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Ich hatte auch Sorge als wir es bewusst haben drauf ankommen zu lassen. Ich war am Ende einer Panik Phase und in Therapie. Ebenso war ich mir voll bewusst, dass es heftig werden könnte als ehemals hyochonder mit tendenzen.
Bis auf Kleinigkeiten fiel es mir dann doch leichter als befürchtet.
Alles in allem lief die Schwangerschaft leider nicht wie erhofft (was allerdings nicht an der angst lag, welche sowieso in dem moment vorbei war als der positive test vor mir lag - wir lassen aber mal so stehen das zeitgleich mein Stressfaktor Meisterschule an selbigem Tag die letzte Prüfung und am nächste Tag dank bestanden ein Ende gefunden hat).
Was ich allerdings sagen kann, auch wenn wegen der Umstände die panik und das hyochonder kurzzeitig wieder übernommen hatte war es für mich sehr einfach für die kleine da zu sein. Die Panik hat sich immer hinten angestellt, hat gewartet bis ich die Zeit hatte. Nachdem die Untersuchungen dann alle abgeschlossen waren war auch das vorbei.
Die ptbs war eine andere hausnummer und hat erst einmal ziemlich zugeschlagen. Doch auch da habe ich schnell gelernt was es braucht um mich voll und ganz erstmal der kleinen zu widmen.
Wir vermuten das der mutterinstinkt in solchen Momenten stärker ist. Zwei urinstinkte die um Aufmerksamkeit kämpfen, gewinnen tut dieser und ich danke gott dafür.
Ich bin weiterhin in Therapie (allerdings aufgrund der ptbs), habe familie die da ist und einen tollen ehemann.
Wenn du dich darauf einlässt schaffe dir dein backup. Es muss nichts passieren aber für den fall das ist es beruhigend das hilfe da ist.
Ich habe mich von all dem nicht abhalten lassen und mein Ziel ist es nach erfolgreicher ptbs Therapie noch gelernt zu haben wie man gesund mit angst umgeht um es meiner Tochter richtig vor zu leben.
Sie ist übrigens achteinhalb (korrigiert sechs) monate alt und trotz aller Umstände ein sehr umgängliches und meist einfaches baby. Da hatte ich großes Glück.