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201527.06




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Bei mir hat es 2007 mit einer kurzen Episode angefangen. Danach war ich beschwerdefrei bis 2010. Mit Tabletten und Therapie hatte ich alles soweit gut im Griff, bis September 2014. Da hatte ich einen heftigen Rückfall, war 5 Monate AU und bin in eine Tagesklinik. Seit September ständiges auf und ab. Hoffe, dass es sich bald wieder stabilisiert......

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Waldstädtchen
4670
  27.06.2015 13:22  
Genau das ist es auch bei vielen ...die Angst vor der Angst-das ist auch bei mir so sobald man anfängt drüber nachzudenken ist man schon fast mittendrin.....seitdem ich vor ein paar Jahren die erste Panik Attacke draußen hatte seitdem ist alles anders geworden....man ist so übervorsichtig ,man horcht in sich oder denkt das Herz stolpert gerade irgendwie und schon fängt es auch an richtig komisch zu werden...hab das auch ganz schlimm gehabt wenn ich ins Bett gehen wollte Abends ( ich konzentrier mich ja ganz schlimm auf die Atmung das ist einfach die Hölle aber das mach ich im Moment kaum noch) --sobald ich gelegen hab bin ich direkt wieder hoch weil dann gings los oder wenn es an der Tür geklingelt hat ...das hab ich Gott sei dank nicht mehr ich lenk mich sehr viel ab und ich brauche immer Geräusche Nachts läuft ganz leise der Fernseher der ist 24 Std im Betrieb....wenn ich mal auf dem Balkon sitze höre ich das Radio was im Bad leise läuft ....das sind alles Macken die man sich selbst beigebracht hat -aber ich brauch die auch ....aber das stimmt auch man sollte gar nicht drüber nachdenken oder sich nicht soviel damit beschäftigen --das mach ich auch nicht mehr so extrem ....ich hoffe das bleibt so -wenn alles besser wird ist es ja gut aber manchmal hab ich Angst das es schlimmer werden könnte ...da muss man gegen angehen.....

Danke1xDanke


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  27.06.2015 13:39  
Hallo ihr lieben bei mir war es das erste Mal mit 14 Jahren das ich Herzrasen hatte und total Panik. Muss dazu sagen ich war ein Scheidungskind und es war eine harte Zeit weil der neue Mann meiner Mutter seiddem ich 4 war bis 12 immer present war obwohl sie noch mit meinem Dad zusammen war. Dann hat sie sich geschieden. Meine liebste Oma ist gestorben meine Obkel hatte mit 40 nen schweren Herzinfarkt mit 3 Bypessen. Desweiteren war meine Mum, Oma, Obkel und Tante auch schon mehrmals in der Psychiatrie. Also wollte ich damit sagen das ich genug Vorbelastung habe. Nichts desto trotz denke ich ich bin ich und nicht die anderen. Wie gesagt habe jetzt seit ca 16 Jahren meine Angsstörung mal mehr mal weniger bei mir ist es oft wenn ich dann krank wurde zum Beispiel hatte ich im April Pfeiffrisches Drüsenfieber seid dem begleitet mich die Angststörung wieder jeden Tag seid einpaar Tagen nicht nicht mehr den ganzen Tag aber sie klopft an und an mal wieder an die Tür...



