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Hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen und entschuldige mich schonmal für den etwas längeren, verworrenen Text der jetzt kommt:

Merke seit einigen Monaten immer wieder, dass mich meine Ängste von der täglichen Arbeit, die so ansteht, total abhalten, wobei das schlimme ist, dass ich nicht weiß, ob man die Änsgt ernst nehmen muss:

Beispiel: Habe trotz regelmäßiger Zahnarztbesuche vor einigen Monaten ganz plötzlich die Diagnose bekommen, dass 3 Zähne wurzelgefüllt und überkront werden müssen,offenbar wurde das übersehen. Heute wach ich auf und merke an einer anderen Stelle Zahnschmerzen und erinnere mich, dass die Stelle auch im Röntgenbild komisch aussah. Ein Notzahnarzt meinte, ich soll die Stelle unbedingt meinem Hauszahnarzt zeigen, bei dem hab ich jetzt Ende Oktober einen Termin. Hatte ziemlich Panik, dass der Termin zu spät ist, war daher zwischenzeitlich bei einem neuen Arzt.. der meinte er schaut sich die Röntgenaufnahmen mal in Ruhe an und hat mir leider erst für November den Folgetermin gegeben.
Es ist nun auch nicht so, dass die Schmerzen stark sind (sind nur beim Essen bei kühlen oder warmen Sachen spüre ich ein ziehen, wobei das ziehen auch vom nachbarzahn kommen könnte), aber es bleibt die Sorge, dass ich nicht rechtzeitig handel.

Will jetzt gar nicht unbedingt einen medizinischen Rat von euch, aber ich habe solche Gedanken leider nicht nur heute ausnahmsweise, sondern regelmäßig und bin daher dauergestresst und komme zu nichts. Vor paar Wochen war es eine komische Stelle an der Haut die mir Sorgen gemacht hat, dann sind es irgendwelche finanziellen Dinge, die mich beschäftigen und wo ich mir den ganzen Tag den Kopf zerbreche, organisatorische Sachen, Papierkram usw. .. ich habe das Gefühl ich finde immer irgendwas und was für andere dann so aussieht als würde ich mich nur ablenken, um nicht arbeiten zu müssen ist für mich wirklich gedanklicher Stress, den ich einfach nicht abgeschaltet krieg. Ich hätte so gern mal ein paar Tage oder Wochen Ruhe im Kopf, aber irgendwie findet mein Gehirn immer irgendwas, was mir Sorgen macht.

Mir helfen da auch Entspannungstechniken wenig (kann mich da schwer drauf einlassen und wenn nur kurzzeitig ablenken) oder die Idee die Katastrophen zu Ende zu denken in der Hoffnung dann zu merken es ist nicht so schlimm: Bei mir sieht das Ende immer schrecklich aus und es kommt immer so eine Gedankenkette von was wäre wenn.. . Dadurch verbrauche ich den ganzen Tag natürlich ein Großteil meiner Kraft für diese gedanklichen Katastrophen, auch wen nicht alle eintreten, wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss manches tritt eben ein und daher bin ich umso skeptischer, ob ich nicht sicherheitshalber doch alle Gedanken ernst nehmen muss, schließlich weiß ich ja vorher nicht welche ich mir zu Recht und welche zu Unrecht mache.

Ich wäre total dankbar, wenn mir da jemand ein paar Ratschläge (gerne so konkret wie möglich) geben kann, was man dagegen tun kann. Ich würde gerne wieder besser erkennen wo die Prioritäten liegen und auch wieder mehr Zeit und Energie für meinen Job haben. Habe mir irgendwann zwar mal gesagt Gesundheit geht vor, seitdem fühle ich mich aber verpflichtet jedes gesundheitliche Problem sehr ernst zu nehmen und habe Panik da Fehler zu machen... und irgendwas findet man da ja auch immer.

So ich hoffe es war halbwegs verständlich, fragt gerne nach, wenn ihr wollt

24.09.2017 12:31 • 24.09.2017 #1


5 Antworten ↓


petrus57
Zitat von HotNCold1:
Es ist nun auch nicht so, dass die Schmerzen stark sind (sind nur beim Essen bei kühlen oder warmen Sachen spüre ich ein ziehen, wobei das ziehen auch vom nachbarzahn kommen könnte),


Bei mir hilft da Sensodyne super. Aber wenn du Karies hast, wird das wohl auch nicht helfen.

24.09.2017 13:17 • #2



Ständiges Ängste-Hopping?

x 3


Danke für die Antwort, ich weiß ja leider nicht genau was ich hab. Von den Ärzten kommt dann ja lassen sie die Röntgenaufnahmen da wir schauen uns die an, nächster Termin ist im November

Aber das schlimme ist auch, dass mich sowas völlig aus der Bahn wirft. Weiß nicht wie andere mit solchen Problemen umgehen aber mich frisst das irgendwie echt auf, bin dann gedanklich völlig vereinnahmt von den Sorgen (aktuell von den Zahnsorgen)

24.09.2017 13:40 • #3


Sonst jemand ideen?

24.09.2017 14:37 • #4


Schlaflose
Das, was du beschreibst, hat hier fast jeder mehr oder weniger. Wenn du dir die Beiträge von anderen durchliest, wirst du das feststellen.
Im Endeffekt kann man dagegen nur Therapie machen und Medikamente nehmen.

24.09.2017 15:11 • #5


ja ist das echt so, dass da nur Medis oder Therapie helfen? Dachte vielleicht hat hier der ein oder andere Strategien entwickelt, die ihm/ihr im Alltag helfen damit umzugehen. Irgendwas wodurch man wieder einen freien Kopf kriegt.. ist natürlich auch individuell verschieden was da hilft, würde mich aber über paar Ideen und Anregungen freuen, vielleicht ist ja was dabei, was man noch nicht so kennt oder ausprobiert hat.

24.09.2017 15:17 • #6




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