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Hallo Leute,

mir is jetz schon ein paar mal aufgefallen, dass ich keine körperliche Anstregung vertrag! Wenn ich mich richtig auspowern muss, dann geht das nur bis zu nem gewissen Punkt und dann hämmert mir das Herz bis zum Hals und ich krieg ganz zittrige Hände und wcklige Knie, fast als hätt ich Unterzucker (wurde aber schon gemessen).

Mach mir schon leicht Sorgen, dass ich nie mehr einer normalen Tätigkeit nachgehen kann. Was ist denn, wenn ich was arbeiten muss, das mich anstrengt??

Kennt das jemand von euch? Kann das von der Angst kommen?

Liebe Grüße, sunshine

28.08.2008 10:48 • 17.10.2008 #1


7 Antworten ↓


Christina
Hallo Sunshine,

erstmal bestehen doch wohl große Unterschiede zwischen normalen Tätigkeiten, anstrengenden Tätigkeiten und "richtig auspowernden" Tätigkeiten. Und wenn man sich auspowert, ist es völlig normal, dass das Herz bis zum Hals schlägt und man u.U. auch zittrig wird. Tatsächlich wird ja auch Glucose verbraucht, so dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Das ist weder krankhaft noch gefährlich, aber mit ängstlich übersteigerter Körperwahrnehmung bemerkt man es eher als "Normalos". Und natürlich kann die Angst diese Empfindungen noch verstärken.

Gut durchgecheckt bist Du ja. Falls Du also schon bei relativ geringen Anstrengungen so heftig reagierst, wird es erstens an der Angst liegen und zweitens u.U. an Deinem Trainingsstand. Das Beste, was Du m.E. tun kannst, ist sportliches Training. Damit vermeidest Du, in eine ungesunde Schonung zu verfallen, außerdem verbesserst Du damit Dein Körpergefühl, so dass auch die körperbezogenen Ängste weniger werden.

Liebe Grüße
Christina

28.08.2008 11:14 • #2



Vertrag keine körperliche Anstrengung

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Habe auch Liebe Sunshine,

das kenne ich auch, leider Habe auch Angst nie mehr richtig vorwärts zu kommen. Zudem plagt mich auch das schnelle extreme schwitzen dazu.

Wahrscheinlich weil man auch in eine Schonhaltung durch die Symptome übergeht, und so keine Kondition mehr hat. Dies macht sich auch bemerkbar.

Grüße Sonja

01.09.2008 22:24 • #3


Hey Leute,

Klar gibts Unterschiede was körperliche Anstrengung angeht. Es ist nur so, dass es denk ich nicht normal is, wenn ich nach zwei Stunden aufräumen daheim zum Zittern anfang und mir ganz schummrig wird. Dazu bräucht man jetzt nicht unbedingt die beste Kondition. Zudem kann ich trainieren was ich will, deswegen ändert sich nix an meiner Belastungsgrenze. Kann es denn vielleicht auch sein, dass man mit nem niedrigen Blutdruck auf Anstrenung anders anspricht als mit normalem Blutdruck? Dass durch Anstrengung auch der Blutzuckerpegel sinkt, das spielt schon ne große Rolle bei mir denk ich. So fühlt es sich zumindest an, wie gesagt, als wär ich unterzuckert.

Ich hoffe nur, dass es sich im Laufe der Zeit wieder gibt, zumindest zum Teil! Versuch auch immer keine Schonhaltung diesbezüglich einzunehmen.

Liebe Grüße
sunshine

02.09.2008 13:17 • x 1 #4


callisto
Hallo Sunshine,
genau so geht es mir auch, wenn ich Sport treibe. Ich war mal Schwimmen und dachte danach ich kollabier gleich. Hatte totale Gummibeine, zittern, Herzrasen, Herzstolpern etc. Habe dann schnell ne Banane gegessen. Danach ging es wieder etwas. War aber dann den Rest des Tages totmüde und zu nix zu gebrauchen. Seit dem traue ich mich schon garnicht mehr schwimmen. Wenn ich doch gehe, dann bin ich ganz vorsichtig und höre schon auf, sobald ich ein wenig aus der Puste komme. Sicher ist das falsch, aber was soll man machen, wenn es einem danach so sch... geht? Mein Thera meinte ich solle damit trotzdem am Ball bleiben. Die Symptome kämen nur, weil ich untrainiert bin.
Tja allgemein ist es mit der körperlichen Belastung mittlerweile etwas besser geworden. Putzen kann ich jetzt wieder ohne Beschwerden. Aber Schwimmen war ich trotzdem nicht mehr.

