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Hallo zusammen.
Habt Ihr auch Probleme bei Körperlicher Anstrengung?

Also wenn ich meinen ganzen Körper anstrenge, bin ich bei Zeiten Ko.
Es kommt mir so vor als hätte ich gar keine Form, fühlt sich so an als würde man zusammenbrechen, einfach umfallen. Schwer zu beschreiben, ich fühle mich bei Anstengung extrem schlecht. Auf der Handelbank ist es nicht, nur wenn ich den ganzen Körper anstrenge. Zb.: Etwas schweres tragen, Fahrrad fahren (nur bei volllast), Körperlich Arbeiten generell. Ich halte gerade mal 1 Stunde durch bei normaler Handwerklicher Arbeit. Beim Holzhacken meisst nur eine halbe Stunde, dann geht es mir teilweise Stundenlang schlecht.
Ist das Teil der Panikstörung? Belastungs EKG bei 100 Watt abbrechen müssen, Werte waren aber normal.
Helft mir bitte, es ist so ziemlich das einzige was mich vom arbeiten abhält, und mir generell sorgen macht.

Ich bin recht sportlich, meine Ernährung ist schlecht, naja wird noch besser.

24.11.2010 16:22 • 28.11.2010 #1


16 Antworten ↓


~Stefanie~
Vates wie alt bist denn und wie groß und schwer? wir machen bei uns in der Praxis auch Belastungs-EKG´s und ich könnt dir sagen ob 100 Watt gut waren... warum mußte abgebrochen werden?

24.11.2010 16:28 • #2



Anstrengung, Körperliche Belastung funktioniert nicht?

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100 Watt sind viel zu wenig. Ich war auch nicht Ko, ganz im gegenteil, aber mir ging es sehr schlecht, als ob ich abklappen würde. Ich kann zurzeit nicht an meine Grenzen gehen.
Ich bin 23 Jahre, 180cm 82Kg

24.11.2010 16:31 • #3


Das ist ganz normal. Die Angst kostet den Körper so viel Kraft, dass die dann anderswo fehlt.

24.11.2010 16:49 • #4


@afuman: Das hatte ich am Anfang gedacht, ist vielleicht auch nicht ganz falsch.
Aber ich habe keine Angst, nur in spezifichen Situationen und in fast allen ist es nicht mehr als Angst zu bezeichnen.

Hat denn keiner ähnliche Leistungsprobleme?

24.11.2010 17:32 • #5


nur weil du keine Panikattacken hast, heißt das ja noch lange nicht, dass nicht trotzdem Angst in dir steckt. Wenn sich keine organischen Ursachen finden lassen - d.h. vor allem im Blut - gibt es kaum eine andere Erklärung, außer eben, dein Körper ist mit etwas anderem beschäftigt, was Kraft kostet...

24.11.2010 18:00 • #6


Was sagt denn der Arzt der das Ekg gemacht hat ? war es ein Internist oder Spezialist ? Oder der Hausarzt ? Wurde schon mal ein Dopplerultraschall gemacht ,damit man die Herzklappen sieht ? Geh mal zum Spezialisten!

So jung und schon so schnell down ? Merkwürdig. Gewicht stimmt auch.

Das dies nur an der Angst liegt glaube ich nicht. Wenn doch mach mal ein belastungs EKG unter einem Tranquilizer vom Doc.

Wenn Du dann unter Überwachumg plötzlich 250 Watt treten kannst weißte auch woran es liegt.

Vorher aber unbedingt ein Ultraschall machen lassen. Aber Dopplerultraschall. da sieht man auch den Blutfluss im Herzen. Ist genauer als normales Ultraschall.

24.11.2010 18:31 • #7


Ich war letztes Jahr zum Herz röntgen und in der Röhre, aus anderen Gründen.
Das EKG wurde überwacht, Laut dem Arzt liegt es an der Panikstörung, Psychologe hat keine Ahnung. Ich bin mir auch Unschlüssig, es kann schon an der Paniksache liegen, aber ich zweifel. Gibt es denn keinen der auch Probleme dieser Art hat, zb. beim Sport?

24.11.2010 18:37 • #8


Bin ich echt der einzige mit diesem Problem?
Irgendwie wundert mich das nicht

25.11.2010 14:27 • #9


Ich hatte bis vor einigen Monaten seit Jahrzehnten sofort einen schlimmen "Atemkrampf" und totale Erschöpfung, sobald ich mich etwas angestrengt habe, v.a. wenn der Weg ein klein bisschen ansteigend war, war ich nach 2 Minuten fix und fertig.

Vor einigen Monaten habe ich aus ganz anderen Gründen erstmals Schüsslersalze ausprobiert (eigentlich erst angeregt durch einige Userinnen hier), und zwar Nr.3 Ferrum phosphoricum und Nr. 4 Kalium chloratum. Im Wechsel, mehrmals täglich.

Nach ein paar Tagen stellte ich plötzlich fest, dass mein "Atemkrampf" und der nachfolgende Schweißausbruch usw. nicht mehr kamen! Und seitdem ist das nicht mehr aufgetreten.

Da ich damals nichts an meiner Lebensweise geändert hatte außer diesen Schüsslersalzen, kann es nur damit zusammengehangen haben.

Dass das kein Placeboeffekt gewesen sein kann, ist auch klar, da ich nicht im Traum vorher einen Zusammenhang und Einfluss dieser Schüsslersalze auf dieses Symptom angenommen hatte.

