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Huhu..
Bin grade 18 Jahre und leide unter einer gas mit Panik attacken. Momentan ist es ganz schlimm. Und ich habe (irrationalerweise) total angst vor dem sterben.
Ich hab mein Nebenjob aufgeben müssen und werde schlechter in der schule. Raus gehen tue ich kaum noch

Momentan:

Schmerzrn Brustkorb mitte als wenn der Knochen weh tut
Links rechts brustschmerzen
Gemeine Stiche im Kopf rechts
Schmerzen am Hinterkopf und an diese Strängen am Hinterkopf
Sehstörungen
Herzbeschwerden (rasen, sehr dolles schlagen , hoher puls niedriger bd )
Hier und da ziehen und stechen (oberbauch! Lungenflugel , unterleib usw.)
Gefühl umzukippen ..Todesangst.. allgemein schwäche und alles
Extreme ein und durchschlaflprobleme

Kann mich jemand beruhigen? Nehme neurapas balance und benutze tees und lavendel und alles will meinen jungen Körper nicht mit chemie bomben wie ads vollpumpen.. habe nächsten Monat meine erste Therapie Stunde. Hab aber tatsächlich angst es gar nicht mehr bis nächsten Monat schaffe.

Kann das alles von Angst kommen?:( könnte ein Buch über meine Symptome schreiben.

15.03.2014 18:22 • 16.03.2014 #1


9 Antworten ↓


Ja das kann von der Angst kommen
aber es kann auch durch die Schilddruese oder Hormone ausgeloest sein
das solltest du mal checken lassen.

Ansonsten lad dir ein paar Entspannungsuebungen runter und uebe taeglich sowie auch Atemuebungen
du schaffst das bis zu dem Termin vertraue dir und deinem Koerper...es gibt bestimmt ne Ursache dafuer viel Stress oder so.

15.03.2014 18:33 • x 1 #2



Viele schmerzen , große angst

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Schilddrüse ist ok. Pille hab ich abgesetzt und hatte meine Tage auch, also Hormone sind raus sozusagen.

Atemübungen mache ich schon jedes mal, besonders bauch Atmung.
Sowie progressive Muskel Entspannung und autogenes Training hin und wieder

Mir fällt es einfach so schwer mein Kopf unzuprogrammieren..

15.03.2014 18:37 • #3


Du must Geduld haben es geht leider nicht so schnell wie es kam.

Kennst du den Ausloeser?

Was auch ganz gut ist das Buch von GU Angst und Panickattacken da ist gut verstaendlich erklaert wie man nach und nach dagegen vorgeht.

Hast du denn schoene Hobbys mit denen du dich etwas ablenken kannst? VERSUCH dir bewusst gutes zu tun und dich selbst fuer jeden Schritt nach vorne anzuerkennen.

15.03.2014 18:44 • x 1 #4


Naja nicht direkt denke es hat mich meiner ersten Beziehung zu tun aber wsr immer ein sehr ängstlicher Mensch.

Das Buch hol ich mir mal:) Danke für den Tipp!

Hobbys eher weniger. Versuche dann immer etwas aufzuräumen oder irgendwas was mich halt in dem Moment ablenkt.

15.03.2014 19:15 • #5


Hallo,

ich kenne genau was du beschreibst und bin auch ungefähr in deinem Alter (19 bald 20)...

Ich kann dir nur raten so viel wie möglich zu machen... sei es spazieren gehen oder sich mit Freunden zu treffen... Denn das was ich am schlimmsten empfinde momentan ist die Isolation, in die ich mich begeben habe und das solltest du tunlichst vermeiden wenn es nicht schon so weit ist...

Setz dir deinen Therapeutentermin als Ziel auf das du hinarbeitest !

Als Entspannungsmethode kann ich im übrigen klassische Musik (mein persönlicher Favorit sind Klavierstücke) sehr empfehlen auch wenn es sich komisch anhört, denn es trifft eigentlich nicht meinen sonstigen Musikgeschmack...

Versuch vielleicht irgendein Lied zu singen

Das wären erstmal so erste Hilfe Tipps, die mir einfallen und die mir in den meisten Situationen auch sehr gut helfen... Ich weiß auch, dass es manchmal nicht klappt, wenn die Angst und Panik einfach zu stark ist :/ Aber deshalb verliere nicht den Mut du kannst das schaffen !

