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kennt Ihr das auch,dass man schon morgens im Bett Angst hat? Keine Panikattacke, sondern eine wahnsinnige Nervosität? Wie fühlt es sich bei Euch an und was macht Ihr dagegen?

26.08.2010 21:37 • 10.09.2010 #1


34 Antworten ↓


jadi
jepp hab ic oft muss dann auch gleich aufstehen und was tun......dann gehts wieder

26.08.2010 21:38 • #2



Wie fühlt sich bei Euch Dauerangst an?

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Das hält bei mir eigentlich den ganzen Tag an, vor allem wenn ich mal nichts zu tun habe. Dann suche ich mir gleich etwas, sonst kommt noch mehr Angst und es könnte eine PA entstehen. Den ganzen Tag über ziemlich nervös und hibbelig, dazu noch Kopfschmerzen und so ein innerlicher Drang etwas zu tun, sonst würde mein Körper eigenes System zusammenklappen ^^

Jaja die Gedanken, bzw. die Psyche, kann einen schon ziemlich auf trapp halten und rastlos durch die Gegend schicken um ständig etwas zu tun. Das ist, denke ich mal, die unfähigkeit zu entspannen. Da wir sändig, durch die Angst, vollgestopft sind mit Adrenalin, muß das ja so sein. Immer auf Habacht stellung und beobachten. Entspannen sollte eigentlich helfen, nur wie wenn es einfach nicht geht? Ich setzte mich dann hin und schreibe meine Gedanken auf, und versuche gleichzeitig alles ins positive zu schreiben. Meine Gedanken also manipulieren. Die Zettel, das können einige werden, verbrenne ich dann am Abend. Das soll die Gedanken, zumindest die "schlechten Angstgedanken" in gute Gedanken wandeln.

Gruß

27.08.2010 08:10 • x 1 #3


Hallo..
die Dauerangst fühlt sich bei mir so an:
Ich bin schon nach dem Aufstehen ängstlich, nervös, verschreckt, unruhig, ab und an herzklopfen, schwindel, gangunsicherheit, Benommenheit...das Gefühl ich klapp gleich zusammen und sterbe -.-

Dieser Benommenheitsschwindel ist immer da..und verstärkt sich auch wenn ich in Panik verfalle.

Und wenn ich was vor habe ist es noch schlimmer..
gleich muss ich zum Arzt und ich bin sooo nervös

27.08.2010 08:46 • #4


Ich kann mich den Anderen nur Anschließen: Mir hilft es auch ein wenig, wenn ich sofort aufstehe und irgendwas mache. Am Besten den ganzen Tag nicht zum Ruhen kommen, dann gehts einigermaßen.

Heute Abend bin ich verabredet. Mit einer Bekannten. Sie weiß nichts von meiner Angst-Panik-Störung. Und ich habe daher Angst, dass es mir schlecht gehen könnte. Weil das ja eigentlich Entspannung ist, wenn man weggeht und im Restaurant sitzt. Mir gehts immer nur einigermaßen gut, wenn ich arbeite, putze, schaffen, schaffen, schaffen. Also bin ich mir sicher, dass es mir im Restaurant heute Abend schlecht geht. Was mach ich nur? Am liebsten würde ich Kneifen.

27.08.2010 09:14 • #5


hallo fisch81,

nicht kneifen!lass dir den abend nicht von herr angst kaputt machen. biete ihm doch an mitzukommen, wenn er sich ruhig verhält:-) nein im ernst. lass dich nicht unterkriegen.

vielen dank für alle antworten. bei mir ist es ähnlich. fühlt sich dann so an, als hätte ich eine prüfung oder so. totales aufgeregt sein, angst ohne zu wissen wovor. ich hasse dieses gefühl und es lähmt mich.

liebe grüße

27.08.2010 10:19 • #6


Ja, v. a. wenn der Partner dann fragt: Wovor hast Du gerade Angst und ich kann es nicht erklären. Ich sage dann: Weiß nicht, hab halt grad tierisch Angst. Bin nervös. Unruhig. Ich hasse dieses Gefühl. Ich finde es eklig. Ja eklig ist das richtige Wort. Als wäre ich vom Teufel besessen.

