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hallo liebe leidgenossen,
(vorsicht diese geschichte hat kein happyend)

ich (47), weiblich ohne kinder, bin doch sehr traurig und geschockt zu lesen wie viele hier unter dieser schrecklichen krankheit leiden. ich war mir auch nicht sicher in welchen themenbereich meine geschichte gehoert, da ich schon seit jahren unter einer generalisierten angsterkrankung leide und akut sich jetzt mein mann nach 23 jahren ehe auch noch von mir getrennt hat, also sprichwoertlich der doppelte wahnsinn. jeder erlebt seine aengste anders, dies ist nun meine geschichte, hoffentlich wird es fuer euch nicht zu anstrengend alles zu lesen.

seit fast nunmehr 17 jahren leide ich unter einer gA, angefangen hat es bei mir als ich 30 jahre alt war. damals fuehlte ich mich ueber einen laengeren zeitraum sehr krank und litt waehrend dessen staendig unter starken kopfschmerzen, die dann zu einem gefuehl von todesangst fuehrten. nur durch einen guten freund, der durch zufall mal sagte das die Symptome von einem zahn herkommen koennten, fand man schliesslich die ursache, es war ein entzuendeter weisheitszahn. der zahnarzt meinte das andauernde entzuendungen im kopfbereich zu einer art todesangst fuehren koennen. als der zahn nun raus war habe ich gehofft das auch meine todesaengste mit verschwinden wuerden, doch das war leider nicht der fall. gut das ich das damals noch nicht wusste, das diese aengste mein leben mehr oder weniger bestimmen sollten, sonst haette ich vielleicht eine dummheit begangen. akut kreiste damals also nichts anderes in meinem kopf rum als das ich bald sterben muesste, folglich bin ich auch nicht mehr aus dem bett aufgestanden, also nur noch um auf die toilette zu gehen, essen war auch sehr schwierig. als dann extreme schlaflosigkeit noch dazu kam ( z.b. 1 woche ohne schlaf am stueck) hat mich mein mann zu einem neurologen/ Psychologen gebracht, der auch sofort eine schwere gA diagnostizierte, kurz und gut dieser schub hat mich ein jahr . als ich merkte das ich nicht mehr das haus verlassen konnte und ich mich nicht nur von pizzabestellungen ernaehren kann, habe ich mich aus reiner verzweiflung spontan entschlossen nach deutschland zu fliegen, in der hoffnung mich dort wieder etwas zu erholen.
so stand ich also mit einem kleinen handkoffer wieder vor meinem elternhaus nach 12 jahren amerika . ich habe in der klinik viele traurige faelle gesehen, einige waren dort schon ueber 1/2 jahr und so wollte ich einfach nicht enden. doch was wuerde mich da draussen erwarten ein einsames angstleben vollkommen auf mich alleingestellt in einem fuer mich fremdgewordenen land und ohne jegliche lebensqualitaet, also dann doch lieber fuer lange zeit klinik. alles aenderte sich jedoch als mein nochehemann mich unerwartet nach 6 wochen klinikaufenthalt besuchte aber nur um mir zu sagen das es schwierigkeiten gaebe die klinik weiterhin zu bezahlen. also musste ich mich jetzt gezwungener massen selbst entlassen und ging wieder zu meinem elternhaus zurueck. 2 monate spaeter hatte ich nun das ganz, ganz grosse glueck bei meinem alten psychotherapeuten, der mich schonmal nach dem 11 SEPTEMBER behandelt hatte, eine gespraechstherapie zu bekommen. als erstes hatte er die medikamente reduziert, er meinte sie waeren viel zu stark fuer mich und mir wieder hoffnung auf etwas lebensqualitaet gemacht.
nun bin ich seit februar diesen jahres in dieser gespraechstherapie und strampel mich wieder muehsam aus der angst und schlaflosigkeit. bis heute weiss ich nicht wieso und warum mich diese schrecklichen aengste damals aufsuchten, von mir besitz ergriffen und mich bis heute nicht mehr losliessen, trotz aller bemuehungen . ich ziehe mich zur zeit sehr zurueck aus diversen gruenden (unverständnis meines gegenueber, bloede sprueche und anderen nur eine last zu sein). das gefuehl ein mensch zweiter oder sogar dritter klasse zu sein ist schrecklich, mit so einer krankheit in würde alt zu werden, ist fuer mich wohl ausgeschlossen. ich bin so weit zu denken das ich lieber krebs haette, so eine krankheit wird von der gesellschaft bedingungslos akzeptiert.
ICH HABE SO VIELE SORGEN UND PROBLEME DAS ICH NICHT WEISS WIE ICH DAS NUR ALLES ALLEINE SCHAFFEN SOLL ?!
(sorry , krebs ist natuerlich furchtbar aber ich bin so frustriert)

