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Hallo ich hab zzt einfach alle Hoffnung verloren und auch jegliches Vertrauen.

Es fing an mit ner fehlgeschlagenen Zahnbehandlung wo mir sehr viel Amalgam rausgebohrt wurde ohne Schutz und ich auch noch viel Geld verloren hab. Dieser Eingriff war wohl der grösste Fehler in meinem Leben zumal er nicht dringend notwendig war. Ab da an ging es mir schleichend immer schlechter.

Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Schmerzen, Pieksen , Kribbeln und Taubheitsgefühle in Kopf Bein und Wirbelsäule, Konzentration im a......., Benommenheit, Schwäche und Erschöpfung egal wie viel ich geschlafen hab. Depression und Angst ist eher eine Folge des ganzen gewesen.

Mein Hausarzt hat bisher nie was gefunden im MRT vom Kopf nicht und eine Lumbalpunktion wurde gemacht wg MS Verdacht. Eine Diagnose auch wenn es MS wäre, wäre für mich eine Erleichterung gewesen , ein Ende mit dieser Ungewissheit und ein Anfang das die Krankheit ,sei sie auch noch so schlimm , endlich behandelt wird. Als da nix raus kam bei der Lumbalpunktion hab ich irgendwie völlig innerlich aufgegeben.

Mein Hausarzt sagte nur noch mit den Zähnen sollte ich das abchecken lassen. Ich war bei 4 Zahnaerzten und hab 4. Meinungen bekommen. Ich weiss nicht wem ich glauben kann und alles war natürlich mit Kosten verbunden. Hier bin ich also auch auf der Stelle stehen geblieben.

Bei einem Arzt war ich der einen Verdacht auf chronische Quecksilber Vergiftung hatte. Er hat mir ein Test mitgegeben den ich einschicken sollte alles auf eigene Kosten auch die DMPS Kapseln aus der Apotheke. Das hab ich nicht geschafft, der Test liegt seit Ewigkeiten bei mir rum und ich weiss gar nicht ob er noch gültig ist. Zu dem Arzt nochmal zu gehen traue ich mich nicht. Das ist fast ein Jahr her und ich bräuchte dann ein neues Rezept für die dmps kapseln weil dieses abgelaufen ist.

Ich hab einfach jegliche Hoffnung verloren das mir noch jemand helfen kann. Ich kann so einfach nicht weiterleben. Ich würde am liebsten alles beenden (dies soll keine suizid Androhung sein) aber ich hab keine Angst vor dem Tod. Ich habe mehr Angst das ich in dem Zustand weiterleben muss. Auch sehr große Angst im Pflegeheim zu landen mit 41 oder in eine betreute WG.

Mittlerweile ist es so schlimm das ich mich immer irgendwie anlehnen muss oder hinlegen muss da ich den Halt nicht hab in der Wirbelsäule . Immer wenn ich mich aufrichten, gehe oder Stehe hab ich das Schwindelgefühl und das hin und her schwanken.

Die hno Ärztin hat nochmal ein MRT vom Kopf veranlasst was Anfang nächster Woche ist und zum Neurologen. Ich hab den Mut total verloren und Angst das der Neurologe mir nicht glaubt das es wirklich wichtig ist mal ein EMG zu machen und Nervenmessungen. Ich hab es noch nicht mal geschafft bis jetzt da anzurufen wg eines Termins

Ich war in der TK und mein Zustand wurde da immer schlechter konnte nix mitmachen an Sport usw es wurde mir Nicht geglaubt das gerne mitmachen würde aber nicht kann. Auch das mir noch schwindeliger wird von Gerüchen wie Farbe oder Kleber wurde mir nicht geglaubt.

Mein Hausarzt hat gesagt es könnte MCS sein oder CFS aber bei diesen Krankheiten könnte man nix machen und auch nicht diagnostizieren. Er hat einfach keine Lust mehr weiter zu suchen das merke ich und wenn andere Menschen mich aufgeben gebe ich mich auch auf. Das ist das Problem anstatt das ich weiterkämpfe ziehe ich mich total zurück und denke das nix mehr einen Sinn hat.

