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anni91
Also ich bin n ja neu hier im Forum , sry wenn ich euch mit soviel Fragen bombadiere, aber ich hab momentan echt ne schwierige Angstzeit und bin wegen allem total aufgewühlt (zum Glück hab ich bald n Termin beim Psychologen , dann kann ich den Fragen:))
Also ich lag heute größtenteils auf der Couch , weil ich alleine zu Hause War und wieder extreme Angst hatte umzukippen.
Naja jedenfalls hab ich da zwecks Atmung nix außergewöhnliches festgestellt.
Heute Abend jedoch bin ich raus (ich habe mich getraut^^) da ich es nichtnehr ausgehalten habe und mich dann immer über mich selbst aufrege.Habe n kleinen Spaziergang gemacht und während dem laufen wurde mir schwindlig und bekam fast keine Luft, außerdem hat mein Bruderbrustkorb gespannt und meine Beine fühlten sich wie Wackelpudding an.
Bin dann langsamer gelaufen und musste richtig auf meine Atnung achten, auch heute noch.
Ist das typisch? War die letzte Zeit erkältet und ich denke gleich wieder an ne Lungenerkrankung Ahhhr es ist zum verrückt werden.
Achsoo Herzrasen hatte ich natürlich auch wieder und dann ging der Kreislauf los (Hand an die Brust, Hand ans Handgelenk)... ochmann von so verzweifelt.
Ich grüße euch

21.06.2013 22:39 • 22.06.2013 #1


16 Antworten ↓


anni91
Und mal wieder muss ich mich für die Fehler entschuldigen, die Handytastatur ist einfach nix für mich

21.06.2013 22:41 • #2



Atemprobleme durch Dauerangst ?

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Anni,
wann hast Du das letzte Blubild machen lassen?

der Olaf isses ...

21.06.2013 23:05 • #3


Ach Anni..

Hast Du auch Angstgedanken gehabt, als du den ganzen Tag auf der Couch gelegen hast?

Du hast dich sicherlich in dieser Zeit des nichts tun´s angespannt und verspannt.. deshalb vielleicht auch das Gefühl umzukippen wenn Du was tust und nicht liegen bleibst.. Aber supi das du dich aufgerafft hast und spazieren gegangen bist.. Dadurch stieg sicherlich die Anspannung weiter, Die Atmung wird flacher, der Brustkorb schnürrt sich zu, der Puls steigt und du zitterst um die Muskeln zu lockern.. ersticken kannst du aber nicht dabei..

Wenn die Luft wieder mal knapp wird, schüttel deine Körper mal wie ein nasser Hund.. klingt bescheuert aber das hilft.. im besten Falle spürst du dann ein kribbeln am Oberkörper und den Rippenbögen.. und werd nicht langsamer beim laufen.. dabei verkrampfst du nur.. ..Einfach duch die Anspannung durchgehen und nicht einkrümmen oder gar deinen Puls fühlen..

Aber das klingt einfach nach klassischer Angstsymptomatik.. Achte also nicht auf deine Atmung, die Verspannungen lösen sich von ganz allein wieder und dir kann dabei auch nichts passieren..


kleiner Tipp: versuch mal tief in den Bauch zu atmen..und kombiniere das mit ein-zweimal kräftig schütteln..
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen..

21.06.2013 23:06 • #4


anni91
Viiielen Dank:)
@Olaf ich hatte mein letztes großes BB vor ca. 3-4 Wochen , war Alles o.b Bis auf meinen Diabetes der durch Zufallsbefund entdeckt wurde:(

Ja genau ich hatte au das Gefühl das ich verkrampfe.
Heute Mittag hatte ich die ganze Zeit Angst (stand min . 4x kurz vor net PA)
Merke auch immer wenn ich auf der Couch liege , dass mir der Arm immer einschläft und ganz doll Kribbelt, sobald ich ihn dann Bewege wirds besser (Verspannungen? ) mein Brustkorb und Nacken schmerzt auch so immer! Kann das damit Zusammen hängen ?
Ach und was mir aufgefallen ist und mir immer höllische Angst einjagt... Nein Ohr wart vorhin während dem Laufen iwie zu immer mal wieder, also es war wie ein kurzes Rauschen und als ob ich nicht mehr alles so mitbekomme.
Hach die doofe Angst ...

21.06.2013 23:15 • #5


Das kribbeln im Arm kommt auch durch An-und Verspannung.. das sind Durchblutungsstörungen durchs verspannen.. Das Taubheitsgefühl des Ohres könnte ebenfalls Anspannung sowie auch der Blutdruck sein der sich anpasst oder einfach nur ne simple Druckanpassung, einfach ignorieren.. Ja und mit dem Rücken und Nacken erklärt sich ja von selbst..

Trau dich, dich mehr zu bewegen Anni.. auch wenn man denkt das durch das rumliegen es ja besser werden muss, isses meist nicht der Fall.. Geh am besten jeden Tag spazieren.. Mach ein bisschen Haushaltsarbeit.. beweg dich einfach mehr und du wirst schnell Besserung verspüren.. Auch wenn es dir anstrengend vorkommt aber nichts hilft besser als sich zu beschäftigen und in bewegung zu sein.. So kannst du auch Abends besser runterfahren und dich wohl fühlen..