oh je , jetzt ist es doch ein buch geworden aber was raus muss muss raus, sollte es jemand bis hier hin geschaft haben zu lesen sage ich schon mal vielen, vielen dank.
ich bin froh das ich hier meine geschichte mal niederschreiben durfte, diese krankheit macht sehr einsam, leider. und viele normalen wissen nicht einmal das es so etwas gibt. ich habe uebrigens tage sind bei mir auch an der tagesordnung, da ich halt lange im ausland war und umlaute gehn mit meiner amerikanischen tastatur leider auch nicht.

mich wuerde an dieser stelle noch brennend interessieren ob es noch andere hier gibt die auch schon so lange an einer gA mit depression leiden und denen dadurch auch der soziale abstieg droht ?

allen wuensche ich hier ein besseres leben !

02.10.2010 19:48 • 30.01.2011 #1


86 Antworten ↓


Hallo Angsthäschen,

ich habe tatsächlich deinen ganzen Text gelesen , er hat mich irgendwie gefesselt....
Ich finde du bist eine unheimlich starke Frau !! Wäre all mir das widerfahren , ich glaube ich hätte den Kampf schon lange aufgegeben !

Liebe Grüße ,
Hummel

02.10.2010 20:57 • #2



17 JAHRE VOLLER ANGST !

x 3


hallo hummel,

danke das du dir die muehe gemacht hast, alles zu lesen .

vielen dank fuer deine aufmunternden worte !

02.10.2010 21:15 • #3


Hallo angsthaeschen
Deine Lebensgeschichte ist wirklich erschütternd. Ich weiß gar nicht was ich dir tröstendes oder mutmachendes sagen könnte.
Dein überlebenswille ist so groß und in dir liegt eine kraft von unglaublichem Ausmaß!!
Ich selbst leide seit meiner KIndheit unter Ängsten und zeitweise auch an Depressionen.
Deine Geschichte hier zu schreiben ist , glaube ich, ein erster Schrittt nach vorne!!!
Wo wohnst du jetzt? Und bist du mitlerweile selbst krankenversichert? Denn dann könntest du ja noch einmal in eine Klinik gehen.
Die finanzielle Abhängigkeit von deiner Schwiegermutter und deinem Ex-Mann halten dich weiter in der Vergangenheit fest...........
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, das du nicht aufgibst und vielleicht durch das Schreiben hier im Forum etwas Unterstützung erfährst.
Wann hat dir eigentlich jemand mal gesagt, das du etwas ganz Besonderes bist?

lg Nicole

03.10.2010 09:31 • #4


hallo angsthaeschen,

irgendwann wird bei dir auch der 11 september verblassen. wenn ich das so lese, dann habe ich ein ähnliches gefühl wie bei mir - da werkeln soundsoviel klempner, pardon ärzte an einem herum und keiner stellt eine diagnose. oder bekänpft dir ursache.

bei mindesten 25 amalganpromben, die eventuell nicht richtig entfernt wurden, hast du eventuell ein ähnliches problem, was bei mir diagnostiziert wurde.