Hab meinen ersten Therapeutentermin am Montag und hoffe, dass es damit endlich besser wird !

Beste Grüße

Lars

15.03.2014 19:16 • #6


Danke Lars, das baut mich auch schon mal auf!

In der Isolation hänge ich schon irgendwie weil es mir super schwer fällt rauszugehen und wenn ich es dann doch tue kriege ich direkt tausend Symptome. .

Nehme mir deinen Rat aber zu Herzen und versuche das:)

Wünsche dir ganz viel Erfolg mit der Therapie!

15.03.2014 19:31 • #7


Freut mich, dass ich zumindest irgendwie weiterhelfen konnte !

Ich weiß genau wie es ist rauszugehen und sofort fängt das Herz an zu rasen, zu stolpern, einfach zu rebellieren und man denkt, dass es jeden Moment vorbei ist...
Aber, wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist nie etwas derartiges passiert... Man denkt zwar, dass man gleich in Ohnmacht fällt aber genau das passiert nicht...
Der Notarzt bei meiner ersten PA hat mir das folgendermaßen erklärt:

Man merkt etwas in seinem Körper, was einem Angst macht und daraufhin wird Adrenalin ausgeschüttet und der Körper wird auf Flucht oder Kampf vorbereitet... Da man genau das aber in den seltensten Fällen macht, staut sich die Energie an und muss dann irgendwo hin und wird über eine PA entladen...
Adrenalin hilft im übrigen bestens gegen das ohnmächtig werden also wird das nie passieren

Falls es klappt oder du noch irgendwelche Anregungen hast, wie man sich in solchen Situationen weiterhelfen kann oder sonst irgendwas auf dem Herzen hast kannst du mir ruhig schreiben, denn ich denke es hilft schon viel, wenn man Menschen hat die das gleiche haben und man nicht alleine damit ist.

15.03.2014 19:40 • #8


Ja mach ich gerne:-) grade weil es halt auch was anderes ist mit betroffenen als mit außenstehenden zu reden!

15.03.2014 21:49 • #9


Huhu,

ich hatte anfangs auch immer jede Menge körperliche Symptome und war immer der Meinung dass die Ärzte sicher was übersehen haben. Ich konnte mir niiiie vorstellen, dass diese ganzen Beschwerden wirklich nur von der Psyche kommen sollen. Ehrlich gesagt glaube ich das nach nun fast 2 Jahren auch noch nicht zu 100%. Aber es wird besser.

Für deine innere Ruhe ist es aber, denke ich, wichtig, wenn du einige Untersuchungen zur Sicherheit abklären lässt. Vorallem zum Neurologen würde ich mal gehen. (Sehstörungen, Gefühl umzukippen, Schwäche, Stiche im Kopf). Und um das ganze abzuschließen vielleicht noch zum Radiologen, damit du ganz sicher gehen kannst das alles in Ordnung ist.
Ich denke es ist immer wichtig erst einmal alles physische auszuschließen. Meiner Meinung nach wird heute viel zu schnell alles auf die Psyche geschoben.

Und wenn diese Untersuchungen wirklich okay sind, dann hat es mir anfangs wirklich sehr geholfen mich einfach eine Weile wirklich zurück zu ziehen. Viele sagen zwar, man soll sich zwingen raus zu gehen und sich nicht isolieren, ich muss dir aber ehrlich sagen, dass mir diese "Isolation" sehr viel Kraft gegeben hat. Der Körper zwingt dich mit den auftretenden Symptomen ja quasi zur Ruhe und die solltest du dir auch erst mal gönnen. Ich bin sogar auch einfach mal einen ganzen Tag im Bett liegen geblieben und hab fast nur geschlafen so fertig war ich. Das musst du dir und deinem Körper einfach gönnen. Eine bewusste Auszeit. So kommst du dir selbst auch wieder näher. Und wie gesagt, es hat mir wahnsinnig viel Kraft gegeben. Und dann kannst du nach und nach immer wieder raus gehen. Mal zum einkaufen, mal zum essen gehen....immer ein bisschen mehr. Also so hat es bei mir recht gut funktioniert.
Wichtig finde ich nur, dass man sich selbst zu nichts zwingt. Wenn die Angst noch zu groß ist hat das einfach keinen Sinn.

Alles Gute

17.03.2014 00:35 • #10



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Mira Weyer