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Hallo,

habt ihr euch schon mal mit dem Thema Der Sinn des Lebens auseinandergesetzt?

Wenn ja, zu welchem Resultat seit ihr gekommen?

Würde mich gerne darüber mit euch austauschen.

Liebe Grüße

18.06.2009 11:56 • 13.09.2017 x 1 #1


189 Antworten ↓


Fortpflanzung. Wasn sonst.

18.06.2009 12:35 • #2



Worin liegt der Sinn des Lebens?

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Ohne einen Sinn im Leben, ohne Werte oder Ziele kann mich sich kaum vorwärts bewegen. Nicht aus einer Angst heraus, nicht aus einer Depresiion heraus. Sie sind die Leuttürme am Rande des Weges.

18.06.2009 12:35 • #3


Über den Sinn des Lebens habe ich mich auch schon oft gefragt. Etwas verändern in der Welt vielleicht, zum Positiven natürlich, glücklich sein, seine Kinder glücklich groß ziehen, sich bilden, um etwas zu bewegen.

18.06.2009 13:37 • #4


Hallo

@Craven:
Wenn Fortpflanzung alleine der Sinn des Lebens wäre, dann hätte ich den Sinn des Lebens verfehlt.
Ich empfinde mein Leben aber als alles andere als sinnlos, also muss es noch einen weiteren Sinn geben.

@Keramikschnecke:
Das Bild der Leuchttürme finde ich wunderschön und treffend.
Sie zeigen einem durch ihr Licht den Weg (gehen muss man ihn selbst),
und man kann sich (bei Bedarf) an ihnen anlehnen (nicht festhalten).

Auch mir hat ein Leuchtturm den Weg aus der Dunkelheit gezeigt.

Den Sinn des Lebens sehe ich im Leben selbst.
Den Begrif Ziel im Leben habe ich mittlerweile durch den Begriff Weg oder Richtung im Leben ersetzt.

LG, omega

18.06.2009 14:38 • #5


Schlafkappe
Hallo,
ich habe mir auch schon viele Gedanken über den Sinn, nicht des Lebens, aber der Zukunft gemacht. Ich hab meine Kinder, da möcht ich auf jeden Fall noch wissen, was aus ihnen wird. Sie sind allerdings schon 20 und 22, also dauert das nicht mehr so lange. Ich denke, wenn man dann eine Aufgabe hat, die einen ausfüllt, sieht man den Sinn. Wenn nicht, wird es schwer.

18.06.2009 17:51 • #6


Friedlich mit Sich, und seinen Mitmenschen, zu einer inneren Gelassenheit und Ruhe finden

18.06.2009 18:04 • #7


Da hab ich mir auch schon oft Gedanken gemacht.Spaß haben,zufrieden sein,Erfolg haben.Allerdings ist die Umsetzung oft schwer und dann frage ich mich warum ich so an meinem Sinn im Leben vorbeirausche und immer für andere da bin und selten für mich.

19.06.2009 06:53 • #8


Sinn des Lebens?

Wenn ich mir Eure Antworten anschaue, sollte die Frage eher heißen:

eigene Lebensziele und Wünsche.

Der Sinn des Lebens ist biologisch lediglich in der Fortpflanzung zu sehen.

19.06.2009 07:22 • #9


Zitat von omegaman:

@Craven:
Wenn Fortpflanzung alleine der Sinn des Lebens wäre, dann hätte ich den Sinn des Lebens verfehlt.
Ich empfinde mein Leben aber als alles andere als sinnlos, also muss es noch einen weiteren Sinn geben.

LG, omega


Ich habe das schon so verstanden, dass es auf die eigenen Wünsche ankommt, und wie man für sich den Sinn des Lebens deffiniert

19.06.2009 07:39 • #10


Danke pax

Das gibt mir Hoffnung, auch noch die nächsten Jahrzehnte meines Lebens sinnvoll zu verbringen.

LG, omega

19.06.2009 09:09 • #11


Meli77de
Sinn des Lebens....

Tja, frage mich was Sinn des Lebens bedeuten könnte.

Für mich sollte es vielmehr heißen, Sinn meines Lebens.

Und DAS habe ich noch nicht gefunden.
Irre noch etwas ziellos umher und habe auch meinen Platz auf dieser Welt noch nicht ganz gefunden. Habe zu lange nur danach gelebt, was andere erwarten und/oder denken ... da habe ich leider vergessen und verlernt, nach meinen Bedürfnissen zu leben.

Arbeite aber ganz feste daran, den Sinn meines Lebens zu finden.
Hat für mich mit Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Erfülltheit zu tun.
Und auch damit, anderen mal dieses hier zu zeigen:
Hehe

LG Meli

19.06.2009 15:28 • #12


Der Sinn des Lebens ist das Leben

So einfach ist das für mich.

