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Sephiroth

Sephiroth
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Hi Smile

Ich brauche mal euren Rat: Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich nach Krankheiten google. Als Beispiel: Ich hab seit heute Schmerzen im rechten Bein die plötzlich auftraten. Ich saß dann da und hab mir schon wieder Sorgen gemacht, das es eine Thrombose ist und habe angefangen danach zu googeln. Und jedesmal mache ich mir immer mehr Sorgen. Ich weiß, das ich keine Gründe für eine Thrombose habe und das so etwas auch nicht einfach so spontan auftreten kann, trotzdem hat Google mir meine Angst nicht genommen. Ich kann schon gar nicht mehr anders als jedes noch so kleine Wehwehchen zu googeln.
Kennt ihr das und wenn ja, was macht ihr dagegen?

MfG
Sephiroth Smile

14.10.2019 #1


10 Antworten ↓

Hotin
Hallo Sephiroth,
Zitat:
Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich nach Krankheiten google.


Leider benutzt Du den völlig falschen Weg, wenn Du danach googlest.
Zitat:
Ich kann schon gar nicht mehr anders als jedes noch so kleine Wehwehchen zu googeln.
Kennt ihr das und wenn ja, was macht ihr dagegen?


Wenn Du schon unbedingt gogglen möchtest, dann google immer nach
"Angst wegen Krankheiten" und nach Angst wegen "Hypochondrie".
Denn schließlich hast Du ja gar keine Krankheit. Du hast ja nur Angst davor, Du könntest eine Krankheit haben.
Überlasse die Entscheidung, ob es etwas krank oder behandlungsbedürftig ist, Deinem Hausarzt. Das reicht aus.

Nach Krankheiten darfst Du erst dann googlen, wenn Du psychisch stabil genug für so etwas geworden bist.

Dir wünsche ich immer eine gute Gesundheit.

Viele Grüße

Bernhard

x 2 #2


A


Mache mir ständig Sorgen - was dagegen tun?

x 3


A
Ich google nicht. Nicht nach sowas, nicht nach vielem anderen. Auch zum Arzt gehe ich nur sehr ungerne. Bislang ist das meiste/alles von alleine weggegangen und ich beabsichtige, das so lange wie nur möglich so zu handhaben. Die Wehwechen von Arbeitskollegen höre ich mir auch nur sehr ungerne an. Am liebsten verlasse ich da den Raum/irgendwas anderes zu machen. Vielleicht werde ich morgen von einem Auto überrollt. Vermutlich tötet mich irgendein Krebs vorzeitig. Kann mir nicht noch mehr Sorgen machen als sowieso schon.

#3


R
Zitat von Sephiroth:
trotzdem hat Google mir meine Angst nicht genommen.


Man sollte sich weder mit Menschen noch mit Suchmaschinen umgeben, die einem nicht gut tun. Smile

#4


D

Ständig Sorgen machen-ist es eine Strafe?

Hallo zusammen,

wie mein Name schon sagt, mache ich mir ständig Sorgen. Worüber? Meist über die Gesundheit. Die eigene Gesundheit wie auch die Gesundheit meiner Familie. Wenn meine Mutter oder mein Vater mal etwas vergisst, habe ich direkt Sorge, dass es Demenz ist. Totaler Quatsch, denn jeder vergisst ja mal etwas. ich werd verrückt
Aber auch über meine eigen Gesundheit mache ich mir ständig Sorgen. Wie ich ja schonmal erwähnt habe, kontrolliere ich sehr oft, ob ich irgendwo blute. Also beim Nassputzen, nach dem Klogang usw. Und sobald ich irgendwo etwas über eine Krankheit lese oder höre, bin ich der Überzeugung diese auch zu haben oder zu bekommen Haare raufen Vor ein paar Monaten habe ich beispielsweise gelesen, dass Männer deren Vorh. verengt ist ein erhöhtes Risiko haben an Krebs zu erkranken. Klasse! Trifft genau auf mich zu Tür Genau so, dass ich schon Sonnenbrand hatte, gerne Fleisch esse, zahlreiche Muttermale habe und an einer viel befahrenen Strasse arbeite(Stichwort: Feinstaub) Konfetti

Aber jetzt zu meinem eigentlichen Thema. Mein Problem ist nicht nur die Hypochondrie, sondern auch, dass ich keine Freundin habe, worunter ich etwas leide. Da ich aber leider eher der ruhige Typ bin, fällt es mir auch nicht gerade leicht auf das andere Geschlecht zuzugehen.
Wenn ich also jetzt mal bedenke, dass ich Hypochonder bin, mir also ständig darüber Sorgen mache, dass ich Krank sein bzw. werden könnte und dann auch noch bedenke, dass es mir absolut nicht gelingt eine Freundin zu finden, dann frage ich mich schon, ob das ganze eine Strafe ist bzw. sein soll?! Bleibt nur die Frage wofür? Ok, ich bin jetzt kein Heiliger, aber ich bin auch kein Mensch, der anderen bewusst Schaden zuführt.

Es ist mir nur in den letzten Tagen in den Sinn gekommen, ob ich für irgendwas bestraft werde. Ich weiss nur nicht wofür. Ich glaube an Gott und bin ihm auch sehr dankbar für vieles Gute, was mir in meinem Leben schon passiert ist. Trotzdem frage ich mich schon, ob ich irgendwas in meinem Leben verbrochen habe, was ihm nicht gefällt!?!
Wie ist das bei euch, seht ihr eure Sorgen als Strafe von ganz oben?

