App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

12

F

Flocke_79
Gast

Ich suche nach Frauen, denen es genauso erging oder noch ergeht. Bei mir ist es so, das ich einen Kinderwunsch habe, seit Jahren und ihn unterdrücke oder mit dem Verstand als nicht lebbar erkläre. Aber der Wunsch ist ja trotzdem latent da... Ich habe Angst keine Kraft für ein Kind zu haben, die gleichen Gräueltaten zu begehen wie meine Mutter damals bei mir.
Andererseits würde ich gerne etwas "schaffen". Einen Menschen auf die Reise des Lebens schicken mit einem guten Selbstvertrauen, mit Werten, mit einer gesunden Seele.

Ich möchte gerne fruchtbar sein... Ein Baby wiegen und trösten...
Am Ende meiner Tage etwas geschafft haben. Einen Menschen.
Früher habe ich gedacht, ich kompensiere meine Einsamkeit durch ein Kind. Aber alles, was mich mehr ausgelastet hat, sozial gesehen, kam dagegen nicht an. Ich arbeite, singe im Chor, bin ehrenamtlich in einer größeren Gruppe aktiv, mache Sport , gehe unter Leute....
Was unterm Strich bleibt, sind der Kinderwunsch und gleichzeitig die Angst vor der Belastung.

Gibt es unter euch Frauen, die das ähnlich erleben(t)en?
Liebe Grüße
Flocke

22.06.2018 #1


45 Antworten ↓
blue1979

blue1979
Mitglied

Beiträge:
3082
Themen:
7
Danke erhalten:
5402
Mitglied seit:
Zwei meiner ehem. Freunde mussten ihre MEdis weiter in der SS nehmen (teilweise umgestiegen). Beide wurde nur hausärztlich betreut, was ich nicht gut finde. Fachärzte haben da mehr Erfahrung.
Eine andere Freundin hat ihre Medis später einfach abgesetzt und keine Therapien trotz GAS /Zwangsst. gemacht. Ein crasser Messiehaushalt und ich habe den Kontakt eingestellt..(sie bekommt Familienhilfe)

Meine beste Freundin hat vorher jahrelang Therapien gemacht und hat sich ein Sozialnetz aufgebaut mit Ärzten, Theras und Freunden. Nun heisst es warten Smile

Meine Gedanken dazu:
Ich komme selber nicht damit klar, wie meine Kinder mit meinen Wochenbettdepris die ersten JAhre überstanden haben. 2 Theras sagen mir oft, ja das positive daran ist, dass meine Kinder die schlimmen Zeiten eines Lebens kennen und später einfach nicht schneller aufgeben. Hört sich nach Beschwichtigung an, denn meinen Kids fehlt es an mangelner Liebe, Selbstbewusstsein und sie haben es bisher nicht gelernt, sich selbst zu beruhigen. Ich kann meine Kids nicht lieben wie andere Mütter, da ich nicht weiss, was Liebe ist und das Gefühl nicht in mir drin ist . Ich kenne Angst, Panik und Wut , meine Kinder auch. Damit kann niemand ein selbsterfülltes Leben haben.

Nun geht es aufwärts mit Therapien und wir holen einiges nach. Meine mentale Verfassung spiegelt sich natürlich im Verhalten der Kinder. Jetzt wo es mir besser geht, holt mein Sohn auch seinen geistigen und körperlichen Entwickungsrückstand nach - er wächst wieder (er hat einen sehr zarten Körperbau und ist u.a aus med. Gründen zurückstellt von Schule) und kommt jetzt langsam in die Trotzphase. Wäre er wie andere Kids mit 2 Jahren in die Trotzphase gekommen, wäre ich durchgedreht und dass hat er gespürt. Ich war damals nicht belastbar und habe oft die Nerven verloren. Ich habe gestern eine Sitzung bei einer Kinderpsychologin gehabt und das war echt aufschlussreich. Mich nerven Leute, die meinen, Angststörungen bei Kids seien normal und alles wird sich auswachsen. Nein, die Wunden sitzen tiefer.
Es kostet mich wahnsinnig viel Kraft für mich zu sorgen und dann noch Energien für meine Kinder zu haben.