bei mir waren es nur 8 plomben. ich hatte starke körperliche probleme. schmerzen mehr oder weniger im brustbereich, ich wurde agressiv, entzündungen, das denken wurde irgendwie matschig. es wurde bei mir eine quecksilberbelastung festgestellt und die leber war teilweise geschädigt. ich könnte mir vorstellen, das ein teil deiner probleme einfach durch quecksilbervergiftung entsteht. das zeugs baut sich extrem langsam ab. eine belastung kann über eine urinprobe festgestellt werden, das kostet ca. 50 - 70 euro.

auch mit den ganzen medikamenten tust du deinem körper keinen gefallen. das ist auch eine art von vergiftung.

eine zusätzliche krankheit brauchst du dir wirklich nicht zu wünschen. nein du bist nicht faul und angst ist kein guter begleiter bei einem job.

bei mir starteten diese ängste mit 20. meine tolle mutter, die mir nie etwas gezeigt hat war daran nicht ganz unschuldig. auch war ich damals unterernährt. größe 188, gewicht 57 kg. vitaminmängel, etc..

nach 25 jahren habe ich durch arbeitslosigkeit und verlust einer freundschaft ab und an mal wieder angst.

liebe grüße
dirk

03.10.2010 10:18 • #5


oh man, ihr seit alle so lieb und versucht mich aufzumuntern, danke,danke,danke. es tut schon unheimlich gut zu lesen das es andere gibt die es auch so hart erwischt hat. mit so einem sch... zu leben da ist wahrlich jeder tag ein kraftakt.
hallo mauseherz, leider habe ich noch keine krankenversicherung und es ist alles sehr schwierig, da ich so lange im ausland war. ich kenne mich auch mit den ganzen gesetzen hier nicht mehr aus. die abhaengigkeit von wem auch immer ist fuer mich generell ein grosses problem, da ich immer gerne alles alleine schaffen moechte. will halt keinem, auch nicht der gesellschaft zur last fallen, wuerde mich am liebste unter einer bruecke verkriechen und das gefuehl etwas besonderes zu sein, habe ich nur im negativen sinne. wohnen tu ich zur zeit in meinem elternhaus, dort habe ich eine kleine eigene wohnung fuer mich.

03.10.2010 12:19 • #6


ach dirk, ja den 11 september brauchte ich damals nicht auch noch zu meiner eh schon schwierigen lebenssituation. dieses besondere schicksal konnte ich immer mit meinen mann teilen und der ist jetzt auch nicht mehr da . eine frage, hast du die freundschaft wegen der arbeitslosigkeit oder deinen aengsten verloren?

ich mach mir jetzt eben eine kleinigkeit zum mittag und schaue spaeter nochmal rein.

03.10.2010 12:45 • #7


Hallo angsthaeschen
also bei uns hier im hohen Norden kann man zur Diakonie gehen. Die haben eine KOSTENLOSE Beratungsstelle. Die bieten auch professionelle psychologische Hilfe an.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit über andere soziale Einrichtungen Hilfe zu bekommen. Leider sieht es so aus,als ob du an Hartz 4 nicht vorbei kommst.Der einzige Vorteil wäre, das du dann versichert bist. Ich weiß, klingt nicht gerade aufbauend.
Bin selbst 2 mal geschieden und denke gerade darüber nach, das ihr ja während eurer Ehe gemeinsam etwas erwirtschaftet habt. ( Unterhalt Anspruch ?) das kann aber nur ein RA beantworten.
Das wichtigste was du in meinen Augen im Moment brauchst, ist ein sicherer Ort (deine Wohnung) und deine Familie. Und die Tatsache, das du nicht allein bist mit deinen Problemen! - Hier im Forum jedenfalls nicht -
Du magst niemandem zur Last fallen.............. Kann ich gut verstehen. Es braucht Mut und Vertrauen jemanden um Hilfe zu bitten und diese auch an zu nehmen.
Deine Familie, hast du geschrieben, war nicht so erfreut über deine Heimkehr.
Vielleicht stehen sie dir auch hilflos gegenüber. Sie sehen deine Not und wissen gar nicht, wie sie dir helfen könnten.

