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K

Kerstin9
Gast

Sammelthema
Hallo Ihr!

Ich verfolge dieses Forum schon eine ganze Weile und es gefällt mir. Wie Ihr leide ich unter Panik/Angstzuständen. Seit ca. 4 Jahren um es genau zu sagen.Ich habe mittlerweile gut? gelernt, mit meiner Angst zu leben. Aber bin noch lange nicht angstfrei. Ich finde man arrangiert sich mit dieser Krankheit. Wenn mich mal eine PA erwischt dann richtig. So mit Herzrasen Schweißausbrüchen etc.halt die ganze Palette.Aber es geht mir bei weitem besser, als vor 2 Jahren.
Bei mir fing alles mit der Geburt meiner Tochter an.Bin auch immer noch in Behandlung. Bei einer Tiefenpsychologin.Es hängt viel mit meiner Kindheit zusammen. Da ich immer alleine war nur verkloppt wurde. Und ich gebe mir die Schuld dafür.(Ich hab halt keine Liebe/Aufmerksamkeit bekommen.)Wie gsagt habe ich eine fast 4 Jährige Tochter. Diese liebe ich über alles. Sie ist mein größter Schatz. Ich will ihr halt das ersparen was ich "erleiden" mußte.

Nun zu meinem Problem. Ich möchte mit meinem Mann unbedingt noch ein 2. Kind.Ich habe aber Angst , daß die PAs dann immer schlimmer werden. Und ich es kaum aushalte.Ich nehme auch zu Zeit keine Medis. Aber was is wenn die PAs dann so doll werden?Medikamente schaden doch.... Hat jemand von Euch Erfahrungen/Tipp??

Wäre lieb.

16.05.2021 #1


33 Antworten ↓
banane2016

banane2016
Mitglied

Beiträge:
439
Themen:
17
Danke erhalten:
99
Mitglied seit:
Hallo ihr Lieben,

ich bin in der 5. SSW, also noch ganz am Anfang. Ich war vor der Schwangerschaft wieder echt stabil. Leide seit mehreren Jahren an Emetophobie, der angst zu Erbrechen. Da meine Lage wieder stabil war und der Kinderwunsch wirklich groß, haben wir uns entschieden, es zu versuchen.

Nun hat es geklappt und ich gehe durch die Hölle. Mir ist permanent schlecht, habe krasse Panikattacken und erwische mich oft bei dem Gedanken "kann man das rückgängig machen?". Ich möchte das Kind, unbedingt. Ich möchte dem Kind auch nicht schaden, aber aktuell gehts mir echt beschissen.

Ich rufe morgen beim Frauenarzt an und bei meinem Psychiater um zu klären, ob ich ggfs. Medikamente gegen Übelkeit bekommen kann. Ich hoffe, dass sich dann meine Panik wieder etwas legt. Ich nehme auch seit mehreren Jahren täglich 75mg Sertralin. FA und Psychiater gaben auch vorher schon das Ok, dass ich das in der SS Weiternehmen darf.

Ich habe gerade einfach so Angst, dass ich das alles nicht schaffe. Angst, dass diese Übelkeit tatsächlich ewig anhält und vielleicht sogar noch zu Erbrechen kommt. Bin ja erst in der 5 SSW. Ich habe einfach so Angst und würde am liebsten irgendein Bedarfsmedikament bekommen, wenn die Panik wieder eine Spitze erreicht. Aber ich weiß nicht, inwiefern das in der SS möglich ist.

Ich möchte doch einfach nur glücklich schwanger sein Sad

16.05.2021 10:55 • #26


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A


Angst in der Schwangerschaft

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N

Naina1987
Mitglied

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Hallo
Ich bin 27 Jahre alt und leide eigentlich schon seit meiner Kindheit an einer Angststörung....bin nach 14 Monaten endlich schwanger geworden und mittlerweile in der 30 ssw....
Ich hab während der Schwangerschaft immer Angstattacken gehabt und war auch sehr oft beim Arzt...im großen und ganzen geht es uns eigentlich körperlich gut bis auf kleine weh wehchen....
Jetzt zu meinem Anliegen.
Ich setze mich seit ein paar Wochen mit dem Thema Geburt auseinander und habe sehr starke Angst bei der Geburt zu sterben. Jedesmal wenn ich was schönes für den kleinen mache schleicht sich der Gedanke rein das ich es evtl ja garnicht miterlebe oder ich denke wenn mein Mann den Verwandten verkündet das der kleine da ist aber dazu erwähnen muss das ich es nicht geschafft habe....das ganze macht mich sehr fertig und ich kann es auch überhaupt nicht kontrollieren. Ich traue mich auch überhaupt nix für nach der Geburt zu planen aus Angst das Schicksal herauszufordern wie z.B. Weihnachten oder Urlaub nächstes Jahr.
Mein Mann tut sich sehr schwer mit meinen Ängsten und kann mir auch eher wenig helfen.
Hat vllt jemand Erfahrungen damit? Ist vllt auch jemand schwanger oder war es und hatte das selbe Problem? Würde mich über Antworten freuen...
Lg

