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Sollen wir den Welpen zu uns nehmen?

Umfrage endete am 20.11.2010 06:34

Ja
5
45%
Nein
6
55%
 
Abstimmungen insgesamt : 11
Hallo!

Ich bin neu hier und möchte mich erst einmal vorstellen: Ich bin 37, verheiratet und Mutter zweier Kinder (Sohn 6 und Tochter 3). Wir wohnen in einem schönen Haus, haben Freunde und eigentlich ist alles gut, ausser, dass ich seit geraumer Zeit unter einer Angststörung leide. Inzwischen bin ich deswegen auch in therapeutischer Behandlung und das tut mir ganz gut.

Als Mensch mit Angststörung (brauch' ich Euch wohl nicht zu erzählen), sind Veränderungen oder aber Entscheidungen treffen so eine Sache... Für mich jedenfalls...

Nun gab es vor Kurzem die erste einschneidende Veränderung: Ich arbeite wieder (halbtags, 3 Vormittage) und habe daran auch wirklich Freude. Ich hatte lange nach einem Job gesucht und auch schon fast nicht mehr damit gerechnet, einen zu finden.

Parallel dazu hat es sich ergeben, dass wir einen Welpen zu uns nehmen können. Wir haben schon länger darüber nachgedacht, die Züchterin hatte aber keinen Hund frei, so dass ich den Gedanken erst einmal wieder beiseite geschoben habe.

Nun waren wir am letzten Sonntag bei der Züchterin und was war? Zwei Interessenten hatten sich anders entschieden und es waren zwei Welpen frei. Wir haben eine ganz süße Hündin ausgesucht, die wunderbar zu uns passen könnte (lieb, eher ruhig, am Anfang etwas scheu, aber dennoch nicht verängstigt und natürlich sehr, sehr süß).

Jetzt aber kommen wieder meine ganzen ?? hoch.
Werde ich das schaffen? Kinder? TZ-Job? Erziehung und Auslastung des Hundes?
Kann ich all dem gerecht werden? WILL ich das überhaupt??


Die ganze Zeit streiten sich da zwei Seiten in mir: Die eine, die eher skeptisch ist, die andere, die gelassen ist und meint, dass wir unseren Alltag gut auch MIT Hund gestalten können....?? Dann denke ich aber auch immer wieder, dass ein Tier (und gerade ein Hund!) auch ein unglaublich guter Seelentröster ist, oder? Es soll ja sogar so sein, dass ein Hund eine Depression aufhalten bzw. lindern kann!? (...das mit dem Seelentröster habe ich jedenfalls bei unserer Katze so erlebt, die wir leider im September einschläfern lassen mussten... ).

Aber: Wie gesagt - Diese anstehende Veränderung macht mir ungeheure Angst! Alle um mich herum, also mein Mann und die Kinder, freuen sich und ich weiß überhaupt nicht, wie ich damit umgehen soll!?? Dann gibt es aber natürlich auch ziemlich viele in unserem Umfeld, die das für total blöd halten und meinen, ein Hund würde so viel Arbeit machen und das sei doch alles viel zu viel (übrigens alles Leute, die keinen Hund haben!?).

Auf der anderen Seite kenne ich das auch von mir: Dieses Hin- und Herüberlegen. Das war so vor der Heirat, dem Hauskauf, den Schwangerschaften (beide heiß gewünscht, dann Test gemacht und gedacht: schei., aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus...).

Kennt Ihr das?
Könnt Ihr das verstehen?
Was soll ich nur tun??


Mein Mann sieht das alles total gelassen und meint, er würde mich so gut er kann, unterstützen. ABER, er ist den ganzen Tag ausser Haus und könnte nur morgens und abends mit der Kleinen 'raus. Die Erziehungsarbeit (Kinder und Hund) würde komplett bei mir liegen.

Mein Herz schlägt, als stünde ich kurz vor'm Herzinfarkt... Ich habe auch diese Nacht mal wieder zum Großteil grübelnd verbracht...

Auf der anderen Seite: Wir haben schon den Vertrag unterschrieben und auch schon Geld angezahlt...!??

HILFE!
Kennt Ihr das?
Was tun??

Auch, wenn Ihr mich jetzt für durchgeknallt haltet:
Antwortet doch bitte - DANKE!