Jetzt wo ich ein gutes Therapeuten und Ärztenetz habe, würde ich auch ein drittes Kind in Erwägung ziehen und mich engmaschig von meiner Psychiaterin betreuen lassen (ich gehe wirklich gerne zu ihr hin und wir diskutieren ganz offen miteinander).
Ich habe aus dieser Geschichte viel für mein weiteres Leben gelernt. Trotzdem empfinde ich viel Trauer wenn ich daran denke.

22.06.2018 11:05 • x 1 #38


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Kinderwunsch - aber große Angst vor der psy Belastung

x 3


Sallyblue

Sallyblue
Mitglied

Beiträge:
390
Themen:
7
Danke erhalten:
218
Mitglied seit:
Zitat von Skade:
Vielen Dank für deine offenen Worte und deinen Mut es zu schreiben.

Das fett markierte finde ich sehr wichtig. Das sind Schlüsselkriterien, wie ich finde, zur Frage "ob" man Kinder bekommen sollte. Man sollte selbst sehr stabil sein und überdachte gut gelernt und umgesetzt haben, wie man sich in kritischen Situationen wieder auf einen grünen Ast holt. Kann man das nicht, ist es meiner Meinung nach nicht ratsam Kinder zu bekommen. Denn die Belastung ist um ein vielfaches höher als bei einem Leben ohne Kinder.

Was mich etwas wundert ist, das du schreibst, du liebst deine Kinder nicht wie normale Mütter würdest dich aber für ein 3. Kind entscheiden?
Du wirkst sehr reflektiert und beobachtend. Wäre das weise?


Da hast du recht. Kinder sind eine zusätzliche Belastung. Und nur weil man Kinder hat ist die welt nicht Rosarot. Das muss wirklich jeder verstehen. Es kommen dadurch eher mehr Probleme auf einen zu auch Psychisch. Aber wenn der Wunsch danach stark ist und es zu den eigenen Lebenszielen und auch des des Partners dazugehört muss das jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde es ist auch immer wichtig selbst zureflektieren was einem in den Ängsten und Depressionen fehlt was für eine Gesunde Kindheit wichtig ist. Bei mir ist zum Beispiel Liebe kein Problem auch verhalte ich mich selten ärgerlich oder wütend. Auch in Extremsituationen versuch ich das Andere nicht darunter Leiden müssen. Hab auch in meiner jetzigen psychischen Episode zwei Hundewelpen grossgezogen. Mit hilfe meines Mannes natürlich. Und da ist keiner zu kurz gekommen. Aber wir mussten und müssen uns manchmal schon sehr gut absprechen und jeder musste seine stärken einsetzen das das gut Klappt. Ok das ist jetz ein flacher Vergleich, aber ich hoffe wenn wir so weiter durchs Leben gehen das wir da unseren Herzenswunsch auch mit Kind erfüllen können.

22.06.2018 13:36 • x 1 #41


Zum Beitrag im Thema ↓


Miiu-Miau
Hallo liebe Flocke,

ja, ich kann das gut nachfühlen. Mir geht es ähnlich, wobei ich keine schlechten Erfahrungen mit meiner Mutter habe.
Ich selber stehe dem Kinderwunsch sehr ambivalent gegenüber. Auf der einen Seite möchte ich gerne, auf der anderen Seite frage ich mich, wie ich es schaffen sollte mit meinen eigenen Problemen, genug Kraft für ein Kind aufzubringen.
Mein Freund möchte derzeit auch kein Kind und aufgrund meiner Ambivalenz bring ich das Thema auch nicht wirklich zur Sprache. Da ich sowohl vor seiner Zustimmung für ein Kind, als auch seinem Nein Angst habe.
Dabei rennt mir die Zeit davon, da ich dieses Jahr 40 werde.