08.10.2015 07:24 • #14


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Hallo Lina,
also ich habe nach der Geburt meines Sohnes 2001 unter Depressionen gelitten. War dieses Jahr ab August ohne Tabletten. Wollte noch ein 2. Kind. Bin dann im Oktober wieder Schwanger geworden. Nach kurzer Zeit kamen meine Depression und auch Angstzustände. Mein Arzt hat mir ohne mit der Wimper zu zucken Remergil verschrieben. Ich nehme das Medikament jetzt ein und hoffe dass bei dem Kind alles in Ordnung ist.
Mein Frauenarzt macht regelmäßige Kontrollen. Leider ist das Medikament noch nicht lange auf dem Markt und es gibt bis jetzt nur 8 Rückmeldungen von gesunden Kindern.
Ich lebe jetzt neben der Depression zwischen Hoffen und Bangen, dass alles gut geht.
Rede mal mit Ärzten darüber was sie meinen. Ich kann nur sagen ohne Tabletten würde es bei mir nicht gehen und ich hoffe das alles für mich und das Kind gut ausgeht.
Gruß Chrisi

#2


G
Hallo Lina,

habe nun seit sechs Jahren Angst- und Panikattacken und nehme seitdem auch Fluctin.....habe nun vor 3 Wochen meine erste Tochter zur Welt gebracht und die ganze Schwangerschaft dieses Medikament genommen. Mein Nervenarzt meinte daß dies das Einzige ist was auch in der Schwangerschaft genommen werden darf....für den Notfall durfte ich auch mal ein Gityl (Tavor) nehmen. Meine Tochter ist nun gesund und ohne jegliche Schädigung auf die Welt gekommen, zwar kann ich nun nicht stillen, da dieses Medikament in die Muttermilch übergeht, aber dafür ging es mir in der Schwangerschaft ganz gut....und ich hatte nicht den Druck es könnte wieder so schlimm werden mit der Angst.......wenn Du noch Fragen hast schreibe mir einfach ich antworte gern.........schöne Grüße aus Nürnberg

#3


S
Hallo,Gukki !

Ich war so froh, einen Beitrag Über Psychopharmaka jetzt zu finden.Seit Monaten versuche ich mit jemanden Kontakt aufzunehmen,der unter solchen Medikamenten Schwanger geworden ist.Ich bin 35 Jahre und litt jahrelang unter Todessangst und Panikatacken.Seit 2 Jahrn nehme ich nun das Medikament Trevilor und es geht mir gut.Meine Lebensqualität hat sich unsagbar verbessert. Nun besteht der Wunsch nach einem Kind. Und keiner kann mir eine Antwort auf die Frage geben,ob das Medikament genommen werden darf in der Schwangerschaft. Ich würde so gerne eine Schwangerschaft genießen wollen,aber der Gedanke daran, das ich das Medikament absetzen muß und es mir so schrechklich schlecht geht wie die vielen Jahre zuvor, der macht mir Angst.
Ich habe schon 13 jährige Zwillinge( Mädchen) , bin aber geschieden von dem Vater der Kinder.
Der Wunsch noch mal ein Kind zu haben ist mir manchmal fast unerträglich,aber halt gleichzeitig die Angst,wenn eine Schwangerschaft schief geht wegen des Medikamentes.
Es ist schön, dass Du ein gesundes Kind bekommen hast und das macht mir auch Mut.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!
ICH HABE NOCH WAS HINZUZUFÜGEN!!!
Wenn Du noch mal antwortest( würde ich mich freuen unter meiner Adresse: Danke!!
Alles Gute SIlvia

#4


K
Hi Gukki! Freue mich,daß Du geantwortet hat. Würd mich gern per email mit Dir unterhalten.

#5


S
Hallo Linda!Ich leide auch sehr unter meine Angstataken.Doch die Angstfreie Zeit hatte ich nur in meinen Schwangerschaften. Allein aus diesen grund wäre ich gerne Dauer Schwanger.Ich habe 2 kinder im alter von 5und9 .Also keine Angst vor der Schwangerschaft.Liebe Grüsse Steffi

#6


S
Hallo Steffi!!