Mein Freund macht mich auch nur fertig mit Worten , das einzige gute ist das er mich begleitet zum MRT nächste Woche wenn er sich das bis dahin nicht wieder anders überlegt. Ich hab Platz Angst in diesen Dingern deshalb bekomm ich da was zur Beruhigung und soll deshalb ne Begleitperson mitnehmen.

Sorry für den langen Text aber danke fürs lesen .

18.01.2018 13:06 • 26.01.2018 #1


44 Antworten ↓


Floki
Hi!

Nicht aufgeben! Hast du schon ein großes Blutbild mit den Elektrolyten machen lassen?

Kommt mir bekannt vor...ich habe da im Inet schon mal was gelesen...dass jemand nach einer Zahnbehandlung aufeinmal eine Mangelerscheinung im Blut hatte...... kann nur nimmer sagen was es genau war... vl kannst da mal bissal googeln..

Amalgan ist nicht ohne man findet oft Berichte über mögliche Vergiftungen!

Grüße

18.01.2018 13:15 • #2



Keine hoffnung mehr auf besserung

x 3


Isa1982
Hallo Klara,

als ich deinen zweiten Satz gelesen habe, habe ich gedacht: Ohhhh noch jemand, dem es nach einer Zahnbehandlung immer schlechter geht.
Bei mir fing nämlich vor einem Jahr die Odysee auch mit einem Zahnarztbesuch an. Und seitdem ist nichts mehr wie es war.
Symptome waren in etwa wie bei dir und ich bin dann auch in eine Depression gerutscht.

Hat bei dir jemand mal an CMD gedacht? Ich denke nämlich mal dass die Behandlung doch sehr langwierig war und es könnte sein, dass sich deine Kiefermuskeln verhärtet haben.
Das löst leider auch sehr sehr viel im Körper aus. Und es muss ja nicht immer gleich das schlimmste sein.

Bitte gib die Hoffnung nicht auf! Auch wenn es dir schwer fällt. Es gibt für jedes Problem eine Lösung! Auch wenn man es vielleicht nicht sieht.

Ich finde es sehr schade, dass dein Freund dir keine Stütze ist.

Ich drücke dir die Daumen, dass eine Lösung gefunden wird.
Wenn du willst können wir uns gerne etwas austauschen.

LG Isa

18.01.2018 13:20 • #3


Zitat von Floki:
Hi!

Nicht aufgeben! Hast du schon ein großes Blutbild mit den Elektrolyten machen lassen?

Kommt mir bekannt vor...ich habe da im Inet schon mal was gelesen...dass jemand nach einer Zahnbehandlung aufeinmal eine Mangelerscheinung im Blut hatte...... kann nur nimmer sagen was es genau war... vl kannst da mal bissal googeln..

Grüße


Huhu mein Hausarzt sagt immer er hat alles geprüft und ich hab nicht den Mut zu fragen ob ich eine Kopie davon haben kann, von dem Ergebnis. Das ist auch schon ne Zeit her jetzt mit der Blut Untersuchung. Ich hab immer das Gefühl dass ich ihn nur nerve damit und er eh glaubt das alles psychisch ist.

18.01.2018 13:24 • #4


Floki
Zitat von klara76:

Huhu mein Hausarzt sagt immer er hat alles geprüft und ich hab nicht den Mut zu fragen ob ich eine Kopie davon haben kann, von dem Ergebnis. Das ist auch schon ne Zeit her jetzt mit der Blut Untersuchung. Ich hab immer das Gefühl dass ich ihn nur nerve damit und er eh glaubt das alles psychisch ist.


So war meiner auch! Hat zu mir auch gesagt das alles okay ist...hab dann mein Blutbild angefordert und es waren keine Elektolyte drauf...

18.01.2018 13:39 • #5


Isa1982
Du hast aber auch das Recht dir die Werte geben zu lassen!

