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Frozen93
Hallo ihr Lieben ich hatte ja im Sommer 17 meinen Zusammbruch. Ich habe schon lange Angst vor Kontrollverlust und Verlustängste. Im Sommer hat es dann angefangen das mir um die Essenszeiten mich mit psychischer Übelkeit zu kämpfen hatte und dadurch mein Kopf erst recht dicht gemacht hat und zu dieser Zeit war ich stark untergewichtig von 42 Kilo bei einer Größe von 162cm. Durch das Mirtazapin hat sich alles gut verändert und bin bei 53 Kilo. Nun wollte ich aber nicht mehr zunehmen und habe es abgesetzt. Hatte im Sommer auch Angst ungewollt weiter abzunehmen. Jetzt habe ich es seit letzte Woche abgesetzt und habe wieder Probleme mit dem Apettit und Essen. Kennt das jemand von euch ? Habe zwar immer Hunger aber bei mir schnürt sich dann alles zu .

05.04.2018 08:46 • 15.04.2018 #1


4 Antworten ↓


Hallo Frozen93,

hast du das Absetzten des Mirtazapin eigenständig gemacht oder mit deinem Arzt abgeklärt?
Vielleicht wäre es gut, dass nicht von heute auf morgen abzusetzten, sondern die Dosis langsam zu verringern oder für die Übergangszeit eine andere Lösung zu finden.

13.04.2018 15:27 • #2



Probleme mit dem Essen

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Frozen93
Zitat von Sasy1982:
Hallo Frozen93,

hast du das Absetzten des Mirtazapin eigenständig gemacht oder mit deinem Arzt abgeklärt?
Vielleicht wäre es gut, dass nicht von heute auf morgen abzusetzten, sondern die Dosis langsam zu verringern oder für die Übergangszeit eine andere Lösung zu finden.

Habe es mit meiner Therapeutin zusammen besprochen haben es ja ausgeschlichen. Mittlerweile geht es eigentlich wieder nur bin ich so müde und unruhig und gleichzeitig antriebslos. Das Sertralin nehme ich aber noch

13.04.2018 17:18 • #3


Jan_
Der Magen+Darm als großes Nervenbündel ist natürlich schnell dabei bei psychosomatischen Beschwerden und psychischen Belastungen.

Kannst du denn sagen was dich belastet das dich nicht/schlecht essen lässt?

Bei mir spiegeln sich Belastungen und Ängste schnell fließend von Appetitlosigkeit über Übelkeit ... nieder, auch wenn ich sie bewusst nicht wahrnehme.

Essen generell wurde bei mir zu einem eher leidigen Thema. Häufig anstrengend und ein stetiges und stetig anstehendes Muss. Aber letzteres versuche ich immer beiseite zu tun um ihm nicht zu viel Macht zu geben.

Der Versuch es zu 'kontrollieren' kann da auch negative Auswirkungen haben und es noch verschlimmern.
Denn das sind ja zusätzliche Ansprüche und Anforderungen zu erfüllen, das ist eine zusätzliche Belastung.
Ich esse dann wenn und soviel ich kann, und dann ist das gut genug. Mehr geht nicht, also muss man sich auch nicht mehr Gedanken darüber machen (zumindest so lange man gesund bleibt/nicht unter kritisches/ungewöhnliches sinkt).


Zitat von Frozen93:
Ich habe schon lange Angst vor Kontrollverlust und Verlustängste.


Konntest du daran denn arbeiten? Arbeitest du daran? Machst du eine Therapie?

15.04.2018 02:20 • x 1 #4


Frozen93
Zitat von Jan_:
Der Magen+Darm als großes Nervenbündel ist natürlich schnell dabei bei psychosomatischen Beschwerden und psychischen Belastungen.

Kannst du denn sagen was dich belastet das dich nicht/schlecht essen lässt?

Bei mir spiegeln sich Belastungen und Ängste schnell fließend von Appetitlosigkeit über Übelkeit ... nieder, auch wenn ich sie bewusst nicht wahrnehme.

Essen generell wurde bei mir zu einem eher leidigen Thema. Häufig anstrengend und ein stetiges und stetig anstehendes Muss. Aber letzteres versuche ich immer beiseite zu tun um ihm nicht zu viel Macht zu geben.

Der Versuch es zu 'kontrollieren' kann da auch negative Auswirkungen haben und es noch verschlimmern.
Denn das sind ja zusätzliche Ansprüche und Anforderungen zu erfüllen, das ist eine zusätzliche Belastung.
Ich esse dann wenn und soviel ich kann, und dann ist das gut genug. Mehr geht nicht, also muss man sich auch nicht mehr Gedanken darüber machen (zumindest so lange man gesund bleibt/nicht unter kritisches/ungewöhnliches sinkt).




Konntest du daran denn arbeiten? Arbeitest du daran? Machst du eine Therapie?

Hey danke für deine Antwort. Ja warum das aufs Essen schlägt kann ich auch noch nicht richtig sagen. Aber ich denke halt auch innere Ängste. Ja das hat meine Therapeutin auch gesagt nur so viel essen wie geht. Für mich ist das auch wie ein Muss mit Mirtazapin ging das besser. Ich mache eine tiefenpsychologische Therapie aber an Verlustängsten haben wir noch nicht gearbeitet. Ich muss erstmal lernen gedanklich ruhiger zu werden und wenig zu grübeln.

15.04.2018 08:13 • #5




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