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Nachdem ich grad im Job eine stressige Phase hinter mir hab (und da ständig Sorgen hatte), hab ich gehofft jetzt endlich mal durchatmen zu können.
Aber alles ist für mich Anlass zur Sorge. Ich höre eine Sendung im Fernsehen über Krankheiten und fange an mir Sorgen zu machen was ich haben könnte.
Habe in letzter Zeit öfter Bauchschmerzen/Darmprobleme und habe Angst es könnte was schlimmes sein. Habe Schmerzen am Fuß und grübel darüber, ob ich damit zum Arzt muss.
Kriege einen Rechnung und mich stresst es, dass ich die rechtzeitig bezahle. Denke ständig über unerledigte Aufgaben nach: "muss noch aufräumen, organisatorisches erledigen, mich mit dieser und jener Person treffen"...ich kann irgendwie gar nicht mehr entspannen.
Ständig so Gedanken wie "ich muss noch dem und dem eine Mail schicken" "ich muss noch zum Arzt" "ich muss noch aufräumen". Es ist wirklich fruchtbar.
Auf der anderen Seite bin ich den Tag über meist seeeeehhhr müde! Habe grade seit langem Urlaub für einige Wochen und könnte den ganzen Tag nur im Bett liegen und schlafen. Fühle mich dann aber nur noch kränker, bekomme Kopfschmerzen und mach mir wieder Stress. Andererseits hab ich auch keine Energie mal einige Dinge in meinem Leben, die getan werden müssten, anzugehen!
Müsste irgendwie erstmal auftanken bevor ich wieder loslegen kann, aber die ständigen Grübeleien und Sorgen und Ängste stehen der Entspannung total entgegen.
Tut mir leid, dass der Beitrag so lang wurde!
Danke fürs Lesen!

02.03.2017 17:24 • 04.03.2017 #1


15 Antworten ↓


Hallo,

das hört sich sich so an, als dass Du es allen Recht machen willst?

Ich kenne dies auch, man muss sich immer sagen, dass man selbst auch was wert ist.

02.03.2017 18:55 • #2



Mache mir über alles ständig Sorgen!

x 3


Hallo Ichdarfdas,
ja, kenne ich auch, habe früher immer versucht ,es allen recht zu machen, ich selbst blieb natürlich dabei auf der Strecke. In Kliniken und Therapien habe ich einiges gelernt. Bist du denn in einer Therapie? Der Druck, den man sich selbst macht, ist schlecht für's Gemüt und kann krank machen. Vielleicht kann man das Wort "muss" durch "will" tauschen, das klappt nicht in jeder Situation, aber wenn das Erledigte geschafft hat, darf man sich durchaus belohnen. Und wenn du dir nicht sicher bist, ob du Anzeichen deines Körpers ernst nehmen sollst, würde ich mich nicht scheuen, zum Arzt zu gehen, um Gewissheit zu haben, dass es nichts Schlimmes ist. LG

02.03.2017 19:28 • #3


Danke für eure Beiträge!
Ich möchte es glaube ich vorallem auch mir selber recht machen. Hab da einen gewissen Perfektionismus und meine immer mich erst entspannen zu dürfen, wenn alles geregelt und sicher ist. Aber so wirklich alles geregelt und abgesichert bekommt man ja nie. Da müsste ich jetzt erstmal x Arztbesuche machen, alles aufräumen, alle Unterlagen sortieren, den ganzen Verwaltungskram regeln usw. So richtig baustellenfrei bekomme ich mein Leben einfach nicht ohne weiteres. Es wird zwangsweise in meiner jetzigen Situation immer ein paar noch offene Themen/Bereiche geben und das alleine macht mir irgendwie Sorge.
Verliere dabei vielleicht auch den Blick fürs Wesentliche.
Ein paar Arztbesuche sollte ich wohl schon machen, aber irgendwie macht mich der Gedanke jetzt schon verrückt. Hab immer mal wieder Bauchschmerzen, leichet Übelkeit, ab und an etwas Durchfall und oft Blähbauch/Blähungen. Aber schon über Jahre eigentlich. Bin erst 30 und hatte vor vielen Jahren (mit ca. 20?) auch mal eine Darmspiegelung bei der allerdings nichts gefunden wurde (und auch damals hatte ich meine ich schon Beschwerden wie Bauchschmerzen).
Manchmal denke ich es könnte auch vieles stressbedingt sein, aber das Problem ist ja: Ich weiß nicht, ob ich solche Beschwerden ernst nehmen soll, ob ich womöglich schlimm krank bin oder so... also stresst mich das und falls es stressbedingt wäre mache ich dann alles schlimmer.
Ach es ist alles wirklich zum Verzweifeln manchmal. Wie machen andere Menschen das denn? Ich bin meinem Leben oft gar nicht gewachsen glaub ich. Fühle mich oft von dem ganzen Alltagskram schon total überfordert und erschöpft und wandere gedanklich nur von einer Sorge zur nächsten. Dinge, die andere vielleicht einfach wegstecken bereiten mir totalen Stress. z.B. einen wichtigen Brief abschicken.. ich denk dann "hoffentlich mach ich das hier richtig" "hoffentlich mach ich keinen Fehler" "hoffentlich muss ich mir hinterher nicht wegen irgendwas Vorwürfe machen"
Tut mir leid, klingt sicher alles etwas verwirrend