18.01.2018 13:49 • #6


Zitat von Isa1982:
Hallo Klara,

als ich deinen zweiten Satz gelesen habe, habe ich gedacht: Ohhhh noch jemand, dem es nach einer Zahnbehandlung immer schlechter geht.
Bei mir fing nämlich vor einem Jahr die Odysee auch mit einem Zahnarztbesuch an. Und seitdem ist nichts mehr wie es war.
Symptome waren in etwa wie bei dir und ich bin dann auch in eine Depression gerutscht.

Hat bei dir jemand mal an CMD gedacht? Ich denke nämlich mal dass die Behandlung doch sehr langwierig war und es könnte sein, dass sich deine Kiefermuskeln verhärtet haben.
Das löst leider auch sehr sehr viel im Körper aus. Und es muss ja nicht immer gleich das schlimmste sein.

Bitte gib die Hoffnung nicht auf! Auch wenn es dir schwer fällt. Es gibt für jedes Problem eine Lösung! Auch wenn man es vielleicht nicht sieht.

Ich finde es sehr schade, dass dein Freund dir keine Stütze ist.

Ich drücke dir die Daumen, dass eine Lösung gefunden wird.
Wenn du willst können wir uns gerne etwas austauschen.

LG Isa


Hallo isa ja ich hab seit Jahren cmd und es sollte angeblich besser werden durch den zahneingriff aber es wurde erst richtig schlimm alles danach und ich krieg halt verschiedene Meinungen von den Zahnärzten.

Der eine will mir ne Schiene machen und Keramik Kronen Zuzahlung 4000 Euro. Woher nehmen wenn nicht stehlen?

Der andere will auch die metallkronen raus machen und Titan Kronen rein weil er sagt es liegt an den metallkronen.

Der dritte sagt neee mir muss ein Zahn gezogen werden der tot und wurzelbehandelt ist. Und nur die Brücke wo dieser tote Zahn als Pfeiler dient muss raus.

Ein Kiefer orthopaede sagte es liegt nicht am Material sondern nur am knirschen er hat mir eine Schiene auf Kasse verschrieben die null hilft. Physiotherapie wollte er mir nicht verschreiben.

Eine vierte zahnärztin wollte erstmal 120 Euro von mir haben um zu forschen ob ich eine Allergie bzw unvertraglichkeit auf den kronenkleber hab. Dazu müsste sie bei meiner alten zahnärztin anrufen und dafür wollte sie 120 Euro haben......

Da war der Punkt wo ich mal wieder aufgegeben hab. Ich weiss nicht ob die Beschwerden an der cmd liegen oder an den metallkronen/Kleber. Oder noch an dem amalgam von vorher. Und jeder Test alles ist mit Kosten verbunden. Die Kasse zahlt nix wenn es um cmd oder um ne Allergie geht. Meine Eltern glauben mir dies nicht sie sagen das kann doch gar nicht angehen die Krankenkasse muss das doch zahlen. Aber eben nicht. Ich hab schon einen regelrechten hass entwickelt der sich leider gegen mich selbst richtet.

wurde bei dir auch amalgam rausgebohrt? LG

18.01.2018 13:53 • #7


Zitat von Floki:

So war meiner auch! Hat zu mir auch gesagt das alles okay ist...hab dann mein Blutbild angefordert und es waren keine Elektolyte drauf...


Was hast du dann gemacht , bist du zum anderen Arzt gegangen? Angeblich wurden im Sommer in der TK die elektrolyte getestet. Aber vielleicht war das auch ein fake von der TK? Die haben auch gesagt alles ok.

18.01.2018 13:58 • #8


Isa1982
Zitat von klara76:
Hallo isa ja ich hab seit Jahren cmd und es sollte angeblich besser werden durch den zahneingriff aber es wurde erst richtig schlimm alles danach und ich krieg halt verschiedene Meinungen von den Zahnärzten.

Der eine will mir ne Schiene machen und Keramik Kronen Zuzahlung 4000 Euro. Woher nehmen wenn nicht stehlen?

Der andere will auch die metallkronen raus machen und Titan Kronen rein weil er sagt es liegt an den metallkronen.