Und dirk hat recht, wenn er sagt, das diese ganzen Medis nicht gerade gesund sind.
Wenn sie die körperlichen Symptome noch verschlimmern wäre es vielleicht besser sie mit Hilfe von einem Arzt/Ärztin anders zu dosieren.

Du bist definitiv NICHT im negativen Sinne etwas Besonderes!!!
Dein Durchhaltevermögen ist für mich beispielhaft!
Fühle dich fest umarmt!!!!
lg Nicole

03.10.2010 14:27 • #8


hallo mauseherz,
ja es ist schoen das ich das forum gefunden habe, so weiss ich wenigstens das ich nicht egal bin (also ob es mich nun gibt oder nicht). das mit den medis ist so ein problem, sie bewaren mich zur zeit davor, das ich mich nicht wieder ins bett lege und nicht mehr aufstehen will also ganz absetzen geht leider nicht. die einnahme ist aber nicht mehr so hoch wie vorher in der klinik, sonst koennte ich nicht einmal hier im forum etwas schreiben. ich habe ganz grosses glueck das ich einen so verstaendnisvollen psychater habe, ich kann den sogar am wochenende anrufen wenn es mir mal so richtig miess geht. etwas geld habe ich noch aber irgendwann ist das auch alle, oh man
ich weiss nicht wie dir meine schwaeche ein vorbild sein kann aber wenn du das sagst .


danke fuers feste druecken!!.....ist angekommen.

03.10.2010 18:08 • #9


na ... angsthaeschen
Dein Durchhaltevermögen ist mir ein Vorbild!
Hast du deine Familie denn mal gefragt, ob sie dich als Belastung empfinden?
Ich habe nicht den Eindruck als ob du Schwierigkeiten mit der Sprache hast. Und dem Behörden-Deutsch steht wohl jeder mit totalem Kopfschütteln gegenüber!
Es freut mich zu hören, das du deinem Psychologen vertrauen kannst. Das ist gerade jetzt sehr wichtig für dich.
Weinst du eigentlich um deinen Mann? Ich meine damit, ob du die Trauer um ihn und eure Ehe zulassen kannst. Manchmal ist es so gut mal die Schleusen zu öffnen und etwas Druck ab zu lassen.
Übrigends....... Schwäche auch nach außen zu zeigen zeugt von ungeheurem Mut!

Hast du lust auf ein kleines Lächeln zum Einschlafen...........?

Lieber ein bischen kuku

Vielleicht kannst du ja heute mit dem Wissen schlafen, das du nicht mehr allein bist?!

lg Nicole

freue mich weiter von dir zu hören!

03.10.2010 20:37 • #10


mensch mauseherz, dein spruch mit dem kuku .

um meinem mann weine ich jede nacht , ich vermisse ihn so sehr, da er mir immer halt gegeben hat wenn es mir mal wieder besonders schlecht ging, aaaaach....ja.

