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Na super... der Schuss ging ja eben mal wieder prima nach hinten los .... ich habe mir das Buch von Eckart von Hitschhausen gekauft , wunder wirken wunder . Dachte , damit kann ich mich ablenken ... bin ja seit einigen Tagen krank geschrieben wegen Depressionen ... und meinen Herzproblemen....War ja schon in der Notaufnahme, weil ich dachte ich krieg nen Herzinfarkt. Da sagte man mir , Herz ist okay ..alles psychisch . 2011 hatte ich das gleiche schon mal... da haben sie mir einen Herzkatheter gelegt ohne Befund . Ultraschall war auch unauffällig.
Nun hab ich Montag nochmal wiEder Termin zum Ultraschall und totale panik . Immerhin ist der letzte schob 6 jahre her und ich hab Angst , dass mein Herz schaden von del ewigen auf und ab bekommen hat .
Jedenfalls fange ich nun vorhin an zu lesen und dann schreibt er ...
"Die meist weiblichen Patienten erleiden scheinbar einen Herzinfarkt, aber es existiert kein verstopftes Gefäß. Offenbar reicht eine zu hohe Konzentration von Stresshormonen wie dem Adrenalin aus , um die Durchblutung gefährlich zu drosseln und den Herzmuskel zu Schwächen .Und da steht noch , bei einer Depression verdoppelt sich die Gefahr einer Herz Kreislauf Erkrankung.
super , jetzt geht's mir richtig beschissen . Hab schiss . Gleich Blutdruck gemessen . Gott sei dank okay . Schmerzen in der Brust . Fast Panikattavke. Hab gleich Bachblüten genommen .
So ein schei. eyh...das kann doch alles nicht wahr sein . Vorhin ging es mir gut und jetzt lieg ich hier mit Schweißnassen Händen .

08.02.2017 16:09 • 08.02.2017 #1


15 Antworten ↓


Da hilft nur ein anderes Buch zu besorgen, vielleicht mit etwas humorvollerem Inhalt. Lächeln schadet nicht, wenn man krank und depressiv ist.

08.02.2017 17:22 • x 1 #2



Buch zur Beruhigung gekauft Jetzt totale Panik

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petrus57
Zitat von alleswirdgut79:
"Die meist weiblichen Patienten erleiden scheinbar einen Herzinfarkt, aber es existiert kein verstopftes Gefäß. Offenbar reicht eine zu hohe Konzentration von Stresshormonen wie dem Adrenalin aus , um die Durchblutung gefährlich zu drosseln und den Herzmuskel zu Schwächen .Und da steht noch , bei einer Depression verdoppelt sich die Gefahr einer Herz Kreislauf Erkrankung.


Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Seine Aussagen sind schon richtig. Aber wenn man sich als Depressiver gut ernährt und ein bisschen Sport treibt und nicht nur im Bett liegt, relativiert sich das schon wieder.

08.02.2017 17:30 • #3


Ja... ich muss das echt lernen , dass ich nicht gleich in Panik verfalle wegen so nem schei. . Ich hoffe , dass die Therapie mir hilft .... lg

08.02.2017 17:33 • #4


Marella
Was ähnliches ist mir passiert, hab mir das Buch von Klaus Bernhardt gekauft und da stand halt wi man sich auf die Atmung konzentrieren soll während einer Panikattacke bzw das es völliger Schwachsinn ist weil das ja eh das Unterbewusstsein kontrolliert, seitdem ich das gelesen habe, hab ich richtige Atemprobleme und ein Globusgefühl.. toll oder

Die Psyche kann alles machen wenn man will

08.02.2017 17:38 • x 1 #5


petrus57
@Marella

Du sollst dich ja nur auf die Atmung konzentrieren und nicht beeinflussen. Die Konzentration auf die Atmung lenkt dich vielleicht von der PA ab.

So würde ich das jedenfalls sehen.

Atmest du aber anders als das Unterbewusstsein es dir vorgibt bekommst du Atemprobleme. Schlage mich damit schon 40 Jahre herum.

