Ohne einen Sinn im Leben, ohne Werte oder Ziele kann mich sich kaum vorwärts bewegen. Nicht aus einer Angst heraus, nicht aus einer Depresiion heraus. Sie sind die "Leuttürme" am Rande des Weges.
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#3
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Aphrodite Mitglied
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3
Über den Sinn des Lebens habe ich mich auch schon oft gefragt. Etwas verändern in der Welt vielleicht, zum Positiven natürlich, glücklich sein, seine Kinder glücklich groß ziehen, sich bilden, um etwas zu bewegen.
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#4
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omegaman Mitglied
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Hallo
@Craven:
Wenn Fortpflanzung alleine der Sinn des Lebens wäre, dann hätte ich den Sinn des Lebens verfehlt.
Ich empfinde mein Leben aber als alles andere als sinnlos, also muss es noch einen weiteren Sinn geben.
@Keramikschnecke:
Das Bild der Leuchttürme finde ich wunderschön und treffend.
Sie zeigen einem durch ihr Licht den Weg (gehen muss man ihn selbst),
und man kann sich (bei Bedarf) an ihnen anlehnen (nicht festhalten).
Auch mir hat ein "Leuchtturm" den Weg aus der Dunkelheit gezeigt.
Den Sinn des Lebens sehe ich im Leben selbst.
Den Begrif "Ziel im Leben" habe ich mittlerweile durch den Begriff "Weg oder Richtung im Leben" ersetzt.
LG, omega
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#5
Schlafkappe Mitglied
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Hallo,
ich habe mir auch schon viele Gedanken über den Sinn, nicht des Lebens, aber der Zukunft gemacht. Ich hab meine Kinder, da möcht ich auf jeden Fall noch wissen, was aus ihnen wird. Sie sind allerdings schon 20 und 22, also dauert das nicht mehr so lange. Ich denke, wenn man dann eine Aufgabe hat, die einen ausfüllt, sieht man den Sinn. Wenn nicht, wird es schwer.
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#6
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pax Gast
Friedlich mit Sich, und seinen Mitmenschen, zu einer inneren Gelassenheit und Ruhe finden
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#7
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Panikmädel Mitglied
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Da hab ich mir auch schon oft Gedanken gemacht.Spaß haben,zufrieden sein,Erfolg haben.Allerdings ist die Umsetzung oft schwer und dann frage ich mich warum ich so an meinem Sinn im Leben vorbeirausche und immer für andere da bin und selten für mich.
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#8
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Zamira Mitglied
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Sinn des Lebens?
Wenn ich mir Eure Antworten anschaue, sollte die Frage eher heißen:
eigene Lebensziele und Wünsche.
Der Sinn des Lebens ist biologisch lediglich in der Fortpflanzung zu sehen.
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#9
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pax Gast
Zitat von omegaman:
@Craven: Wenn Fortpflanzung alleine der Sinn des Lebens wäre, dann hätte ich den Sinn des Lebens verfehlt. Ich empfinde mein Leben aber als alles andere als sinnlos, also muss es noch einen weiteren Sinn geben.
LG, omega
Ich habe das schon so verstanden, dass es auf die eigenen Wünsche ankommt, und wie man für sich den Sinn des Lebens deffiniert
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#10
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omegaman Mitglied
1389
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Danke pax
Das gibt mir Hoffnung, auch noch die nächsten Jahrzehnte meines Lebens sinnvoll zu verbringen.
LG, omega
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#11
Meli77de Mitglied
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Sinn des Lebens....
Tja, frage mich was Sinn des Lebens bedeuten könnte.
Für mich sollte es vielmehr heißen, Sinn meines Lebens.
Und DAS habe ich noch nicht gefunden.
Irre noch etwas ziellos umher und habe auch meinen Platz auf dieser Welt noch nicht ganz gefunden. Habe zu lange nur danach gelebt, was andere erwarten und/oder denken ... da habe ich leider vergessen und verlernt, nach meinen Bedürfnissen zu leben.
Arbeite aber ganz feste daran, den Sinn meines Lebens zu finden.
Hat für mich mit Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Erfülltheit zu tun.
Und auch damit, anderen mal dieses hier zu zeigen:
Hehe
LG Meli
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#12
P
Pilongo Gast
Der Sinn des Lebens ist das Leben
So einfach ist das für mich.
Wenn wir sterben, dann ist Alles egal, was wir jemals erreicht haben.