danke, fuer deine gute nacht geschichte

03.10.2010 21:00 • #11


guten morgen angsthaeschen
ich hoffe du konntest ein wenig schlafen?!
Habe gestern noch über dich und deine Traurigkeit nach gedacht. Du schreibst, das er dir immer halt gegeben hat und für dich da war. Bis zu dem Zeitpunkt, als er es nicht mehr ausgehalten hat dich leiden zu sehen und nicht mehr wußte,womit er dir helfen konnte. Ja, leider neigen Männer dazu wesentlich schneller hilflos mit dem Kopf zu schütteln und sich dann um zu drehen. Kenne das sehr genau. Auch den Schmerz den du fühlst.
Niemand kann dir diesen Schmerz nehmen. Aber glaube mir, mit der Zeit lernt man es auszuhalten. Er fühlt sich erträglicher an, wenn du deine Nase an einem schönen sonnigen Tag der Sonne entgegen streckst. Oder deine lieblings Musik deine Seele streichelt. Hast du mal versucht deine Gefühle auf zu schreiben? Gestern bekam ich einen guten Tipp von einer ehemaligen Mitpatientin. Sie hat sich zwei Tagebücher zu gelegt. In das eine schreibt sie alle negativen Gedanken und in das Andere schreibt sie nur die positiven Gedanken und Gefühle. Letzteres liest sie, wenn es ihr schlecht geht und sie nicht mehr weiter weiß.Klingt gut finde ich!
Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, aber könntest du dir vorstelle dir selbst halt zu geben? Sei für dich da, kuschle dich in deinen lieblings Pulli,genieße eine heiße Dusche, spüre das Kissen ganz intensiv, das du an dich drückst, wenn du weinst.
Hey und manchmal kann es riesig befreien mal so richtig laut zu brüllen........
Ich wünsche dir einen guten Tag,der sich mal nicht so grau ist!

lg Nicole ganz im Sinne des

04.10.2010 08:51 • #12


leider war meine nacht nicht so gut .
habe gestern erfahren das meine noch schwiegermutter ( sie wohnt nicht weit von mir), ueberall rumerzaehlt das ich kuku ueber mich, echt klasse!

wie soll man damit umgehen !

04.10.2010 15:51 • #13


Oh man angsthaeschen
ja durch den Schlafmangel werden nicht nur die Ängste schlimmer, sondern auch die Depression. Bin auch schon so oft durch diese Hölle gegangen. Mich plagen meine Ängste nun schon seit 30 Jahren. Hatte mein erstes traumatisches Erlebnis mit 11 Jahren.
Tausende Möglichkeiten ausprobiert. Nur Schlaftabletten hab ich nie genommen. Die Angst nicht mehr auf zu wachen war zu groß . Vor ca 2 Monaten habe ich begonnen mich homöopahtisch behandeln zu lassen. Jetzt kann ich wenigstens gut einschlafen, aber nach 2/3 Stunden kommt das erste Aufwachen.
Das mit deiner Schwiegermutter ist einfach unglaublich !
Wieder ein dummer Mensch, der keine Ahnung hat was du da durch machst.
Und auch das Spießrutenlaufen kann einen lähmen !
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, wenn mir die Menschen mit unverständnis kamen,
ihnen zu sagen, das eine Angststörung wie Diabetes ist. Mal sind die Werte gut mal nicht. Um sie unter Kontrolle zu haben, muß man Medis nehmen und leider wird man es nicht einfach wieder los.
Mich ärgert an dem Verhalten von deinem Ex-Schwiegermonster am meisten, das sie dein Selbstwertgefühl zusätzlich mit Füßen tritt. Dazu fällt mir nur eine Geste ein....
-das gilt ihr, nicht dir!!
Ich kann dir nur raten, geh offen mit deiner Angststörung um. Wenn dich jemand fragend ansieht, erzähle ihnen deine Geschichte. Dann werden sie vor Scham im Boden versinken.
Entschuldige bitte, aber bei sowas werde ich zur Löwin. Die Schwäche eines anderen auszunutzen um sich auch noch ins Gespräch zu bringen.....
Ich hoffe von ganzem Herzen, das du es irgendwann schaffst über solchen Dingen zu stehen.
Ups... habe da einen Gedanken.....
Wenn du dein Ex-Monster ansiehst, kannst du dir Vorstellen, das sie die schrecklichen Ereignisse mit der gleichenKraft ertragen hätte? Ist sie vielleicht sehr viel schwächer als du?
herzliche kuku Grüße