#2


F
Confused Ja, Miiu danke dir für Deine Zeilen. Heute hatte ich ja "Besuch" von jemandem den ich seit knapp 4 Jahren kenne und irgendwie war der Sex seltsam. Weiß nicht wie ich es beschreiben soll... Vllt liegt es daran, daß ich ja nicht in ihn verliebt bin. Vllt bin ich auch längst überfällig für eine gleichgeschlechtlich Beziehung... Vllt bin ich psychisch nicht fähig Sex zu genießen... Ich hab kein Plan.
Seit fast einem Jahr schwärme ich heimlich für den Pfarrer der Gemeinde wo ich singe. Morgen teste ich mal an, ob es vllt abgeklungen ist. Gehe in den Gottesdienst. Gesehen hab ich ihn letzte Mal kurz nach Ostern.
Vllt bin ich ja endlich wieder entliebt Confused
Er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Aber das ist typisch für mich mich für Menschen zu begeistern, die ich nicht haben kann. Denn so bleibt es immer Theorie und ich muss keine Nähe zulassen. Das hat sich mein Unterbewusstsein hübsch fein ausgedacht... Ja ja.
Und was den Kinderwunsch betrifft, der ist irgendwie heute wieder dolle abgeebbt
.. Seltsam. Frauen sind seltsam Rolling Eyes

#3


F
Wenn ich mich selbst beobachte, dann sehe ich einen Menschen der ganz dolle auf der Suche ist... Nur, wonach suche ich? Ich mache ja schon sehr viel und habe auch während meiner schlechten Zeiten viel ausprobiert. Irgendwie ist alles doch recht seltsam.
Irre find ich, das ich jetzt 10 Tage mega massiven Kinderwunsch hatte. Und seit gestern abend ist er futsch! So war das schon oft. Einmal der Gang durch die Hölle. So fühlt sich das für mich an. Fühlen...denken...fragen...von eine Sekunde auf die andere von Euphorie und Lust auf Zukunft --- zu Sorgen und selbstauferlegtem Verzicht.

Oh man oh man. Wer braucht so ne Achterbahnfahrt! Ich eher nicht :-S

#4


Dubist
Hey Flocke, hast du nicht schobn ein Kind? Tschuldige, wenn ich, falls ich dich mit jemand verwechsele.
Also erstmal, ein Kinderwunsch ist doch ganz normal bei einer Frau, normalerweise. Eine Frau muß schon sehr verpfuscht oder verhörtet sein, wenn sie keine mütterlichen Gefühle fühlen kann oder will. Aber bei dir ist da noch ein Funke da, den du immer wieder fühlen kannst.
Seh es posetiv, als das Gesunde und Normale.
Was ich allerdings nichts so passend für deinen Kinderwunsch finde und herauslese ist, das du Besuch von "Jemand" hattest. Also das hört sich nicht wie ein Mensch an, der mal der Vater deiner Kinder sein könnte.
Tschuldige, aber das wirkt nicht so gut. Alles, so auf mich.
Niemand kann über dich bestimmen, vielleicht solltest du es einfach mal zulassen, oder besser auch nicht, ich werde dir da nichts raten können.
Ich bin damals einfach ins unbekannte Nass gesprungen, sozusagen und nieeee bereut.
Mein Mann und ich hatten Hilfe(n), ja, manches war hilfreich, manches weniger.
Aber er ist heute ein echt total liebevoller Vater, trotz verpfuschter kindheit.
Wenn du schon in die Kirche gehst, solltest du auch Gott erlauben und es zulassen, daran glauben, das er dein Frausein, dein verwundetes Kind heilen kann und auch will.


wünsche dir einen schönen Sonntag, herzliche Grüße Dubist

x 1 #5


Schlaflose
Zitat von Dubist:
Also erstmal, ein Kinderwunsch ist doch ganz normal bei einer Frau, normalerweise. Eine Frau muß schon sehr verpfuscht oder verhörtet sein, wenn sie keine mütterlichen Gefühle fühlen kann oder will.


Das ist doch absoluter Unsinn, dass Frauen, die keine Kinder wollen verpfuscht oder verhärtet sind. Ich kenne viele Paare, die Kinder lieben, aber selber keine haben wollen. Es sind hauptsächlich Lehrerkollegen von mir, die ständig mit Kindern zu tun haben. Auch mein Cousin und seine Frau wollten selbst nie welche, sie haben aber die Kinder meiner Cousine (also die Schwester meines Cousins) immer so behandelt, als ob es ihre eigenen wären. Keine von diesen leiden unter unter psychischen Problemen oder Ängsten, sie haben sich ganz bewusst dagegen entschieden, selbst Kinder zu haben.

