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01.09.2015 17:45 • 12.01.2020 #1


46 Antworten ↓


Dragonlady_s
Hallo Sonnenblume,

Erstmal, was andere denken kann dir egal sein.

Wovor genau hast du Angst? Wie kam das heute morgen? Was hast du gedacht bevor du los wolltest?

01.09.2015 18:17 • x 1 #2



Panische Angst vor neuer Arbeitsstelle

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Vergissmeinicht
Hallo Sonnenblume,

heiße Dich herzlich Willkommen hier im Forum.

Mich wundern jetzt Deine Zeilen eher weniger. Alles was wir erleben, speichern wir ab und somit hat Dich der Neuantritt an Deine damalige Zeit erinnernt und wie es Dir da erging.

Ferner ist der Druck Deines Vaters immens hoch und somit leidest Du zusätzlich unter Versagensängsten. Hast Du in der Firma angerufen und was hast Du gesagt?

Eine Therapie hat Dir seinerzeit geholfen; wäre dies für Dich eine erneute Option?

01.09.2015 18:26 • x 1 #3


Danke erstmal für eure schnellen Antworten!
Ich hab bei der Firma gesagt, dass ich krank bin... Das ist die einzige Lösung, die mir eingefallen ist
Wie es heute Morgen war: ich hatte schon die halbe Nacht nicht geschlafen, am Tag davor nichts gegessen. Es ist mir schon auf den Magen geschlagen, aber ich habe immer gedacht: "einen Tag hast du ja noch, bis es anfängt". Und dann war der Morgen da. Ich hab mich angefangen, fertig zu machen und fing sofort an zu weinen. Ich könnte kaum atmen, mein Hals fühlte sich an wie zugeschnürt. Mein Herz raste so schnell, dass mir schwindelig wurde. Was nur durch den Kopf gegangen ist, war "ich schaffe das alles nicht" "ich kriege es nicht hin" ... Ich hab mich total überfordert gefühlt, als ob ich quasi in irgendwas hineingeschubst werde, wo man mich nie wieder gehen lässt... Es ist sehr schwer, es in Worte zu fassen.

01.09.2015 20:33 • #4


Dragonlady_s
Ich verstehe wie du es meinst. Du hast dich also selber so lange verrückt gemacht bis es dir tatsächlich schlecht ging.

Warum solltest du das nicht schaffen?
Vergleiche nichts mit der Vergangenheit.

Du warst furchtbar aufgeregt und das hat sich immer mehr gesteigert.



Du musst den Druck und die Versagensangst versuchen abzubauen.
Sei es mit Therapie oder auch alleine wenn du das schaffst.

01.09.2015 20:44 • #5


Vergissmeinicht
Liebe Sonnenblume,

verstehe. Damit es Dir nicht immer wieder so geht würde ich ebenfalls dringendst eine Therapie anraten. Dein Unterbewusstsein hat sich an damals erinnert; so erlebte ich es selber und dazwischen liegen 20 Jahre. Heute bin ich stärker als damals, daher hat es mich nur begrenzt umgehauen.

Lass Dir helfen und beginne eine Therapie.

01.09.2015 20:47 • #6


Tintenklex
Zitat von Sonnenblume1987:
Was nur durch den Kopf gegangen ist, war "ich schaffe das alles nicht" "ich kriege es nicht hin" ... Ich hab mich total überfordert gefühlt, als ob ich quasi in irgendwas hineingeschubst werde, wo man mich nie wieder gehen lässt... Es ist sehr schwer, es in Worte zu fassen.

Woher willst du das denn im Voraus schon wissen, ob du das schaffst oder nicht.
Das kannst du doch erst nach einigen Wochen sagen, wenn du dich dort aus kennst.
Und es wird doch sicher auch eine Einarbeitungszeit geben.
Jeder der in einen neuen Betrieb kommt, geht dort erst mal eine ganze Zeit mit Muffensausen hin. Niemand kennt sich von Anfang an dort aus.
Ist die neue Arbeitsstelle denn nicht nach deinem Geschmack?

01.09.2015 20:49 • #7


Doch eigentlich ist sie nach meinem Geschmack, sie ist halt nur etwas weit weg. Natürlich kann ich nicht schon vorher wissen, dass ich es nicht kann. Ich bin mir sogar sicher, dass ich die Tätigkeit dort bestimmt könnte. Aber alles in mir verkrampft und blockiert..mein Verstand sagt, dass ich es will, aber mein Körper ist wie gelähmt.
Eine Therapie sehe ich auch als einzige Lösung.. Natürlich benötigt das Zeit. Aber diese Zeit habe ich doch nicht! Ich bin doch schon 27 und muss doch endlich mal mein (Berufs)Leben in den Griff bekommen..

Ich weiß, dass jeder Mensch bei Antritt einer neuen Stelle Angst hat. Bei mir ist es eher extreme Panik, die mich total überwältigt.