Der dritte sagt neee mir muss ein Zahn gezogen werden der tot und wurzelbehandelt ist. Und nur die Brücke wo dieser tote Zahn als Pfeiler dient muss raus.

Ein Kiefer orthopaede sagte es liegt nicht am Material sondern nur am knirschen er hat mir eine Schiene auf Kasse verschrieben die null hilft. Physiotherapie wollte er mir nicht verschreiben.

Eine vierte zahnärztin wollte erstmal 120 Euro von mir haben um zu forschen ob ich eine Allergie bzw unvertraglichkeit auf den kronenkleber hab. Dazu müsste sie bei meiner alten zahnärztin anrufen und dafür wollte sie 120 Euro haben......

Da war der Punkt wo ich mal wieder aufgegeben hab. Ich weiss nicht ob die Beschwerden an der cmd liegen oder an den metallkronen/Kleber. Oder noch an dem amalgam von vorher. Und jeder Test alles ist mit Kosten verbunden. Die Kasse zahlt nix wenn es um cmd oder um ne Allergie geht. Meine Eltern glauben mir dies nicht sie sagen das kann doch gar nicht angehen die Krankenkasse muss das doch zahlen. Aber eben nicht. Ich hab schon einen regelrechten hass entwickelt der sich leider gegen mich selbst richtet.

wurde bei dir auch amalgam rausgebohrt? LG


Nein bei mir wurde kein Amalgan raus gebohrt. Ich hab neue Kronen verpasst bekommen.... Ich hatte vor Jahren schon mal Probleme mit dem Kiefergelenk und Trage seitdem auch Schienen, die helfen aber auch nur bedingt. Sind eher zum Schutz des Zahnes.

Dass die Ärzte da so unterschiedlicher Meinung sind ist ja krass. Ich glaube aber nicht, dass es dir helfen wird neue Beißerchen zu bekommen. Dann doch eher eine Physiotherapie. Schade, dass der ZA sie dir nicht verschreiben wollte.
Machst du denn eigenständig ein paar Lockerungsübungen für deinen Kiefer?
Und ja, die Kasse zahlt leider nichts was in diese Richtung geht.

Aber warum richtet sich der Hass gegen dich selbst?
Ich hab Hass auf meinen alten Zahnarzt - der hat mich verpfuscht und kaputt gemacht. Ohne ihn wäre das nicht passiert.

18.01.2018 14:28 • #9


Zitat von Isa1982:

Nein bei mir wurde kein Amalgan raus gebohrt. Ich hab neue Kronen verpasst bekommen.... Ich hatte vor Jahren schon mal Probleme mit dem Kiefergelenk und Trage seitdem auch Schienen, die helfen aber auch nur bedingt. Sind eher zum Schutz des Zahnes.

Dass die Ärzte da so unterschiedlicher Meinung sind ist ja krass. Ich glaube aber nicht, dass es dir helfen wird neue Beißerchen zu bekommen. Dann doch eher eine Physiotherapie. Schade, dass der ZA sie dir nicht verschreiben wollte.
Machst du denn eigenständig ein paar Lockerungsübungen für deinen Kiefer?
Und ja, die Kasse zahlt leider nichts was in diese Richtung geht.

Aber warum richtet sich der Hass gegen dich selbst?
Ich hab Hass auf meinen alten Zahnarzt - der hat mich verpfuscht und kaputt gemacht. Ohne ihn wäre das nicht passiert.



Hallo ich habe auch hass gegen meine alte zahnärztin das kenne ich und die schei. zahnärzte denen kann man so schlecht behandlungsfehler nachweisen. Eine krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Ab er eben auch gegen mich selbst richtet sich der hass weil ich da hingegangen bin. Mein Freund hat mir derzeit abgeraten zu der schicki micki zahnärztin zu gehen. Und ich war so blöd und dachte die wäre besonders gut.
Überhaupt nicht ! nur wenn dabei auch viel Geld rueberspringt. Die hatte keine Ahnung von amalgam Entfernung ! das man nicht so viel auf einmal rausbohrt etc und ich war zu blöd mich vorher zu informieren! ich hatte keine Ahnung das das Quecksilber beim rausbohren erst richtig freigesetzt wird und es gefährlicher ist als das da zu lassen wo es ist.