02.03.2017 21:15 • #4


Zitat von IchDarfDas:

Ach es ist alles wirklich zum Verzweifeln manchmal. Wie machen andere Menschen das denn? Ich bin meinem Leben oft gar nicht gewachsen glaub ich. Fühle mich oft von dem ganzen Alltagskram schon total überfordert und erschöpft und wandere gedanklich nur von einer Sorge zur nächsten. Dinge, die andere vielleicht einfach wegstecken bereiten mir totalen Stress. z.B. einen wichtigen Brief abschicken.. ich denk dann "hoffentlich mach ich das hier richtig" "hoffentlich mach ich keinen Fehler" "hoffentlich muss ich mir hinterher nicht wegen irgendwas Vorwürfe machen"
Tut mir leid, klingt sicher alles etwas verwirrend


Für mich klingt dies nicht verwirrend, ich kenne es, leide unter Angststörungen, Depressionen und Zwangsstörungen. Heute gehe ich etwas anders damit um. Dein Beispiel mit dem Brief abschicken kommt mir auch sehr bekannt vor. Es muss alles seine Richtigkeit haben, aber für Fehler sind wir nun mal Menschen. Und wichtig ist, dass du bei dir selbst bleibst, dich nicht mit anderen vergleichst. Eine Therapie kann helfen. Sorry, habe jetzt nicht gelesen, ob du schon eine gemacht hattest oder dabei bist oder eine anstrebst...

02.03.2017 21:39 • #5


angsthäschen 1986
Habe auch immer ständig Angst vor allem!
Zur Zeit ist die aktuelle Angst irgend eine unheilbare Krankheit zu haben und das ich sterben muss!

02.03.2017 21:44 • #6


@Annie303
das beruhigt mich zu hören, dass du sowas wie mit dem Brief auch kennst. Es ist manchmal echt zermürbend, wenn man bei allem so lange nachdenkt und immer Angst hat, dass man Fehler macht. Ich neige dann auch dazu immer so zu katastrophisieren.. also ich denke dann immer "wenn ich jetzt was falsch mache, passiert das und daraus resutliert dann dies und am Ende steht was ganz schlimmes wie gravierende Beeinträchtigungen im Job, im Privatleben, bei der Gesundheit". Und wenn man immer so gravierende Dinge am Ende sieht, dann hat jede Handlung natürlich eine immense Bedeutung und es lastet plötzlich ein ganz anderer Druck auf einem, weil es eben nicht nur eine Kleinigkeit ist, sondern etwas, das potentiell richtig schlimm werden könnte.
Habe mal eine Therapie begonnen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl ich erzähle nur, bekomme zwar das Gefühl, dass man mich auch versteht, aber so richtig tolle Lösungen oder Ideen kamen irgendwie nicht. Also zwar durchaus Verständnis und gutes Erfassen meiner Situation, aber keinen richtigen Ansatz, bei dem ich das Gefühl hatte, das ist was, wo ich nicht auch selber drauf gekommen wäre.
Darf ich fragen wie du mit deinen Ängsten, Depressionen und Zwängen umgehst?

