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Zitat von Stadtkind:


Ich fange dann mal an.......


Festgestellt wurde bei mir eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Agoraphobie vor 7 Jahren.Ich habe aber schon seit meiner Kindheit Beschwerden,nur wusste niemand woher sie kamen.


Habe jetzt noch mal genau gerechnet. Ich habe die generalisierte Angststörung seit 21 Jahren und die erste PA ist auch ca. 12 Jahre her. Leider wurde die Angststörung erst vor sieben Jahren festgestellt,so dass ich 14 Jahre ohne fachmännische Behandlung war.

19.01.2014 15:31 • #21


Angst habe ich schon seit knapp 6-7 Jahren.. Diagnostiziert wurde meine Angststörung vor knapp einem Jahr.. Seitdem versuche ich Hilfe zu bekommen

16.02.2014 02:07 • #22



Seit wie vielen Jahren habt ihr eine Angststörung?

x 3


Meine erste Panikattacke hatte ich 1996. Bis 2007 hatte mich die Panik voll im Griff.

Habe mich trotzdem durch den Alltag gequält, da ich Alleinerziehend war. An Medikamenten hatte ich von 2002 bis 2005 abends 20 mg Doxepin zum Schlaf-anstoßen. Konnte schlecht einschlafen.

Heute ist es nur noch wenig. Was mir noch Probleme macht, ein kleiner voller Aufzug (zum Glück sind die meisten jetzt größer gebaut und mit Spiegeln, das ist okay). Und Zahnarzt ist auch so eine Sache.

Wer jahrelang Panikattacken hatte, wird wohl sein Leben lang dafür empfänglich bzw. schneller in Aufregung zu versetzen sein.

16.02.2014 08:29 • #23


waage
Bei mir seit meinem 17.ten Lebensjahr, jetzt bin ich 51 J...... Es sind immer wieder längere Phasen, ohne Ängste. Seit letztem Jahr wieder sehr heftig......

@Antonia; genauso ist es, wer einmal darunter leidet wird immer wieder dafür empfängich sein, wenn Situationen auftreten
die schwer zu bewältigen sind.....

17.02.2014 09:31 • #24


Bei mir sind es mittlerweile vier Jahre, wobei ich zwischenzeitlich ein vollständig angstfreies Jahr hatte... Zurzeit spielt die Angst wieder eine sehr große Rolle.

Auffällig ist auch, dass meine Ängste sich verändern. Begonnen hat alles mit riesiger Angst vor einem allergisch bedingten Anschwellen meines Halses und damit vorm Ersticken. Die Angst habe ich weitestgehend hinter mir gelassen. Jetzt plagt mich Todesangst aufgrund von Herzversagen... Erklären kann ich mir den Wandeln nicht. Habe immer noch jede Menge Allergien, die tatsächlich ein Anschwellen meines Halses verursachen könnten, aber die Angst ist in weite Ferne gerückt.

17.02.2014 09:43 • #25


libellchen
Ich will hier mal was zu diesem 'wenn man sich selbst aufgibt...' sagen...
Ich denke, man kann eine Angststörung mit jeder anderen psy. Erkrankung vergleichen. Jemand, der mal depressiv war, läuft IMMER Gefahr, irgendwann wieder depressiv zu werden.
Es ist für mich eine Illusion zu glauben, dass man sich irgendwann so fühlt wie jeder andere, der draußen rumläuft.
Es wäre nur falsch, sich davon in die Enge treiben zu lassen. Man muss schon an sich glauben, aber ganz beschwerdefrei zu werden empfinde ich als fast unmöglich. Im Übrigen hat mir mein Therapeut vor Kurzem zugestimmt, dass es schwierig ist, die Angst gänzlich loszuwerden. Man muss eben nur dementsprechend damit umgehen lernen.

Ich hatte schon als Kind unrealistische Ängst, um die meine Gedanken gekreist sind. Wann sich das so richtig manifestiert hat weiß ich heute nicht mehr...