13.11.2010 06:34 • 18.11.2010 #1


27 Antworten ↓


hallo tienchen,
ich kann dir hier nicht eindeutig ja oder nein sagen aber ich denke du bist schonmal auf dem richtigen weg. du machst dir gedanken bevor der hund im haus ist. das ist schon echt toll !!
klar wird es anstregend, zum teil wirklich sehr anstrengend da kann man nix beschönigen. gerade die ersten monate aber das ist ja nunmal so und du hast ja auch kinder und weisst was es heisst erziehung und co.
ganz wichtig : was ist die kleine für ne rasse ? groß, klein, arbeitsfreudig usw........!
ich würde dir ausserdem ne gute hundeschule raten, gerade weil es eurer erster hund ist
aaaaaaaber nach der ganzen anstrengung du kommst jeden tag an die frische luft, kommst mit anderen hundebesitzern in kontakt. hast vielleicht sogar spaß an hundesport ? weiß ja nicht was es für ne rasse ist !?
ich habe seit fast 20 jahren hunde und ich möchte es nicht mehr missen aber ich bin auch jemand der stets mit erhobenem zeigefinger umher läuft weil sich sehr viele leider keine gedanken drum machen was ein hund braucht.
es ist leider gerade sehr in mode gekommen die hundehaltung und ich habe hier sehr viele negantve beispiele wie es nicht sein sollte leider
deine familie steht aber hinter dir und vielleicht ist es ganz gut wenn du etwas nur für dich tust und wenn es einfach nur 1-2 stunden durch den wald laufen ist mit hund ! abschalten !!
wenn es ein guter züchter ist dann wird er dir mit rat und tat zur seite stehen.
den vertrag vorher unterschreiben kenne ich allerdings nicht !? wenn du fragen hast dann frag bitte, ist mein spezialgebiet
lg lotti und hund

13.11.2010 08:21 • #2



Welpen gekauft - jetzt RIESEN-Angst!? Antwortet bitte!

x 3


your_sista
Ich habe auch einen Hund. Schon seit über 12 Jahren steht er treu an meiner Seite und hat nie gemault. Er hört mir zu, schleckert meine Tränen ab wenns mir mal nicht so gut geht, er hat immer zeit für mich und ich komme an die Natur und muss nicht den ganzen tag drinne hocken und mir überlegen was ich da so anstelle. Ich kann dir einen Hund sehr empfehlen. Für deine Kinder wird es sehr schön sein, jemanden flauschigen zum spielen zu haben. Sie lernen schon früh was es heißt, verantwortung für ein anderes Lebewesen zu tragen. Auch wenn sie mit 3 und 6 Jahren nicht alles perfekt und mit viel Geduld machen, aber damit bereitest du sie spielerisch auf Kindergarten und Schule vor.
Und mal ganz ehrlich, du hast zwei Kinder in die Welt gesetzt und kommst mit ihnen zurecht. Warum sollte ein Hund dich überfordern?
Mach´ dir mal nicht zu viele Gedanken darüber. Ich bin auch ein Mensch der sich um alles und jeden Pups gedanken gemacht hat. ABends lag ich stundenlang wach und konnte nicht einschlafen, weil ich einfach nicht abschalten konnte. Jetzt bin ich dabei, zu lernen, wie ich es anders machen kann. Ich übe quasi gelassenheit. Und ich muss dir sagen, es ist auf jedenfall ein schönes gefühl sich mal nicht um alles zu Sorgen. Der mensch ist ein gewohnheitstier. Man gewöhnt sich an alles und man kann auch nahezu alles lernen. Irgendwann kannst du dir ein Leben ohne Hund vllt. gar nicht mehr vorstellen. Lass es auf dich zukommen! und denk nicht schon wieder Ach, das sagt sich so leicht. Ja, es sagt sich nicht nur leicht, es fühlt sich auch leicht an!

lg

13.11.2010 10:17 • #3


huhu
ich kann verstehen wovon du redest ...
vor zwei einhalb jahren haben wir einen hund bei uns aufgenommen, weil er misshandelt wurde und wir ihm helfen wollten.
als er auf einmal bei uns war, wurde ich ängstlich.
ich erzeugte angstauslösende gedanken, die ich nicht mal mehr definieren kann.
aber sie kreisten ausschließlich um den hund.
ich war mir nicht mehr sicher, fühlte mich auf einmal hilflos.

aber ...
jetzt kommts
den hund zu nehmen war die beste entscheidung unseres lebens. dieser hund ist das beste tier auf der ganzen welt und er bereitet uns unwahrscheinlich viel freude und gibt uns sehr viel.
also glaub mir, du wirst es bestimmt nicht bereuen

13.11.2010 19:25 • #4


hallo,
ich weiß auch, von welchen Überforderungen du schreibst. Sei gewiss, es ist eine Forderung. Ob es dich überfordert, mußt du heraus finden. Jedenfalls sind deine Kinder aber in dem Alter, auch eine Verantwortung zu übernehmen und damit in den nächsten Jahren zu wachsen. Wenn du es richtig machst, dann werden die Kinder von dem Welpen für den Rest des Lebens profitieren. Sei dir aber auch bewußt, daß es ein kostbares Leben ist, was jederzeit auch von euch gehen kann. Wappne dich einfach-will ich damit sagen und geh natürlich mit Job, Heim, Kinder und Hund um.