@angsthäschen1986
Angst vor Krankheiten kenne ich leider auch. Bei mir wird das oft ausgelöst durch irgendeine blöde Kleinigkeit, irgendwas im Internet durch Zufall gelesen und dann geht das Kopfkino los.. "was wäre wenn..."... sowas ist so anstrengend und verdorben einem den ganzen Alltag
Wie gehst du mit deinen Ängsten um?

Alles Liebe euch beiden!

02.03.2017 22:08 • #7


angsthäschen 1986
Zitat von IchDarfDas:
@Annie303
das beruhigt mich zu hören, dass du sowas wie mit dem Brief auch kennst. Es ist manchmal echt zermürbend, wenn man bei allem so lange nachdenkt und immer Angst hat, dass man Fehler macht. Ich neige dann auch dazu immer so zu katastrophisieren.. also ich denke dann immer "wenn ich jetzt was falsch mache, passiert das und daraus resutliert dann dies und am Ende steht was ganz schlimmes wie gravierende Beeinträchtigungen im Job, im Privatleben, bei der Gesundheit". Und wenn man immer so gravierende Dinge am Ende sieht, dann hat jede Handlung natürlich eine immense Bedeutung und es lastet plötzlich ein ganz anderer Druck auf einem, weil es eben nicht nur eine Kleinigkeit ist, sondern etwas, das potentiell richtig schlimm werden könnte.
Habe mal eine Therapie begonnen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl ich erzähle nur, bekomme zwar das Gefühl, dass man mich auch versteht, aber so richtig tolle Lösungen oder Ideen kamen irgendwie nicht. Also zwar durchaus Verständnis und gutes Erfassen meiner Situation, aber keinen richtigen Ansatz, bei dem ich das Gefühl hatte, das ist was, wo ich nicht auch selber drauf gekommen wäre.
Darf ich fragen wie du mit deinen Ängsten, Depressionen und Zwängen umgehst?

@angsthäschen1986
Angst vor Krankheiten kenne ich leider auch. Bei mir wird das oft ausgelöst durch irgendeine blöde Kleinigkeit, irgendwas im Internet durch Zufall gelesen und dann geht das Kopfkino los.. "was wäre wenn..."... sowas ist so anstrengend und verdorben einem den ganzen Alltag
Wie gehst du mit deinen Ängsten um?

Alles Liebe euch beiden!

Geht mir genau so,brauche nur was im Fernseher/Radio bei den Nachrichten hören oder in der Zeitung lesen und es ist vorbei,fange an danach zu googlen,was ist das,ist es gefährlich,kann es mir schaden u.s.w!
Versuche mich dann mit(so blöd es jetzt klingen mag) mit malen,Hunde spazieren gehen,Fernsehen und(das was mir am aller besten hilft) SMS,WhatsApp und hier im Forum schreiben bzw. telefonieren!
Wie lenkst du dich ab!

02.03.2017 22:18 • #8


Mir gehts manchmal auch so wie euch, ich versuch dann auch immer mich irgendwie abzulenken, meist TV, zocken, surfen, was unternehmen. Aber manchmal lässt es mich dann doch nicht los und kommt spätestens in einer ruhigen Minute wieder! kann euch also verstehen! Aber ich glaub das kennt fast jeder, dass man sich über die Gesundheit Sorgen macht und googeln einen oft mal in Panik versetzt!

02.03.2017 22:46 • #9


angsthäschen 1986
Zitat von DayDreamDay:
Mir gehts manchmal auch so wie euch, ich versuch dann auch immer mich irgendwie abzulenken, meist TV, zocken, surfen, was unternehmen. Aber manchmal lässt es mich dann doch nicht los und kommt spätestens in einer ruhigen Minute wieder! kann euch also verstehen! Aber ich glaub das kennt fast jeder, dass man sich über die Gesundheit Sorgen macht und googeln einen oft mal in Panik versetzt!


Das stimmt,desto mehr man dann googlet ums so irrer machen wir uns!

02.03.2017 22:59 • #10


@DayDreamDay
das google-Problem kenne ich auch sehr gut!

