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Hatte schon öfter etwas zu meiner Erschöpfung geschrieben. Jetzt dachte ich mal ich mache etwas sport und zack fing es an mit Halsschmerzen und bekam zusätzlich einen dicken Infekt. Meine Kinder waren krank und haben mich wohl abgesteckt. Ich bin jetzt wieder gesund aber seit dem quäle ich mich mit einer sehr starken Erschöpfung rum die nicht weg geht. Ich hatte in der Zeit wo angefangen Sport zu machen und krank war auch sehr starke anspannung auf Grund einer Angst die mir arme lang im Nacken hing. Jedenfalls bekomme ich die Erschöpfung nicht mehr weg und frage mich warum sie nicht mehr geht. Die anspannung ist weg und der infekt auch. Ich nehme alle an supplements was mein körper brauch und bin da sehr gut aufgestellt.

16.05.2024 19:11 • 20.05.2024 #1


16 Antworten ↓


Krylla
Wie genau drückt sich die Erschöpfung aus?
Müdigkeit? Gefühlt eigentlich nicht Mal Kraft das Bett zu verlassen? Gereiztheit? Schnelle Erschöpfung bei alltäglichen Dingen, wofür du dann ungewöhnlich lange zum Erholen brauchst?

16.05.2024 19:33 • #2


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Körperliche Erschöpfung nach Anstrengung / Sport

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@Krylla die erschöpfung ist eigentlich immer da. Ich bin mega schlapp und komme morgens kaum aus dem Bett. Die Erschöpfung ist zwar sehr belastet aber ich schaffe es trotzdem immer wieder auch den Haushalt zu schmeißen oder einkaufen zu gehen. Ich muss ständig mal eine Pause machen mich hin legen. Nach der Arbeit. Immoment 2h Stunden bin ich echt fertig obwohl ich nur im Büro arbeite.

16.05.2024 19:36 • #3


Krylla
Nimmst du irgendwelche Medikamente?
Manchmal lösen die sowas aus.

Und welche Diagnosen hast du?

Kannst du dich vielleicht an einen ungefähren Auslöser erinnern?
Oder hast du dich irgendwann mal für deine Verhältnisse über einen längeren Zeitraum Mal zu sehr angestrengt? Und mit lang meine ich lang. Nicht ein paar Wochen oder Monate.

16.05.2024 19:39 • #4


N
@Krylla ich habe keine Diagnose und nehme keine Medikamente. Ich weiß das ich in der Jugend das Pfeifische Drüsenfieber hatte. Die erschöpfung fing vor 4 Jahren an. Hatte davor schon sehr viel mit angst und anspannung zu tun da ich 10 Jahre unter Belastung litt. In der Pandemie wei ich noch das ich viel Angst hatte und dann war da plötzlich die erschöpfung die nicht mehr ging. Bekomme immer sofort Panik. Jetzt auch wieder weil ich seit wochen auf einem auge schlechter und schleierhaft seh manchmal

16.05.2024 19:45 • #5


Krylla
Hast du deswegen schon Mal mit deinem Arzt darüber geredet?

Ich kenne diese Erschöpfung. Bei mir ist sie aufgekommen, nachdem ich den ganzen Druck von Schule und Co los war.
Ich kann auch nur maximal drei Stunden arbeiten und ich schaffe es auch nur zwei Mal die Woche. Danach ist der Tag dann für mich gelaufen.
Wenn ich kochen will, dann ist das das einzige, was ich an dem Tag tun werde.
Ich kann mir meist nur eine größere Aufgabe für den Tag aussuchen.

Ich muss sagen, dass ich inzwischen das einfach akzeptiert habe.
Ich lebe so, wie ich es kann. Dadurch geht es mir psychisch auch wesentlich besser.
Bei dir sind natürlich noch Kinder da, da wird das nicht so gut gehen.