18.02.2014 20:14 • x 2 #26


Zitat von Morticia:
Auffällig ist auch, dass meine Ängste sich verändern. Begonnen hat alles mit riesiger Angst vor einem allergisch bedingten Anschwellen meines Halses und damit vorm Ersticken. Die Angst habe ich weitestgehend hinter mir gelassen. Jetzt plagt mich Todesangst aufgrund von Herzversagen... Erklären kann ich mir den Wandeln nicht. Habe immer noch jede Menge Allergien, die tatsächlich ein Anschwellen meines Halses verursachen könnten, aber die Angst ist in weite Ferne gerückt.


Meiner Tochter schwillt durch verschiedene Allergien auch manchmal der Hals an (Es gibt sehr viel, was sie nur richtig durchgekocht verträgt). Sie bleibt erstaunlich ruhig.

Hast Du Dir von Deinem Arzt ein Notfallset verschreiben lassen? Das würde zumindest diese Angst bei Dir etwas reduzieren, da Du weißt, wenn's zu eng wird, kannst Du was dagegen machen.

19.02.2014 12:49 • #27


Hey Antonia,

nein, so ein Notfallset habe ich nicht. Was ist da denn drin?

Bei mir sind es vor allen Dingen diverse Nusssorten. Die lassen sich aber meist gut vermeiden. Habe nur ein Antihistaminikum verschrieben bekommen, was ich immer vor dem Essen nehme, wenn ich nicht hundertprozentig weiß was in dem Essen drin ist. Bislang hat das schlimmeres verhindert und habe wenn dann nur leichte Symptome wie Juckreiz.

Hat deine Tochter durch die Allergien auch Probleme mit Magen/Darm? Bei mir ist es leider so, dass ich jeden Tag Bauchschmerzen und Durchfall bekomme und bislang konnten die auslösenden Nahrungsmittel noch nicht identifiziert werden. Aber ist wirklich schon sehr anstrengend, weil man gar nicht mehr richtig essen mag.

20.02.2014 11:19 • #28


libellchen
Ne Freundin von mir hatte das auch. Sie ist irgendwann zur Heilpraktikerin gegangen, weil sie keinen Rat mehr wusste, und nach diesem Besuch und mehreren Krankenhausaufenthalten wusste sie dann, woran's lag (an so ziemlich allem....).

Ich selbst weiß nicht, was ich von Heilpraktikern halten soll, aber wenn kein Arzt mehr Rat weiß wäre es einen Versuch wert.

20.02.2014 21:08 • #29


Zitat von libellchen:
Ich will hier mal was zu diesem 'wenn man sich selbst aufgibt...' sagen...
Ich denke, man kann eine Angststörung mit jeder anderen psy. Erkrankung vergleichen. Jemand, der mal depressiv war, läuft IMMER Gefahr, irgendwann wieder depressiv zu werden.
Es ist für mich eine Illusion zu glauben, dass man sich irgendwann so fühlt wie jeder andere, der draußen rumläuft.
Es wäre nur falsch, sich davon in die Enge treiben zu lassen. Man muss schon an sich glauben, aber ganz beschwerdefrei zu werden empfinde ich als fast unmöglich. Im Übrigen hat mir mein Therapeut vor Kurzem zugestimmt, dass es schwierig ist, die Angst gänzlich loszuwerden. Man muss eben nur dementsprechend damit umgehen lernen.

Ich hatte schon als Kind unrealistische Ängst, um die meine Gedanken gekreist sind. Wann sich das so richtig manifestiert hat weiß ich heute nicht mehr...