Der Doktortitel bringt uns nichts mehr, die gut Karre in der Garage auch nicht, ebensowenig das bonzige Haus, das wir gebaut haben.
Das Einzige, was bleibt, sind Erinnerungen Anderer an uns.
So leben wir weiter. In Erinnerungen.
Also muss man möglichst viele Erinnerungen schaffen, bevor man stirbt.
Man muss auffallen und Eindruck machen.
Und Dankbarkeit erlangen. Durch helfen.
Wenn man das Leben reduziert, bleiben nach dem Tod nur die, denen man Liebe und Aufmerksamkeit und Hilfe gegeben hat.
Das sind die, die sich an uns erinnern.
Deshalb versuche ich, ein guter Mensch zu sein und viel Liebe zu geben.
Vielen zu helfen, wenn ich nur kann.
Das ist es, was ich will.
Das heißt nicht, dass man sich ausnutzen lassen muss, da stehe ich mittlerwele drüber. Aber die, die es verdient haben, und seien es irgendwelche Fremde, die man unterwegs trifft, und die Hilfe brauchen, dann kann man denen helfen, und dann sollte man denen helfen, denn so bleibt man lebendig, auch über den Tod hinaus.
Das ist mein Fazit
Und dazwischen ordentlich leben, feiern, genießen
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#13
O
omegaman Mitglied
1389
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Hallo Meli77de
Du hast erkannt, dass der Sinn des eigenen Lebens in einem selber liegen, oder von einem selber kommen muss.
Sinneingebungen von aussen ("Freunde", andere Menschen, Werbung etc.) sind eben niemals der eigene Sinn.
Damit hast du ein wichtiges Wissen für dein Leben erworben.
LG, omega
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#14
Schlafkappe Mitglied
537
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Hallo,
also Pilongo ich kann dir nur recht geben. Für mich ist helfen immer eine Selbstverständlichkeit. Es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht als uns!
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#15
H
Heidelinde Mitglied
123
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Hallo Medi77de,
mir geht es da sehr ähnlich wie dir.
Habe leider auch zu lange danach gelebt, was andere von mir erwarten und meine Bedürfnisse sind ebenfalls auf der Strecke geblieben.
Ich weiß zwar jetzt, was ich nicht mehr möchte. Jedoch, was der Sinn meines Lebens sein soll, weiß ich leider noch nicht.
Es macht mich manchmal schon einwenig nachdenklich, weil ich nicht so spüre wo die Reise hingeht.
Aber auch ich bin fest entschlossen, denn Sinn meines Lebens zu erforschen und vor allem auf meine Bedürfnisse zu achten.
Liebe Grüße
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#16
elster Mitglied
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Im Grunde genommen geht es darum, einfach mal zu Überleben. Alles andere ist purer Luxus
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#17
Meli77de Mitglied
302
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Hi @all!
Ich finde hier ziemlich viele interessante Aspekte bei Euch über die es sich lohnt, mal nachzudenken ... ohne zu grübeln versteht sich
@Heidelinde: ich glaube, dass man sich das Gefühl für Bedürfnisse echt "abtrainieren" kann. Ich hatte mal eine Esstörung und mir dabei jegliches Gefühl für Hunger und Satt vernichtet. Diese Gefühle brauchten auch mit Klinikaufenthalt sehr sehr lange, bis sie so nach und nach wiederkamen. Schätze so 1-2 Jahre.
So ählich ist das bestimmt auch mit dem Gefühl "was möchte ich?" und für das Gefühl für Bedürfnisse. Hab wenig Ahnung, wie man das wieder spüren kann. Schwierig, aber ich geb nicht auf!
Viele Grüße Meli
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#18
H
Heidelinde Mitglied
123
7
Hallo Meli77,
ich bin schon ganz froh darüber, daß ich weiß, was ich auf jeden Fall nicht mehr möchte.
Denke, jetzt besteht meine Aufgabe darin zu spüren, was ich möchte und
wobei ich mich bei gut fühle.
Gib du auch nicht auf und ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche.
Aber kann mir jemand sagen, wie man Gefühle und Emotionen wieder zurück bekommt. Hab das Thema erst mit meiner Therapeutin gehabt. War mir gar nicht bewußt, dass ich so was noch habe. Sie sagt, die sind nur verschüttet. Und wie gräbt man die wieder aus? Beschäftigt mich ziemlich.
Gute Nacht miteinander!