08.02.2017 17:46 • x 2 #6


Ach mensch ..ich hätte nie gedacht , dass die Psyche sowas mit einem machen kann . Yoga hilft mir ganz gut ... aber auch nicht immer

08.02.2017 18:10 • #7


alfred
Deshalb bin ich nicht für Bücher wenn man eine Angsstörung hat.
Ohne Kontrolle eines Spezialisten kann der Schuss voll nach hinten losgehen.
Für Menschen die eine leichte Angsstörung haben kann es sinnvoll sein aber wenn es schon heftig ist dann
ist ein Psychologe oder Psychiater die bessere Alternative.
Ist zumindes meine Meinung.
Es werden Erwartungen geweckt und wenn man es nicht schafft denkt man es würde eh nix helfen.
Oder man sieht den Fehler bei sich und sagt sich ich schaffe nichts ...das könnte das
ohnehin schon angeknackste Selbsbewußtsein noch mehr in den Keller treiben.
Ich zumindest habe die Erfahrung gemacht.

08.02.2017 18:31 • x 1 #8


Habe das Buch leider auch gelesen... ich habe versucht diesen Teil zu ignorieren... aber klar nagt es an mir. Ich versuch halt sonst gesund zu sein...

08.02.2017 18:43 • x 1 #9


Alfred , du hast recht . Das ist wirklich so. Dieses Buch von Eckart von Hirschhausen hatte ich mir allerdings nicht aus Gründen meiner Angststörung gekauft , sondern nur , weil ich ihn immer sehr unterhaltsam finde und interessant, was er so schreibt . Das da nun gleich solche Thesen mit Herzinfarkt Warscheinlichkeit usw aufgestellt werden , ist natürlich der absolute Supergau für mich gewesen , der mich vorhin voll umgehauen hat... hätte ich das geahnt

08.02.2017 18:57 • x 3 #10


@alleswirdgut79

Ich denke auch, dass man Hirschhausens Aussagen relativieren kann, wenn man den Zustand eines Menschen ganzheitlich betrachtet. Eine Depression allein wird nicht automatisch tödlich. Menschen mit Depressionen, die aber dennoch aktiv bleiben, sich ausgewogen ernähren und ein stabiles soziales Umfeld aufweisen, können auch steinalt werden. So war es bei meiner Oma. Die litt ein halbes Leben lang unter Depressionen und hat auch Medikamente genommen. Sie ist 96 Jahre alt geworden. Sie konnte sich auch bis ins hohe Alter selbst versorgen. Die Depression an sich ist kein Todesurteil, auch nicht, wenn sie von Ängsten begleitet wird. Wichtig ist, was man daraus macht und lernt mit dieser Erkrankung umzugehen...

08.02.2017 19:11 • x 1 #11


Das ist ja sehr aufbauend . Wenn man nur solche Schubladen im Kopf hätte , die man einfach mal ausleeren könnte und sich von belastenden Gedanken befreien könnte . Das wäre toll

08.02.2017 19:18 • x 1 #12


Zitat von alleswirdgut79:
Wenn man nur solche Schubladen im Kopf hätte , die man einfach mal ausleeren könnte und sich von belastenden Gedanken befreien könnte . Das wäre toll

Nun, dagegen helfen ja Therapien nachweislich. Deshalb sollten man diese auch in Anspruch nehmen. Bei einer Depression ist ja in der Regel auch das eigene Selbstbewusstsein im Keller. Wenn das alles wieder besser funktioniert, so lässt sich dann auch mit der Erkrankung viel besser oder anders ausgedrückt, leichter, umgehen.

08.02.2017 19:22 • x 2 #13


Luna70
Ich habe mal bei Amazon bei "Blick ins Buch" ein paar Seiten gelesen, ich schätze mal für uns Angsthasen ist das nicht die richtige Lektüre. Sicher interessant für Leute mit Interesse an den Zusammenhängen zwischen Psyche und Körper, aber für uns ist da vermutlich zu viel Trigger dabei. Vielleicht hilft es dir, dir den umgedrehten Fall vorzustellen, also wie positiv sich gute Gedanken, Entspannung usw. auf unseren Körper und im Speziellen dein Herz auswirken können. Wenn du also dir etwas Gutes tust, Entspannungsübungen oder ähnliches, tust du auch etwas für dein Herz.

08.02.2017 19:28 • x 2 #14


Ja luna...das hab ich auch gedacht und gleich Yoga gemacht, um mich und mein Herz zu entspannen lg

08.02.2017 19:41 • #15


Ich dachte auch eher, na da seh ich das ganze vielleicht mal luftig locker von der leichten Seite :-/

08.02.2017 19:49 • #16



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