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  27.06.2015 13:47  
Ich bin echt der Meinung das wir unsere schlauen Gehirne darauf Konditionieren wie in dem klassischen Modell mit dem Hund und Fressnapf das kennt doch jeder... Ich versuche momentan die Negativität aus meinen Gedanken zu kriegen. Denn mich bringen auch kleine Dinge total aus der Spur in letzter Zeit bin ich immer morgens um 5 aufgewacht und hatte das Gefühl meine beiden Unterarme sind kalt und kribbelig und das hat schon gereicht um mich zu beunruhigen.. Dann fängt der Tag schon schei. an mir wird denn auch noch schlecht kann nichts essen damit kommt wieder ein Schwindelgefühl und der angstkreislauf ist wieder in Gang gesetzt. Ich hab auch schon viele Therapien durch mit Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie und Medi z.B Anxut, Citalopram. Seit Oktober letzten Jahres nehm ich keine mehr ging auch bist zum Pfeiffrisches Drüsenfieber echt top war mal wieder feiern und hab mich gefühlt wie als wenn ich nie eine Angststörung gehabt hätte aber seid dem Pfeiffrisches Drüsenfieber hat sich meine negativität wieder eingeschlichen und dann kamen Symptome und der Kreislauf hat wieder angefangen...

Danke1xDanke


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  27.06.2015 13:56  
Und ich kenn auch alle Symptome vom herzstolpern, Herzrasen, kalte Hände und Füße, kribbeln an den Händen und Unterarmen, Kopfdruck, Augenlidzucken, innere Unruhe, schlecht sein, das Gefühl das es unreal ist also das man nicht einer selber ist und und das schlimmste war vor 7 Jahren das hatte ich das Gefühl ich laufe schief und mir ist voll schwindelig und ich geh wie besoffen dabei hat man mir auf Nachfrage gesagt das es nicht so ist... Ich hab es nach her nicht mehr ausgehalten und habe meinen Arzt gesagt ich will ein Kopf mrt war aber alles io... Hab auch schon 3 mal LangezeitBlutdruck , Langzeitekg mehrmalig Sono vom Herzen und und durch es ist nichts nur die Nerven....!
Also ich bin eigentlich davon überzeugt das jeder hier von uns versuchen muss seinen ergebenen Weg zu finden und das Tabletten kurzzeitig ok sind aber das wir dadurch nur unsere Angst wegdrücken und sie nicht fühlen. Ich denke Ängste sind einfach Gefühle die wir irgendwann in unserem Leben mal nicht gefühlt haben und sie würden gerne in Heilung gehen das tun sie aber nur wenn sie Gefühlt werden...



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Bayern
278
  27.06.2015 14:14  
Da geb ich dir völlig Recht Nadine.

Wir haben unserem Gehirn die übermäßige Angst beigebracht, wir müssen sie ihm wieder abtrainieren. Das dauert und die Geduld muss man aufbringen. Wir müssen wieder weg davon, uns nur darauf zu konzentrieren und uns zwingen, zu leben! Das ist erstmal wahnsinnig anstrengend, sich überhaupt aufzuraffen oder sich überhaupt vorzustellen, dass ein "nomales" Leben möglich ist. Aber man muss einfach weiter machen, weiter machen, weiter machen.

Irgendwann wird es leichter. Dann wird es entspannter. Dann wird es normal. Und irgendwann wirklich wieder unbeschwert. Lebenswert. Glücklich.

Außerdem: Die übertriebene Angst ist nur der Signalgeber. Das, was das eigentliche Problem ist, muss tatsächlich jeder für sich raus finden. Das ist bei Jedem etwas anderes. Im Normalfall aber etwas, dass den kompletten Körper in Lauerstellung bringt, so dass das Gehirn denkt, es müsste Angst haben und alle Muskeln angespannt sind, so dass eben auch das ein oder andere Begleitsymptom dazu kommt. z.B. neurologische Erscheinungen, Stechen in der Brust, kribbelnde Finger, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall. Die klassischen Symptome hald....

