Stimme winston fast 100 %ig zu.
Nur das mit der hohen Flüssigkeitsaufnahme ist nicht mehr so unumstritten, s. z.B. hier:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft ... 49411.html
Ich habe das schon immer als widernatürlich empfunden, sich quasi gewaltsam Wasser einzuflößen. Ich stehe auf demselben Standpunkt wie der o.g. Wissenschaftler: der Durst ist dafür da, um uns Flüssigkeitsbedarf zu signalisieren. Genauso wie Hunger dafür da ist, um uns Kalorienbedarf zu signalisieren, und Appetit auf etwas Bestimmtes dafür da ist, um uns genau zu zeigen, was wir im Moment gerade essen sollten, um die gerade benötigten Nährstoffe zu kommen.
Es ist eigentlich nicht üblich, schon präventiv zu essen, damit ja kein Hunger auftreten kann. Aber beim Trinken wird uns das eingeredet!
Interessant finde ich allerdings dies hier
http://www.naturheilmagazin.de/wissen/e ... asser.html :
"Übergewicht - zivilisationsbedingte Verwechslung von Hunger und Durst"; da habe ich festgestellt, dass das bei mir zutrifft. Ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht routinemäßig auf vage körperliche Missempfindungen mit Essen reagiere, sondern mich zuerst frage, ob ich nicht in Wirklichkeit Durst habe und die Sache also mit einem großen Glas Wasser (+ etwas Saft, schmeckt viel besser) zu regeln ist. Oft ist das die richtige Maßnahme.
Wir sollten nicht ganz übersehen, dass die Mineralwasser- und "Tafelwasser"-Industrie ihre Produkte verkaufen will.