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28

S

Stadtkind
Mitglied

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Hallo,


seit wie vielen Jahren leidet ihr unter einer Angststörung( ich meine auch die Angst vor Krankheiten,Agoraphobie,Panikattacken,Phobien usw.)?

Wollte die Frage jetzt nicht in jede Foren-Kategorie stellen.Hoffe aber,dass sich alle (auch aus den anderen Forenbereichen)angesprochen fühlen.


Ich fange dann mal an.......


Festgestellt wurde bei mir eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Agoraphobie vor 7 Jahren.Ich habe aber schon seit meiner Kindheit Beschwerden,nur wusste niemand woher sie kamen.

27.02.2018 #1


78 Antworten ↓
M

montilisa
Gast

Ich habe letztes Jahr am 2.2.2013 meine Erste PA bekommen. Danach ging alles nur noch Bergab. Hatte jegliche Beschwerden ( Angst vorm Sterben, Herzstolpern, Herzrasen, Darm, Margen, Kopf Beschwerden, Depressionen)
Nach 4 qualvollen Monaten hat es bei mir klick gemacht und ich wusste, so kann es nicht mehr weitergehen! Bin raus, hab alles wieder so gemacht wie früher auch (musste mich echt quälen) und ich habe nach einiger Zeit gemerkt, dass es (ganz langsam) besser wurde. Jeder Tag an dem mir was anderes aufgefallen war (Du hattest kein Herzstolpern, kein dies, kein das) hab ich positiv aufgefasst und daran festgehalten: DIESE SCHEI** WIRD MEIN LEBEN NICHT BEEINFLUSSEN! und ich habe dagegen angekämpft.
Heute geht es mir echt super! Ich habe zwar immer noch (So wie jetzt gerade, Herzstolpern oder leichte Nervosität) aber ich lasse mir davon keine Angst mehr machen. Ja es nervt, und ja komisch wenn das Herz Stolpert aber mein Arzt hat mir schon 3 mal versichert das ich kern gesund bin und daran halte ich fest Smile
Es kann immer so leicht gesagt werden, kämpf dagegen an überwinde deine Angst! Aber genauso habe ich das auch gemacht...es war verdammt hart, aber es hat sich gelohnt.

Gebt nicht auf!
Liebe Grüße
Lisa

13.01.2014 14:40 • x 2 #15


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Seit wie vielen Jahren habt ihr eine Angststörung?

x 3


A

AJPsychic
Gast

Zitat von libellchen:
Ich will hier mal was zu diesem 'wenn man sich selbst aufgibt...' sagen...
Ich denke, man kann eine Angststörung mit jeder anderen psy. Erkrankung vergleichen. Jemand, der mal depressiv war, läuft IMMER Gefahr, irgendwann wieder depressiv zu werden.
Es ist für mich eine Illusion zu glauben, dass man sich irgendwann so fühlt wie jeder andere, der draußen rumläuft.
Es wäre nur falsch, sich davon in die Enge treiben zu lassen. Man muss schon an sich glauben, aber ganz beschwerdefrei zu werden empfinde ich als fast unmöglich. Im Übrigen hat mir mein Therapeut vor Kurzem zugestimmt, dass es schwierig ist, die Angst gänzlich loszuwerden. Man muss eben nur dementsprechend damit umgehen lernen.

Ich hatte schon als Kind unrealistische Ängst, um die meine Gedanken gekreist sind. Wann sich das so richtig manifestiert hat weiß ich heute nicht mehr...



Für mich ist es ein Irrglaube, alle anderen würden sich "normal" und "gleich" fühlen. Tatsächlich haben auch "Gesunde" Befürchtungen und Ängste und phasenweise auch sehr dominierend, je nachdem, was im Leben gerade anliegt. Tatsächlich kann aber auch ein Angstkranker zu einem "gesunden Maß" an Befürchtungen zurückkehren. Und ja, das ist auch eine Frage des Nichtaufgebens und der Akzeptanz.
Es geht ja auch nicht darum, meiner Meinung nach, die Angst "loszuwerden", sondern sie in "gesunde" Bahnen zu lenken.
Und ich wüsste auch nicht, warum einen der Gedanke daran in die Enge treiben sollte. Mich hat er angespornt, nicht aufzugeben und nicht locker zu lassen. Und ja, ich fühle mich nach fünf Jahren, in denen es mir wirklich sehr schlecht ging, "angstfrei". Wenn ich so zurück blicke, dann zeigten sich auch bei mir schon erste Angstkosntrukte in der Kindheit. Aber das heisst nicht, dass das in Stein gemeisselt ist. Auch solche gelernten Verhaltensweisen sind veränderbar.

21.02.2014 19:13 • x 1 #30


Zum Beitrag im Thema ↓


fortune7
hab erst seit ich 16 bin ne angststörung (massive hypochondrie), also bald ca 3 jahre :s

#2


B
7 Jahre =)

#3


fortune7
Zitat von Bilbo:
7 Jahre =)


Hattest du schon Psychologe oder Therapie?