@angsthäschen1986

mir hilft auch am meisten zu chatten und zu schreiben oder drüber zu reden! Nachrichten lesen/hören ist für mich auch oft schlimm, hab dann oft so ein unangenehmes Gefühl die ganze Zeit. Bin manchmal auch sehr bedrückt, weil ich immer die ganzen Probleme/Sorgen mit mir rumtrage

02.03.2017 23:05 • #11


angsthäschen 1986
Zitat von IchDarfDas:
@DayDreamDay
das google-Problem kenne ich auch sehr gut!

@angsthäschen1986

mir hilft auch am meisten zu chatten und zu schreiben oder drüber zu reden! Nachrichten lesen/hören ist für mich auch oft schlimm, hab dann oft so ein unangenehmes Gefühl die ganze Zeit. Bin manchmal auch sehr bedrückt, weil ich immer die ganzen Probleme/Sorgen mit mir rumtrage


Dann leben wir in der gleichen Welt(unsere eigenen Welt),mir geht es komplett gleich!

02.03.2017 23:16 • #12


@ichdarfdas,
zunächst: ich habe schon etliche Therapien und Klinikaufenthalte hinter mir, da ich quasi seit meiner Kindheit unter Ängsten leide, damals wusste man das noch nicht, später kamen dann Depressionen dazu und Zwangsstörungen. Diagnostiziert wurden die Angststörungen mit Beginn einer nächtlichen Panikattacke.
Heute bin ich wieder in einer Langzeit-Therapie und gehe etwa folgendermaßen damit um: Ich frage mich, was könnte im schlimmsten Fall passieren, wenn ich das oder das tue und komme meist zu dem Endgedanken, dass es gar nicht so schlimm werden kann, weil es eine unmögliche Phantasie ist. Ein weiterer Aspekt ist, dass ich Dinge tue, wenn wenig Menschen unterwegs sind oder ich jemanden als Begleitung zu Terminen oder zum Einkaufen etc. mitnehme, das beruhigt mich etwas. Immer habe ich Musik im Ohr, wenn ich allein etwas erledigen muss. Dann geht es einigermaßen, ansonsten bin ich viel zu Hause, weil ich berentet bin, weiß aber mich zu beschäftigen. Aber: nach wie vor hasse ich Termine oder wenn ich irgendwo anrufen muss, das ist auch echt immer ein große Herausforderung, weil ich immer denke, dass ich nicht verstehe, was die Leute mir sagen. Kam auch schon vor. Zudem kann ich nichts lesen, ich verstehe oft nur Bahnhof, was Anleitungen oder Schreiben von Behörden betrifft, meistens schreibe ich dann eine E-Mail und dann kann ich mich damit besser auseinandersetzen, das hilft mir zum Beispiel auch. All die Tipps, Ratschläge, Übungen, Entspannungstechniken, ach, was ich alles schon durch habe, bringt mich nicht wirklich weiter, das eine oder andere ja (wie oben beschrieben, es es sind zwar nur Kleinigkeiten, die mir aber helfen). Durch meine Lebensgeschichte bin ich so geprägt, dass ich all meine Krankheiten akzeptiere und mir an dieser Stelle keinen Druck mehr mach nach dem Motto: du musst das jetzt endlich mal schaffen, da raus zu kommen...Ich versuche, mir keine Hilfen zu schaffen und damit geht es soweit gut. Diese muss jeder für sich selbstverständlich herausfinden. Aber ich ertappe mich immer wieder dabei, wie perfekt und fehlerfrei ich es am liebsten habe, damit mir nichts "passieren" kann und mir niemand etwas nachsagen kann. Es ist einen großer Zwiespalt, einerseits...andererseits..

