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Hallo,

ich bin 21 Jahre und nehme nunmehr seit fast 4 jahren Paroxat20mg jeden tag eine aufgrund einer dmaligen fehlgeburt habe ich Angstzustände bekommen und Hyperventilation........... Nun war ich vor 4 monaten ca. bei Arzt weil ich die dinger gern absetzen möchte da wir uns ein Kind wünschen ich hatte von dem Arzt Neuroplant Aktiv bekommen er sagte mir ich solle 1 neuroplant aktiv nehmen und nur noch eine halbe paroxat hab das dann auch ca. 10 tage gemacht allerdings war ich ziemlich launinsch und mir war so furchtbar schwindelig das ich dann wieder eine ganze paroxat und keine neuroplant mehr genommen habe ............... NUn ist aber unser Kinderwunsch so gross geworden das die dinger nun wirklich weg müssen, ich frag mich ob ich wohl wieder mit dieser kombination eine halbe Paroxat und villeicht 2 Neuroplant nehmen sollte. Zum Arzt kann ich grad nichd da wir auf dem land wohnen und ich keinen führerschein habe, und mein mann den ganzen tag unterwegs ist.
Also bitte ich euch um eure Hilfe
Liebe Grüsse MamaMai2004

15.08.2008 21:44 • 18.08.2008 #1


5 Antworten ↓




Angst-Medikamente für Kinderwunsch absetzen - wie?

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mhm ok hat den niemand noch nen Tipp für mich etwas enttäuscht von nur einer unverständlichen antwort

16.08.2008 16:02 • #3


Hallo Mama,
ich gab mein BEstes, einmal mit dem Link und einmal mit der PN.
Mehr konnte ich persönlich für dich nicht tun,es tut mir leid, wenn dich das enttäuscht hat.
Grüssli
Iris

16.08.2008 17:33 • #4


Hallo MamaMai2004,
herzlich willkommen hier im Forum.
Medikamente haben ja meist immer irgendwelche Nebenwirkungen, über einen Kinderwunsch würd ich erst nachdenken, wenn ich mich ohne Medikament wohl fühle.
LG
Maja

18.08.2008 14:49 • #5


Christina
Hi,

falls Du mit der Pille verhütest und Neuroplant nehmen möchtest, könnte sich der Kinderwunsch schneller erfüllen als geplant... Zwar streiten sich die Wissenschaftler da noch, aber es besteht immerhin die Möglichkeit, dass Johanniskraut (in Neuroplant) die Wirkung der Pille beeinträchtigt. Und schwanger trotz Paroxetin ist wirklich keine gute Idee.

Dass Paroxetin beim Absetzen Probleme macht, kann vorkommen. Das muss nicht an der Grunderkrankung liegen, sondern kann ein sog. Absetzsyndrom sein. Insofern muss die Substitution mit Neuroplant auch nichts bringen. Grundsätzlich hast Du folgende Möglichkeiten:

1. Augen zu und durch: Du reduzierst Paroxetin auf die Hälfte (mit oder ohne Neuroplant) und wartest ab, bis sich Deine Absetzsymptome gelegt haben. Dann reduzierst Du weiter bzw. setzt es ab. Nur zu empfehlen, wenn die Absetzsymptome derweil nicht überhand nehmen.

2. Du reduzierst Paroxetin langsamer, u.U. mit Hilfe einer Suspension, da kannst Du tropfenweise runtergehen. Es ist aber manchmal schwierig, den Arzt davon zu überzeugen, nicht alle haben Verständnis für Absetzschwierigkeiten bei einem Medikament, das ja nicht abhängig machen soll.

3. Manchmal wird bei der Reduktion wie beim Einschleichen ein sedierendes trizyklisches AD gegeben. Das könnte es erleichtern. Ggf. - wenn Du definitiv nicht suchtgefährdet bist - kann man die Absetzsymptome auch mit Benzodiazepinen überbrücken.

4. Du kannst (und solltest m.E.) das Absetzen durch ein möglichst umfassendes Wellnessprogramm unterstützen: z.B. Sport wegen der Stimmungsschwankungen (trotz Schwindel, denn der ist harmlos), Entspannungsübungen, wenig Stress etc.

Du bist mit 21 ja noch sehr jung, hast also trotz drängendem Kinderwunsch noch sehr viel Zeit. Und die solltest Du Dir auch unbedingt nehmen und den Kinderwunsch erst dann realisieren, wenn Du stabil und sicher eine Weile ohne Paroxetin gelebt hast.

Liebe Grüße
Christina

18.08.2008 19:59 • #6




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Dr. med. Andreas Schöpf