27.08.2010 11:59 • #7


Hallo ,

kann mich den anderen nur anschliessen ! Wovor ich Angst habe kann ich auch nicht sagen.
Wenn ich einen Arzttermin habe wird es manchmal so schlimm , dass ich eine Panikattacke bekomme. Aber wirklich nur dann , wenn mir ein Termin bevorsteht.

Liebe Grüße, Hummel

27.08.2010 13:44 • #8


Man man man- ihr sprecht mir aus der Seele.
Es gibt Leute, denen geht es so wie mir! Das beruhigt mich dann wieder ein Stückchen.

Bei mir ist die Dauerangst tageweise da und zeigt sich in den üblichen Symptomen der absoluten inneren Unruhe, Nervosität, Benommenheit und absoluter Schlappheit.
Jeder Schritt ist dann anstrengend und ich komme außer Puste.

Jetzt, wo ich meinen Job gekündigt habe geht es mir seit 6 Tagen AM STÜCK gut!!
Ich hoffe sehr es bleibt so.

Grüße
rotezora

27.08.2010 14:34 • #9


Hallo rotezora,
auch ich habe meinen Job vor einer Woche aus gesundh. Gründen gekündigt .
Ich bin seit Anfang April krankgeschrieben ..... Bei mir ist es erst einwenig besser geworden, seitdem ich Opipramol nehme . Und auch nur in der Form besser , dass ich fast kein Herzrasen mehr habe . Alles andere ist bisher gelieben. Und die depri Phase um so schlimmer

Hattest du denn Probleme bei deiner Arbeit , sowas wie Mobbing ?

LG Hummel

27.08.2010 16:15 • #10


Hallo Hummel,

nein, bei mir gibt es kein Mobbing. Im Gegenteil ich bin eine sehr anerkannte Mitarbeiterin aber mein neues Aufgabengebiet, dass ich bekommen habe ist viel zu stressig und nichts für mich. Da sollen sich mal andere den Zahn dran ausbeisen

27.08.2010 16:46 • #11


Bei mir war es auch kein mobbing. Aber ich denke auch , jetzt sind andere dran , mit der Arbeit an der "Front"

Hat auch der ein oder andere Schlafstörungen durch dieser "Dauerangst" ?

27.08.2010 17:00 • #12


Ich habe wenn das Gefühl da ist Schlafstörungen. Ich kann kaum einschlafen und wenn, dann erwache ich mit tausend Gedanken im Kopf, als hätte ich nicht geruht.

Wie ist es bei dir?

27.08.2010 19:01 • #13


Was ich vergessen habe: mein Körper fühlt sich mit Dauerangst sehr seltsam an. Mir ist auch immer wieder komisch heiß und die Haut des Rückens fühlt sich seltsam an, so ähnlich, wie wenn man Fieber hat.

Ist es bei euch auch so, dass die Angst ein paar Tage am Stück bleibt und dann wieder geht?
Außerdem entwickelt sie sich, wenn sie kommt, so über den Tag und ich merke es daran, dass ich zusehends nervöser werde.
Gleichzeitig beginnt diese leichte Benommenheit und das Rätseln, wieso es verdammt noh mal so ist wie es ist.

27.08.2010 22:56 • #14


Hallo rotezora,

ja bei mir sind es vorallem Einschlafschwierigkeiten. Und dann aber auch das immer wieder nächtliche Erwachen und dann kann ich wieder nicht einschlafen. Als ich anfing Opipramol einzunehmen konnte ich tatsächlich wieder schlafen. Mitlerweile aber sind die alten Schlafprobleme wieder da . Ich erhöhe gerade die Dosis , bisher aber ohne Erfolg.

Bei Angst ist es bei mir unter anderem so , dass ich einen dicken Kloß im Hals verspüre und das Gefühl habe oder das Verlangen habe zu weinen. Natürlich kann ich nicht einfach so in Tränen ausbrechen (wenn ich zu Hause bin schon) Das strängt dann wieder enorm an, die Tränen zurück zu halten!