Hast Du während der Schwangerschaft Medikamente genommen?

Ich nehme seit 2Jahren Trevilor und möchte gerne Schwanger werden , habe aber Angst ohne Medikament auszukommen. Kannst Du mir dazu etwas schreiben?

Liebe Grüße Silvia!!

#7


L
Du kannst Dich ja mal bei mir melden, wenn Du Interesse hat.

#8


L

Angst und Panik in der Schwangerschaft

Hallo, ich bin 24 jahre jung und werde im dez mama. (Sorry für die kleinschreibung, schreib mit handy.)
Ich leide seit 6 jahren unter angst und panikattacken. Ich hatte sie die letzte zeit sehr gut im griff.. nehme auch paroxertin, ratiopharm 20 mg. ich konnte mit den medis endlich wieder frei atmen.. einkaufen gehen.. arbeiten usw. was vorher nicht mehr gegangen ist.. seit einer woche habe ich sie wieder.. jeden tag.. ich kann nicht mehr in den supermarkt.. ich kann nichts mehr machen weil ich ständige angst und panik habe.. ich zittere, mir ist kalt, dieses gefühl durch zudrehen!! Wenn ich wenigstens alleine bin.. aber in meinem bauch ist mein schatz und er tut mir soo leid!! Meine hebamme hat mir bachblüten verschrieben die ich jetzt noch nehme..

aber ich frage mich warum helfen meine paroxetin nicht mehr? Wie kann das sein? Hat da jemand eine idee?

#9


S
Ich könnte mir vorstellen, dass deine wiederkehrende Panik damit zu tun hat, dass du bald Mutter wirst. Das ist für jeden Menschen eine große Lebensumstellung, für dich beginnt ein neuer Lebensabschnitt und du hast plötzlich sehr viel mehr Verantwortung zu tragen als vorher. Das macht jeden Menschen etwas nervös, da du aber generell schon ein Problem mit Angst und Panik hast, ist es für dich natürlich momentan umso schwerer. Dazu kommen noch die ganzen hormonellen Umstellungen die den Körper und die Psyche auch ganz schön durcheinanderbringen können. Vielleicht helfen deine Tabletten deswegen nicht mehr so gut. Ich würde an deiner Stelle noch einmal mit deinem Arzt über die Medis reden.

Ich wünsch dir alles Gute und dass es dir hoffentlich bald wieder besser geht!

#10


B
Hallo,meine schlimmste Panikattacke hatte ich auch als ich Schwanger war und alleine unterwegs war.Denke auch das es die Hormone sind.Aber denke immer daran es kann dir und deinem Baby nichts passiere und die Geburt schaffst du auch selbst wenn du dann noch Panikattacken hast.Ich habe es auch geschaft meinen Sohn trotz diese Attacken auf die Welt zu bringen das war vor 16 Monaten und man schaft den Tag irgentwie trotzdem.Wünsche dir alles Gute!

#11


F
Ja könnte ich mir auch vorstellen das das mit dem Hormonhaushalt zu tun hat. Sprich doch mit Deinem Arzt ob Du das Paroxetin ein wenig erhöhen darfst.

#12


N
Hallp ich bitte um Hilfe. .. ich bin das 2 mal schwanger gewollt imd leide schon wieder an einer schwangerschaftsdepression. ich habe Ängste irgendwann meine Kinder durch Schicksalsschlag zu verlieren angst vor dem tod usw. wem geht es ähnlich? es macht mich wahnsinnig diese Horror Gedanken zerren an mir und ich kann sie nicht steuern. bei der ersten ssw begann das alles im 8 Monat danach wurde ich unter antidepressiva eingestellt dann ging es mir besser und ich hatte sie abgestellt. nun ist meon Sohn 15 Monate alt ind ich schon wieder schwanger und der Teufelskreis beginnt schon wieder. ich kann einfach nicht mehr. wem gehst genau so wer kann mir Tipp geben ivh will endlich wieder lachen können Sad((