#6


Dubist
Zitat von Schlaflose:
Zitat von Dubist:
Also erstmal, ein Kinderwunsch ist doch ganz normal bei einer Frau, normalerweise. Eine Frau muß schon sehr verpfuscht oder verhörtet sein, wenn sie keine mütterlichen Gefühle fühlen kann oder will.


Das ist doch absoluter Unsinn, dass Frauen, die keine Kinder wollen verpfuscht oder verhärtet sind. Ich kenne viele Paare, die Kinder lieben, aber selber keine haben wollen. Es sind hauptsächlich Lehrerkollegen von mir, die ständig mit Kindern zu tun haben. Auch mein Cousin und seine Frau wollten selbst nie welche, sie haben aber die Kinder meiner Cousine (also die Schwester meines Cousins) immer so behandelt, als ob es ihre eigenen wären. Keine von diesen leiden unter unter psychischen Problemen oder Ängsten, sie haben sich ganz bewusst dagegen entschieden, selbst Kinder zu haben.


Das ist dann was anderes, tschuldige, wenn du dich jetzt angegriffen gefühlt haben solltest.
Ich meinte damit, sie hat ja erzählt, das sie Angst hatte wegen ihrer schweren Kindheit.
Und sich vielleicht wunderte das da noch ein Kinderwunsch kommt.
Das meinte ich bei Flocke durchaus posetiv und natürlich.
Genauso ehrlich und natürlich kann es aber auch sein, wenn ein Mensch von sich aus kein Kind möchte.
Was ist daran falsch? Ich kann daran nichts falsches finden?
Ausser, das es durchaus Menschen gibt, die den Entschluss eines Tages bereuen.
Da würde ich das schon sehr bedauern für solch eine person. habe eine Idee

#7


I
Ich fühle mich damit auch angegriffen, denn die Aussage stammt noch aus mitteralterlichen Zeiten, in denen die einzige Aufgabe der Frau darin bestand, Kinder zu gebären. Ich bin eine Frau, habe keinerlei Kinderwunsch und kann auch mit kleinen Kindern absolut null anfangen. Ich finde sie weder süß noch erwecken sie irgendwelche Muttergefühle in mir.
Heute ist das normal, dass Frauen sich auch bewusst gegen Nachwuchs entscheiden können, Männer sich um ihre Kinder kümmern, etc. Das hat alles nichts mit einem absolut verpfuschten Leben zu tun. Im Gegenteil, das Leben ist dann erst Recht nicht verpfuscht, wenn man es selber gestalten kann.

#8


F
@dubist
Nein, ich habe kein Kind.
Und ich habe auch nicht geschrieben, das ich mich wundern würde einen Kinderwunsch zu haben. Das hast du missverstanden. Ich finde es völlig normal, schließlich war ich 2 Mal schwanger vor 6 bzw 7 Jahren und da wurde ein Prozess begonnen aber nie beendet.
Heute ist bereits Tag 2, wo ich mich wieder in ruhigem Fahrwasser bewege und keinen Kinderwunsch fühle. Mein Gott, was bin ich erleichtert! Ich bin wieder normal. Emotionell gesehen
Wieder under control. Da fällt mir ein Stein vom Herzen! So kenne ich mich und so mag ich mich. Klar sein im denken & Fühlen.
Übrigens, dieser "jemand" ist ein Mann, den ich seit 4 Jahren kenne und ihn im Schnitt einmal im Jahr treffe. Auch ich habe Bedürfnisse, wobei ich nach so einem Abend immer lange satt bin und dann wieder meine sexueller Bedürfnisse mit mir alleine verbringe Wink
Im Kern bin eigentlich nur dann wirklich frei im Kopf für Sex, wenn ich bis über beide Ohren verliebt bin. Doch das gab's schon länger nicht mehr. Auch der Pfarrer ist im Prinzip ne Kopfkino-Sache. Heute war ich ja im Gottesdienst und hatte kurz mit ihm gesprochen wegen einer Veranstaltung am Freitag die er macht und ich hin gehe, und es ist wirklich so, das habe ich an mir beobachtet, er ist körperlich ne Erscheinung, sehr prinzipiell in seinen Ausführungen und autoritär in seiner Ausstrahlung und das hat mich immer schon schwach gemacht Wink
Da könnte Frau sich ja anlehnen...sich sicher fühlen. Nur leider schnappen sich so ne Männer rechtzeitig andere Frauen...
Liebe Grüße an euch...
Und danke fürs Lesen.
Ich bin wie schon geschrieben irgendwie "suchend" unterwegs in diesem Jahr....