16.05.2024 20:17 • x 1 #6


reiner66
@Krylla Mir geht es leider genauso könnte den ganzen Tag nur abhängen und rumliegen ausser Sport in ein Restaurant gehen oder zum Kaffee trinken ins nächste Kaffee krieg ich nichts in die Reihe versuche jeden Tag 1 Std spazieren zu gehen das wars dann und 2 mal die woche für ne halbe Std. ins Kieser Training . Ist voll nervig wenn man nicht einmal den Haushalt stemmen kann putzen den Briefkasten aufmachen usw sogar das wechseln der Kleidung nervt und wird stressig Traue mich gar nicht jemand zu Hause einzuladen.

17.05.2024 19:56 • #7


reiner66
Wo kann man Hilfe finden wenn man überhaupt sich zu nix aufraffen kann was nur ein bisschen anstrengend ist

17.05.2024 19:58 • #8


Krylla
Betreutes wohnen.
Habe aber nur davon gehört.
Da kommt jemand so oft vorbei, wir du es brauchst und bezahlen kannst und unterstützt einen Bein Alltag.

Da ich nicht alleine lebe und es wohl auch nie werde, brauche ich es nicht.
Sonst habe ich das Glück eine sehr unterstützende Familie zu haben, wenn ich Mal alleine bin. Sonst würde ich verhungern oder mich extrem ungesund ernähren.

Aber ich finde es gefährlich es als aufraffen oder so zu bezeichnen. Das wirkt dann einfach faul. Und das wird von außerhalb äußerst gerne dann gesagt.
Man muss da ganz klar unterscheiden.
Ich kann mich nicht nicht aufraffen. Ich will es wirklich. Aber es geht nicht. Ich sehe mein Zimmer und weiß, wenn ich aufräume, wird es mir besser gehen. Es geht nicht. Wenn ich nur dran denke fühle ich die Erschöpfung, die mich danach erwartet und das ist sehr unangenehm.
Mit Hilfe geht es besser.
Aber danach brauche ich dennoch dann einige Stunden für mich, um wieder aufzutanken.

Wenn es eine Aktion ist, die einen ganzen Tag geht, brauche ich mindestens einen Tag zur Erholung, wenn ich Begleitung dabei habe, die mir das Denken abnimmt.
Wenn ich alleine das mache, werden es gerne mal drei Tage.

Ich habe bald einen Anfängerkurs in Kyudo und freue mich sehr darüber.
Ich denke wirklich, dass das was für mich sein könnte.
Andererseits graust es mir vor den Tag, weil der Kurs fünf Stunden geht.
Ich versuche gerade nicht darüber nachzudenken, weil ich mir das nicht schon vorher kaputt machen will. Abbrechen kann ich im Notfall immer.

Aber, wieder: Man muss darauf achten, dass man es nicht so formuliert, dass jemand außerhalb es als faul auffassen könnte.
Der beste Weg, um da anderen zu widersprechen, ist natürlich ein Beweis (Behindertenausweis, Pflegegrad, Erwerbsminderungsrente, etc.)
Ich habe diese Beweise aber auch zum Teil wegen meinem Autismus. Ich weiß also nicht was man davon allein durch den Weg zum Arzt und einem Nicken seinerseits bekommt.

Aber wenn man das Geld hat, ist wahrscheinlich nichts desto trotz es vielleicht sinnvoll sich Hilfe für den Haushalt zu besorgen. Aka Betreutes Wohnen. Das ist nicht nur für alte Leute.

Und es ist super, dass du es nach draußen zum Sport schaffst oder in ein Café.
Ich kann das nicht. Halte das also auf jeden Fall bei und versuche es zu steigern.
Kleine Schritte sind auch Schritte.
Und Routinen können da helfen. Jedenfalls sagen das viele. Also ausprobieren.
Ich bin extrem schlecht in Routinen.

17.05.2024 21:00 • x 2 #9


N
@Krylla woher kommt deine Erschöpfung. Hast du da eine Diagnose bekommen?

17.05.2024 21:44 • #10


Krylla
@Nadine27
Nein. Nie. Aber ich passe eigentlich ziemlich gut ins Fatigue-Bild.
Aber eine sehr sehr leichte Form.

Habe schon Dokus mit Leuten gesehen, die die Diagnose haben, und die dennoch ihre Familie rocken können. Also ... die waren fitter als ich.