Also ich kann dich da voll verstehen.

02.09.2008 19:17 • #5


Hallo!

Ich denk ich werd jetzt einfach auch mal probieren wirklich eisern regelmäßig zu trainieren. Mal sehen, ob das dann an meiner Kondition was ändert.

Schwimmen würd ich einfach mal wieder ausprobieren. Was ist für dich besser: Nie wieder schwimmen gehen aus Angst oder es wenigstens zu probieren und sich evtl. danach wieder ein bisserl komisch fühlen?

Ich denk auch, dass die Schwäche und die Müdigkeit danach ein gutes Zeichen waren. Anscheinend hat dich das Schwimmen total entspannt! Wenn du darauf so gut ansprichst dann würd ich auf keinen Fall darauf verzichten. Die Reaktion kam halt damals unerwartet. Nächstes Mal isst du ne Stunde vorher was und nimmst dir den Rest des Tages nix mehr vor und genießt die Entspannung danach,hm?

Viel Erfolg!
sunshine

04.09.2008 12:14 • #6


Hallo,

also, was Sunshine83 schreibt erlebe ich genauso. Ich gehe seit über 3 Jahren wirklich regelmäßig ins Fitness-Studio (mind.2x pro Woche, eher 3-4x). Ausserdem fahre ich im Sommer Inliner, Rad und gehe auch mal walken.
Und trotzdem habe ich das Gefühl, meine Kondition wird nicht besser. Ich bekomme auch mein Gewicht durch den Sport nicht in den Griff. Gut, es wird alles fester, aber abgenommen habe ich in den 3 Jahren, die ich das
nun schon mache, nicht. Eher zum Teil sogar zugenommen.
Ich bin machmal richtig gefrustet, dass es mich immer noch anstrengt, den Haushalt zu machen als wäre ich eine dicke fette untrainierte Madame, die den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegt.
Ehrlich, wenn ich die Kehrwoche mache bin ich anschließend schweiß gebadet und fix und fertig. Ich muss mich dann regelrecht erholen. Ist das normal?
Ok. zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ziemlich auf Süßkram abfahre. Er gehört in meinen täglichen Ernährungsplan
Aber zuckerkrank oder so bin ich gottseidank nicht. Habe alles schon checken lassen und komme mir langsam wie ein Hypochonder vor.
Tja und da wäre natürlich auch noch das Alter. Mit 44 ist das mit dem Stoffwechsel schon so ein Problem. Ausserdem habe ich das Gefühl, dass ich schon langsam Richtung Wechseljahre gehe. Unregelmäßige Periode gehört seit ca. 1 Jahr dazu. Wer hat damit Erfahrung?

LG
Moonshine

05.10.2008 22:13 • #7


Hallo moonshine,

also mit den Wechseljahren kann ich nicht mitreden, da bin ich noch zu weit weg. Aber erholen muss ich mich auch gleich immer wegen jeder klitzekleinen Anstrengung. Ich nehm es jetz einfach mal so hin wies ist und sehs im Zusammenhang mit meiner Angst und hoffe dass es sich von allein wieder bessert.
Das vieles mit dem Wechsel zusammenhängt denk ich schon, der ganze Körper stellt sich um! Schon krass was wir Mädels so alles mitmachen müssen im Verhleich zu den Herren der Schöpfung! Erst haben wir unser halbes Leben die Periode, was in meinem Fall jedes mal ne Tortur ist, dann müssen wir die Schmerzen der geburt aushalten falls wir Kinder wollen und dann kommen wir zum Dank auch noch in die Wechseljahre! Ganz schön ungerecht, aber mei, wir sind halt das starke Geschlecht

17.10.2008 08:28 • #8




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