04.10.2010 18:36 • #14


liebe
hey hallo angsthaeschen... haben -hatten wie die gleiche Ex schwiegermutter
hör dir das Lied von den Ärzten an lass die Leute reden.. das sing ich mir dann immer in diesen momenten vor - denn ändern wirst du Sie nie denn sonst müsste Sie ja vor Ihren Nachbarn zugeben, das Ihr Sohn dich betrogen und sitzengelassen hat. Ich wiederum könnte glaube ich ein Buch schreiben was mein Ex Schwiegermonster so vom Stapel gelassen hat.
und Ps ich finde deine Geschichte wahrlich bewundernswert und KEIN MENSCH hat das Recht zu urteilen und schon gar nicht jemand der Überhaupt nicht weiss wie es ist Ängste und Depressionen zu haben
So Ihr Beiden dann fühlt euch mal gedrückt auch von einer KUKU

04.10.2010 20:45 • #15


Hallöchen angsthäschen!

Habe deine traurige Geschichte auch gerade gelesen!
Ist schon schlimm, wie fies und gemein, manche Menschen sind. Schwierigkeiten mit der Schwiegermutter kenne ich auch zur Genüge. Ich hatte dadurch 12 Jahre lang keinen Kontakt zu ihr. Leider habe ich auch schon seit 1992 mit Panikattacken und Depressionen zu kämpfen!
Mein früherer Arzt sagte immer zu mir: Menschen mit Panikattacken, Depressionen oder anderen seelische Beschwerden, sind eigentlich besondere Menschen. Denn sie sind sensibel, machen sich über ihr Leben Gedanken und sind oft sehr intelligent. Das hat mir damals so einen Aufwind gegeben, dass sich dadurch mein Selbstwertgefühl gesteigert hat. Ich möchte dir eigentlich damit sagen, dass du auch etwas besonderes bist! Lass deinen Schwiegerdrachen doch ruhig reden! Gehe mit erhobenen Hauptes an ihr und den anderen Quatschern vorbei! Deine Schwiegermutter möchte doch nur von eigenen Fehlern ihres Sohnes ablenken!
Die wissen doch gar nicht, wie dumm sie eigentlich sind! Sage dir immer wieder: ICH BIN ETWAS BESONDERES!

Ich wünsche dir alles Liebe und dass es dir bald besser geht! Und denke daran, hier sind Menschen, die dich verstehen und so fühlen, wie du!

GLG Mannu

05.10.2010 08:59 • #16


Hallo
herzliche kuku Grüße zum Abend
liebe- das kann ich nur unterstreichen! Niemand auf dieser Welt hat das Recht unsereins
so zu behandeln! Aber es ist immer wieder schwer sich zu behaupten. Denn dazu kommt ja immer die Angst vor Ablehnung.
Zitat von Mannu:
Menschen mit Panikattacken, Depressionen oder anderen seelische Beschwerden, sind eigentlich besondere Menschen. Denn sie sind sensibel, machen sich über ihr Leben Gedanken und sind oft sehr intelligent.

Na, wenn das nichts ist.... Da wird mein Rücken doch glatt etwas gestärkter.
Aber mal ehrlich, in den letzten Jahren hatte ich immer wieder das Gefühl, das mich damalige Freunde und auch Familie oft für nicht zurechnungs fähig gehalten haben
Deshalb habe ich oft theater gespielt oder mich total zurück gezogen. Jetzt weiß ich, das das meine Ängste noch verschlimmert hat.
angsthaeschen-hoffe es geht dir heute etwas besser? Was hast du eigentlich beruflich gemacht? Hast du die Möglichkeit von zu hause aus zu arbeiten? Ich fange jetzt ein Fernstudium an. Freue mich riesig darauf und hoffe dadurch mein Selbstwertgefühl auf zu möbeln und mal andere Gedanken im Kopf zu haben.
Außerdem sind in ca. 10 Jahren (hoffentlich) beide Kinder aus dem Haus. Bis dahin will ich etwas schaffen, womit ich auch finanziell klar komme.

liebe- danke für`s drücken !!! Ist angekommen!!!