#9


Dubist
dann ist ja gut, wenn du wieder klar bist....

#10


P
Ich habe irgendwie grade ein Dejavue...

#11


F
Was meinst genau?
Geht's dir genauso oder wie?

#12


P
Nein, zurzeit nicht, aber die diskussion geht in eine ähnliche richtung wie kürzlich bei einem anderen thread...

#13


S
Mir geht es so ähnlich. Der Kinderwunsch ist gerade noch nicht ganz konkret, aber meldet sich langsam an.
Mein Freund will auch unbedingt Vater werden. Auch nicht unbedingt sofort, aber kinderlos bleiben will er nicht.
Also eigentlich wollen wir beide Nachwuchs, aber neben der schönen Vorstellung löst das bei mir auch totale Angst aus.
Ich komme ja so schon gerade so mit mir klar - wie soll ich für ein Kind sorgen können?
Und wenn ich vielleicht in ein paar Jahren wieder total "normal" psychisch gesund und belastbar bin, werde ich das dann auch bleiben oder unter der neuen Verantwortung wieder tiefer in die Angst rutschen? Confused
Vom körperlichen mal ganz abgesehen... Ich bin der totale Jammerlappen. So schon. Wie soll ich bloss 9 Monate Schwangerschaft überstehen? Very Happy
Eine schlechte Kindheit oder Probleme mit meiner Mutter hatte ich übrigens nicht, im Gegenteil.
Manchmal glaube ich, wär bei mir mehr in der Kinderheit schief gegangen, hätte ich für ein eigenes Kind nicht so den Anspruch an mich selbst, dem gegenüber eine genauso tolle Mutter zu sein..,.,

#14


Dubist
Zitat von Squirry:
Mir geht es so ähnlich. Der Kinderwunsch ist gerade noch nicht ganz konkret, aber meldet sich langsam an.
Mein Freund will auch unbedingt Vater werden. Auch nicht unbedingt sofort, aber kinderlos bleiben will er nicht.
Also eigentlich wollen wir beide Nachwuchs, aber neben der schönen Vorstellung löst das bei mir auch totale Angst aus.
Ich komme ja so schon gerade so mit mir klar - wie soll ich für ein Kind sorgen können?
Und wenn ich vielleicht in ein paar Jahren wieder total "normal" psychisch gesund und belastbar bin, werde ich das dann auch bleiben oder unter der neuen Verantwortung wieder tiefer in die Angst rutschen? Confused
Vom körperlichen mal ganz abgesehen... Ich bin der totale Jammerlappen. So schon. Wie soll ich bloss 9 Monate Schwangerschaft überstehen? Very Happy
Eine schlechte Kindheit oder Probleme mit meiner Mutter hatte ich übrigens nicht, im Gegenteil.
Manchmal glaube ich, wär bei mir mehr in der Kinderheit schief gegangen, hätte ich für ein eigenes Kind nicht so den Anspruch an mich selbst, dem gegenüber eine genauso tolle Mutter zu sein..,.,



Aber zu krank um mit einem mann ins Bett zu liegen sind halt viele nicht. Shocked Confused
wenn ihr keine Kinder wollt, dann tut was dagegen. ES gibt auch sichere Methoden.
Und wenn ihr doch welche haben wollt.
Entweder ist der Wunsch stärker, das eure Ängste ins Hintertreffen rücken, was ich dir ehrlich gesagt sehr wünsche.
Es gibt auch etwas wo ich für mich als Wahrheit erkannt habe:
Kinder, das geht doch nicht.
Nein, das ist zuviel. Sagt die eine Stimme
Das ist doch die größte Belastung. die andere stimme
Die Liebe sagt aber, das ist das schönste Geschenk. Und das ist auch meine Stimme.
Wenn man sein Kind liebt, dann vergisst man die Belastung.
man bekommt die kraft.
Und ich sage das, es ist manchmal anstregend, sehr sogar.
Aber die Liebe sagt, es ist mir eine Ehre udn keine Belastung letzendlich!
mal darüber nachdenken.