Wir hatten fast 10 Jahre ein Kaninchenpaar. Meine Töchter haben sie ausgesucht. Viel Arbeit ist auch an mir hängen geblieben-klar. Zumal unser Bock ein verstossendes Flaschen-Kind war. Aber meine Töchter sind Kaninchenspezialistinnen. Sie können dir auf jede Frage eine Antwort geben, wissen genau, wie man Kaninchen händelt, was sie fressen und können Kaninchen beschäftigen, ohne daß es die Tiere nicht verstehen würden. Sie können Kaninchen-Krallen schneiden, Kaninchen baden und trocknen und das Haarkleid stutzen. Sie sehen an den Augen und der Nase der Tiere, ob es ihnen gut geht, ohne das Tier anzufassen.

Ich wünsche dir das für deine Kinder, denn ein schönerer Gedanke bzgl. Kinder und Tierkinder fällt mir nicht ein.

Du schaffst das.

Ganz liebe Grüsse an euch.

13.11.2010 19:40 • #5


Hallo Tienchen,

Ich würde dir absolut davon abraten den Welpen zu holen. Ich bin oft im Tierschutz aktiv und es kommen häufig etwa einjährige Hunde zu uns die als Welpen geholt wurden und mit deren Erziehung die Eltern dann heillos überfordert waren. Ein Welpe ist noch formbar, der braucht Auslastung, der braucht Bewegung. Je nach Charakter reicht es nicht mit dem Hund einfach nur Gassi zu gehen, also schlendernd durch den Wald zu laufen. Manche Hunde brauchen dabei auch Suchspiele, wollen gefordert werden, brauchen Action.
Einen Welpen zu erziehen braucht viel Zeit und Geduld, und auch viel Nerven.
Ich denke auf deine Kinder wirst du dich dabei nicht sicher verlassen können, nicht in dem Alter. Es ist bestimmt auch eine Frage der Erziehung, der Reife der Beiden, aber ich würde keinem Kind unter 10 eine Hundeleine in die Hand drücken, egal wie klein/groß oder lieb/erzogen der Hund auch sein mag.
Gerade wenn du schreibst dass dein Mann arbeitet und du selbst ebenfalls wieder - das sind meiner Meinung nach genügend Neuerungen an die du dich gewöhnen musst.

Das also meine Meinung. Ich denke dass das Leben einen fordert ist gut. Wenn man aber Angst hat und zweifelt sollte man keine Entscheidung herbei zwingen sondern sich eventuell die Zeit nehmen die man dafür braucht.

In einem Jahr gibt's bestimmt immer noch irgendwo Welpen, und vielleicht sogar einen bereits gefestigten alten Hund aus dem Tierschutz der bei euch einziehen kann. Die sind bereits stubenrein, etwas relaxter, und kennen schon einige Regeln - das Alles musst du einem Welpen erst noch beibringen.

Liebe Grüße,
Bianca

13.11.2010 21:49 • #6


Hallo tienchen01

Ich kann deine Unsicherheit auch sehr gut verstehen.

Mein Leben lang wünsche ich mir eine Katze,
aber die Angst vor der Verantwortung lässt mich ständig zögern.

PS:
Ich lebe alleine und kenne keine zuverlässigen Menschen.
Im Notfall (Krankheit, Unfall etc.) hätte ich niemanden zum Katzensitten.

Tierliebe Grüsse, der Beobachter

13.11.2010 22:28 • #7


@bianca,
deswegen fragte ich ja nach der rasse !
hier schiessen gerade die borderbesitzer ausm boden wie pilze, schade für die hunde
schade das tienchen nicht mehr antwortet

14.11.2010 07:10 • #8


~Stefanie~
ich bin dafür...denn: auch wir haben zwei Katzen und ich finde, Tiere sind eine ungeheuer gute Ablenkung und geben Liebe, außerdem bist du mit deinem Hund dann öfters an der frischen Luft



allerdings kann ich deine Sorgen gut verstehen und sie ehren dich auch. du zeigst verantwortung wenn du dir es ganz genau überlegen möchtest...

