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Wolke P
Hallo an Alle,
ich habe eine Frage an euch. Ich habe oft Träume, die wahr werden. Insbesondere Alpträume. Letztes Jahr z.B. hatte ich verschiedene Alpträume in einer Woche. Ich traute mich kaum eine Nacht ins Bett, weil ich nicht schon wieder fürchterlich träumen wollte. Es sind keine klaren Träume. Aber sie deuten auf ein Geschehnis hin. Auf jeden Fall war mir klar, es kommt knüppeldicke. Und es kam auch in der Woche so. Meine Mutter wäre beinahe gestorben und meiner Tochter passiert auch etwas. Ich bekam die beiden Nachrichten innerhalb von zwei Stunden. Aber ich saß da und dachte, was bringen mir diese Alpträume die mir die Nächte rauben, mich schwächen, wenn ich doch nix verhindern kann. Ich sah nämlich z.B. nicht im Traum, dass meine Mutter in Gefahr ist, ich sah, dass meine Schwester jemand schlafendes im Arm hat und nicht wach bekommt. Ich habe vorher Angst, duch die Alpträume und wenn es passiert auch. Es rüstet mich nicht für das was passiert. Ganz im Gegenteil ich bin schon fertig, wenn es passiert. Das klingt jetzt bestimmt verrückt, ist es auch irgendwie. Oder ist es normal?
Gruß
Wolke P

30.06.2015 19:55 • 01.07.2015 #1


3 Antworten ↓


RainerFeldweg
Vielleicht haben sich manche Dinge bereits unterschwellig angedeutet und wurden so bereits in deinen Träumen von dir verarbeitet? Hast du mal in die Richtung gedacht? Wo könnten die Träume herkommen; was hast du an den Tagen vor den Träumen erlebt? Wie ging es deiner Familie? So ein Nachhaken kann etwas sehr aufschlussreiches sein!

01.07.2015 00:11 • #2



Nächtliche Alpträume, die wahr werden

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MrsAngst
Ich stimme Rainerfeldweg zu. Oft nimmt unser Unterbewusstsein Dinge wahr die wir gar nicht so mitbekommen und träume sind das Reich des Unterbewusstseins.

Ich hab da auch eine "komische" Geschichte. Im Mai vor einem Jahr starb meine Oma gegen 8 Uhr morgens. Um 10 Uhr bekam ich den Anruf meines Vaters das meine Oma gegen 8 Uhr verstarb.
Um 8 Uhr bin ich aufgewacht und hatte irre Panik und wusste nicht warum hatte es aber geschafft wieder einzuschlafen.
Das fand ich alles ein wenig unheimlich. Aber wenn ich genauer nachdenke finde ich es gar nicht mehr so komisch.
Ich glaube an keinen Esoterik schmarrn (nichts gegen die die es tun aber für mich ist das alles zu Abwägig) aber ich glaube daran das wir ein festes Band zu unseren lieben haben und bis zu einen gewissen Grad spüren können wenn was passiert.

Sowas können Tiere auch, vor allem rudeltiere.

Ich denke nicht das deine Träume was auslösen sondern das es entweder der Draht zu deinen lieben ist oder sich etwas vorab angekündigt hat was dein unterbewusstsein bereits wahrgenommen hat.

01.07.2015 00:34 • #3


Wolke P
Hallo Rainerfeldweg und Mrs. Angst,
danke für eure Tipps. Also das mit dem festen Band zu meiner Famillie, dass ist wirklich so. Ich stand z. B. mal an der Ampel mit meinem Mann, bekam einen Schreck und dachte, wo ist sein Schlüssel. Als wir über die Ampel gingen sagte mein Männe: "Immoment dachte ich, dass mein Schlüssel weg sei" Oder meiner Tochter ging es in der 1. Klasse in der Pause schlecht, da sie ganz arg geärgert wurde. Ich wurde plötzlich unruhig und dachte, ich muss jetzt zum Schulhof. Natürlich konnte ich meine Arbeit nicht einfach verlassen, weil ich ein komisches Gefühl hatte. Ich sah sie innerlich ganz traurig da stehen. Meine Tochter erzählte mir abends, dass sie sich ganz arg in dem Moment wo sie geärgert wurde gewünscht hat, dass ich kommen würde.
Und mit der Analyse der Träume. Das machen wir auch ganz oft inzwischen morgends, weil diese Alpträume mir inzwischen einen heiden Angst machen. Meine Familie bekommt ja auch so langsam Angst vor meinen Träumen.
So träumte ich mal, mein Mann fährt weg und die Polizei kommt und verlangt mich zu sprechen. Das träumte ich zwei Nächte hintereinander. Da kam mir das wieder mit diesen vielen Wahrwerdträumen und ich bekam eine riesen Angst, wenn das Telefon oder die Klingel ging. Morgens sprach ich mit meinem Mann und meiner Tochter darüber. Vor allem wollte ich, dass mein Mann achtsamer unterwegs ist. Plötzlich sagte meine Tochter; dass ich doch in letzter Zeit des öfteren dieses Auf Streife mit Papa zusammen schaue. Das dies meine Träume vielleicht beeinflusst hat. Fort an schaute ich diese Sendung nicht mehr. Auch mein Männe verzichtete. Und was soll ich sagen, die Polizei verschwand aus meinen Träumen.
Das Problem ist für mich, dass ich ständig in einer Selbstanalyse bin. War der Traum real, war er nicht real. Passiert was, passiert nix. Auch mit diesem Mitfühlen. Es ist eine ständiger Prozess des Überlegens. Ist es eine berechtigte Angst, ist es eine unberechtigte Angst. Und es erhöht nicht gerade die Lust aufs Schlafen gehen.
Boa jetzt habe ich viel geschrieben. Danke fürs "Zulesen"

Gruß
Wolke P

01.07.2015 20:33 • #4




Mira Weyer