#5


kritisches_Auge
Nein, das tue ich nicht, meine Sorgen haben eine ganz konkrete irdische Ursache.

#6


Schlaflose
Zitat von Der Sorgenmacher:
Wie ist das bei euch, seht ihr eure Sorgen als Strafe von ganz oben?


Auf keinen Fall, da ich an nichts ganz oben glaube. Abgesehen davon habe ich nie etwas Schlimmes getan, wofür ich bestraft werden müsste.

#7


D
Zitat von Schlaflose:
Auf keinen Fall, da ich an nichts ganz oben glaube. Abgesehen davon habe ich nie etwas Schlimmes getan, wofür ich bestraft werden müsste.


Hallo Schlaflose,

mir ist eigentlich auch nichts Schlimmes bewusst, was ich getan hätte. Ich glaube auch nicht, dass es eine Strafe ist, ich frage mich nur, ob es eine sein könnte. Wenn ich mal so in der Summe sehe, dass ich mir ständig Sorgen mache krank zu sein bzw. zu werden, anscheinend für viele Krankheiten ein erhöhtes Risiko habe und es mir nicht gelingt auf das andere Geschlecht zuzugehen, dann kommt halt der Gedanke, ob es eine Strafe sein könnte. Ich habe also nicht nur das Problem mit der Hypochondrie, sondern leide auch etwas darunter, dass ich keine Freundin habe.

Wie erwähnt, ich glaube an Gott und bin ihm auch für vieles sehr dankbar. Abgesehen von meiner Hypochondrie und der Tatsache, dass ich keine Freundin habe, bin ich mit meinem Leben zufrieden. Ich habe ein Dach über dem Kopf, mehr als genug zu Essen, tolle Eltern und ein Hobby, welches mir sehr viel Freude macht. Ausserdem bin ich dankbar in Mitteleuropa in der heutigen Zeit leben zu dürfen. Das sind alles Dinge, für die ich sehr dankbar bin.

Ob es eine Strafe ist, weiss ich nicht. Mir wäre nichts bewusst, was ich so schlimmes getan hätte. Ich wünsche mir einfach nur etwas mehr Unbeschwertheit in meinem Leben.

#8


T
Diese unbeschwertheit wünschen wir "Angsthasen" uns alle und nein es ist mit Sicherheit keine Strafe von da oben...., was müssten dann all die wirklich schlimmen Verbrecher für Strafen von oben bekommen...., und schau dich um...., denen geht es doch gut. Siehe es doch vielleicht auch als Hinweis auf dein Leben und das du was ändern musst und auch kannst. Du brauchst mehr Selbstvertrauen und Mut. Arbeite an dir und du kannst sicher das ein oder andere Problem selbst lösen. Alles Liebe

x 1 #9


K
Ich neige auch dazu mich reinzusteigern und das schon immer eigentlich. Wenn du wüsstest wie oft ich schon gegoogelt habe und was ich shcon alles hätte haben sollen Smile
Ich mache das nicht mehr, weil es einen nicht weiter bringt. Ich geh dann lieber zumm Arzt und er nimmt mir Blut ab. Dann kommt meisst nie etwas dabei heraus.

x 1 #10


D
Zitat von Tante Emma:
Diese unbeschwertheit wünschen wir "Angsthasen" uns alle und nein es ist mit Sicherheit keine Strafe von da oben...., was müssten dann all die wirklich schlimmen Verbrecher für Strafen von oben bekommen...., und schau dich um...., denen geht es doch gut. Siehe es doch vielleicht auch als Hinweis auf dein Leben und das du was ändern musst und auch kannst. Du brauchst mehr Selbstvertrauen und Mut. Arbeite an dir und du kannst sicher das ein oder andere Problem selbst lösen. Alles Liebe


Hallo Tante Emma,

ja du hast sicher Recht. Ich glaube auch nicht, dass ich bestraft werde, es war halt nur ein Gedanke, ob es eine Strafe sein könnte. Aber du hast Recht, es laufen so viele Menschen rum, die wirklich böse sind und schlimme Sachen machen und denen geht es gut.
An meinem Selbstvertrauen versuche ich seit einiger Zeit zu arbeiten. Es ist verdammt schwer, aber ich habe den festen glauben, dass ich es schaffe. Auch wenn es ein langer, schwerer Weg ist. Aber in den letzten Wochen ist mir bewusst geworden, dass mein mangelndes bzw. kleines Selbstbewusstsein mich in vielen Bereichen im Leben einfach bremst. Und genau deshalb muss ich an mir arbeiten.

Zitat von Kornblümle:
Ich neige auch dazu mich reinzusteigern und das schon immer eigentlich. Wenn du wüsstest wie oft ich schon gegoogelt habe und was ich shcon alles hätte haben sollen Smile

Hallo Kornblümle,

das Problem mit dem Googeln kenne ich. Man weiss, dass es einen nicht weiterbringt und trotzdem schaut man immer wieder nach. Ich glaube es ist die Hoffnung, dass man eine Entwarnung bekommt. In ganz seltenen Fällen ist mir das tatsächlich auch mal gelungen. Meistens verstärkt sich die Angst allerdings und man macht sich nur noch mehr verrückt.

#11


A


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Dr. Christina Wiesemann
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