Also das ist zumindest meine Vermutung.. Du hast genug Energie die du in Anspannung und Verspannung investierst und dich dadurch mies fühlst.. erst recht wenn du lange liegst und dann was machen willst.. Bau die Energie ein wenig auf andere Weise ab..

21.06.2013 23:28 • #6


anni91
Okay , Danke Deelirious:)
Ich Werds morgen gleich mal probieren und die Tapeten in nem Zimmer runter machen das wir umbauen wollen; )
Auch wenn ich jetut schon angst davor habe , obwohl ich weiß das es genau die falschen Gedanken sind.
Mich macht einfach jedes ziepen fertig:( ganz schlimm momentan.
Jetzt hab ich n flauen Magen und mach mir schon wieder Gedanken; (

21.06.2013 23:46 • #7


Ich wollte sagen, das hört sich nach unterzuckerung an. Ist nur ein verdacht, aber die Symptome sprechen dafür.
Google malnach Unterzuckerung. Du wirst Angst finden, Instabil-weiche Knie, gereizt usw ...

Hatte ich hin und wieder nach dem Sport ...

der Olaf isses immernoch ...

Man kan durchaus Flöhe und Läuse haben ...

21.06.2013 23:47 • #8


mein Handy frisst Buchstaben

21.06.2013 23:48 • #9


Ach ja und noch was.. Wenn du 4 mal knapp vor einer PA standest, lass sie einfach zu oder provoziere sie sogar.. Hab keine Angst davor.. In den meisten Fällen geht es einem nach einer PA besser.. umso mehr du dagegen ankämpfst, um so länger hältst du die ängstliche Anspannung aufrecht..

Was viele nicht wissen ist, dass PA´s in den meisten Fällen in einer Entspannugsphase auftreten.. Deshalb haben viele Leute PA´s am Abend, weil der Körper die Daueranspannung die man am Tage aufbaut abbauen will.. Die meisten reagieren dann auf die Entspannungssymptomatik mit PA´s.. Das beste ist, sie einfach zu zulassen und sich nicht mit ängstlichem Gegenwirken zu verkrampfen..

Sollte ein PA stark werden, hilft in vielen Fällen Luft anhalten um das unbewusste Hyperventilieren zu verhindern.. und natürlich Bewegung.. Laufen.. oder gar ein bissal rennen..

Viel Spas beim Tapetenwechsel.. Das packst du.. Tschakaa! ^^

21.06.2013 23:51 • #10


anni91
Zucker War gut, hab ich gemessen als ich Zuhause war und auf der Schulung hat bisher noch niemand was von Solchen Atemproblemen gesagt.
Hmh ich denke auch das es eine Verspannung War, aber das Gefühl ist einfach so beängstigend. Ich hab es ja borallem beim laufen, dass ich denke ich atme komplett falsch. Habe kurze Aussetzer und atme dann zwei Züge hintereinander ect.
(Männer weg hören) BH ist jetzt aus und zack geht es mir etwas besser^^
Das mit den PAs stimmt natürlich aber seitdem vor drei Wochen der Rettungswagen da war hab ich jetut Angst wenn ich alleine bin das es wieder soweit kommt:/
Was mir allerdings sehr aufgefallen ist, ist tatsächlich diese innere Unruhe, die hab ich momentan täglich. In diesen Momenten meine ich mir zerreißt es gleich den brustkorb.

22.06.2013 00:08 • #11


anni91
Zucker War gut, hab ich gemessen als ich Zuhause war und auf der Schulung hat bisher noch niemand was von Solchen Atemproblemen gesagt.
Hmh ich denke auch das es eine Verspannung War, aber das Gefühl ist einfach so beängstigend. Ich hab es ja borallem beim laufen, dass ich denke ich atme komplett falsch. Habe kurze Aussetzer und atme dann zwei Züge hintereinander ect.
(Männer weg hören) BH ist jetzt aus und zack geht es mir etwas besser^^
Das mit den PAs stimmt natürlich aber seitdem vor drei Wochen der Rettungswagen da war hab ich jetut Angst wenn ich alleine bin das es wieder soweit kommt:/
Was mir allerdings sehr aufgefallen ist, ist tatsächlich diese innere Unruhe, die hab ich momentan täglich. In diesen Momenten meine ich mir zerreißt es gleich den brustkorb.

22.06.2013 00:09 • #12


Find einen Weg die Spannungen abbauen zu können.. Wie ich schon sagte Anni.. Du machst dich wegen jedem kleinen bisschen verrückt und hast viel Energie, so klingt es zumindest.. Und sicherlich Atmest du in Angst und in Panik falsch.. Versuch ein paar Ängste loszulassen.. Versuch einges einfach zu ignorieren.. und Atme ruhig/langsam und tief in den Bauch.. Vorallem lenk dich ein wenig ab.. denk an was schönes.. mach 2-3 Hampelmänner ..