14.11.2010 08:38 • #9


...DANKE erst einmal für Eure vielen Antworten! Wow!

Also - es handelt sich um einen Collie.

Wir hatten uns vorher schon mit einer Hundetrainerin zusammengesetzt.
sie war auch bei uns und hat uns zu dieser Rasse geraten. Collies sind sehr
familienbezogen, kinderfreundlich und nutzen Erziehungs-Anfängerfehler
nicht aus.

Gleichwohl werden wir mit ihr eine Welpenstunde und später die Junghund-
gruppe besuchen. Aus dem Wurf war sie eine zunächst etwas zurückhaltende
Hündin, die dann aber interessiert an uns geschnuppert hat.

Wisst Ihr, ich würde auch gern die Begleithundeprüfung mit ihr machen und
(sollte sie dafür geeignet sein) später evtl. eine Ausbildung als Therapie-
begleithund. Ich würde nämlich sehr, sehr gern auf ehrenamtlicher Basis
mit ihr in Altenheimen etc. unterwegs sein (die Züchterin macht das mit
der Mutter/ Oma, Tante unserer Kleinen auch). Das wäre einfach wunderbar...
Aber wie gesagt, das müssen wir abwarten...

Inzwischen geht es mir übrigens etwas besser...
So langsam melden sich (auch Dank Eures Zuspruchs!) auch ein paar positive
Stimmen!

DANKE!

14.11.2010 09:22 • #10


na mensch toll das du dich vorher soooo gut informierst. wenn das nur jeder so machen würde !!
ja ein collie ist eine gute wahl als ersthund. ich wünsche euch ganz viel spaß zusammen und das die nächsten 12-15 jahre !! du wirst es sicher nicht bereuen !
ich hatte das übrigends bei all meinen hunden.
die vorfreude war soooo groß aber als ich sie dann vom züchter holte und daheim hatte.......oh jeh. das nennt sich wohl postnatale depression
hatte erst den ganzen kopf voll mit doofen gedanken aber 2-3 tage später war alles wieder weg !
nochmal ganz viel spaß mit der kleenen und berichte mal wie es so läuft.

lg lotti und lotti

14.11.2010 10:06 • #11


Auch ich habe einen Hund, allerdings einen aus dem Tierheim. Da wir auch arbeiten, wäre ich nicht in der Lage einen Hund zu erziehen. dies benötigt wirklich viel Zeit und Geduld. Wie wäre es denn erstmal für einen Hund aus dem Tierheim, welcher schon etwas älter ist. So könnt ihr erstmal das Leben mit einen hund testen...

Ein Hund ist wirklich wunderbar, wenn du kommst die Freude,
du musst mit den Hund raus bei wind und Wetter, dies ist grad gut wenn man Angst oder an Depris leidet, so kommt man raus und unter Menschen. Ein Hund ist dir treu, ein Seelentröster und so süß und tapsig... ich will meine maus nicht mehr missen...

14.11.2010 21:21 • #12


also ich würde es ausprobieren. aber warum holst du dir nicht einen hund ausm tierheim und versuchst es auf probe. Ich mein wenn es gar nicht klappt, bringst du ihn halt zurück, da wird dich jeder verstehen. Aber kaufen würd ich mir jetzt keinen, wenn du solche bedenken hast, denn wenns dann wirklich nicht läuft, dann gehts dir auch nicht gut.
Zu schaffen ist es sicher, der hund wird sich schnell in deinen alltag integriert haben. Aber wie gesagt, wenn man kein gutes gefühl hat, sollte man es vielleicht doch besser erstmal verschieben. Es geht hier schließlich um ein lebewesen.

14.11.2010 22:24 • #13


einen hund auf probe und wenn es nicht geht bringst du ihn halt zurück!

und wenn das jeder so macht ? die armen hunde ! gerade aus dem tierheim die haben manches mal schlimme vorgeschichten und dann probieren wie sie eibfach mal aus, gute idee !

sorry aber da stellen sich mir die nackenhaare !

15.11.2010 07:23 • #14


Bei uns bekommt man generell vom Tierschutz nur Tiere auf Probe...Ob Hund,Katz oder Kaninchen....

Besser so als weiterhin ein Leben im Unglück....

