schweissausbrüche

22.02.2012 08:31 • #11


Hallo!

Ich verstehe dass deine Symptome sehr belastend sind. Ich denke aber auch, dass deine Atemnot durch die Panik subjektiv entsprechend verstärkt wird. Durch die Panikattacke beeinflusst du deine Atmung die dadurch entsprechend schneller wird und die Atembeklemmung subjektiv verstärkt wird. Wichtig ist, dass, wenn du Medi´s regelmäßig nehmen solltest, diese regelmäßig einnimmst und dich bei diesen Sorgen ablenkst. Eine ein-, maximal zweimalige Abklärung durch einen Arzt sollte dann aber reichen und dich darin bestärken, dass deine Angst überzogen ist, auch wenn sie sich subjektiv so schlimm anfühlt. Lenke dich mit etwas ab, dass dir hilft auf andere Gedanken zu kommen und suche dir nicht noch mehr potentielle Begründungen für "gefühlte" Symptome. Die Interpretation dieser sollte nicht in deiner Hand sondern in der eines Fachmannes liegen.

23.02.2012 12:14 • #12


Naja ich hab auch mich durchchecken lassen... Röntgen blutproben usw...

Mit war auch immer bewusst das ich nichts hab! Aber trotzdem dauerte es knapp 1,5 jahre bis ich gemerkt habe das uch njix habe

24.02.2012 08:46 • #13



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