03.03.2017 11:34 • #13


@Annie303

Die Taktik sich zu fragen was schlimmstenfalls passieren könnte versuche ich auch manchmal. Leider steht bei meiner Gedankenkette jedoch am Ende wirklich oft was Schlimmes: z.B. wenn ich nicht daran denke alles wichtige für den Ausflug mitzunehmen, werde ich unterwegs mir Sorgen machen und dann werde ich gestresst sein und meiner Freundin auf die Nerven gehen und das könnte zu einem Streit führen und die Beziehung gefährden. Eigentlich wäre es ja "normal" zu denken: Wenn ich jetzt was zu Hause vergesse (Geld oder Handy oder Pflaster) dann ist das auch egal. Aber ich denk dann oft so, dass bereits der Stress, der dann für mich entstehen würde, das Problem darstellt. Klingt etwas verworren. Was ich meine: Nicht unbedingt die Sache an sich wäre ein Drama, sondern meine Befürchtung, dass ich mit der Sache nicht souverän umgehen werden und deswegen Streit oder ähnliche Eskalationen passieren ist oft meine Sorge.

Und natürlich Sorgen mit Blick auf die Zukunft. Wenn ich die Arbeit nicht ordentlich erledige, werde ich die Prüfung nicht schaffen, werde nicht meinen Traumjob kriegen, werde keine Familie ernähren können, werde keine glückliche Beziehung haben usw.

Das mit der Musik im Ohr finde ich eine gute Idee! Das hilft mir auch manchmal um mich abzulenken. Sollte generell öfter Musik hören. Was hörst du denn dann so? Eher fröhliches oder beruhigendes?

Behördenschreiben oder Telefonate mit wichtigen Stellen treiben mich auch zur Verzweiflung. Hab immer Panik irgendwas zu übersehen, nicht richtig zu deuten, dann evtl. was zu unterschreiben was schlimme Konsequenzen hat. Muss mich dann immer bei jemand absichern, indem ich frag "kannst du nochmal drüber gucken". Telefonate vermeide ich auch sehr gern. Hab Sorge, dass man mich nicht ernst nimmt oder ich was sage, was irgendwelche Konsequenzen nach sich zieht.

Insgesamt habe ich auch dieses ausgeprägte Sicherheitsbedürfnis, wie du schon sagtest, es darf eben nichts "passieren" und ich will mir keine Vorwürfe machen müssen.

03.03.2017 12:47 • #14


Zitat von IchDarfDas:
@Annie303

Das mit der Musik im Ohr finde ich eine gute Idee! Das hilft mir auch manchmal um mich abzulenken. Sollte generell öfter Musik hören. Was hörst du denn dann so? Eher fröhliches oder beruhigendes?


Och, ich höre beides gern, je nach Stimmung. Es gibt so viele verschiedene Arten...


Zitat von IchDarfDas:
Behördenschreiben oder Telefonate mit wichtigen Stellen treiben mich auch zur Verzweiflung. Hab immer Panik irgendwas zu übersehen, nicht richtig zu deuten, dann evtl. was zu unterschreiben was schlimme Konsequenzen hat. Muss mich dann immer bei jemand absichern, indem ich frag "kannst du nochmal drüber gucken". Telefonate vermeide ich auch sehr gern. Hab Sorge, dass man mich nicht ernst nimmt oder ich was sage, was irgendwelche Konsequenzen nach sich zieht.



Genau, absichern, das mache ich auch manchmal, wenn ich mir total unsicher bin, ob ich das richtig formuliert habe etc.

Zitat von IchDarfDas:
Insgesamt habe ich auch dieses ausgeprägte Sicherheitsbedürfnis, wie du schon sagtest, es darf eben nichts "passieren" und ich will mir keine Vorwürfe machen müssen.


So geht es mir auch oft, besonders fallen mir auch Entscheidungen schwer. Es braucht seine Zeit, bis ich mich entscheiden kann, ich gehe dann sämtliche Ideen durch, bevor ich das tue oder vertraue auf meinen besten Freund, dem ich voll und ganz vertrauen kann.

03.03.2017 16:05 • #15


Das mit den Entscheidungen kenn ich auch! Versuche dann auch meist Freunde oder Familie zur Rückversicherung zu fragen, wobei die davon regelmäßig sehr genervt sind. Was sagt denn deiner bester Freund dazu? Findet er das nicht anstrengend immer Ratschläge und Rückversicherungen zu geben?
Du meintest doch du bist in Therapie, oder? Würde es dir was ausmachen mal zu erzählen was dein Therapeut so für Ansätze gegen das Sorgen machen und die Unsicherheit hat? Das würde mich sehr interessieren! Gerne auch per pn!

04.03.2017 18:42 • #16



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