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Hallo liebes Forum
ich habe mal eine Frage an euch um meine Symptome einordnen zu können.
Natürlich habe ich, wie wir alle wohl immer diese innere Anspannung, ob etwas passiert, ob ich alles schaffe, was der Tag so bringt und ich fühle mich sehr überfordert.
Momentan habe ich auch das Gefühl, ein Teil von mir ist irgendwie "abgestorben". Ich fühle mich überfordert und wenn ich an die kommende Woche denke habe ich keine Ahnung, wie ich es schaffen soll. Ich würde mich nicht als depsressiv bezeichenen, eher als komplett überfordert und voller Angst.

Morgens, wenn ich im Bett liege, habe ich schon irgenwie Angst aufzustehen (ich leide auch an Extrasystolen, aber denke, das ist nur ein Symptom meiner Angst, auch wenn es mir von Zeit zu Zeit natürlich auch Sorge bereitet und SEHR unangenehm ist und beängstigend).

Jedenfalls ich steh auf, esse und dann gehts eigentlich los. Mir wird ganz warm, die Hände eher wässrig und kalt, die Füße auch. Die Muskeln insgesamt fühlen sich zittrig an, mein Puls ist hoch, ich schwitze. Nachdem ich heute morgen festgestlle habe, dass ich meinen Bauch extrem anspanne, habe ich losgelassen und siehe da, der Puls ging runter und mir war auch nicht mehr warm, dafür dann kalt. Ach ja, schwindelig ist mir auch leicht dabei.

Tja... ich vermute es ist die Angst, oder wie würdet ihr das sehen? Gestern schaukelten sich diese Symptome zu einer PA hoch und am Ende haben mir total die Beine gezittert und ich habe geweint.... dann gings mir eigentlich den restlichen Tag über relativ gut (außer das immer mal wieder zu sehr in mich reinhören).

Würde mich sehr über Antwort freuen

05.02.2017 12:03 • 06.02.2017 #1


4 Antworten ↓


cube_melon
Hi,

ist das mit den extra Systolen schon abgeklärt worden? Das kann auch körperlich sein. Die Psyche schafft das aber auch.

Zitat:
Ich fühle mich überfordert und wenn ich an die kommende Woche denke habe ich keine Ahnung, wie ich es schaffen soll.

Du fühlst dich überfordert. Das verursacht Stress im Körper. Sein Stresslevel steigt und wenn es die Angstschwelle erreicht hat, schüttet dein Körper Stresshormone aus und Angst/Panik entsteht als Reaktion. Wird die Psyche zu sehr von Angst und anderen Emotionen überschüttet, nimmt sie gerne mal die Depersonalisation oder Derealisation als Schutzfunktion zur Hand.

Bei einer Panikattacke bereitet das Unterbewusstsein den Körper auf z.B. Flucht oder Kampf vor.
Dazu mobilisiert er eine unglaublich hohe Menge an Energie.

Grob gesagt ist das Zittern und Weinen der Abbau dieser "Energie". Das ist ein völlig normaler Vorgang. Kennt man das nicht, hat man das Gefühl man stirbt. Weil das Unterbewusstsein das glaubt.
Es ist gut, dies zuerst einmal zuzulassen. Anfangs hat man da Gefühlt keine Kontrolle darüber. Mit der Zeit lernt man das dosierter zuzulassen.
Wichtig ist nach einer PA, das man ab einem gewissen Punkt den Bezug zur Realität wieder herstellen sollte. Dazu gibt es Übungen und Mittel verschiedenster Art.

Gruß
Cube

05.02.2017 20:57 • #2



So gehts mir am Morgen Ist das die Angst vor dem Tag?

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Anfu
Hallo,
es ist kaum zu glauben aber mir ging es heute morgen ganz genau wie dir.
Saß am Frühstückstisch und war am Schwitzen.
Das beunruhigte mich und dadurch habe ich natürlich noch einige andere Symtome auf den Plan gerufen! War innerlich ganz zittrig und mein Herz klopfte wie verrückt.
Sonntag Morgen, es gab keinen Stress !
Ich habe ein Symtom und meine Gedanken machen sich selbständig und die Angst steigt in mir hoch.
Denke bei dir wird's ähnlich sein.
Meine Beschwerden sind auch morgens im Moment am Schlimmsten, ich glaube weil man unruhig ist, was der Tag einem bringt und wie man ihn bewältigen kann.
Lieben Gruß

05.02.2017 21:52 • #3


Hm also Die Extrasystolen wurden vor einem Jahr untersucht, bzw das Herz. Da hatte ich alles mögliche, also ein 24h EKG, Belastung, Ultraschall. Auch hatte ich im August 2015 einen Herzkatether. Denke also, dass mein Herz wohl ok ist... ich spüre die so 6-10x am Tag.

Ich vermute mal auch, dass es die Angst vor dem Tag ist. Gestern war das Herz soweit ok, dafür hatte ich Schwindel ohne Ende

Ja, mir gehts morgens auch am schlechtesten, dann nochmal, wenn ich raus muss. Wenn ich unterwegs bin gehts, strengt mich aber an.

Interessant. Habe nie darüber nachgedacht, dass dieses GEfühl der Überforderung Streß macht... was kann man tun?

06.02.2017 09:45 • #4


Robinson
Erstmal Akzeptieren dass es so ist. Ich geh dann in die Wanne und lege mich hin. Kann ja eh nix machen. Kopfhörer auf und Musik hören. Ist Weltflucht. Aber besser als Diszipliniert Aufgaben meistern und ein Herzinfark bekommen.
Aber ich kann mir das leisten.
Gruss Robinson...

06.02.2017 13:22 • x 1 #5




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