15.11.2010 07:37 • #15


übrigens dient das zur Sicherheit des Tieres, weil auch ein Tier kann sich in der neuen Familie unwohl fühlen und so gar nicht klar kommen und um das zu vermeiden ,wird das so gemacht.....

Das ein Mensch sich nicht schlüssig ist ,ist allerdings sehr sehr selten und würde von vornerein dort kein Tier vermittelt bekommen....

Beim Züchter legt man nur die Kohle aufn Tisch und gut ist...beim Tierschutz wird aber auf Herz und Nieren gepfrüft ,was ich sehr sehr wichtig finde, zum Schutz der Tiere....

15.11.2010 07:56 • #16


oh oh oh vorsicht !
mein rassehund vom züchter würde niemals im tierheim landen da ich einen vertrag unterschrieben habe das der hund IMMER zurück zum züchter geht !
es gibt solche und solche nicht wahr und nicht jeder kauft bei einem vermehrer. ein ZÜCHTER ist was ganz anderes !
es gibt überall schwarze schafe auch im tierschutz !
aber das ist ja hier nicht die frage.
ein collie wird dort einziehen und ich halte einen welpen als die bessere lösung als einen hund aus dem tierschutz mit 2 kleinen kindern zuhause !
aber das ist auchz nur MEINE persömliche meinung.

15.11.2010 08:33 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

na gut das es da verscheidenen Meinungen gibt...ich würde niemals einem Züchter das Geld in den Rachen schmeissen....und immer wieder einen Hund vom Tierschutz den Vorzug geben....
es muss heutzutage nicht mehr gezüchtet werden weils genug arme Tierseelen auf der Welt gibt und auf ne Rasse lege ich persönlich keinen Wert da gibs andere Auswahlverfahren bei uns....

15.11.2010 08:38 • #18


jep das gilt aber auch für alle mischlingshundebesitzer. ist ja nicht so das es nur rassehunde im tierheim gibt die vom züchter dort landen oder ?! eher im gegenteil aber wie gesagt das ist soooooooo nen komplexes thema, gehört ja auch nicht hier hin.
will nur mal klar stellen das ich NICHT gegen mischlinge oder GEGEN tierheime bin ! es gibt halt nur immer 2 seiten und mehr wie schwarz und weiss !

@tienchen,
wann zieht denn das kleine kerlchen ein bei euch ?

15.11.2010 08:54 • #19


Hallo Tienchen,

eine weitere wichtige Frage , die du und dein Mann euch stellen müsst , was ist mit dem Hund an den Tagen , an denen du arbeiten gehst ? Wo bleibt dann der Hund ? Gerade ein Welpe darf und kann am Anfang nicht stundenlang allein gelassen werden !
Wie sehen eure Urlaube aus ? Fliegt ihr gerne in den Süden .... was ist dann mit dem Hund ?

Deine Kinder , würde ich bei dieser Entscheidung ob Hund oder nicht mehr oder weniger aussen vor lassen . Welches Kind wünscht sich keinen kleinen Welpen ? Wie toll finden deine Kinder den ach so süssen Welpen , wenn er die lieblings Puppe oder ein anderes Spielzeug auseinander rupft , das machen Welpen gerne , wenn man nicht aufpasst !

Ich habe zwei Hunde und möchte sie auch nie wieder missen , ABER ein Welpe ist eine große Aufgabe ! Die ersten Wochen mit unserem zweiten Hund waren für mich Stress pur ! So krass hatte ich mir das nicht vorgestellt !! Er machte die Nacht zum Tag und ich habe die ersten 2-3 Wochen vielleicht 1-2 Stunden Schlaf bekommen , mehr nicht ! Es war schlimmer als mit einem Säugling !! Das muss nicht immer so sein , kann aber !!

Du schreibst es sei ein Collie.. . Welcher Collie ? BORDER Collie ? Dann hoffe ich , dass du dich sehr gut über diese Rasse informiert hast !!

Ich möchte dir hier den Hund an sich nicht madig machen , wie gesagt ich habe selber zwei und kann mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen ! Aber , wenn ich nochmals einen Hund bekomme , so wird es kein Welpe mehr sein . Die Tierheime sind so voll von Hunden , die ein liebevolles Zuhause suchen ! Da sind soooo liebe Hunde bei , die so dankbar wären , aufgenommen zu werden !!

Überlege es dir wirklich gut , die Arbeit wird an dir hängen bleiben , deine Kinder sind zu klein und dein Mann ist den ganzen Tag arbeiten .....

LG Hummel

15.11.2010 08:54 • #20



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