LG
Hummel

28.08.2010 10:04 • #15


Hallo zusammen!

Bei mir hält die Angst auch mehrere Tage an.
Ich fühle mich dann schlapp, habe keinen Antrieb etwas zu tun. Das schlimmste sind diese tierischen Verspannungen im Nacken, Rücken und Brustkorb. Der ganze Brustkorb brennt und drückt. Und ewig dieses Adrenalin im Körper. Ich kann dann nicht schlafen und wenn ich doch mal einschlafen sollte, dann schrecke ich meist nach zehn Minuten wieder auf. Mein Herz rast und stolpert dann nur noch.
Gestern war es wieder ganz schlimm.
Ich bin dann am späten Nachmittag raus und losgelaufen. habe jeden Schritt gezählt, nur um auf andere Gedanken zu kommen. Und dann fing es plötzlich an, wie aus Kübeln zu schütten. Ich war klatschnass , da ich bei uns in den Feldern war und es keine Möglichkeit zum Unterstellen gab. Aber das Schöne war, mit jedem Tropfen ging dieses fürchterliche Gefühl weg. Als wenn man wieder klar denken kann.

Ich wünsche Euch alles Gute,
Sylvia

31.08.2010 15:17 • #16


Welli
Hallo Unicorn freue mich für dich das du mit Attacke raus bist. Wünsche ich würde mir das dann auch zutrauen.
Gruß Welli

31.08.2010 15:50 • #17

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Ich wache morgens mit einer unbeschreiblichen Nervosität auf, fühle mich hibbelig und will das Haus eigentlich gar nicht verlassen; dann zwinge ich mich nach einem Kaffee dennoch hinaus, was die Nervosität nur steigert und komme - ich gehe zu Fuß - wie in Trance bei der Arbeit an.

Leider Gottes persistiert diese dann, und mir kommt es, zum Beispiel während einer Konversation, so vor, als ob ich die Antworten, die ich gebe, gar nicht selbst hervorgebracht hätte, weil ich alles so unwirklich wahrnehme. Irgendwie schaffe ich es (noch), mich durchzulavieren, obwohl ich die permanente Angst habe, daß es irgendwann einfach nicht mehr weitergehen kann.

31.08.2010 19:40 • #18


Hallo welli!

Auch Du kannst es schaffen, bei Angst rauszugehen. Es ist wirklich das Beste. Wenn man zuhause ist, dann horcht man so in sich rein und nimmt jedes Körpersignal wahr. Ich weiß das von mir.
Nur ein kurzer Druck im Kopf oder ein Herzstolpern und dann ist es vorbei. Das Gedankenkarussel dreht und dreht und es wird alles nur noch schlimmer.

Ich wünsche Dir alles Gute!
Liebe Grüße,
Sylvia

31.08.2010 22:39 • #19


eisblume44
hallo zusammen,

ich schließe mich mal an, all das kenne ich auch..........ich kann dann garnicht mehr unterscheiden ob es eine panikattacke ist oder die dauerangst...
bin nervös, angespannt, kribbelig, gereitzt...wenn ich dann was getan habe im haushalt bin ich total paltt und verschiebe die anderen dinge, die noch zutun sind auf morgen....wo immer das gleiche dann abläuft.
wenn ich dann raus muss, mus ich mich sehr zwingen um das zu schaffen und auch das verschiebe ich dann mal, wenn nichts wirklich brauche.
einschalfen kann ich sehr schelcht...sieht man ja wann ich meinen beitrag schreibe und durchschlafen geht auch kaum noch.....dadurch bin ich am tage sehr müde.
mein gedankenkarussel dreht sich immer und steht nie still, so habe ich zumindest das gefühl. es kommt auch mal vor, das ich nur minuten lang auf einen punkt starre und da habe ich dann das gefühl, das ich mal leer bin und gedankenfrei.

geht es auch so oder so ähnlich ?

kommt gut duch die nacht...
lg eisblume

01.09.2010 01:07 • #20



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