01.09.2015 21:25 • #8


Vergissmeinicht
Liebe Sonnenblume,

wenn Du es wirklich aus tiefstem Herzen willst, dann schaffst Du es. Es ist "nur" Deine Angst; ein Gefühl, Gedanken ... die Dich davon abhalten. Versuche es.

01.09.2015 21:27 • #9


Diese blöde Angst... Ich bin so sauer auf mich selbst, dass ich diese Angst habe. Ich würde so gerne wie "normale" Menschen an die Sache heran gehen.

01.09.2015 21:34 • #10


Vergissmeinicht
Ja, liebe Sonnenblume, kenne den Satz.

Du bist normal. Du hast halt momentan seelisch ein Problem. Ganz wichtig ist Selbstvertrauen, Selbstliebe etc. Ich bin sicher, Du würdest es schaffen. Biete der Angst die Stirn und trau Dich.

01.09.2015 21:37 • x 1 #11


So schade, dass du es nicht geschafft hast, die Stelle anzutreten. Gehst du denn nun gar nicht mehr hin oder bist du jetzt im Krankenstand und kannst es dir noch überlegen bzw. abwarten, ob sich die Panik noch legt? Wie hat der neue Arbeitgeber denn darauf reagiert, dass du dich krank gemeldet hast? Rechnet er noch mit dir oder glaubst du, dass es das von seiner Seite war?

01.09.2015 21:39 • #12


Icefalki
Sonnenblume, vor was hast du eigentlich so sehr Angst?

01.09.2015 21:45 • #13


Tintenklex
Ich kann dich irgendwo schon verstehen, hast du dich nur für heute krank gemeldet, wenn ja dann würde ich mir allen Mut nehmen den du hast und morgen hingehen. Das ist alle mal besser als nicht hin gehen. Wenn du nicht hin gehst tust du dir auch nicht s gutes, im Gegenteil es wird nur noch schlimmer, du schaffst das schon!
Gehe hin und gucke wie es dir geht, nach hause gehen kannst du immer noch.
Vielleicht sagst du einfach auch du bist total aufgeregt.

01.09.2015 21:47 • #14


Ich bin den Rest der Woche krankgeschrieben... Er hat zwar ok gesagt und gute Besserung gewünscht, aber er wird sich bestimmt seinen Teil dazu gedacht haben..
Trau dich... Das ist so schwer! Ich weiß nicht wie.. "Einfach überwinden und hingehen".. Ich würde den ganzen Tag dort sitzen und weinen. Ich würde hinfahren und wahrscheinlich aus dem Auto nicht aussteigen können..

01.09.2015 21:49 • #15


Ich frage mich, wovor genau du denn solche Angst hast, Sonnenblume. Wenn du dir eh sicher bist, dass du das, was verlangt wird, kannst – beruhigt dich das nicht wenigstens ein bisschen? Das wundert mich, dass du trotzdem so panisch bist, denn was kann es im Berufsleben Besseres geben als Qualifikation? Damit hast du alles, was du brauchst. Sicher ist der erste Arbeitstag trotzdem nicht einfach. Man steht im Mittelpunkt und unter Beobachtung, alles ist neu, die Umgebung wie auch die Leute – alles ungewohnt. Aber du gewöhnst dich ja sicher nach kurzer Zeit an alles. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen.

01.09.2015 21:49 • #16


Tintenklex
Ja aber warum musst du den ganzen Tag den weinen, du sagst doch selbst, das du die Arbeit schon schaffen kannst, was macht dir den Sorgen

01.09.2015 21:51 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich habe Angst vor vielen Sachen.. Angst vor Veränderungen generell, Angst vor der neuen Tätigkeit, Angst abgelehnt zu werden, Angst vor dem langen Arbeitstag, Angst, dass ich nach einiger Zeit merke, dass es nichts für mich ist, ...

01.09.2015 21:54 • #18


Ich müsste weinen, weil ich mich so extrem unwohl fühle. Weil mir das Herz bis zum Hals schlägt. Weil ich schlecht Luft bekomme.

01.09.2015 21:56 • #19


Zitat von Sonnenblume1987:
Angst vor Veränderungen generell, Angst vor der neuen Tätigkeit, Angst abgelehnt zu werden, Angst vor dem langen Arbeitstag, Angst, dass ich nach einiger Zeit merke, dass es nichts für mich ist, ...


Aber wenn du es erst gar nicht versuchst, wirst du nie wissen, ob du dort geschätzt wirst, den Arbeitstag schaffst und ob die Arbeit etwas für dich ist. Das erfährst du wirklich nur durch Ausprobieren. Und was ist nächste Woche, wenn der Krankenstand vorbei ist, anders geworden im Vergleich zu heute?

01.09.2015 21:57 • #20



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