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Blond007
Hallo liebe Mitglieder, ich bin neu hier und wollte euch kurz meine Situation vorstellen. Leide seit 2009 an Angstzustände und Panikattacke. Mehrere Therapien auch hinter mir gehabt. Seit letztes Jahr Oktober bin ich mal wieder krank geschrieben da meine noch jetztige Arbeit mich krank gemacht hat. Nun fannge ich ab dem Juli in einer neuen Stelle. Ich freue mich auch riesig schon drauf, da der erste Eindruck von der Stelle sehr sehr positiv ist und auch die Chefs und Arbeitskolleginnen super freundlich sind. Trotzdem habe ich seit ca ne Woche wieder so ein bedrückendes Gefühl und leichte Angst ob ich das alles schaffen werde, da ich jetzt länger raus bin im Beschäftigungsverhältnis. Deshalb mein Betrag und ob ihr mir paar Tipps geben könnt. Lg

11.06.2018 16:22 • 12.06.2018 #1


11 Antworten ↓


Bauer-Jani
Hey hallo Blond!

Das wirst du schon schaffen, denk an die ersten positiven Eindrücke
Was machst du beruflich?

Drück dir alle Daumen!

Liebe Grüße
Jani

11.06.2018 16:30 • x 1 #2



Neue Arbeitsstelle, Zukunftsängste

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EsIstIch
Zitat von Blond007:
Trotzdem habe ich seit ca ne Woche wieder so ein bedrückendes Gefühl und leichte Angst ob ich das alles schaffen werde, da ich jetzt länger raus bin im Beschäftigungsverhältnis.


Das ist doch aber völlig normal wenn man eine neue Stelle antritt, egal ob Pause vorweg oder nicht.
Mach dich nicht verrückt in deiner Pause wurde das Rad nicht neu erfunden.

11.06.2018 16:32 • x 1 #3


Blond007
Ich arbeite in einer Arztpraxis. Ich weiss dass ich positiv rein gehen soll, trotzdem denke ich jetzt auch wieder, hoffentlich kommen in der neuen Stelle keine grossen Angstzustände und Attacken. Wenn ich darüber mit Freunde und Familie rede, die nicht an Panikattacken leiden, haben die kaum Verständnis dafür.

11.06.2018 16:38 • #4


EsIstIch
Zitat von Blond007:
Ich arbeite in einer Arztpraxis.

Wenn du da mit offenen Karten gespielt hast kann doch eigentlich nichts schief gehen, ein Arzt sollte das erkennen dir vielleicht sogar in einem akuten Fall da raus helfen

11.06.2018 16:54 • #5


Blond007
Meine neue Chefs wissen nicht dass ich die Krankheit habe. Da ich aus der Medizin komme und auch meine jetztige Chefin für psychische Erkrankung kein Verständnis hat, und ich es nicht nur bei ihr erlebt habe, erzähle ich natürlich nicht jeden was ich habe.

11.06.2018 17:08 • x 1 #6


Bauer-Jani
Zitat von Blond007:
Meine neue Chefs wissen nicht dass ich die Krankheit habe. Da ich aus der Medizin komme und auch meine jetztige Chefin für psychische Erkrankung kein Verständnis hat, und ich es nicht nur bei ihr erlebt habe, erzähle ich natürlich nicht jeden was ich habe.

Das ist bitter, das sie dafür kein Verständnis haben

11.06.2018 17:10 • x 1 #7


Bauer-Jani
Habe es bei uns irgendwann offenkundig gemacht, einfach da die Kollegen es gemerkt haben. Ist ein schmaler Grad leider. Aber wenn du weißt das es nicht ankommt, dann ...

11.06.2018 17:42 • #8


Zitat von Blond007:
Meine neue Chefs wissen nicht dass ich die Krankheit habe. Da ich aus der Medizin komme und auch meine jetztige Chefin für psychische Erkrankung kein Verständnis hat, und ich es nicht nur bei ihr erlebt habe, erzähle ich natürlich nicht jeden was ich habe.


Ich würde da glaube ich auch nicht mit der Tür ins Haus fallen. Komm erstmal an, leb dich ein wenig ein und lern die Kollegen einzuschätzen. Vielleicht ergibt es sich sogar, dass du es in der Umgebung bei Chef/in oder dem ein oder anderen Kollegen von dir aus mit der Zeit ansprichst, wenn dir das gut tut.

Aufgeregt sein ist ganz normal, das zeigt, dass es dir wichtig ist und dass du dich drauf freust, ist doch das allerwichtigste. Ich wünsch dir einen ganz tollen Start!

11.06.2018 21:19 • x 2 #9


Hallo Blond007
Ich leide auch schon ein paar Jahre mal mehr mal weniger an panikattacken und Ängsten. Bei mir kam es auch von der Arbeit weshalb ich mir ein Jahr lang Zeit genommen habe um etwas für mich zu tun. Ich habe mit 25 nochmal ein freiwilliges soziales Jahr gemacht. Seit Januar bin ich nun wieder im Büro aber bei einem anderen Arbeitgeber.
Ich hatte auch Mega Angst, dass irgendwer etwas mitbekommt und ich schneller weg bin als ich gucken kann. Ich habe zeitgleich einen Therapie Platz ergattert und darüber bin ich wirklich froh..
Aber ich muss sagen, dass die Angst auf der Arbeit nie ganz weg war.. bei mir kam es meistens auf dem Hin- oder Rückweg sind ca 40km. Da könnte sich die Angst immer schön breit machen.
Wenn ich gemerkt habe, dass die Angst oder Panik hochkommt bin ich auf die Toilette gegangen oder habe das Fenster aufgemacht und mir innerlich gesagt: hallo Angst ich muss nun arbeiten danach kümmere ich mich um mich selbst du brauchst nicht so ne Welle zu machen.
Ich muss sagen, es hat mir geholfen.
Ich bin eher der Mensch, der alles perfekt machen will und sich voll und ganz für die Arbeit aufopfert.. aber Mittlerweile habe ich gelernt einfach nur meine Arbeit zu machen und die Arbeit und das Privatleben abzugrenzen. Bei Feierabend grübel ich vielleicht noch 20 Minuten über die Arbeit nach und danach nicht mehr. Meine Therapeutin hat es mir verbildlicht indem sie sagte, dass die Gedanken an einer bestimmten Stelle auf dem Heimweg einfach aus dem offenen Fenster geworfen werden.

Ich hoffe ich kann dir die Angst etwas nehmen.

11.06.2018 22:33 • x 1 #10


Blond007
Danke Sonnenschein. Mir geht es sehr ähnlich wie bei dir. Habe auch nur für die Arbeit gelebt. Ständig Überstunden gemacht. War die Führungskraft und dachte, ich müsse viel Leistung und Einsatz zeigen. Ich hoffe einfach dass auf der neuen Arbeit alles viel besset läuft

12.06.2018 00:08 • #11


Ich wünsche dir einen guten Start
Ich habe versucht mich von Anfang an abzugrenzen das hat mir wirklich geholfen.

12.06.2018 09:46 • x 1 #12



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Dr. Christina Wiesemann