Und wie gesagt, bei einer PA kann dir rein gar nichts passieren.. weder Ohnmacht, Erstickung oder gar Herzinfarkt..
Wenn Du total durch den Wind bist und ne PAbekommst, versuchs einfach mal.. ..10 Sek. Luft anhalten.. 3-4 mal tief und langsam ein-und ausatmen und dann nochmal Luft anhalten und danach wieder tief und langsam ein- und ausatmen und dabei ein wenig laufen.. Und du wirst sehen, dass die PA wieder schnell verschwindet.. kein Notarzt, kein Tod, Keine Angst vor der Angst.

"Was uns als schwere Prüfung erscheint, erweist sich oft als Segen." (Wild)

22.06.2013 00:29 • #13


anni91
Okay ich versuche deinen Rat zu befolgen:)
Hattest du auch solche Ängste? Bist du sie genau mit solchen Methoden etwas los geworden oder hast du ne Therapie oder Medieinahme hinter dir?

22.06.2013 00:56 • #14


Ja, Ich hatte auch solche Ängste.. Ich war vor 3 Jahren noch in psychologischer Behandlung.. Vom reden her, erinnerst du mich sehr an mich selbst.. Ängste, Verhalten, Reaktionen.. ^^ Ich habe mir vorgenommen für mich selbst genau herauszufinden, wie ich die Angst und PA´s wieder loswerden kann und hab dadurch sehr viel über mich, die Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten gelernt.. Und das was meine Erfahrungen mir lehrte, geb ich gerne weiter.. weil es mir wahnsinnig geholfen hat.. Im Endeffekt muss jeder seinen Weg finden.. aber ich weis aus Erfahrung, dass 1 - 2 Tipps recht hilfreich sein können abernicht müssen..^^ ..War bei mir oft try and error.. Ich sah das immer als Herrausforderung, wie ein grosses Puzzle was ich nach und nach zusammensetze..

Medikamente nahm ich nie.. auch stationär war ich nie in Behandlung.. ich hab/hatte einfach eine ganze menge Ehrgeiz das so zu schaffen.. befasste mich sehr intensiv mit allerlei Symptomen bis ich Erklärungen dafür hatte.. und konnte somit davon nach und nach loslassen oder was dagegen tun.. ..Und mehr an mir arbeiten.. an meinem Ich..

22.06.2013 01:08 • #15


anni91
Das hört sich sehr gut und hoffnungsvoll an:) manchmal denke ich schon ich sei ein hoffnungsloser Fall. Momentan ist es bei mir ein richtiges auf und ab. An manchen Tagen geht es mir besser und Vorallem Abends merke ich noch kaum was und kann dann über mich selbst lachen. Nehme mir dann auch meistens vor was ich am nächsten Tag als erreichen will, aber dann wache ich auf und hab vllt. Ein komisches Gefühl und zack ist alles beim alten. Ich denke es hat noch nicht richtig klick im Kopf gemacht sonst würde ich bei einem Ziepen nicht gleich an ne tödliche Krankheit denken. Ich muss einfach mal meine Angst akzeptieren und glauben das es als nur Symptome der Angst sind, doch genau das ist halt das Schwere. Hach dieser verdammte Teufelskreis.
Den Wille hab ich allerdings nicht verloren, ich möchte um jeden Preis wieder ein normales oder bzw. Annähernd normales Leben führen. Zumindest das weg gehen fehlt mir, ich kann meine Couch nichtmehr sehen. Merke auch wie Anschluss zu Freunden spürbar nachlasst .
Das setzt mich auf der einen Seite auch ziemlich unter Druck, weil ich Angst davor habe Leben und Freunde Rennen mir davon.
Was für ne Therapie hast du denn gemacht? Verhaltens Therapie?

22.06.2013 02:04 • #16


Guten Morgen, ^^

Ja, ich habe eine Verhaltenstherapie begonnen.. Ich brauchte sozusagen in meinem Zustand wo rein gar nichts mehr ging, einfach einen kräftigen Schubser in die richtige Richtung.. Als ich so mehr und mehr akzeptieren konnte, dass ich einfach diese Symptome zum grössten Teil selber verursache oder durch meine Ängste auslöse begann sozusagen der Weg daran zu arbeiten.. Und dieser war brechrend schwer für mich..

Ganz so einfach ist es leider nicht sich kurz mal ebend bewusst zu machen, das die Symptomatik von der Angst kommt.. ..Es ist ein schleichender Prozess.. ablegen von Verhaltensmustern und Denkschema.. Änderungen in deinem Leben.. Ein Selbstfindungsprozess.. Das brauch seine Zeit.. aber auch du bist kein "Hoffnungsloser Fall" ^^

Die Hoffnung sollte man dabei auch nie verlieren.. Hoffnung und Ehrgeiz waren/sind mein Motor.. und wenn man denkt es geht nichts mehr, findet man dadurch immer einen weiteren Weg richtung Ziel..

In diesem Sinne:

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist." (Henry Ford)

22.06.2013 09:09 • #17



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