Danke1xDanke


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  27.06.2015 14:22  
Und gerade wenn wir zwischen durch auch mal Minuten oder Stunden haben wo alles ist als wenn nichts wäre und man keine Angststörung hat zeigt uns doch das es nur unsere Angsstörung ist.... Und ich sag euch ehrlich es gibt auch bei mir zahlreiche Minuten wo ich denke schei. ist es wirklich doch nichts ernstes aber dann muss man sich wieder sammeln und nen klaren Gedanken fassen... Und hört auf Dinge zu tun die andere euch raten... Du musst Sport machen du musst autogenes Training machen du musst die positive affirmation machen du musst du musst du musst ihr müsst garnichts macht es wenn ihr es wollt wenn ihr Lust drauf habt aber nicht weil ihr es müsst damit es euch besser geht damit erreicht ihr nur das Gegenteil weil ihr euch unter Druck setzt dies muss ich mich das muss ich noch jenes noch und ihr seit völlig ko und kriegt Angst...

Danke1xDanke


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Hamburg
  27.06.2015 14:37  
Das stimmt genau, so ging es mir gestern. Ich sag mir immer "Wenn du dich so sehr beim Rad fahren auspowerst, dann kannst du ja nichts mit dem Herzen haben" Und das ist der Punkt, ich bin gestern nicht Rad gefahren weil ich Spass daran hatte sondern weil ich ständig in mich hinein gehorcht habe und mich unbewusst unter Druck gesetzt habe, wobei ich dann meine leichte Panikattacke hatte. Es ist gar nicht so leicht dieses MUSS abzustellen aber du hast vollkommen Recht Nadine.



  27.06.2015 16:17  
Habe schon immer eine Angststörung. Mein Vater hat mich schon von klein auf fürs Leben kaputt gemacht. Dazwischen war es mal besser mal schlechter. Im Moment bin ich total vereinsamt, komme aber gut damit zurecht, ohne es schönreden zu wollen. Arbeiten kann ich zur Zeit nicht, weil die Belastbarkeit zu gering ist und ich innerhalb kurzer Zeit dann wieder krankenhausreif wäre. Vor einer Beziehung habe ich Angst dass es wieder so sein könnte wie bei der letzten, deshalb nehme ich großen Abstand davon. Ansonsten, bin ich zufrieden und versuche mit meinem Macken irgendwie durchs Leben zu schliddern. Ach ja, inzwischen bin ich 44. Eine Astrologin meinte ich würde mal 74 Jahre alt werden. Ehrlich gesagt, bin ich auf das Alter gar nicht erpicht, aber nehme das nun auch nicht sooooo schwer. Denke dass alle Menschen Probleme haben und versuche wie gesagt, irgendwie damit zu leben und das beste daraus zu machen. Obwohl es nicht immer einfach ist, aber wer hat es im Leben schon immer einfach?



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Waldstädtchen
4670
  27.06.2015 20:13  
Prisma hat geschrieben:
Habe schon immer eine Angststörung. Mein Vater hat mich schon von klein auf fürs Leben kaputt gemacht. Dazwischen war es mal besser mal schlechter. Im Moment bin ich total vereinsamt, komme aber gut damit zurecht, ohne es schönreden zu wollen. Arbeiten kann ich zur Zeit nicht, weil die Belastbarkeit zu gering ist und ich innerhalb kurzer Zeit dann wieder krankenhausreif wäre. Vor einer Beziehung habe ich Angst dass es wieder so sein könnte wie bei der letzten, deshalb nehme ich großen Abstand davon. Ansonsten, bin ich zufrieden und versuche mit meinem Macken irgendwie durchs Leben zu schliddern. Ach ja, inzwischen bin ich 44. Eine Astrologin meinte ich würde mal 74 Jahre alt werden. Ehrlich gesagt, bin ich auf das Alter gar nicht erpicht, aber nehme das nun auch nicht sooooo schwer. Denke dass alle Menschen Probleme haben und versuche wie gesagt, irgendwie damit zu leben und das beste daraus zu machen. Obwohl es nicht immer einfach ist, aber wer hat es im Leben schon immer einfach?



das liest sich auch so als wenn du es wirklich schwer hattest ,bist du immer schon sehr einsam gewesen -warum hast du Angst vor einer Beziehung ? Du musst nicht antworten wenn das zu persönlich ist :knuddeln:

Danke1xDanke

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