Ich kann mir das nicht verzeihen jetzt hab ich eine mögliche Vergiftung und kann weder Diagnostik noch Behandlung bezahlen und dazu noch Selbsthass weil es alles nicht hätte sein müssen. Dann wäre ich heute noch gesund.

20.01.2018 11:57 • #10


la2la2
Zitat von klara76:
Es fing an mit ner fehlgeschlagenen Zahnbehandlung wo mir sehr viel Amalgam rausgebohrt wurde
Zitat von klara76:
Ab da an ging es mir schleichend immer schlechter.
Zitat von klara76:
Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Schmerzen, Pieksen , Kribbeln und Taubheitsgefühle in Kopf Bein und Wirbelsäule, Konzentration im a......., Benommenheit, Schwäche und Erschöpfung egal wie viel ich geschlafen hab. Depression und Angst ist eher eine Folge des ganzen gewesen.


Zitat von klara76:
Bei einem Arzt war ich der einen Verdacht auf chronische Quecksilber Vergiftung hatte.

Dann bewege JETZT mal deinen Hintern, oder genieße das Leiden weiter. Solche Zusammenhänge sind NIEMALS Zufall. Ich habe 0 Verständnis dafür, dass du die naheliegendste Ursache schon seit langem kennst, aber statt sie im Labor bestätigen zu lassen oder versuchsweise zu behandeln, nur hilflos den Kopf in den Sand steckst. Wenn es wirklich ne Quecksilbervergiftung ist, werden die irreversiblen Schädigungen dadurch im Laufe der Jahre nur noch schlimmer - da bringt aussitzen garnichts.
Zitat von klara76:
Er hat mir ein Test mitgegeben den ich einschicken sollte alles auf eigene Kosten auch die DMPS Kapseln aus der Apotheke. Das hab ich nicht geschafft, der Test liegt seit Ewigkeiten bei mir rum und ich weiss gar nicht ob er noch gültig ist. Zu dem Arzt nochmal zu gehen traue ich mich nicht. Das ist fast ein Jahr her und ich bräuchte dann ein neues Rezept für die dmps kapseln weil dieses abgelaufen ist.

Dann greife gleich Montag zum Telefon und geh wieder zu diesem Arzt.

Man kann Quecksilbervergiftungen relativ gut behandeln. Das kann jedoch viele Monate bis Jahre dauern, bis es zu echten Verbesserungen kommt. Prinzipiell könntest du das sogar selbst in die Hand nehmen. Google mal nach "Quecksilber Ausleitung", "Quecksilber Vergiftung" o.ä. Bevor du irgendwas anfängst lies dir unbedingt alles durch. Man kann Quecksilber auch im Körper mobilisieren und die Schäden deutlich verschlimmern, wenn man es falsch macht.

20.01.2018 12:19 • x 3 #11


Also ich würde nicht alles auf das Amalgam schieben,da wird einem nur unnötige Angst gemacht.
Ich bin Zahnarzthelferin und habe den Zahnarzt,bei dem ich damals gearbeitet habe (einen sehr guten,der auch seine Patienten fürsorglich behandelt hat statt sie abzuzocken) gefragt,wie das ist mit dem Amalgam.
Er sagte,diesbezüglich würde auch in den Medien völlig übertrieben.
Die Belastung vom freigesetzten Amalgam ist zwar vorhanden aber minimal belastend für den Körper.
Amalgam wurde früher laufend als Füllstoff genommen,überleg mal,wieviele Patiente da "Amalgamvergiftungen " hätten haben müssen,fast alle...

Und: Als Zahnarzt ist oder war man tagtäglich diesen "Giften" ausgesetzt,da müsste ja jeder Zahnarzt inklusive Helferinnen nach spätestens einem Jahr an akuter "Amalgamvergiftung" erkrankt sein.
Die angeblich freiwerdenden "Dämpfe" kann man ja nicht "einfangen".

