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hallo ich bins mals wieder,

ich habe (nochmal kurz) eine Angststrg, die meistens kommt wenn ich alleine bin oder wenn es Abends wird und ich schlafen gehe.
Seitdem (3Wochen) schlaf ich bei meinen Eltern und muss 25mg AtosilTBL nehmen das ich überhaupt schlafen kann.
Ich nehem zudem noch 10 mg Cipralex am Morgen und Abend nochs 1/4TBL Aponal.
Mich belastet das so das ich die Tbl nehmen muss.
Ich denk mir immer, was ich da meinem Körper antue, ich bin 23 Jahre.
Denkt ihr ich sollte mal wieder versuchen bei mirzuhause zu schlafen?
Ich muss mich doch meinen Ängsten stellen oder?
Ich hoffe mir kann jemand was dazu sagen.

vielen dank

13.06.2008 09:44 • 17.06.2008 #1


4 Antworten ↓


hallo!

erstmal zu den medikamenten, ich nehme auch cipralex und hab mich anfangs auch sehr gegen medikamente gewährt, bis ich verstanden habe das ie mir nichts böses sondern etwas gutes tun! sieh sie nicht als bedrohung sondern als kleine helferlein, und dein körper hält das gut aus sonst hät sie dir dein arzt nicht verschrieben und du musst diese medis ja nicht bis an dein lebensende nehmen
zum punkt zuhause schlafen: ja klar versuch es!! und du wirst sehen es ist nicht schlimm!! les noch ein gutes buch vorm schlafen gehen ( du wirst sehen du schläft nach 10 seiten ein ) oder schau dir noch einen netten film im tv an und dann machs dir gemütlich in deinem bett, leg dir vlt bachblüten bonbons oder tropfen nebens bett damit du weißt wenn es dir schlecht gehen sollte hast du was neben dir! und im aller schlimmsten fall kannst du ja dann noch immer zu deinen eltern fahren aber du wirst sehen das passiert nicht!!
alles gute

13.06.2008 11:00 • #2



Unsicher mit Medikamenten

x 3


Christina
Seitdem (3Wochen) schlaf ich bei meinen Eltern und muss 25mg AtosilTBL nehmen das ich überhaupt schlafen kann.
Ich nehem zudem noch 10 mg Cipralex am Morgen und Abend nochs 1/4TBL Aponal.
Mich belastet das so das ich die Tbl nehmen muss.
Ich denk mir immer, was ich da meinem Körper antue, ich bin 23 Jahre.Eigentlich bin ich ja der Ansicht, dass man bei entsprechender Indikation und Leidensdruck durchaus Medikamente nehmen sollte. Aber: Als einzige und erste Maßnahme bei einer seit drei Wochen erst bestehenden Symptomatik? Ich finde, das ist ein Schnellschuss, zumal nach dieser kurzen Zeit nicht einmal die Diagnose einer Angststörung gerechtfertigt ist.

Du wirst Deinem Körper damit zwar nichts Schlimmes "antun", aber es könnte schon sein, dass da mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, dass es mit einer Kurzzeit-Psychotherapie schon mehr als getan wäre - evtl. unterstützt durch ein Notfall-Benzodiazepin (zur gelegentlichen! Einnahme). Ich finde das einfach ärgerlich, weil die Medikamente ja zumindest lästige Nebenwirkungen haben und weil Du Dich u.U. kränker fühlst als Du bist - vielleicht völlig unnötig in die Schiene "psychisch krank" kommst. Was für ein Arzt hat Dir die Medikamente denn verschrieben, und sind außerdem noch andere Maßnahmen geplant?

BTW: Wenn es vorrangig darum geht, dass Du schlafen kannst, dann schau Dir mal diese Seite hier an. Nicht zu schlafen ist zwar sehr unangenehm, es ist kurzfristig aber kein medizinisches Problem. Natürlich wird Dir das nicht helfen, wenn die Angst Dir den Schlaf raubt, aber vielleicht beruhigt es Dich ein wenig, dass auch ein großes Schlafdefizit recht folgenlos bleibt. Und ein paar Tipps sind ggf. auch dabei...

Denkt ihr ich sollte mal wieder versuchen bei mirzuhause zu schlafen?
Ich muss mich doch meinen Ängsten stellen oder?Eigentlich ja, aber m.E. besser nicht unvorbereitet, also nicht nach dem Motto "was mich nicht umbringt, macht mich härter." Du solltest schon in der Lage sein, Deinen Ängsten etwas entgegen stellen zu können. D.h., Du solltest Gedankengänge "parat" haben (notfalls auf einem Zettel), dass die Angst ungefährlich ist und Dir nichts anhaben kann, dass sie von selbst wieder verschwindet (denn das tut sie) etc. Du solltest wissen, dass und wie Du Dich selbst in die Angst reinsteigerst, damit Du (rechtzeitig) gegensteuern kannst. Wenn Du nämlich "einfach so" bei Dir zu Hause schlafen möchtest und es dann vor Angst nicht aushälst, besteht die Gefahr, die Angst insgesamt zu verstärken und zu festigen. Hier gibt es einige Tipps zum Umgang mit (krankhafter) Angst, und das Buch von Doris Wolf ("Ängste verstehen und überwinden") kann auch sehr hilfreich sein. Ich kann Dir nur empfehlen, Dich möglichst schnell und umfassend zu informieren, damit Du Dir selbst helfen kannst. Um das zu schaffen, hast Du in Deinem jetzigen "Stadium" noch die besten Chancen. Trotzdem spricht nichts dagegen, Dir schon mal einen Psychotherapeuten zu suchen, denn die Wartezeiten sind u.U. lang. Wenns gut läuft, kannst Du dann selbstgeheilt absagen...

Liebe Grüße
Christina

13.06.2008 11:24 • #3


vielen herzlichen dank für eure Worte.
Es ist leider chon länger als 3 Wochen.
Ich erzähl meine Geschichte nochmal kurz.
Ich habe mein komplettes Leben geändert, ich habe am 1 märz meine Arbeitsstelle reduziert und gehe jetzt vollzeit studieren nur noch am wochenende arbeiten, ich habe mich auch in der zeit von meinem Freund getrennt und meine Mutter war auch in Kur (sie ist meine Bezugsperson)
und ich habe mich aufeinmal so alleine und so hilflos gefühlt,dass ich panickzustände bekam und sogar in die Klinik musste.
Zur Schwindelabklärung....alles war soweit iO jedoch blieben die Angstzustände.Mir wurde angetragen ne Psychotherapie zu machen und die beginn ich hoffentlich auch bald.
Die Wartezeiten sind enorm.
Deswegen muss ich auch die Tbl nehmen.
Ich probier mal zuhasue zu schlafen heut Nacht.
:/ hab schon schiss...

13.06.2008 14:22 • #4


Oh jeh ich kenn mich nicht mit den Medikament aus, krieg selber welche ab Donnerstag zum ersten mal im Leben für meine Panik und Angstattcken da ich im Moment nicht mal das Haus verlassen kann. Ich weiss auch nicht was ich von Tabletten halten soll, will auf keinen Fall davon müde oder benebelt sein oder zunehmen. Sobald ich weiss welche ich kriege melde ich mich.
Gruss flowergirl

17.06.2008 15:27 • #5




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