Wenn wir sterben, dann ist Alles egal, was wir jemals erreicht haben.
Der Doktortitel bringt uns nichts mehr, die gut Karre in der Garage auch nicht, ebensowenig das bonzige Haus, das wir gebaut haben.

Das Einzige, was bleibt, sind Erinnerungen Anderer an uns.
So leben wir weiter. In Erinnerungen.

Also muss man möglichst viele Erinnerungen schaffen, bevor man stirbt.
Man muss auffallen und Eindruck machen.
Und Dankbarkeit erlangen. Durch helfen.
Wenn man das Leben reduziert, bleiben nach dem Tod nur die, denen man Liebe und Aufmerksamkeit und Hilfe gegeben hat.
Das sind die, die sich an uns erinnern.
Deshalb versuche ich, ein guter Mensch zu sein und viel Liebe zu geben.
Vielen zu helfen, wenn ich nur kann.
Das ist es, was ich will.
Das heißt nicht, dass man sich ausnutzen lassen muss, da stehe ich mittlerwele drüber. Aber die, die es verdient haben, und seien es irgendwelche Fremde, die man unterwegs trifft, und die Hilfe brauchen, dann kann man denen helfen, und dann sollte man denen helfen, denn so bleibt man lebendig, auch über den Tod hinaus.

Das ist mein Fazit

Und dazwischen ordentlich leben, feiern, genießen

19.06.2009 15:48 • #13


Hallo Meli77de

Du hast erkannt, dass der Sinn des eigenen Lebens in einem selber liegen, oder von einem selber kommen muss.
Sinneingebungen von aussen (Freunde, andere Menschen, Werbung etc.) sind eben niemals der eigene Sinn.

Damit hast du ein wichtiges Wissen für dein Leben erworben.

LG, omega

19.06.2009 15:50 • #14


Schlafkappe
Hallo,
also Pilongo ich kann dir nur recht geben. Für mich ist helfen immer eine Selbstverständlichkeit. Es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht als uns!

19.06.2009 16:08 • #15


Hallo Medi77de,

mir geht es da sehr ähnlich wie dir.

Habe leider auch zu lange danach gelebt, was andere von mir erwarten und meine Bedürfnisse sind ebenfalls auf der Strecke geblieben.

Ich weiß zwar jetzt, was ich nicht mehr möchte. Jedoch, was der Sinn meines Lebens sein soll, weiß ich leider noch nicht.

Es macht mich manchmal schon einwenig nachdenklich, weil ich nicht so spüre wo die Reise hingeht.

Aber auch ich bin fest entschlossen, denn Sinn meines Lebens zu erforschen und vor allem auf meine Bedürfnisse zu achten.

Liebe Grüße

19.06.2009 16:19 • #16


elster
Im Grunde genommen geht es darum, einfach mal zu Überleben. Alles andere ist purer Luxus

23.06.2009 18:39 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Meli77de
Hi @all!

Ich finde hier ziemlich viele interessante Aspekte bei Euch über die es sich lohnt, mal nachzudenken ... ohne zu grübeln versteht sich

@Heidelinde: ich glaube, dass man sich das Gefühl für Bedürfnisse echt abtrainieren kann. Ich hatte mal eine Esstörung und mir dabei jegliches Gefühl für Hunger und Satt vernichtet. Diese Gefühle brauchten auch mit Klinikaufenthalt sehr sehr lange, bis sie so nach und nach wiederkamen. Schätze so 1-2 Jahre.

So ählich ist das bestimmt auch mit dem Gefühl was möchte ich? und für das Gefühl für Bedürfnisse. Hab wenig Ahnung, wie man das wieder spüren kann. Schwierig, aber ich geb nicht auf!

Viele Grüße Meli

23.06.2009 21:54 • #18


Hallo Meli77,

ich bin schon ganz froh darüber, daß ich weiß, was ich auf jeden Fall nicht mehr möchte.

Denke, jetzt besteht meine Aufgabe darin zu spüren, was ich möchte und
wobei ich mich bei gut fühle.

Gib du auch nicht auf und ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche.

Liebe Grüße

23.06.2009 22:23 • #19


Schlafkappe
Aber kann mir jemand sagen, wie man Gefühle und Emotionen wieder zurück bekommt. Hab das Thema erst mit meiner Therapeutin gehabt. War mir gar nicht bewußt, dass ich so was noch habe. Sie sagt, die sind nur verschüttet. Und wie gräbt man die wieder aus? Beschäftigt mich ziemlich.
Gute Nacht miteinander!

23.06.2009 23:50 • #20



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