Es muss etwas Grundlegendes gewesen sein, das meinem Körper gefehlt hatte. Diese Tablettchen haben meinen Körper von diesem wirklich stark belastenden Dauerleiden befreit!
Sie bestehen überwiegend aus Milchzucker bestehen oder aus Haushaltszucker, ich verwechsle das immer mit den Globuli, aber letztlich ist es egal - diese Stoffe haben das aber nicht verursacht, denn die hatte ich schon oft zu mir genommen. Es können nur die zusätzlichen "Stoffe" gewesen sein, die die eigentliche Wirkung ausmachen sollen - und es offenbar auch taten.

Daher mein Tipp: Schau dir mal diese Broschüre an und probiere einfach einiges aus. Ich glaube nicht, dass es schaden kann. Aber vielleicht erlebst du ein "Wunder".
http://www.biochemic-remedies.eu/biochemie/bin/0.htm (danach habe ich mich orientiert, war sehr zufrieden, auch mit den beabsichtigten Wirkungen)
Es gibt hier eine weitere Übersicht:
http://www.dhu.de/seiten/arzneimittel/a ... ebiete.htm
Diese ist mit der ersten wohl nicht ganz deckungsgleich; aber das macht m.E. nichts, denn diese Dinger wirken offenbar viel weiter als "nur" für die jeweils angegebenen Wehwehchen.


Ansonsten könnten es natürlich alle möglichen ernsthaften Krankheiten sein, die zu so einer Ermüdung führen. Aber bevor ich mich auf so einen Weg einlassen würde, würde ich erstmal sehr viel sanftere Dinge probieren. Zumal ich sicher bin, dass viele "ernsthafte Krankheiten" eben genau auf dem Mangel irgendeines oder einiger wichtiger "Stoffe" beruhen und eigentlich gut mit diesen heilbar wären. Nur sucht die Medizin dann selten bis nie nach sowas.

27.11.2010 21:26 • #10


Ich bin nicht erschöpft, also nicht wirklich.
Ich denke bei mir ist es die Atmung, unter belastung Atme ich wahrscheinlich zu tief und zu viel ein, so das der Körper leicht hyperventiliert und Atemnot simuliert.
Grund dafür wäre einfach nur mangelde Fitness, genau gesagt habe ich einfach die Atmung unter Belastung "verlernt", was daran liegt das ich mir über alles 1000 mal gedanken mache und kontrollieren will. Das widerum ist teil der Krankheit (Panikstörung).
Ich denke das stimmt soweit.
Am besten sollte ich mal meine Blutwerte checken lassen, ich glaube aber nicht das ich dazu im Moment in der Lage bin.

28.11.2010 12:10 • #11


Zitat von GastB:
Ich hatte bis vor einigen Monaten seit Jahrzehnten sofort einen schlimmen "Atemkrampf", sobald ich mich etwas angestrengt habe

28.11.2010 12:43 • #12


Was ist ein Atemkrampf?

28.11.2010 12:59 • #13


~Stefanie~
ich habe auch oft in "Belastungssituationen" das Gefühl gehabt nicht richtig zu atmen und innerlich zu verkrampfen ....


seitdem ich mich (fast) regelmäßig zu Hause auf den Trainer stelle und mich auch manchmal echt drauf auspowere hab ich mehr Vertrauen zu meinem Körper bekommen

das klappt, probierts ma aus


ganz nebenbei tue ich was für meine Figur und das puscht zusätzlich Selbstvertrauen

28.11.2010 13:00 • #14


@ ~Stefanie~
Das ist absolut war, das mit dem Sport ist sehr sinnvoll und wichtig.
Doch im Bezug auf arbeiten gehen reicht es leider nicht, da man ja keine 8 Stunden Sport macht. Auserdem sind die Belastungen anders und man kann nicht einfach aufhören.

28.11.2010 13:22 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

~Stefanie~
vates richtig, ich arbeite manchmal 10 Stunden in Höchtleistung, teils körperlich aber zum größten Teil emotional anstrengend und habe keine Möglichkeit der "Pause"

das ist für mich auch eine Art von "Belastung" und die wiederum kann ich auch 10 Stunden am Stück besser bewältigen seit ich Sport mache...

bin irgendwie fitter geworden und weiß zudem jetzt das bei Puls 120 und Blutdruck 140/90 diese schnellere Atmung ganz normal ist, weil ich sie 1000x auf dem Trainer zu Hause durchhatte...


ich denk es ist auch ne Kopfsache....sind wir nicht ruhig sondern im "Streß" läuft unser Körper auf Hochrouren und das ist zusätzlich belastend für uns

28.11.2010 13:30 • #16


120 Puls und 140 blutdruck ist ja nicht so viel.
Der Blutdruck ist bei mir permanent 140 (wer weis ob die Krankenschwester richtig misst), bei Anstrengung natürlich höher.
Der Puls beim Trainig liegt zwischen 130 und 150. Stört mich auch nicht wirklich wenn dieser höher ist, da ich es durch den Sport ja auch gewöhnt bin.
Aber zur Zeit klappt es nicht mehr mit dem Sport, bin ziemlich antriebslos seit ner Weile.
Naja das wird wider.
Ich denke arbeiten ist auch nur gewöhnungs- und Übungssache für mich.
Allerdings wäre eine Sicherheit hilfreich, werde mich mal Ambulant behandeln lassen und dort anstrengen, wenn ich dort abklappe weis ichs genau.

28.11.2010 13:43 • #17



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