Für die meisten Zahnärzte ist das Entfernen von Amalgam schlicht ein Bombengeschäft,statt Amalgam gibt´s dann Kunststoffüllungen mit Eigenanteil vom Patienten oder noch viel teurer für den Patienten:Keramikinlays.

Es gibt auch Teilkronen ,die haben die gleiche Form und Funktion wie Keramikinlays,sind halt aus Metall,werden von der Kasse bezahlt aber an Keramikinlays verdient der Zahnarzt mehr.
Nur gaaanz wenige Patienten haben tatsächlich gegen Metalle ( die bei Kronen oder Teilkronen verwendet werden)eine Allergie.

Im Grunde genommen kann man auch komplett auf Inlays oder Teilkronen verzichten.
Wenn der Zahn nicht mehr gefüllt werden kann,weil die Fläche zu gross wird,ist es eh besser eine Vollkrone zu nehmen.
Weil: Sobald der Randschluss der Teilkrone /des Inlays nicht mehr hundertprozentig ist,kann man es wegwerfen und das dauert ebensolange wie bei einer normalen Füllung.
Das bedeutet,dass man nach wenigen Jahren schon wieder Zahnersatz in Form von Kronen braucht,ein gutes Geschäft für den Zahnarzt!

Abgesehen davon vermute ich,dass Deine Probleme psychischer Natur sind.
Das ist eine GUTE Nachricht denn darauf hast Du Einfluss!

Wie sieht es auch mit einem beruhigenden Medikament,hast Du das schonmal probiert?

Ich hab es damals so gemacht: Habe alle körperlichen Sachen abklären lassen( grosses Blutbild,EKG,Schilddrüse,Vitaminmangel;hormonelles Ungleichgewicht) und parallel an der psychischen Komponente gearbeitet.

Heute weiss ich,dass bei mir alle körperlichen Symptome (Zittern,Atemnot,Panikattacken etc) von der Psyche ausgelöst wurden.
Es hat bei mir Monate gedauert,bis ich das annehmen konnte aber im Endeffekt ist das viel besser als tatsächlich eine körperliche Kranheit zu haben.

Ich habe es mit beruhigenden Medikamenten (u.a. Amitriptylin) und ambulanter Verhaltenstherapie geschafft,mich wieder zu stabilisieren ( und im Juli/August 2017 sass ich 2 Monate in der Psychiatrie und wollte eigentlich am Ende nurnoch sterben).
Ich muss sagen,mir haben hauptsächlich die Medikamente geholfen,obwohl ich erst einige ausprobieren musste,bis ich das passende gefunden habe.

Kurz gesagt: Du wirst da wieder herauskommen.
Lass Dir was beruhigendes verschreiben,man bekommt dadurch Abstand von den Ängsten und kann wieder rational denken.
Man kann wieder schlafen und kommt wieder zu Kräften.

20.01.2018 12:36 • x 1 #12


Zitat von la2la2:


Dann bewege JETZT mal deinen Hintern, oder genieße das Leiden weiter. Solche Zusammenhänge sind NIEMALS Zufall. Ich habe 0 Verständnis dafür, dass du die naheliegendste Ursache schon seit langem kennst, aber statt sie im Labor bestätigen zu lassen oder versuchsweise zu behandeln, nur hilflos den Kopf in den Sand steckst. Wenn es wirklich ne Quecksilbervergiftung ist, werden die irreversiblen Schädigungen dadurch im Laufe der Jahre nur noch schlimmer - da bringt aussitzen garnichts.

Dann greife gleich Montag zum Telefon und geh wieder zu diesem Arzt.

Man kann Quecksilbervergiftungen relativ gut behandeln. Das kann jedoch viele Monate bis Jahre dauern, bis es zu echten Verbesserungen kommt. Prinzipiell könntest du das sogar selbst in die Hand nehmen. Google mal nach "Quecksilber Ausleitung", "Quecksilber Vergiftung" o.ä. Bevor du irgendwas anfängst lies dir unbedingt alles durch. Man kann Quecksilber auch im Körper mobilisieren und die Schäden deutlich verschlimmern, wenn man es falsch macht.