Dubi

#15


P
Gleiche Diskussion:

Auch hier kann doch jeder selbst am besten wissen was ihm gut tut und er sich zutraut oder? Jeder traut sich in unterschiedlichen Dingen unterschiedlich viel zu. Das hat nichts mit schwach oder stark zu tun, sondern lediglich damit, wo gerade die bereiche liegen, in denen man sich stärker fühlt.

#16


V
Zitat von Squirry:
Manchmal glaube ich, wär bei mir mehr in der Kinderheit schief gegangen, hätte ich für ein eigenes Kind nicht so den Anspruch an mich selbst, dem gegenüber eine genauso tolle Mutter zu sein..,.,

Wenn man eine schöne Kindheit hatte, weiß man doch wie es geht, oder nicht ?
Man übernimmt ja vieles unterbewusst von den Eltern.
Wenn man keine schöne Kindheit hatte und sich dem bewusst ist, ist der Anspruch ja auch groß, es bei den eigenen Kindern besser zu machen.
Aber es ist doch besser einen gewissen Anspruch zu haben als sich von vornerein keine Mühe zu geben.

Zitat von Dubist:
Wenn man sein Kind liebt, dann vergisst man die Belastung.
man bekommt die kraft.

Ja, ich denke es kommt darauf an, was man wirklich will, was einem im Leben wichtig ist.
Jeder hat seine Prioritäten und Vorlieben.
Manchmal muss man das erstmal für sich selbst herausfinden.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Smile

(Und wenn Mutterinstinkt und Empathie groß genug sind, dann kümmert man sich praktisch automatisch um ein Kind/Baby Wink )

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Dubist
Wünsche euch allen einen schönen Mittag.
Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg, dies dabei nicht vergessen.
Und nicht jeder der eine gute Kindheit hatte muß gesund bleiben(seelisch).
Wie auch nicht jeder der eine schwere Kindheit hatte nicht auch seelisch gesunden kann.

#18


S
Zitat von Dubist:

Aber zu krank um mit einem mann ins Bett zu liegen sind halt viele nicht. Shocked Confused

Ach ja, ich vergaß, mit einer Angststörung kann man ja keinen Sex mehr haben Rolling Eyes
Ich finde diesen Kommentar von dir einfach nur total daneben.

Zitat:
wenn ihr keine Kinder wollt, dann tut was dagegen. ES gibt auch sichere Methoden.

äh? Wovon redest du? Natürlich verhüten wir. Ich habe auch keine Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft. Das wird nicht passieren und ist auch gar nicht das Problem.

Zitat:
Wenn man sein Kind liebt, dann vergisst man die Belastung.

Viele Frauen bekommen eine Angststörung nach der Geburt. Willst du denen unterstellen, dass sie ihr Kind nicht lieben?

#19


S
Zitat:
Wenn man eine schöne Kindheit hatte, weiß man doch wie es geht, oder nicht ?
Ich weiß auch, wie es geht. Aber meine Mutter hatte auch zum Beispiel keine Angststörung. Wink
Zitat:
(Und wenn Mutterinstinkt und Empathie groß genug sind, dann kümmert man sich praktisch automatisch um ein Kind/Baby Wink )

Hier nochmal: Willst du damit sagen, dass Mütter, die das nicht allein schaffen wohl zu wenig Mutterinstinkt und Empathie haben? Ich kann gerade nicht glauben, dass wir hier in einem Forum sind, in denen eigentlich alle wissen, was eine Angststörung bedeuten kann.

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Mira Weyer
App im Playstore