kuku freue mich von euch zu hören

05.10.2010 18:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

danke mauseherz, liebe und mannu fuer eure aufmunternden worte. im moment geht es gar nicht gut, da ich seit ein paar tagen wenig schlafe. bin dann immer so durch den wind das ich mich den ganzen tag nicht richtig konzentrieren kann, angst wird schlimmer und schreiben auch anstraengender. komisch ist das schon, warum mir das schreiben dann immer so schwer faellt, mache viele fehler dabei, habe echt das gefuehl das ich durch meine aengste verbloede .

im moment habe ich auch solche gedanken wie, das es besser fuer mich ist so lange wie ich lebe auch allein zu bleiben. erstens weil ich eine weitere ablehnung eines mannes nicht mehr verkraften koennte (also selbstschutz) und waere das nicht sogar verantwortungslos von mir, mich mit einem partner einzulassen weil ich kuku bin und somit fuer meinen partner eine grosse belastung darstelle. oh man , gedanken ueber gedanken.....was meint ihr dazu.

sch...dauernd muss ich meinen text korrigieren, schreiben hat mal wieder ewig gedauert.

hoffe euch gehts allen supiiiiiiiiiiiiii

06.10.2010 19:24 • #18


ach.... mauseherz, habe nicht gewusst das du dich auch schon 30 jahre damit rumquaelst und ich dachte meins waere schon lange.

06.10.2010 19:36 • #19


Hi angsthaeschen!
Ich leide auch schon seit 1992 an Panikattacken. Und in meiner Kindheit habe ich oft mit Depressionen zu kämpfen gehabt! Habe schon soviele Therapien, einen stationären Aufenthalt, Hypnose usw... gemacht. Dann ging es mal eine zeitlang gut und dann kommen die Beschwerden wieder. Manchmal denke ich, diese Ängste gehören schon zu mir.
Das mit dem Schlafen kenne ich auch. Bei mir geht es schon Monate. Ich schlafe ein und wache so nach 2 bis 3 Stunden auf. Und schlafe dann erst wieder spät ein. Aber um 6.30 Uhr muss ich dann aufstehen. Das Konzentrieren fällt mir auch schwer. Da kann ich dich gut verstehen! An Alzheimer habe ich auch schon gedacht! Weil man einfach manche Sachen vergisst, stimmt´s?

Mir geht es seit gestern auch wieder schlecht! Ich hatte einen ganz besch....Tag! Bin so enttäuscht worden bei meiner Arbeitsstelle. Leider musste ich mal wieder feststellen, wie falsch manche Menschen sind! Wenn sie dich sehen, sind sie sowas von freundlich und hinter deinem Rücken........!
Ich kann dich so gut verstehen! Ich habe zwar einen lieben Partner, aber so richtig nachvollziehen, wie es mir geht, kann er auch nicht!
Eine böse Erfahrung musste ich vor Jahren mit meiner besten Freundin (wir waren mehrere Jahre befreundet) machen. Als ich ihr von meinen Ängsten erzählte, hat sie mich ausgelacht! Daraufhin habe ich ihr die Freundschaft gekündigt und ist bis heute so! Und Theater kann und möchte man auch nicht immer spielen!

Deine Angst, wieder von einem Partner abgelehnt zu werden, kann ich wirklich gut nachvollziehen! Erst mal solltest du schauen, dass es dir wieder besser geht. Jetzt kommst erst mal DU!
Ich kann dir nur den Rat geben, lasse dir mit einem neuen Partner erst mal Zeit!
Und setze dich nicht unter Druck! Irgendwann kommt dann schon der Richtige, der dich so nimmt, wie du bist! Deine Erfahrung mit deinem Ex-Mann musst du verarbeiten und das dauert! Und diese Zeit solltest du dir selbst gönnen!

Ich wünsche dir einen einigermaßen angenehmen Tag!

GLG an dich und an alle hier!

Mannu

07.10.2010 07:35 • #20



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