Huhu! Ja das stimmt aber die kapseln hab ich auf privatrezept bekommen die kosten 80 Euro. Und die laboruntersuchung kostet auch privat. Ich hab aufgrund Eu Rente auf Hartz 4 Niveau null kohle.

Aber du hast recht ich gehe Montag zu diesem Arzt dann zahl ich die Kapseln halt und die Rechnung vom Labor kommt ja später. Ich hab den Arzt gefragt ob das bei Verdacht auf Quecksilber Vergiftung auf Kasse geht aber nein man muss selber zahlen. Ich finde das unmöglich LG u schoenes Wochenende

20.01.2018 12:47 • #13


la2la2
Hey, dann lass erstmal nur die Laboruntersuchung machen.
Mit dem Beweis, dass ne Quecksilbervergiftung vorliegt, müsstest du die Kapseln auf Kassenkosten bekommen - oder eine Alternative.
Falls der Arzt (und dein Hausarzt) dir dann trotz Laborbeweis auf Kassenkosten ne Behandlung verweigern (wovon ich nicht ausgehe), frag mal bei deiner Krankenkasse nach, ob die Kapseln dir zustehen oder welche Behandlungsmethode sie dir bezahlen würden alternativ.

20.01.2018 12:51 • x 1 #14


Zahnamalgam[Bearbeiten Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Amalgamfüllung


Zahnamalgam

In der Zahnmedizin wird eine Legierung des Quecksilbers mit anderen Metallen, wie Silber, Kupfer, Indium, Zinn und Zink, in großem Umfang als Zahnfüllungsmaterial eingesetzt. Ein Zusammenhang mit ernsten Gesundheitsbeschwerden konnte nicht belegt werden. Eine Quecksilberbelastung ist minimal gegeben.

Diesen Text findet man unter "Amalgam Wikipedia".

20.01.2018 12:54 • x 1 #15


la2la2
Zitat von Flame:
Ein Zusammenhang mit ernsten Gesundheitsbeschwerden konnte nicht belegt werden. Eine Quecksilberbelastung ist minimal gegeben.

Das lässst sich nicht auf alle Menschen beziehen. Es reicht wenn vielleicht 95% der Leute das Quecksilber problemlos vertragen, wenn sie zu den 5% gehört, die hochsensibel reagieren. Und bei ihr wurden direkt mehrere Füllungen entfernt und dadurch Quecksilber freigesetzt.
Der Zusammenhang zwischen Behandlung zuerst und anschließend die Symptome (schwere Symptome, die das Nervensystem betreffen und die alle durch eine Quecksilbervergiftung ausgelöst werden könnten) sollte Grund genug sein, per Labortest eine Quecksilbervergiftung zu bestätigen oder auszuschließen.

20.01.2018 13:02 • #16


Zitat von la2la2:
Das lässst sich nicht auf alle Menschen beziehen. Es reicht wenn vielleicht 95% der Leute das Quecksilber problemlos vertragen, wenn sie zu den 5% gehört, die hochsensibel reagieren. Und bei ihr wurden direkt mehrere Füllungen entfernt und dadurch Quecksilber freigesetzt.Der Zusammenhang zwischen Behandlung zuerst und anschließend die Symptome (schwere Symptome, die das Nervensystem betreffen und die alle durch eine Quecksilbervergiftung ausgelöst werden könnten) sollte Grund genug sein, per Labortest eine Quecksilbervergiftung zu bestätigen oder auszuschließen.

_________________


Ich finde es auch gut,dass sie das abklären lässt.

20.01.2018 13:21 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von la2la2:
Hey, dann lass erstmal nur die Laboruntersuchung machen.
Mit dem Beweis, dass ne Quecksilbervergiftung vorliegt, müsstest du die Kapseln auf Kassenkosten bekommen - oder eine Alternative.
Falls der Arzt (und dein Hausarzt) dir dann trotz Laborbeweis auf Kassenkosten ne Behandlung verweigern (wovon ich nicht ausgehe), frag mal bei deiner Krankenkasse nach, ob die Kapseln dir zustehen oder welche Behandlungsmethode sie dir bezahlen würden alternativ.