Für mich ist es ein Irrglaube, alle anderen würden sich "normal" und "gleich" fühlen. Tatsächlich haben auch "Gesunde" Befürchtungen und Ängste und phasenweise auch sehr dominierend, je nachdem, was im Leben gerade anliegt. Tatsächlich kann aber auch ein Angstkranker zu einem "gesunden Maß" an Befürchtungen zurückkehren. Und ja, das ist auch eine Frage des Nichtaufgebens und der Akzeptanz.
Es geht ja auch nicht darum, meiner Meinung nach, die Angst "loszuwerden", sondern sie in "gesunde" Bahnen zu lenken.
Und ich wüsste auch nicht, warum einen der Gedanke daran in die Enge treiben sollte. Mich hat er angespornt, nicht aufzugeben und nicht locker zu lassen. Und ja, ich fühle mich nach fünf Jahren, in denen es mir wirklich sehr schlecht ging, "angstfrei". Wenn ich so zurück blicke, dann zeigten sich auch bei mir schon erste Angstkosntrukte in der Kindheit. Aber das heisst nicht, dass das in Stein gemeisselt ist. Auch solche gelernten Verhaltensweisen sind veränderbar.

21.02.2014 19:13 • x 1 #30


Zitat von Morticia:
Hey Antonia,

nein, so ein Notfallset habe ich nicht. Was ist da denn drin?


Hier ist mal ein Link mit Info´s: https://www.apotheken.de/news/article/a ... tet-leben/

22.02.2014 11:03 • #31


Vor 7 jahren das erste mal . Hielt ca 2-3 jahre an .. Mal besser mal schlechter . Dann irgendwann wars weg medikamente abgesetzt jahrelang keine medikamente mehr genommen sogar eine ausbildung begonnen im klassenraum gesessen ohne angst sogar mit dem flugzeug in den urlaub geflogen ! Jetzt seit 4 wochen steck ich wieder voll drin ?! Versteh das mal einer ...

22.02.2014 21:13 • x 1 #32


@Ina,

ich kenne das leider auch. Hatte zwischendurch eine nahezu angstfreie zeit und konnte alles ohne Einschränkungen machen. Jetzt ist wieder alles anders. Ein auf und ab... mal besser, mal schlechter.

22.02.2014 21:30 • #33


Seit 2006

22.02.2014 21:32 • #34


libellchen
Zitat von AJPsychic:
Aber das heisst nicht, dass das in Stein gemeisselt ist. Auch solche gelernten Verhaltensweisen sind veränderbar.


Aber wie man an INA 85 und Morticia sieht ist die Gefahr dennoch existent.
Nur darum geht's mir auch.

22.02.2014 23:37 • #35


Ja die angstfreie Zeit war traumhaft dran gedacht das es wieder anfangen könnte habe ich schon zwischendurch immer ..nur ist es jahrelang nicht mehr zu einer richtigen Panikattacke gekommen . Die erste kam wieder nachdem ich in der Klasse was vorgelesen habe beschreiben wies ist brauch ich ja nicht ihr kennt das ja .. naja ich sagte nach 3 Sätzen " Ich muss mal auf die Toilette..." stand auf ging raus auf Toilette ,atmete tiiiieef durch 5 min. nahm all meinen Mut zusammen ging wieder in die Klasse weil ich gedacht habe in der Zeit hätte er jemand anders drangenommen .. aber nein .. Mein Lehrer sagte dann " sie können jetzt weiterlesen Frau ...." das war natürlich suuuuuper und ich : " ÄHH ich kann grade nicht

Naja so kams das ich den Klassenraum gemieden habe ..dann kams auf der Arbeit .. bis ich dann selbst nicht mehr in der Stadt shoppen konnte weil ich ne Blockade vor der Rolltreppe auf einmal bekommen habe weil es auf der anderen Etage ja keinen Ausgang nach draussen gibt


Und so kams das ich jetzt seit 4 Wochen krankgeschrieben bin und wieder zu Hause sitze
Jeden Tag versuche ich was zu üben .. erst wieder überhaupt rausgehn und geschafft ! Dann wieder als Beifahrer im Auto mitzufahren .. und das schaffe ich auch wieder sogar zur Krebsvorsorge bin ich gegangen Jetzt muss ich nur noch meine Nervosität zu Hause hinkriegen wenn ich allein bin vor allem abends wenns dunkel wird nächste Woche Zahnarzt und Karneval überstehen .. dann noch die Anfangszeit wenn mein Freund die Nachtschicht anfängt aber ich will und muss das schaffen und zum Glück hab ich mich hier mal angemeldet und wenn ich nicht schlafen kann komm ich einfach online zu den Gleichgesinnten

23.02.2014 12:29 • x 1 #36


Ängste und Angstzustände schon in der Kindheit!Und seit 1990 Panikattacken.