#13


N
Hallo
Ich bin 27 Jahre alt und leide eigentlich schon seit meiner Kindheit an einer Angststörung....bin nach 14 Monaten endlich schwanger geworden und mittlerweile in der 30 ssw....
Ich hab während der Schwangerschaft immer Angstattacken gehabt und war auch sehr oft beim Arzt...im großen und ganzen geht es uns eigentlich körperlich gut bis auf kleine weh wehchen....
Jetzt zu meinem Anliegen.
Ich setze mich seit ein paar Wochen mit dem Thema Geburt auseinander und habe sehr starke Angst bei der Geburt zu sterben. Jedesmal wenn ich was schönes für den kleinen mache schleicht sich der Gedanke rein das ich es evtl ja garnicht miterlebe oder ich denke wenn mein Mann den Verwandten verkündet das der kleine da ist aber dazu erwähnen muss das ich es nicht geschafft habe....das ganze macht mich sehr fertig und ich kann es auch überhaupt nicht kontrollieren. Ich traue mich auch überhaupt nix für nach der Geburt zu planen aus Angst das Schicksal herauszufordern wie z.B. Weihnachten oder Urlaub nächstes Jahr.
Mein Mann tut sich sehr schwer mit meinen Ängsten und kann mir auch eher wenig helfen.
Hat vllt jemand Erfahrungen damit? Ist vllt auch jemand schwanger oder war es und hatte das selbe Problem? Würde mich über Antworten freuen...
Lg

#14


jorly
Hallo Naina,

Ich bin ebenfalls schwanger und in der 38sten Ssw. Diese Gedanken habe auch ich mir schon gemacht, jedoch ist es bei mir keine Angst, ich denke mir wichtig ist, dass der kleine dann nicht allein ist, falls so etwas wirklich passieren sollte, soll dein Kind denn auf normalem Weg geboren werden und hattest du generell schon immer Angst vor dem Sterben?

Liebe Grüße, Jorly

#15


N
In der Hinsicht mache ich mir keine grossen sorgen weil sich mein Mann um ihn kümmern würde und er genug Hilfe von Eltern und Schwiegereltern hat falls er es nicht schafft.
Ich hab mein Leben lang schon angst vorm Tod und sterben, hatte es aber bisher immer gut im Griff...nur jetzt ist die Situation halt durch die Schwangerschaft besonders weil ich mir auch schon lange ein Kind gewünscht habe....

#16


jorly
Ja das glaube ich dir und das ist natürlich nicht einfach. Man hat vor so vielen Dingen Angst was die Schwangerschaft und die Geburt angeht, wenn ich dabei zum Beispiel an die Schmerzen denke von denen alle so viel berichten, aber ich vesuche es auf mich zukommen zu lassen. Heutzutage ist es ja eher selten, dass noch jemand bei der Geburt stirbt, es gibt viele, viele Methoden um sich in schwierigen Situationen helfen zu lassen, warst du denn schon bei einer Kreissaalbesichtigung? Wenn nicht, kann ich dir das nur ans Herz legen, denn die Hebammen sind eigentlich alle sehr nett, zuvorkommend und nehmen einem auch ein wenig die Angst. Da bekommt man dann auch relativ viele Infos für die typischen "Wenn-Fälle" also falls Schwierigkeiten auftreten. Das hat mir so ein wenig die Angst genommen und nun gehe ich recht offen auf die Geburt zu. Vielleicht hilft dir das auch.

Liebe Grüße

#17

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Cico005
Hallo du liebe,

Ich glaube, da kann ich dir ein wenig Mut machen. Ich habe vor 5 Monaten einen gesunden Jungen zu Welt gebracht. Während der Geburt, hatte ich zwar Ansätze von Panik, aber du hast während der Geburt eigentlich gar keinen Kopf für deine Ängste. Es ist, als wärst du in einer ganz anderen Welt. Du wirst so mit Hormonen überschüttet, das du dich da gar nicht weiter drauf einlässt. Du bist so mit dem veratmen der Wehen beschäftigt, das dir alles andere echt schei. egal ist. Bei meiner zweiten Geburt, hatte ich eine einzige PA, die aber nach zwei Minuten vorbei war.
Wenn das kleine auf der Welt ist, hast du keine Angst glaub mir. Du bist so damit beschäftigt dich zu freuen, das keine Ängste da sind.

Ich hatte genau so einen Schiss wie du, bei der Geburt zu sterben, aber wie es dann los ging, war davon gar keine Rede mehr. Lass es auf dich zukommen. Im Moment wo es los geht, denkst du nur noch daran, wie du das Kind am schnellsten zur Welt bringst Smile


Liebe Grüße Cico

#18


Cico005
Aso P.S.

Bin nach 5 Stunden aus der Klinik abgehauen, weil ich keine Lust auf Krankenhaus hatte Mr. Green


Cico

#19


jorly
Na das klingt ja selbst für mich ermutigend Cico Smile

#20


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Dr. Hans Morschitzky
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