Hallo meine Krankenkasse unterstützt mich nicht ..........laut meiner Krankenkasse gibt es keine Quecksilber Vergiftung durch amalgam !

ich würde die kapseln höchstens bekommen wenn ich zb am Arbeitsplatz mit dem zeug arbeiten würde und durch einen arbeitsunfall das zeug freigesetzt wurde und dann zahlt die auch nur in schweren akuten Fällen und wenn eindeutig erwiesen ist das die Vergiftung dadurch entstanden ist. Man steht also wirklich alleine da aber es nützt ja nix Ich muss die 80 Euro für die kapseln zahlen da sie notwendig sind für die laboruntersuchung. Da sich, wenn, das Quecksilber nach Jahren schon im bindegewebe etc festgesetzt hat und durch die kapseln mobilisiert wird und dann über die Niere ausgeschieden. Ohne die kapseln ist die Untersuchung nicht aussagefähig weil das schwermetall nicht mehr im Blut nachweisbar ist bzw nur zu ner geringen Menge.....

Was sag ich dem Arzt bloss Monat das ich jetzt erst da wieder auftauche hoffentlich behandelt er mich überhaupt weiter ...LG

20.01.2018 14:38 • #18


la2la2
Zitat von klara76:
Hallo meine Krankenkasse unterstützt mich nicht ..........laut meiner Krankenkasse gibt es keine Quecksilber Vergiftung durch amalgam !

Das ist auch vollkommen egal, woher das Quecksilber kommt. Wenn du schwarz auf weiß einen Laborbefund hast, dass eine Quecksilber Vergiftung besetht, dann hast du auch das Recht auf eine Behandlung auf Kosten der Krankenkasse.
Ist halt sehr ärgerlich, dass du erstmal auf deine Kosten den Beweis erbringen musst, dass du etwas hast.

Zitat von klara76:
Was sag ich dem Arzt bloss Monat das ich jetzt erst da wieder auftauche hoffentlich behandelt er mich überhaupt weiter ...LG

Natürlich wird der dich weiter behandeln. Sage einfach ehrlich, dass du keine Kraft hattest und es wieder vergessen hattest (hattest doch geschrieben, dass dein Gedächtnis auch Probleme macht oder?)
Seit wann sind die Kapseln eigentlich abgelaufen? Frag den Arzt mal, ob du die trotzdem noch nehmen kannst und den alten Test noch verwenden kannst. Viele Medikamente halten sich eigentlich VIEL länger, als draufgedruckt - manche sogar theoretisch jahrzehnte.

20.01.2018 15:23 • x 1 #19


Zitat von la2la2:
Das ist auch vollkommen egal, woher das Quecksilber kommt. Wenn du schwarz auf weiß einen Laborbefund hast, dass eine Quecksilber Vergiftung besetht, dann hast du auch das Recht auf eine Behandlung auf Kosten der Krankenkasse.
Ist halt sehr ärgerlich, dass du erstmal auf deine Kosten den Beweis erbringen musst, dass du etwas hast.


Ich werde es versuchen wenn ich den Befund habe.

Die Krankenkasse hat kein Interesse das zu behandeln und erstrecht nicht zu diagnostizieren weil es wäre ein Skandal wenn rauskommen würde bei wie viel Leute mit angeblichen Zivilisationskrankheiten oder psychischen Krankheiten in Wirklichkeit eine chronische Quecksilber Vergiftung dahintersteckt. Schließlich ist amalgam das einzige was die Kasse bezahlt. Und es ist billig und gut zu verarbeiten!

Es ist doch einfacher für die Krankenkasse mich in die psych. Schiene zu stecken. Wenn das kassen Leistung wäre würden etliche Leute diesen Test machen. Da waeren die Folgekosten für die Kasse sehr hoch. Was zählt schon ein Menschenleben für die Kasse ? Gar nix....

20.01.2018 15:31 • #20



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