23.02.2014 12:34 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

@Ina

Ich finde es wirklich super, dass du das so entschlossen angehst! Das ist genau die Einstellung, die man haben muss, um nicht die Angst über das Leben bestimmen zu lassen.
Es einfach immer wieder versuchen und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Manchmal fällt das sehr schwer. Aber dann erinnere ich mich wie es war als ich keine Angst hatte und sage mir, dass will ich jetzt auch wieder schaffen. Jedes noch so kleine Erfolgserlebnis ist ein schritt in die richtige richtung.

Du hast schon viel geschafft, dann kannst du die anderen Sachen auch schaffen.

Wenns mir mal nicht so toll geht, komme ich auch ins Forum und irgendwie beruhigt der gedanke nicht die einzige zu sein mit dem problem und es gibt neuen mut von leuten zu lesen, die es schon geschafft haben.

23.02.2014 13:49 • #38


Danke für deine Worte
Ja geb mir Mühe .. halt Phasen wo man positiv denkt und dann wieder Phasen wo ich am Fenster stehe in den Himmel gucke an den Abend und die Nacht denke hoffe keine Panikattacke zu kriegen sauer auf mich bin und heule und mich fühle wie ein Psycho
Jetzt wo ich krankgeschrieben bin werde ich morgen die Zeit nutzen mit dem Rad in die Stadt zu fahren und weiter trainieren in Geschäfte zu gehen mich an die Kasse anstellen und trainieren das nichts passiert wenn ich in eine andere Etage fahre und wenn ichs zehn mal probiere mir ist schei. was andere Leute dann von mir denken weil mich so die Wut packt u ich wieder alles schaffen will! aber ich red die ganze Zeit von mir ... hast du die gleichen Ängste ? Wie alt bist du ? Hast du Kinder ? Sorry für die ganzen Fragen aber irgendwie ist das so neu für mich hier angemeldet zu sein und mit Leuten zu reden die einen verstehen

23.02.2014 14:57 • #39


Huhu Ina,

diese nachdenklichen Phasen habe ich auch zwischendurch immer wieder. Man denkt sich, warum ich und warum haben andere keine Ängste? Irgendwann ärgere ich mich dann über mich selbst! Ich möchte mein leben genießen und nicht ständig angst haben und dann beschließe ich es einfach immer weiter versuchen.

Dass du deinen ganzen mut zusammen nimmst und einfach in die stadt fährst um mich deinen Ängsten zu stellen, ist echt klasse. Darauf kannst du sehr stolz sein, denn viele schaffen es gar nicht sich ihren Ängsten überhaupt zu stellen. Mach weiter so!
Also ich bin 25 jahre alt, habe noch keine kinder und leide seit knapp vier jahren an vielen verschiedenen Ängsten. Im moment ist die angst plötzlich zu sterben bei mir am größten. Habe ständig angst, dass mir etwas passiert. Einfache Dinge fallen mir total schwer und ich muss mich jedes mal von neuem überwinden. Aber ich mache es dann genauso wie du und fahre einfach los und halte es aus. Ich will nicht, dass die angst über mein Leben bestimmt. Daran arbeite ich jeden tag und ich habe auch schon kleine fortschritte gemacht. Meistens klappt der Wocheneinkauf jetzt schon ohne schlimme panikattacken.

Liebe Grüße
Morticia

23.02.2014 20:42 • #40



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