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Hey ihr Lieben!
Habe mich grad quer durchs Forum gelesen und muss sagen,mir geht es wirklich genauso wie den meisten hier.
Leide seit mehreren Jahren an Paniattacken,welche sich jetzt aber zu einer sg. generalisierten Angst entwickelt haben glaube ich.
Moemntan geht sogut wie garnichts mehr,ich fehle ständig in der Schule,weil ich nicht dasitzen6zuhören kann, ich habe tierische Angst vor bahn/bus fahrten alles amcht mir Angst.

Tatsache ist,dass ich sehr viel am PC sitzen und dabei mistens keine Angst evrspüre.
Ich chatte und surfe stundenlang & fühle mich total normal.

Kaum bin ich vom PC weg kommt diese Angst,ein "nichtmehr in der realität" gefühl wieder.

Ich frage mich

Kann diese Realitäts Störung am zuvielen PC Konsum liegen? :/

Lg

04.06.2008 10:49 • 30.12.2018 #1


7 Antworten ↓


Hallo Moni,

wieso solltest Du auch am PC Angst haben? Du bist abgelenkt, Du wirst nicht gefordert, musst Dich nicht konfrontieren. Aber wenn Du dann raus in die Welt gehst, dann knallt das Leben und die pure Realität auf Dich ein.
In schlechten Zeiten hat mir der PC viel Halt gegeben. Aber es kann eben auch eine Flucht sein. Es ist wichtig ein Gleichgewicht zu finden und sich nicht vollkommen auf diese virtuelle Welt zu versteifen. Du musst ja raus ins Leben, irgendwann und immer wieder mal und je öfter Du Dich dort aufhälst, desto normaler wird es Dir erscheinen. Es gibt auch Symptome der Angst, die mit Entfremdungsgefühlen einhergehen. Ich weiß nicht, ob Du das vielleicht meinst? Doch auch das wird sich nicht bessern, wenn Du weiterhin viel am PC sitzt.
Ich vermute mal, dass Du nach jahrelanger Erkrankung schon Therapie gemacht hast? Dann weißt Du doch bestimmt um den Teufelskreis von Angst und Flucht und der Notwendigkeit von Konfrontation mit der Angst oder?

04.06.2008 15:19 • #2



Zuviel Computer?

x 3


Nein,nach 1 Jahr wartezeit,bekomm ich in ca. 6 Wochen nen Termin beim Therapeuten :/

04.06.2008 20:45 • #3


Hi du!

Ja, mir geht es genauso. Ich kann mir ebenfalls gut vorstellen, dass es an dem liegt, was Lilly schrieb. Aber ich hatte auch oft schon den Gedanken, dass ich "abhängig" bin und meine Ängste eine Art "Entzugserscheinungen" sind. Naja, wahrscheinlich völlig abwägig, aber ich kann auf jeden Fall nachfühlen!

Wonnie

05.06.2008 20:33 • #4


Hallo,
die Redaktion von Akte 08 ist immer auf der Suche nach Betroffenen ungewöhnlicher Ängste oder Phobien. Wenn du dir vorstellen könntest über deine Erfahrungen auch vor der Kamera zu berichten, würden wir uns freuen, wenn du dich bei uns meldest. Viele Grüße Beatrice

13.06.2008 18:38 • #5


michi7575
Sache ist wenn einer mit der psyche probleme hat ist lesen gut weil es gibt gedult und das ist gut für die psyche kräftigt sie wer geduldig ist verliert schwerer die nerven ;=)

24.12.2018 18:53 • #6


Hmm..ich glaube man steckt da in einer nicht realistischen Welt :S

26.12.2018 23:59 • #7


MsVerständnis
Naja, gerade wenn man sonst einsam ist - ohne da jemanden zu nahe treten zu wollen - kann die Bildschirmwelt sicher besser kontrollierbar und überschaubarer wirken als das sonstige Leben. Frau kann auch besser selektieren, mit wem sie spricht und Personen, die nicht geschätzt werden, quasi aus dem Umfeld entfernen. Man hat so auch das Gefühl, dass man schon am sozialen Dasein teilnimmt und eben nicht vereinsamt und gerade wenn das ansonsten ungewohnt oder schwierig ist, kann man natürlich ob dieses ungewohnten Zustandes auch "süchtig" werden. Das kommt aber, abseits von der allgemeinen Darstellung hier, auf sooo viele subjektive Kriterien an, das da bei einer so offenen Frage wie bei der Threadstarterin ohnehin nur Mutmaßungen möglich sind...und das war ohnehin schon wieder, wie ich jetzt erst sehe, vor 1 Jahrzehnt.

30.12.2018 18:57 • #8




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