Wir vermuten, dass es bei mir mit meinem Autismus zusammenhängt und einfach der vor der Diagnose jahrelangen Überforderung ab Schulbeginn.
Meine erste Panikattacke hatte ich schon in der zweiten Klasse.
Also kann man nicht sagen, dass ich gut aufgehoben war.

Ich passe 'leider', nach meinem Wissensstand, nicht bei dem Auslöser in das Fatigue-Bild.
Und ich habe genug Unterstützung, dass es sich aktuell für mich auch nicht lohnt, mich mühsam testen zu lassen. Das kann ich vielleicht Mal machen, wenn ich sonst keine Probleme habe.

17.05.2024 21:48 • x 1 #11


N
@Krylla meinst du das Cfs?

17.05.2024 22:18 • #12


Krylla
@Nadine27
Ja. Ich dachte früher auch, dass man dafür ans Bett gebunden sein muss.
Aber durch diese Doku, weiß nicht mehr welches Programm, aber die war beim öffentlichen Rundfunk am Laufen, saß ich da nur noch mit offenen Mund.

Die Frau hat ihre Kinder weg gebracht zu Schule und erzählt so, dass sie sich dann Mal nun eine halbe Stunde in ihrem Bus hinlegen und sich ausruhen muss und dann geht es weiter.
Ich koche mir eine Mahlzeit und mein Tag ist gelaufen.
Ich brauche eine halbe Stunde Pause, nur wenn ich mir ein Rezept aussuchen muss.
Wie, die braucht nur so kurze Zeit zum Erholen?

Ich war total baff.
Und sie hat die Diagnose offiziell.

Aber dennoch ...
Auch wenn es so ist.
Diese Diagnose ist für viele furchtbar. Und mir geht es gut. Es fühlt sich nicht richtig an, da aktuell weiter zu graben.

17.05.2024 22:22 • x 1 #13


N
@Krylla aber cfs ist doch super schwer zu diagnostizieren.

18.05.2024 07:55 • #14


Krylla
@Nadine27
Das dazu.
Ich meine sogar gehört zu haben, dass es oft nur eine Ausschlussdiagnose ist.
Sicher bin ich mir aber ganz nicht ...

18.05.2024 10:49 • #15


reiner66
@Krylla vielen herzlichen Dank für den langen Brief körperlich bin ich topfit aber mit Nerven am Ende alles nervt nur noch und regt auf ausser abhängen rumliegen music hören spazieren laufen das geht immer.Aber schon Hausarbeit machen Kleinigkeit kochen aufräumen putzen wäsche machen einräumen Kleidung umziehen alles regt so auf dass ich danach nur noch liegen muss um mich zu beruhigen. Konnte nicht einmal Psychologe so richtig nachvollziehen als ich davon erzählte seit dem gehe ich zu keinem mehr. Mich würde nur interessieren wie häufig so was vorkommt .Oft schaffe ich es gerade so noch abends vor dem Schlafen gehen überhaupt die Kleidung zu wechseln da ich innerlich so aufgeregt angespannt bin aber paralell dazu zur Unruhe kommt Müdigkeit und Erschöpfung dazu. Muss morgens gleich nach dem Aufstehen 20 min langsam joggen gehen um mich zu beruhigen danach 10 min Pilates. Aber das Training im Fittnisstudio mit Gewichten auch mit leichten hingegen verschlimmert Erregungszustand nur noch mehr habe gekündigt.

20.05.2024 13:48 • #16


Krylla
@reiner66
Klingt danach, dass dein Problem hauptsächlich in der Unruhe liegt.
Kann sein, dass diese dich leer saugt. Ist energietechnisch ja auch anstrengend.

Meine Energie ist einfach nicht da. Ich schlafe und wache quasi mit halben Akku auf.
Wäre ich ein Handy, würde man mich zur Reperatur einschicken.
Ich bin sowohl geistig als auch körperlich sehr schnell erschöpft oder überfordert.


Hast du schon einmal Meditation probiert?

20.05.2024 13:55 • #17


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