#4


A
Ich habe fünf Jahre gelitten, wobei drei sehr schlimm waren und zwei Jahre dann ungefähr die Heilung gedauert hat.
Heute geht es mir gut und dafür bin ich sehr dankbar.

x 1 #5


Tanja_1976
Hallo,

ich leide seit 8 Jahren an einer Panikstörung und war zwischendurch beschwerdefrei...
Es ging wieder alles von vorn los, als meine Oma Anfang letzten Jahres starb.... Mache aktuell wieder eine Einzel-& Gruppentherapie.

Liebe Grüße

#6


C
Seit schlimmen 2 jahren

#7


D
Seit 7 Jahren. Zwischendrin mal 1 Jahr beschwerdefrei. 2007 und 2012 Akutphase und jetzt geht es mit wieder ganz gut. Eine Kurzzeittherapie und eine Langzeittherapie

#8


R
Ich erhöhe auf knapp 20 Jahre !
Ich bin durchtherapiert. Es ist aber wesentlich besser geworden und grundsätzlich komme ich echt sehr gut klar. Anfangs hatte ich ganz miese Panikattacken, jetzt bin ich eher der typische Hypochonder.

#9


libellchen
Wie habt ihr das geschafft, dass ihr heute sagen könnt, es geht euch wieder 'gut'?

Ich hab das Gefühl, es geht mir wie Sysiphos...

#10


A
Zitat von libellchen:
Wie habt ihr das geschafft, dass ihr heute sagen könnt, es geht euch wieder 'gut'?


Disziplin, Sport, Entspannung, Therapie, "ich will", statt "ich kann nicht", Angst nie vermeiden, sondern annehmen und durchgehen, Leben auf den Kopf stellen, weniger Arbeit, mehr Zeit für mich.
Reihenfolge egal, aber alles zu gleichen Teilen.

x 2 #11


S
Sollte natürliche habt ihr eine Angststörung heißen und nicht hat Embarassed .
Ich glaube mittlerweile auch nicht mehr daran,dass ich jemals ganz ohne Beschwerden bin.

#12


Eby
Seit 15 Jahren - davor war die Diagnose noch Depression,
und das war ca. 1980 ...

#13


semiramis
Zitat von Stadtkind:
Ich glaube mittlerweile auch nicht mehr daran,dass ich jemals ganz ohne Beschwerden bin.


Geht mir auch so Sad
Und mit der Aussicht zu leben und in die Zukunft zu blicken, fällt mir wahnsinnig schwer.

#14


M
Ich habe letztes Jahr am 2.2.2013 meine Erste PA bekommen. Danach ging alles nur noch Bergab. Hatte jegliche Beschwerden ( Angst vorm Sterben, Herzstolpern, Herzrasen, Darm, Margen, Kopf Beschwerden, Depressionen)
Nach 4 qualvollen Monaten hat es bei mir klick gemacht und ich wusste, so kann es nicht mehr weitergehen! Bin raus, hab alles wieder so gemacht wie früher auch (musste mich echt quälen) und ich habe nach einiger Zeit gemerkt, dass es (ganz langsam) besser wurde. Jeder Tag an dem mir was anderes aufgefallen war (Du hattest kein Herzstolpern, kein dies, kein das) hab ich positiv aufgefasst und daran festgehalten: DIESE SCHEI** WIRD MEIN LEBEN NICHT BEEINFLUSSEN! und ich habe dagegen angekämpft.
Heute geht es mir echt super! Ich habe zwar immer noch (So wie jetzt gerade, Herzstolpern oder leichte Nervosität) aber ich lasse mir davon keine Angst mehr machen. Ja es nervt, und ja komisch wenn das Herz Stolpert aber mein Arzt hat mir schon 3 mal versichert das ich kern gesund bin und daran halte ich fest Smile
Es kann immer so leicht gesagt werden, kämpf dagegen an überwinde deine Angst! Aber genauso habe ich das auch gemacht...es war verdammt hart, aber es hat sich gelohnt.

Gebt nicht auf!
Liebe Grüße
Lisa

x 2 #15


A
Zitat von Stadtkind:
Ich glaube mittlerweile auch nicht mehr daran,dass ich jemals ganz ohne Beschwerden bin.


Wenn du nicht mehr an dich glaubst, kannst du auch gleich aufgeben. Dann wirst du nie beschwerdefrei sein.

#16


S
Seit 24 Jahren...

Bin jetzt 33.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

W
Seit 30 jahren, bin jetzt 51.

#18


K
..eigentlich schon 20 jahre immer mal wieder..mit längeren besseren zeiten dazwischen,, seit ende 2011 wieder ziemlich akut...das heißt ohne medikamente geht garnichts,, eine langzeittherapie, tagesklinik ,der zeit in einer verhaltenstherapie die mir irgendwie kaum was bringt...

#19


D
Die intensiven Ängste und PAs durchleide ich seit 1 1/4 Jahren. Ich glaub jeden Tag daran dass es besser wird und irgendwann aufhört! Habe immer wieder ziemliche Rückschläge, trotz Therapie und TCM. Aber ich gebe nicht auf und glaube an ein Leben wie vorher!
Auch wenn es manchmal Tage gibt, wo ich nur heule und aufgeben will, aber ich glaube AJPsychic hat recht, denn dann haben wir verloren.

#20


A


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Mira Weyer
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